MSC Seaside: Winterferien unter karibischer Sonne

15 Tage Kreuzfahrt: Miami - Puerto Rico - St. Thomas - St. Maarten - Miami - Jamaika - Cayman Islands - Mexiko - Bahamas - Miami

Entfliehen Sie dem grauen, deutschen Winter und begeben Sie sich an Bord der MSC Seaside durch die traumhafte, karibische Inselwelt.  Von Miami aus nehmen Sie Kurs Richtung Puerto Rico. Ihr schwimmendes Hotel bringt Sie weiter Richtung Jungferninseln und St. Marteen - elfenbeinfarbene Strände und türkisblaues Wasser erwarten Sie. Die 2. Woche Ihrer Kreuzfahrt führt Sie u.a. nach Jamaika, wo Sie die beeindruckenden Landschaften im Reggae Rhythmus erleben. In Mexiko können Sie die Maya-Stätte Tulum bewundern oder die bunte Unterwasserwelt auf einem Schnorchel-Ausflug bestaunen. Auf dem Heimflug haben Sie dann eine Menge Eindrücke von dieser erlebnisreichen Reise im Gepäck.

  • Reisebegleitung auf gesamter Reise!
  • sz-Reisen PLUS: Vorprogramm in Miami
  • Kinder bis 17 Jahre frei (ab/an Hafen)*
  • Frühbucher verlängert bis 30.11.2018

Programm

Reiseverlauf

Ort

Ankunft

Abfahrt

1. Tag:

 

Hinflug nach Miami/Florida, USA
Übernachtung im Mittelklasse-Hotel

 

 

2. Tag:

 

Miami

 

17:00

3. Tag:

 

Urlaub auf See

 

 

4. Tag:

 

San Juan, Puerto Rico

17:00

 

5. Tag:

 

San Juan, Puerto Rico
Charlotte Amalie/St. Thomas, Virgin Island


07:00

01:00
19:00

6. Tag:

 

Philipsburg, St. Maarten

07:00

19:00

7. Tag:

 

Urlaub auf See

 

 

8. Tag:

 

Urlaub auf See

 

 

9. Tag:

 

Miami/Florida, USA

07:00

17:00

10. Tag:

 

Urlaub auf See

 

 

11. Tag:

 

Ocho Rios, Jamaika

09:00

17:00

12. Tag:

 

George Town, Cayman Islands

08:00

16:00

13. Tag:

 

Cozumel, Mexiko

10:00

18:00

14. Tag:

 

Urlaub auf See

 

 

15. Tag:

 

Nassau, Bahamas

09:00

16:00

16. Tag:

 

Miami/Florida, USA
Rückflug nach Deutschland

07:00

 

17. Tag:

Ankunft in Deutschland

Programmänderungen vorbehalten
Das ausführliche Landausflugsprogramm finden Sie hier.
ab 998 
US-MI07 Buchungsanfrage

MSC Seaside

MSC Seaside

Allgemeine Informationen:

Mit der MSC Seaside können Ihre Kunden von Miami aus die Karibik und die französischen Antillen entdecken. Unsere Gäste haben die Möglichkeit, Zeit im Freien zu verbringen und im karibischen Sonnenschein zu essen, zu trinken und zu entspannen und dabei den besten Meerblick der Welt zu genießen. Zudem können sie den Vorzug einer höheren Anzahl an Balkonkabinen, vermehrtem Meerblick und größeren öffentlichen Bereichen genießen.

Highlights: 

  • MSC Waterfront Boadwalk, der einen Großteil des Schiffes umgibt und Zugang zu einer Vielzahl an Restaurants, Bars und Boutiquen bietet
  • Innovatives verglastes 4-Deck Atrium mit Live-Unterhaltung und einem atemberaubenden Meerblick
  • Großer Vergnügungsbereich für Familien und Kinder mit einem 5D Kino, Seilrutsche, Bowling Bahn und Aqua Park mit Doppelwasserrutsche
  • Panoramalift und verglaster Skywalk sowie ein Miami Beach Pool
  • À la carte Restaurant sowie ein Buffetrestaurant mit Meerblick
  • Großzügiger MSC Yacht Club sorgt für Privatsphäre, Luxus und Exklusivität
  • Kulinarische Vielfalt für Gourmets und Genießer mit unterschiedlichen Spezialitätenrestaurants

Innenkabine (Kat. I1_, I2_)

Die Kabine ist ausgestattet mit einem Doppelbett (auf Wunsch als Einzelbetten verfügbar), geräumigem Kleiderschrank, Badezimmer mit Dusche, interaktivem TV, Telefon, W-LAN (gegen Gebühr), Minibar, Safe und Klimaanlage. Größe zwischen ca. 14m² und 28m².

Kabine mit Meerblick (Kat. O1_, O2_)

Die Kabine ist ausgestattet mit einem Doppelbett (auf Wunsch als Einzelbetten verfügbar), geräumigem Kleiderschrank, Badezimmer mit Dusche, interaktivem TV, Telefon, W-LAN (gegen Gebühr), Minibar, Safe und Klimaanlage. Größe ca. 17m².

Balkonkabine (Kat. B1_, B2_, B3_)

Die Kabine ist ausgestattet mit einem Doppelbett (auf Wunsch als Einzelbetten verfügbar), geräumigem Kleiderschrank, Badezimmer mit Dusche, interaktivem TV, Telefon, WLAN (gegen Gebühr), Minibar, Safe und Klimaanlage. Größe ca. 17m² mit Balkon.

Suite (Kat. S2_, S3_)

Die Suite ist ausgestattet mit einem Doppelbett (auf Wunsch als Einzelbetten verfügbar), Klimaanlage, geräumigem Kleiderschrank, Bad mit Badewanne, interaktivem TV, Telefon, WLAN (gegen Gebühr), Minibar und Safe. Größe ca. 17m² - 28m².

Ihre verschiedenen Erlebniswelten an Bord der MSC Seaside

BELLA Erlebniswelt

Mit der BELLA Erlebniswelt entdecken Ihre Kunden an jedem Tag ihrer Reise ein neues Zielgebiet. Während der Fahrt zum nächsten Hafen genießen sie an Bord den Komfort und Service eines eleganten modernen Kreuzfahrtschiffes. Ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis!

Eingeschlossene Leistungen:

Komfort

✓ Elegante Kabinen, ausgestattet mit Stil und Komfort

✓ Abendlicher Turndown-Service (Vorbereitung der Betten für die Nacht)

✓ Frühstück in der Kabine*✓ 24-Stunden Kabinenservice*

Speisen & Getränke

✓ Täglich bis zu 20 Stunden geöffnetes Buffet Restaurant (Menüs für jede Tageszeit)  

Flexibilität

✓ Beim Abendessen haben Sie die Wahl zwischen der frühen und der späten Tischzeit. Nach Angabe werden die Tischzeit und das Restaurant an Bord rückbestätigt (vorbehaltlich Verfügbarkeit).** 

Sport & Aktivitäten

✓ Bühnenshows im Theater (fast täglich)

✓ Zugang zum Pool-Bereich

✓ Sportanlagen auf dem Oberdeck (Power-Walking-Pfad, Basketball u.v.m.)

✓ Modern ausgestattetes Fitnesscenter mit Panoramablick

✓ Umfangreiches Freizeit- und Unterhaltungsprogramm für Erwachsene und Kinder

✓ 5 verschiedene Kinderclubs mit altersgerechten Veranstaltungen für Kinder und Teenager*** 

Serviceleistungen

✓ Qualifiziertes, mehrsprachiges Personal 

Privilegien

✓ Sammeln von MSC Club Punkten, damit man auf der nächsten Kreuzfahrt noch mehr Vorteile genießen kann 

*Für Kabinenservice sowie Frühstück in der Kabine fallen zusätzliche Kosten von €/$ 3,50 an.

**Die bevorzugte Tischzeit gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit und Bestätigung an Bord.

***Spezielle Events für Kinder sind nicht inbegriffen (weitere Informationen direkt beim Mini Club).

FANTASTICA Erlebsniswelt

Die FANTASTICA Erlebniswelt bietet Premium Kabinen und Services mit Stil und Komfort sowie maximale Flexibilität.

Eingeschlossene Leistungen:

Komfort

✓ Auswahl gehobener Kabinentypen auf den oberen Decks in bevorzugter Lage

✓ Buchung einer Super-Familienkabine (nach Verfügbarkeit)

✓ Abendlicher Turndown-Service (Vorbereitung der Betten für die Nacht)

✓ Frühstück in der Kabine

✓ 24-Stunden Kabinenservice* 

Speisen & Getränke

✓ Täglich bis zu 20 Stunden geöffnetes Buffet Restaurant (Menüs für jede Tageszeit)

Flexibilität

✓ Mehr Flexibilität bei der Gestaltung des Abendessens, da die angegebene Tischzeit (frühe Tischzeit/späte Tischzeit) nach erfolgter Buchung an Bord geändert werden kann (vorbehaltlich Verfügbarkeit).**

Sport & Aktivitäten

✓ Bühnenshows im Theater (fast täglich)

✓ Zugang zum Pool-Bereich

✓ Sportanlagen auf dem Oberdeck (Power-Walking-Pfad, Basketball u.v.m.)

✓ Modern ausgestattetes Fitnesscenter mit Panoramablick

✓ 50% Rabatt auf Fitnesskurse (z.B. Yoga) und Personal Trainer (vorbehaltlich der Verfügbarkeit und nur für Erwachsene)

✓ Umfangreiches Freizeit- und Unterhaltungsprogramm für Erwachsene und Kinder

✓ 5 verschiedene Kinderclubs mit altersgerechten Veranstaltungen für Kinder und Teenager, wie z.B. Kinderkochkurse (nach Verfügbarkeit)

Serviceleistungen

✓ Qualifiziertes, mehrsprachiges Personal 

Privilegien

✓ Sammeln von MSC Club Punkten, damit man auf der nächsten Kreuzfahrt noch mehr Vorteile genießen kann 

*Auf unseren Karibik-Kreuzfahrten fällt eine geringe Servicegebühr für unseren Kabinenservice zwischen 23:00 und 06:00 Uhr an.

**Die bevorzugte Tischzeit gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit und Bestätigung an Bord.

AUREA Erlebsniswelt

Die AUREA Preise bieten Ihren Kunden eine All-Inclusive Kreuzfahrt in Premium-Kabinen in Kombination mit einem Wellness-Verwöhnpaket. Neben dem bevorzugten Zugang zum Spa-Bereich an Bord genießen unsere gemeinsamen Kunden eine Reihe entspannender Anwendungen für Körper und Geist.

Eingeschlossene Leistungen:

 Komfort

✓ Premiumkabinen auf den höheren Decks

✓ Frühstück in der Kabine

✓ 24-Stunden Kabinenservice*

 Speisen & Getränke

✓ Täglich bis zu 20 Stunden geöffnetes Buffet Restaurant

✓ Premium All-Inclusive Getränkepaket. Ihre Getränke sind in allen Bars, Selbstbedienungsbuffets und Restaurants verfügbar** 

 Flexibilität

✓ My Choice Dining Modell - Gäste haben die Möglichkeit, das Abendessen zu einer selbst gewählten Zeit in einem speziell reservierten Bereich des Restaurants einzunehmen

 Sport & Aktivitäten

✓ Bühnenshows im Theater (fast täglich)

✓ Zugang zum Pool-Bereich

✓ Sportanlagen auf dem Oberdeck (Power-Walking-Pfad, Basketball u.v.m.)

✓ Modern ausgestattetes Fitnesscenter mit Panoramablick

✓ 50% Rabatt auf Fitnesskurse (z.B. Yoga) und Personal Trainer (vorbehaltlich der Verfügbarkeit und nur für Erwachsene)

✓ Umfangreiches Freizeit- und Unterhaltungsprogramm für Erwachsene und Kinder

✓ Altersgerechte Veranstaltungen für 3- bis 11-jährige Kinder, z.B. Doremi Chef Kinderkochkurse oder Sprachkurse (nach Verfügbarkeit)

 Entspannung & Wellness

✓ Aurea Spa-Paket*** inklusive einer 60-minütigen Massage nach Wahl, Solarium, Begrüßungscocktail, persönlicher Beratung und freiem Zugang zum Thermalbereich (nur für Erwachsene)

✓ Raumduft "Med by MSC"

✓ Bademantel und Hausschuhe in jeder Kabine

 Serviceleistungen

✓ Qualifiziertes, mehrsprachiges Personal

 Privilegien

✓ Priority Check-in und Gepäcktransport bei der Einschiffung in MSC-Heimathäfen

✓ Freier Zutritt zum exklusiven TOP Sonnendeck

✓ Sammeln von MSC Club Punkten, damit man auf der nächsten Kreuzfahrt noch mehr Vorteile genießen kann

 *Auf unseren Karibik-Kreuzfahrten fällt eine geringe Servicegebühr für unseren Kabinenservice zwischen 23:00 und 06:00 Uhr an.

**Das inkludierte Getränkepaket ist entweder das "Premium All-Inclusive Getränkepaket" oder das "Premium All-Inclusive Classic Getränkepaket", je nach Reiseziel.

***Das Aurea Spa-Paket sollte spätestens am zweiten Tag der Kreuzfahrt gebucht werden. Die "Four-Hands-Bali-Massage" ist nicht im Preis enthalten.

Technische Informationen:  

  • Baujahr: 2017
  • BRZ: ca. 154.000 Tonnen
  • Länge: 323m
  • Breite: 41 m
  • Höhe: 72 m
  • Anzahl der Kabinen: 2.017
  • Anzahl der Passagiere: 4.034 (bei 2-Bett Belegung)
  • Pools: 4

Beförderung

  • Haustürtransfer in Region zum/ab Schiff                                            
  • Flug  nach Miami und zurück (Umsteigeverbindung) in Economy Class
  • Transfer Flughafen – Hafen – Flughafen
  • Einschiffung in Miami
  • Ausschiffung in Miami

Kabine & Verpflegung

  • 14 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie                                  
  • Vollpension
  • 24h Kabinenservice (Fantastica)
  • 1 Übernachtungen im Mittelklasse Hotel in Miami inkl. Frühstück

sz-Reisen PLUS

  • Vorprogramm in Miami 

Zusätzlich

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück                
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Kochkurse für Kinder (Fantastica)
  • Bildungs- und Freizeitaktivitäten für Kinder u. Jugendliche (Fantastica)
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Aktuelle Steuern- & Sicherheitsgebühren
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung
  • SZ-Reisebegleitung
  • Einreisegebühr USA

Zielland

Vereinigte Staaten

Einreise für Deutsche

Deutsche sind im Rahmen des "U.S. Visa Waiver Program" als Touristen oder Geschäftsreisende visumfrei für maximal 90 Tage.

Notwendig sind:

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

- ein für den gesamten Aufenthalt gültiger ePass, elektronischer Reisepass

- ESTA (Electronic System for Travel Authorization): Die elektronische Einreiseerlaubnis ESTA muss vor der beabsichtigten Einreise (spätestens 72 Stunden vor Einreise oder dem Transit) im Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta gegen eine Gebühr von 14 US-$ eingeholt werden.

ePass und ESTA sind auch für Kinder erforderlich.

VISUMPFLICHT:

Staatsangehörige von Deutschland sind dann visumpflichtig, wenn sie:

- sich seit dem 1. März 2011 im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan oder Syrien aufgehalten haben

- neben einem Pass eines VWP-Landes noch einen irakischen, iranischen, sudanischen oder syrischen Reisepass besitzen, also eine doppelte Staatsbürgerschaft haben

Landesdaten

Lage

Die USA umfassen fast die Hälfte des nordamerikanischen Kontinents zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean sowie Alaska und Hawaii. Die nördliche Grenze bildet Kanada, die südliche Mexiko.

Die USA (amtlich: United States of America) sind eine präsidiale Republik mit bundesstaatlicher Verwaltung. Das Gebiet zerfällt in 50 Bundesstaaten und den District of Columbia.

Zu den USA gehören noch zahlreiche Besitzungen: Amerikanisch Samoa, Guam, Amerikanische Jungferninseln (Virgin Islands), Marianen, Midway-Inseln, Puerto-Rico, Wake-Inseln.

Fläche: 7.827.620 km², mit Alaska und Hawaii 9.529.063 km².

Verwaltungsstruktur: 50 Bundesstaaten und der District of Columbia/DC mit der Hauptstadt Washington.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 316,2 Millionen

Städte (Metropol-Gebiete):

Washington D.C. (Hauptstadt) ca. 601.700 (ca. 5,9 Millionen)

New York ca. 8,2 (ca. 19,8) Millionen

Los Angeles ca. 3,9 (ca. 13,1) Millionen

Chicago ca. 2,7 (ca. 9,5) Millionen

Houston ca. 2,2 (ca. 6,2) Millionen

Philadelphia ca. 1,5 (ca. 6,0) Millionen

Phoenix ca. 1,5 (ca. 4,3) Millionen

San Antonio ca. 1,4 (ca. 2,3) Millionen

San Diego ca. 1,3 (ca. 3,2) Millionen

Dallas ca. 1,2 (ca. 6,7) Millionen

San Jose ca. 982.800 (ca. 1,9 Millionen)

San Francisco-Oakland ca. 825.900 (ca. 4,5 Millionen)

Detroit ca. 701.500 (ca. 4,3 Millionen)

Minneapolis-St. Paul ca. 392.900 (ca. 3,4 Millionen)

New Orleans ca. 369.300 (ca. 1,2 Millionen)

Boston ca. 636.500 (ca. 4,6 Millionen)

St. Louis ca. 318.200 (ca. 2,8 Millionen)

Sprache

Die Landessprache ist Englisch. Auch bei Besuchern aus dem Ausland werden in der Regel englische Sprachkenntnisse vorausgesetzt. Selbst in Hotels, Fremdenverkehrsbüros, Restaurants, Kaufhäusern und auf den Flugplätzen an der Ost- und Westküste steht nur selten fremdsprachiges Personal zur Verfügung.

In Florida sowie dem gesamten Südteil des Landes wird auch häufig Spanisch gesprochen oder verstanden.

In Alaska, Hawaii sowie in den Indianer-Reservaten haben sich zum Teil noch Sprachen der Ureinwohner erhalten.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (New York) bzw. -9 Stunden (Kalifornien) bzw. -10 Stunden (Alaska) bzw. - 11 Stunden (Hawaii).

In den USA gilt vom zweiten Sonntag im März bis zum ersten Sonntag im November die Daylight Saving Time, d.h. die Uhr wird um 1 Stunde vorgestellt.

Da auch in Europa für den größten Teil dieses Zeitraums Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied erhalten (nur für wenige Tage im März ist der Zeitunterschied z.B. in New York -7 Stunden bzw. im Oktober/November -5 Stunden).

Telefon/Post

Post

Da es in den USA relativ wenige Postämter gibt, sollte man Briefmarken in größeren Mengen kaufen. Hotels und Geschäfte haben Briefmarkenautomaten, die aber 25 Prozent teurer sind.

Luftpost nach Europa ist bis zu einer Woche unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die USA ist 001, die Ländervorwahl von den USA nach Deutschland 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141.

Die 1-800-er-Nummern sind kostenlose Servicenummern, die von den meisten Unternehmen angeboten werden. Die Nummer der Auskunft für den Bereich, in dem man sich befindet, ist unter der Nummer 411 zu erfahren.

Die Notrufnummer ist die 911.

Für Fragen und Probleme ist der "operator" zuständig, den man mit der 0 erreichen kann.

"R-Gespräche", bei denen der Angerufene die Kosten übernimmt, werden über kostenfreie Nummern der US-Gesellschaften vermittelt.

Die wenigen öffentlichen Telefonapparate können meist nur mit Telefonkarten ("Prepaid telephone card" oder "Calling card") benutzt werden.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900 MHz, UMTS und LTE. Um zu telefonieren, benötigt man entweder ein separates Handy oder ein so genanntes Quadband-Handy, das sowohl die in Europa üblichen Frequenzbänder als auch die der amerikanischen Bereiche unterstützt.

Derzeit bestehen Roaming-Verträge mit Anbietern in den USA von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .us

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

15. Januar (Martin Luther King Jr.'s Geburtstag)

19. Februar (President's Day - George Washington's Geburtstag)

28. Mai (Memorial Day - zum Gedenken an die Gefallenen des Bürgerkrieges 1861 bis 1865)

4. Juli (Annahme der Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776)

3. September (Labour Day)

8. Oktober (Columbus Day, Entdeckung Amerikas 1492)

12. November (Veteran's Day, Soldatengedenktag)

22. November (Erntedankfest, Thanksgiving Day)

25. Dezember (Weihnachten)

Die meisten Feiertage werden montags begangen, um verlängerte Wochenenden zu ermöglichen. Ausnahmen sind der Unabhängigkeitstag (immer am 4. Juli), Erntedankfest (4. Donnerstag im November) und Weihnachten am 25. Dezember.

Für Geschäftsbesuche nicht geeignet sind die Sommermonate und vor einem Feiertag die Freitagnachmittage, der zweite Montag im Februar (Lincoln's Geburtstag), der Karfreitag, sowie der Freitag nach Erntedank (letzter Donnerstag im November).

Neben den offiziellen US-Feiertagen werden von den zahlreichen religiösen oder ethnischen Gruppierungen zusätzliche Feiertage eingehalten.

Zudem gibt es in den einzelnen Bundesstaaten weitere Feiertage, die allerdings meist von geringerer Bedeutung sind und auf das Geschäftsleben keinen wesentlichen Einfluss haben.

Als Feiertage religiöser Minderheiten müssen in der US-Geschäftswelt vor allem die jüdischen Feste beachtet werden. Besonders bedeutend sind das jüdische Neujahrsfest (Rosh Hashana) und der sich anschließende Festtagszyklus, der am 22. Tag des hebräischen Kalenders (22. Tishre) mit dem Shemini Atseret bzw. dem Simchat Thora (Thorafreudenfest) endet. Andere jüdische Feiertage, die sich in den USA auswirken, sind vor allem Chanukka, Purim sowie das Passahfest.

Feiertage anderer Minderheiten haben relativ geringe Auswirkungen auf das Geschäftsleben, z.B. die der spanischsprachigen und der asiatischen Gemeinschaften.

Die Hauptferienzeit dauert von Mitte/Ende Juni bis Anfang September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8.30-16.30 Uhr, Fr 8.30-17.30 Uhr, eventuell auch Sa 9-12 Uhr

Post: Mo bis Fr 9-17 Uhr, eventuell auch Sa geöffnet. In den Großstädten sind die Hauptpostämter 24 Stunden lang geöffnet

Büros: Mo bis Fr zwischen 10 und 15.30 Uhr (Kernarbeitszeit), viele Büros sind aber schon vor 8 Uhr und auch noch nach 17 Uhr besetzt

Geschäfte: Mo bis Sa meist 9/9.30/10 - 17.30/18 Uhr, oftmals jedoch auch bis 21 oder 22 Uhr.

Supermärkte bieten häufig Service bis 23 oder 24 Uhr an. Besonders in großen Ballungszentren bleiben Supermärkte und oft auch andere Geschäfte rund um die Uhr geöffnet.

Einkaufszentren: 9-21 Uhr

Der Sonntag ist in den USA auch ein wichtiger Einkaufstag, geschlossen wird zwischen 17 und 19 Uhr.

An Feiertagen gelten die üblichen sonntäglichen Öffnungszeiten.

Nur am Erntedankfest und an Weihnachten bleiben die Geschäfte mehrheitlich geschlossen.

Kleidung

Ganz allgemein wird die gleiche Bekleidung wie in Mitteleuropa benötigt.

In den meisten Gegenden ist das Klima im Frühling (April bis Anfang Juni) und im Herbst (September bis Oktober) gemäßigt. Für diese Zeit sollte man Sommerkleidung, aber auch einen leichten Übergangsmantel für morgens und abends dabeihaben.

Für die Sommermonate ist leichte Sommerkleidung ausreichend. Leichte Wollsachen sind nur für Gebirgsgegenden erforderlich. An der Ostküste, speziell in New York und Washington, ist die Luftfeuchtigkeit in den Sommermonaten sehr hoch. Da viele Bürogebäude, Läden, öffentliche Gebäude und Hotels mit Klimaanlagen ausgestattet sind, sollte man immer ein leichtes Jackett oder eine Jacke dabeihaben.

Regenschutz ist immer empfehlenswert.

Im Winter muss, außer im Süden und im südlicheren Teil von Kalifornien und in Hawaii, mit Schnee gerechnet werden.

Im Geschäftsleben ist konservative Kleidung üblich; in guten Restaurants sollten Männer mit Krawatte und Jackett bekleidet erscheinen.

Geschichte/Politik

Der amerikanische Kontinent ist seit etwa 30.000 bis 40.000 Jahren von Indianern besiedelt, die während der Eiszeit über die Landbrücke der Alëuten einwanderten. Ende des 15. Jahrhunderts lebten noch schätzungsweise drei bis fünf Millionen Indianer in Nordamerika.

Die Spanier drangen in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts nach Florida und an den Mississippi vor.

Im 17. Jahrhundert nahmen die Franzosen das Binnentiefland von den Großen Seen im Norden bis zur Mündung des Mississippi in Besitz. Die englische Besiedlung Nordamerikas begann 1607. Bis zum Jahr 1733 gab es entlang der Atlantikküste 13 eigenständige Kolonien, die im Juli 1776 ihre Unabhängigkeit vom Mutterland Großbritannien erklärten. 1853 hatte das Staatsgebiet (mit Ausnahme von Alaska) im Wesentlichen seine heutigen Grenzen erreicht.

Der amerikanische Sezessionskrieg entfachte sich vorwiegend an der Frage der Sklaverei, die besonders im Süden verbreitet war und vom Norden abgelehnt wurde. Der Krieg endete 1865 mit der Kapitulation der Südstaaten und der nationalen Einigung, die Sklaverei wurde abgeschafft. Infolge des Bürgerkrieges erlebte die Industrie einen raschen Aufstieg. Die USA entwickelten sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zu einer führenden Industriemacht in der Welt, die sie bis zur Gegenwart geblieben ist.

Die Vereinigten Staaten beteiligten sich ab 1917 am Ersten Weltkrieg und kämpften nach dem Angriff der Japaner auf den Pazifikstützpunkt Pearl Harbour auch im Zweiten Weltkrieg. Zuvor hatten sie die Alliierten bereits finanziell unterstützt.

Wachsende Spannungen in den amerikanisch- sowjetischen Beziehungen traten bereits im Juli 1945 auf der Potsdamer Konferenz zutage, wo die endgültigen Teilungspläne für Deutschland beschlossen wurden. Der "kalte Krieg" zwischen den USA und der Sowjetunion begann. Nach der Unterbrechung des Verkehrs zwischen Berlin und Westdeutschland wurde 1948 die Berliner Luftbrücke zur Versorgung der Westsektoren Berlins eingerichtet. Im April des gleichen Jahres gründeten die USA, Kanada und zehn weitere westliche Staaten die Nordatlantische Vertragsorganisation (NATO = North Atlantic Treaty Organization).

Das drängendste innenpolitische Problem der 1950er Jahre war der Kampf der schwarzen Amerikaner gegen die Rassentrennung und für die Durchsetzung ihrer vollen Bürgerrechte. Politische Attentate erschütterten das Land. Es folgten neue Wellen schwerer Rassenkrawalle, zuletzt im April 1992 in Los Angeles.

Außenpolitisch setzte Ende der 1980er Jahre ein Dialog mit der Sowjetunion ein, der im November 1990 formell den Ost-West-Konflikt beendete.

In den 1990er-Jahren kam es zu einem länger anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung ("New Economy"). Die amerikanische Außenpolitik in diesen Jahren wurde geprägt von dem erfolglosen Engagement in Somalia gegen die sog. "War Lords" und die Invasion in Haiti im Jahr 1994.

Nach dem Zerfall Jugoslawiens griffen US-Truppen 1995 und 1999 im Rahmen der NATO in Bosnien, Kroatien und Serbien ein, was den Sturz des Diktators Slobodan Milosevic zur Folge hatte.

Versuche, im Nahen Osten einen Frieden zwischen Israel und Palästina zu erreichen, erlitten mit dem Anschlag auf Jitzhak Rabin einen schweren Rückschlag.

Auf die Provokationen des irakischen Diktators Saddam Hussein reagierten die USA mit sporadischen Luftangriffen, ebenso wie im Sudan und Afghanistan nach Terroranschlägen auf die US-Botschaft in Nairobi und ein US-Kriegsschiff im Jemen.

Diese Anschläge wurden bereits dem Al-Qaida-Netzwerk von Osama bin Laden zur Last gelegt. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York sowie das Pentagon in Washington wurden von den USA ein weltweiter "Krieg gegen den Terrorismus" geführt, zur sog. "Achse des Bösen", die es zu bekämpfen galt, zählten die sog. "Schurkenstaaten" Iran, Irak, Kuba und Korea-Nord. Im Oktober 2001 wurde durch einen Feldzug in Afghanistan das radikal-islamische Taliban-Regime gestürzt, das Osama bin Laden beherbergt hatte.

Ebenfalls im Namen des "Krieges gegen den Terrorismus" begannen die USA im März 2003 den Krieg (Dritter Golfkrieg) gegen den Irak mit dem Ziel, den Diktator Saddam Hussein zu stürzen. Trotz eines schnellen Sieges gelang es nicht, im Irak Frieden herzustellen. Im Juni 2004 wurde die Regierungsgewalt an eine irakische Übergangsregierung übergeben, 2011 endete die Besetzung des Iraks offiziell mit dem Abzug der US-amerikanischen Truppen. In der Zeit von 2001 bis 2008 änderten die USA ihre bisherige Außen- und Sicherheitspolitik, die auf Abschreckung, Eindämmung sowie der Einwirkung der sog. "soft power" (das heißt der Attraktivität ökonomischer und kultureller Einflüsse) basiert hatte, hin zu einem strategischen Konzept der "Präemption" (Vorbeugung). Der Verteidigungsetat erreichte seinen höchsten Stand.

Mit dem Regierungswechsel im Januar 2009 setzt die US-Regierung außenpolitisch wieder eher auf Diplomatie als auf Konfrontation. Seit dem Erstarken der Terrororganisation IS im Nahen und Mittleren Osten führt die USA eine Koalition zu dessen Bekämpfung mit mittlerweile über 60 Ländern an.

Die Beziehungen zu Russland haben sich seit der Annexion der Krim im März 2014 erheblich verschlechtert.

Im Dezember 2014 erfolgte überraschenderweise eine Annäherung an Kuba. Die diplomatischen Beziehungen wurden im Juli 2015 wieder aufgenommen.

Wirtschaftspolitisch orientiert sich die derzeitige Regierung an den Rezepten der Ära Clinton, setzt aber stärker auf erneuerbare Energien und auf Sparsamkeit, um die natürlichen Ressourcen zu schonen, aber auch, um außenpolitisch unabhängiger zu werden.

Wirtschaft

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts sind die USA die führende Industrienation der Erde.

Der US-Dienstleistungssektor erwirtschaftet circa 70 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP), der Industriesektor circa 21 Prozent, davon entfallen rund 1 Prozent auf die Landwirtschaft.

Die Vereinigten Staaten liegen mit an der Weltspitze der Rohstoffförderung; die drei wichtigsten Rohstoffe des Landes sind Rohöl, Erdgas und Kohle. Die wichtigsten Industriezweige sind die chemische und die Metall verarbeitende Industrie, die Kraftfahrzeug-, Rüstungs-, Textil- und Bekleidungsindustrie sowie die Papier- und Zelluloseherstellung. In den letzten Jahrzehnten sind Touristen aus Übersee für die Tourismusindustrie immer wichtiger geworden.

Nach der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise in 2008 hat sich die US-Wirtschaft wieder langsam erholt.

In den letzten Jahren versuchen die USA mit diversen bilateralen Handelsabkommen, Hindernisse beim Handel mit anderen Regionen der Welt zu beseitigen und damit ihre Vormachtstellung als größter Wirtschaftsmacht der Welt zu sichern.

Religion

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Bevölkerung überwiegend protestantisch, es gab relativ wenige Katholiken und Juden. Ab etwa 1820 wuchs die Zahl der Katholiken mit der Ankunft irischer, deutscher und osteuropäischer Einwanderer stark an.

Im 19. Jahrhundert wurden verschiedene andere Kirchen und Glaubensgemeinschaften gegründet wie etwa die Mormonen, die Church of Christ, Scientist, die Siebenten-Tags-Adventisten und die Zeugen Jehovas.

Heute ist die katholische Kirche mit rund 25 Prozent die größte Einzelkirche der USA. Zu den großen protestantischen Kirchen gehören die Baptisten, Methodisten, Presbyterianer, die Pfingstbewegung und Episkopalisten. Größte nichtchristliche Religion in den USA ist das Judentum. Auch der Islam, Buddhismus und Hinduismus sind vertreten.

Vegetation

Gegenwärtig ist noch ein Drittel der Landesfläche bewaldet.

Im nördlichen Alaska herrscht eine Tundrenvegetation mit Flechten und Moosen vor, im Yukonbecken dominiert borealer Nadelwald.

Im niederschlagsreichen Gebieten der Rocky Mountains kommen Fichten, Douglasien, Mammutbäume, Küstensequoias und Ponderosakiefern vor.

In den Wäldern im Nordosten und Osten sind Tannen, Fichten, Eichen, Buchen, Ahorn und Kiefern zu finden. In den feuchten Regionen Floridas und Louisianas wachsen Farne, Lianen und Epiphyten.

Nach Westen folgt die baumarme Prärie. Im heißen Texas gedeiht die Dornstrauchsavanne.

Ein großer Teil Kaliforniens wird von einer Hartlaubstrauchformation eingenommen, dem sogenannten Chaparral.

Das Klima Hawaiis begünstigt das Wachstum von Regenwäldern.

Tierwelt

Zu den bekanntesten Tierarten der Vereinigten Staaten gehören Bisons, Braunbären, Grizzlybären, Pumas, Wapitihirsche und Elche. In Alaska leben Kodiakbären, Weißkopfseeadler und Wölfe. Diese Tierarten wurden in den vergangenen hundert Jahren stark dezimiert. Heute erhalten sie Schutz in Nationalparks und -reservaten.

Daneben bietet die zerklüftete Küste Alaskas zahlreichen Meeressäugetieren Lebensraum und Schutz. Die größte Seelöwenkolonie der Welt mit etwa einer Million Tieren kann ungestört auf den Pribilof Inseln ihren Nachwuchs heranziehen. Auch Walrosse tummeln sich in den Gewässern Alaskas. Etwa 16 Walarten wurden vor der Küste Alaskas beobachtet, darunter Buckelwale, Killerwale und schneeweiße Belugawale.

Die Tierwelt Floridas ist durch Reiher, Ibise und rund eine Million frei lebende Alligatoren vertreten. Krokodile dagegen gibt es nur auf den Alligator- und Krokodilfarmen.

Kulinarisches

Zum amerikanischen "Breakfast" gehören "Pancakes with maple syrup" (Pfannkuchen mit Ahornsirup) und "Muffins" (Rührteig-Mini-Kuchen).

Amerikaner trinken vor dem Essen gerne ein bis zwei Cocktails.

Zur Hauptmahlzeit, dem "Dinner" (zwischen 17 und 21 Uhr), gibt es unter anderem "Rib-eye steak" , "BBQ spare ribs" (gegrillte Rippchen), "Chicken wings hot or mild" (kleine, gegrillte Hühnerflügel, scharf oder mild gewürzt), "Potato skins" (gegrillte Kartoffelhälften mit Schinken, Käse und "Sour cream" überbacken).

Besonders hervorzuheben ist das "Prime rib" (dicke Scheibe Roastbeef aus der Hochrippe) mit einer "Baked potato" als Beilage. Das Gericht "Turkey" (Truthahnbraten) mit "Stuffing" (Füllung), "Mashed potatoes" (Kartoffelbrei), "Yam" (süße Kartoffeln) und "Cranberries" (Preiselbeeren) isst man traditionell zu Thanksgiving - und sonst zu jeder Jahreszeit.

Als Nachtisch darf "Apple pie" oder "Pumpkin pie" (Apfel- oder Kürbiskuchen) nicht fehlen. Zu den beliebtesten Süßspeisen gehören "Cheese cake", "Key Lime Pie" und "Doughnuts" (Schmalzkringel).

Das amerikanische Bier enthält deutlich weniger Alkohol als die deutschen Biere. Importiertes Bier ist teurer als US-Marken. Amerikanische Weine, besonders aus Kalifornien, sind von ausgezeichneter Qualität.

Sitten und Gebräuche

Amerikaner sind herzlich, hilfsbereit, ungezwungen und sehr kontaktfreudig. Sie grüßen mit festem Handschlag und direktem Augenkontakt, stehen aber bei der Unterhaltung um eine Armeslänge (Comfort Zone) auseinander.

Kennt man den Namen nicht, sind die Anredeformen Sir und Madam ausreichend und höflich. Man legt keinen allzu großen Wert auf Titel. Viele Amerikaner sprechen sich mit dem Vornamen an; als Ausländer sollte man abwarten, bis man dazu aufgefordert wird. Im Geschäftsleben kommt man ohne große Umschweife schnell und direkt zum Punkt.

Gutes Benehmen und Pünktlichkeit haben trotz der lockeren Umgangsformen einen hohen Stellenwert. Gedränge oder Ungeduld gibt es nicht - man stellt sich in einer Reihe an und wartet auf die Frage "Who's next?" (Wer ist der Nächste?). In einem Restaurant wartet man am Eingang neben dem Schild "Please wait to be seated" (Sie werden plaziert!), bis man vom Personal an den Tisch geführt wird.

Schnell ausgesprochene Einladungen wie "Come and see me" oder "Give me a call" sind zumeist als Floskeln zu verstehen.

Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden, Büros und fast allen Restaurant gesetzlich verboten.

Souvenirs

Sehr beliebt als Mitbringsel sind Erinnerungen an die großen Vergnügungsparks, z.B. Mickey-Mouse-Kleidung, oder an die Nationalparks, z.B. Kappen oder Sweatshirts.

Preisgünstig in den USA sind Oberbekleidung wie Jeans, Wäsche und Lederwaren sowie Sportbekleidung. In den USA muss man für Markenkleidung viel weniger ausgeben muss als in Europa.

Indianisches Kunsthandwerk kann man in den Reservaten kaufen.

Klimainformationen

Die Vereinigten Staaten gliedern sich in fünf Klimazonen:

Die Atlantikküste ohne Golfküste und Florida wird gekennzeichnet durch kalte Winter und warme Sommer sowie starke Niederschläge, die im allgemeinen gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt sind. Im Sommer ist in New York und Washington, D.C. die Luftfeuchtigkeit hoch.

Das Golfgebiet hat heiße Sommer und meist sehr milde Winter. Das ganze Jahr über kommt es immer wieder zu teils auch heftigen Niederschlägen. Der Herbst, jedoch ist am regenreichsten.

Das Gebiet der Großen Ebenen (die Prärien) westlich vom 100. Grad westlicher Länge liegt hoch, ist trocken und hat starke Temperaturgegensätze.

Die Plateau- und Gebirgszone ist ebenfalls trocken, jedoch wechseln die Temperaturen und die Niederschlagsmengen stark mit der Höhenlage. Im Süden dieser Zone liegt der heißeste und trockenste Teil der USA.

Das Gebiet entlang der Pazifikküste hat ozeanisches Klima mit geringem Temperaturgefälle von Norden nach Süden. Die Niederschläge fallen meist im Winter. In Kalifornien ist der Sommer fast regenlos.

Hawaii hat subtropisches Klima.

Beste Reisezeit

Der Herbst dauert von September bis November und wird von vielen europäischen Reisenden als angenehmste Reisezeit bevorzugt. Insbesondere wird die trockene und warme Zeit des so genannten Indian Summer im Westen und Nordwesten des Landes mit der herrlichen Blattfärbung sehr geschätzt.

Für Reisen nach Florida empfiehlt sich auch der Winter.

In Kalifornien und Hawaii herrscht das ganze Jahr über ein für Reisende angenehmes Klima.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die USA sind malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: US-Dollar (US-$)

1 US-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,15 US-$

Hinweise

Werden bei der Ein- oder Ausreise Zahlungsmittel (Bargeld u.Ä.) im Wert von mehr als 10.000 US-$ mitgeführt, ist die Deklaration auf dem Zollformular FinCEN 105 "Report of International Transportation of Currency and Monetary Instruments" erforderlich.

Bitte beachten: Ein gemeinsam reisendes Ehepaar gilt dabei als eine Person. Eine Deklaration ist notwendig, auch wenn jeder weniger als 10.000 US-$ mitführt, die Gesamtsumme jedoch darüber hinausgeht. Dies gilt auch für Reisende mit Schwiegereltern oder anderen Verwandten.

Bei Devisenfragen betrachtet die Zollbehörde "miteinander Verwandte" juristisch als eine Person.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Gegenwert von über 10.000 US-$ (Zollformular FinCEN 105 "Report of International Transportation of Currency and Monetary Instruments"). In Bezug auf Devisenfragen gelten miteinander verwandte Personen, auch zum Beispiel ein Ehepaar, juristisch als eine Person!

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: Nur wenige Banken tauschen Fremdwährungen um. Empfohlen wird die Mitnahme von US-$, Reiseschecks oder Girocard mit Maestro-Logo - jedoch ohne V-Pay-Logo - und vor allem von Kreditkarten.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden überall akzeptiert (oft Voraussetzung für Kreditwürdigkeit). Barzahler müssen eventuell in Hotels oder bei Autovermietern ohne Kreditkarte Vorauszahlungen leisten.

Geldautomat: Ja - sie sind in den USA weit verbreitet. Abgehoben werden kann problemlos mit Kreditkarten. Ebenso ist das Abheben an manchen Standorten mit der Girocard (mit Maestro-Logo, jedoch ohne V-Pay-Logo) möglich.

Reiseschecks: Ja - in US-$; werden noch von Banken angenommen. Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für eine USA-Reise mitgeführt werden.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Informationen zu den offiziellen touristischen Vertretungen aller Bundesstaaten und Territorien der USA gibt es im Internet: ww.visit-usa.com.

Delegation der Deutschen Wirtschaft
Representative of German Industry and Trade
1130 Connecticut Ave.
Suite 1200
Washington , DC 20036/USA
(001 202) 659 47 79
(001 202) 659 47 77
info@rgit-usa.com

Im Reiseland

Deutsch-Amerikanische Handelskammern:

Deutsch-Amerikanische Handelskammer
German American Chamber of Commerce, Inc.
80 Pine Street, Floor 24
New York , NY 10005/USA
(001 212) 974 88 67
(001 212) 974 88 30
www.gaccny.com
info@gaccny.com

Deutsch-Amerikanische Handelskammer USA-Süd
German American Chamber of Commerce of the Southern US, Inc.
1170 Howell Mill Road, Suite 300
Atlanta , GA 30318/USA
(001 404) 586 68 20
(001 404) 586 68 00
www.gaccsouth.com
info@gaccsouth.com

Deutsch-Amerikanische Handelskammer
German American Chamber of Commerce of the Midwest, Inc.
321 North Clark Street, Suite 1425
Chicago IL 60654/USA
(001 312) 644 07 38
(001 312) 644 26 62
Homepage:www.gaccom.org
www.christkindlmarket.com;
www.ihk.de/ahk/chicago
info@gaccmidwest.org

Deutsch-Amerikanische Handelskammer
German American Chamber of Commerce, Inc.
One Woodward Avenue, Suite 1900
Detroit , MI 48232
German American Chamber of Commerce, Inc.
(Zweigstelle der AHK Chicago)
PO Box 33840
Detroit, MI 48232/USA
(001 313) 596 03 99
www.gaccsouth.com
noeth@gaccmidwest.org

Deutsch-Amerikanische Handelskammer
German American Chamber of Commerce, Inc.
3D/International Tower Building
1900 West Loop South, Suite 1550
Houston , TX 77027/USA
(001 713) 715 65 99
(001 832) 384 12 00
www.gaccsouth.com
info@gacctexas.com

German American Chamber of Commerce, Inc.
North Carolina Chapter of the German American Chamber of Commerce of the Southern U.S., Inc.
SAERTEX USA, LLC
12200-A Mt. Holly-Huntersville Rd.
Huntersville , NC 28078/USA
(001 404) 586 68 20
(001 404) 214 04 23
www.gaccsouth.com
gaccnc@gaccsouth.com

German American Chamber of Commerce Inc.
200 South Broad Street, Suite 910
Philadelphia , PA 19103
German American Chamber of Commerce Inc.
(Zweigstelle der AHK New York)
PO Box 22654
Philadelphia, PA 19110/USA
(001 215) 665 03 75
(001 215) 501 71 02
info@gaccphiladelphia.com

German American Chamber of Commerce of the Western United States, Inc.
101 Montgomery Street, Suite 2050
San Francisco , CA 94104/USA
(001 415) 248 78 00
(001 415) 248 12 40
www.gaccsf.org

info@gaccwest.com

Chamber of Commerce of the USA
1615 H Street NW
Washington , DC 20062-2000/USA
(001 202) 659 60 00
www.gaccny.com
intl.@uschamber.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

DES MOINES siehe Indianola

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
CSJ Schmitz-Justen Company, LLC
104 S Main Street
Poinsett Plaza, Suite 802
Greenville , SC 29601/USA
(001 864) 252 45 09
greenville@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat South Carolina
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Atlanta

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
3919 Sierra Drive Honolulu
Honolulu , HI 96816/USA
(001 808) 377 46 06
honolulu@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Hawaii
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat San Francisco

Consulate General of the Federal Republic of Germany
1330 Post Oak Boulevard, Suite 1850
Houston , TX 77056-3018/USA
(001 713) 627 05 06
(001 713) 627 77 70
www.germanconsulatehouston.org
info@houston.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Arkansas, Louisiana, New Mexico, Oklahoma, Texas

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
1525 North Ritter Avenue
Indianapolis , IN 46219/USA
(001 317) 322 40 95
(001 317) 359 54 67
indianapolis@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Boone, Brown, Clinton, Hamilton, Hancock, Hendricks, Johnson, Marion, Monroe, Morgan, Montgomery, Putnam, Shelby und Tippecance des Staates Indiana
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Indianola
Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 176
Indianola, IA 50125-0176/USA
(001 312) 202 04 66
(001 515) 491 07 11
des-moines@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Iowa
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
400 East Capitol Street
Jackson , MS 39201/USA
(001 601) 965 19 01
(001 601) 965 18 80
jackson@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Mississippi
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Atlanta

Von Deutschland

KANSAS CITY siehe Leawood

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Morris Law Group
411 East Bonneville Ave., Suite 360
Las Vegas , NV 89101/USA
(001 702) 474 94 22
(001 702) 759 83 03
las-vegas@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Nevada
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Los Angeles

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
8014 State Line # 203
Leawood , KS 66208/USA
(001 913) 642 53 48
(001 913) 642 51 34
kansas-city@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Kansas sowie die Counties Buchanan, Cass, Clay, Jackson (Kansas City/Missouri), Platte des Staates Missouri
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Consulate General of the Federal Republic of Germany
6222 Whilshire Boulevard, Suite No. 500
Los Angeles , CA 90048/USA
(001 323) 930 28 05
(001 323) 930 27 03
www.germany-info.org/losangeles
info@los-angeles.diplo.de
Amtsbezirk: Counties Imperial, Kern, Los Angeles, Orange, Riverside, San Bernardino, San Diego, San Luis Obispo, Santa Barbara und Ventura des Staates California, sowie die Staaten Arizona, Nevada und Utah

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Wyatt, Terrant Coms
500 W. Jefferson Street, Suite 2800
Louisville , Kentucky 40202-2898/USA
(001 502) 589 03 09
(001 502) 562 72 96
louisville@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Anderson, Bullitt, Fayette, Franklin, Hardin, Jefferson, Nelson, Oldham, Scott, Shelby, Spencer, Woodford des Staates Kentucky
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Consulate General of the Federal Republic of Germany
100 North Biscayne Boulevard
Suite 2200
Miami , FL 33132-2381/USA
(001 305) 358 03 07
(001 305) 358 02 90
www.miami.diplo.de
info@miami.diplo.de
Amtsbezirk: Staat Florida sowie Puerto Rico und die Amerikanischen Jungferninseln

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Fredrikson Byron P.A.
200 South Sixth Street
Suite 4000
Minneapolis , MN 55402-1402/USA
(001 612) 492 70 77
(001 612) 492 70 50
minneapolis@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Minnesota, North Dakota und South Dakota sowie die Counties Pierce, Polk und St. Croix des Staates Wisconsin
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
201 Fourth Avenue North
Suite 1420
Nashville , TN 37219/USA
(001 615) 251 54 53
(001 615) 251 54 47 (direkt), 251 54 44 (Zentrale)
nashville@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Tennessee
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Atlanta

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
McGlinchey Stafford
601 Poydras Street
Energy Center, Suite 1200
New Orleans , LA 70130/USA
(001 504) 910 87 52
(001 504) 596 28 22
new-orleans@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Lousiana
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Houston

Consulate General of the Federal Republic of Germany
871 United Nations Plaza
New York NY 10017/USA
(001 212) 940 04 02
(001 212) 610 97 00
www.germanconsulate.org/newyork
info@new-york.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten New Jersey, New York, Pennsylvania sowie vom Staat Connecticut das Fairfield County; Bermuda
Der Leiter der Vertretung ist zugleich Generalkonsul für das britische Überseegebiet Bermuda

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen
(Permanent Mission of the Federal Republic of Germany to the United Nations)
871 United Nations Plaza
New York , NY 10017/USA
(001 212) 940 04 02
(001 212) 940 04 00
www.germany-info.org/UN/index.htm
info@new-york-vn.diplo.de

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
McGuireWoods LLP
World Trade Center
101 West Main Street, Suite 9000
Norfolk , VA 23510-1655/USA
(001 757) 640 37 01
(001 757) 640 37 79
norfolk@hk-diplo.de
Amtsbezirk: folgende Countys oder Städte im Staat Virginia: Accomack, Chesapeake (Norfolk), Gloucester, Hampton, Isle of Wight, James, Lancester, Mathews, Middlesex, Newport News, Northampton, Northumberland, Poquoson, Portsmouth, Southampton, Suffolk, Surry, Sussex, Virginia Beach, Williamsburg, York

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft in Washington

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Fuller, Tubb, Bickford Krahl
201 Robert S. Kerr Avenue
Suite 1000
Oklahoma City , OK 73102/USA
(001 405) 232 83 84
(001 405) 235 25 75
oklahoma-city@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Oklahoma
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Houston

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Orlando Fisher Rushmer, P. A.
390 N. Orange Avenue, Ste. 2200
Orlando , FL 32801/USA
(001 407) 422 10 80
(001 407) 843 21 11
orlando@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Brevard, Highlands, Indian River, Lake, Marion, Okeechobee Orange, Osceola, Polk, St. Lucie, Seminole, Sumter und Volusia.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Miami

Honorary Consulate General of the Federal Republic of Germany
c/o Green and Spiegel U.S., LLC
1524 Delancey Street, 4. Stock
Philadelphia , PA 19102/USA
(001 401) 454 78 82
(001 215) 948 81 21
philadelphia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Philadelphia, Delaware, Chester, Montgomery and Bucks des Staates Pennsylvania sowie Counties Mercer, Burlington, Camden und Gloucester des Staates New Jersey.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat New York

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Cohen Grigsby, P.C.,
625 Liberty Avenue, 5th Floor
Pittsburgh , PA 15222/USA
(001 412) 209 06 72
(001 412) 297 46 94
pittsburgh@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Stadt Pittsburgh und das Allegheny County des Staates Pennsylvania
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat New York

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
200 SW Market Street, Suite 1775
Portland , OR 97201/USA
(001 503) 227 25 49
(001 503) 222 04 90
portland-OR@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Oregon und Idaho
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat San Francisco

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Norman, Hanson DeTroy, LLC
415 Congress Street, 5th Floor
Portland /Neuengland, ME 04101/USA
(001 207) 775 08 06
(001 207) 774 70 00
portland-ME@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Maine und New Hampshire
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Boston

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Smith, Anderson, Vlunt, Dorsett, Mitchell Jernigan, L.L.P., 2300 Wells Fargo Capitol Center
150 Fayetteville Street
Suite 2300
Raleigh , NC 26601/USA
(001 919) 821 68 00
(001 919) 821 67 14
raleigh@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Caswell, Alamance, Chatham, Moore and Scotland County in North Carolina und alle östlich dieser Counties liegenden Gebiete von North Carolina
Übergeordnete Auslandsvertetung: Generalkonsulat Atlanta

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
1900 Key Bank Tower
36 South State Street, 20th Floor
Salt Lake City , UT 84111/USA
(001 801) 212 21 38
(001 801) 350 76 08
salt-lake-city@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Utah
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Los Angeles

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Petrow Law Group
PLLC, 4416 Ramsgate, Suite 203 B
San Antonio , TX 78230/USA
(001 210) 854 46 16
san-antonio@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Atacosa, Bandera, Bastrop, Bexar, Blanco, Caldwell, Comal, Dewitt, Dimmit, Edwards, Frio, Gillespie, Gonzales, Guadalupe, Hays, Karnes, Kendall, Kerr, Kinney, LaSalle, Live Oak, Maverick, McMullen, Medina, Real, Travis, Uvalde, Val Verde, Wilson und Zavala des Staates Texas
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Houston

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
San Diego Regional Chamber of Commerce
1620 5th Avenue
Suite 500
San Diego , CA 92101/USA
(001 619) 544 89 58
(001 619) 321 06 06
san-diego@hk-diplo.de
Amtsbezirk: San Diego County und Imperial County des Staates California
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Los Angeles

Consulate General of the Federal Republic of Germany
1960 Jackson Street
San Francisco , CA 94109/USA
(001 415) 353 03 40
(001 415) 775 10 61
www.germanconsulate.org/sanfrancisco
info@san-francisco.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten California (mit Ausnahme der Counties Imperial, Kern, Los Angeles, Orange, Riverside, San Bernardino, San Diego, San Luis Obispo, Santa Barbara und Ventura), Hawaii, Idaho, Montana, Oregon, Washington, Wyoming sowie die amerikanischen Außengebiete Baker-, Howland-, Jarvis-, Johnston-Insel, Midway und Palmyra-Insel.
Der Leiter der Vertretung ist zugleich Generalkonsul für Amerikanisch-Samoa.

Von Deutschland

SEATTLE siehe Mercer Island

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
128 Habersham Street
Savannah , GA 31401/USA
(001 912) 224 21 69
(001 912) 224 21 69
savannah@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Bryan, Chatham, Effingham, Glynn, Liberty und McIntosh vom Staat Georgia
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Atlanta

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
The Law Offices of Wolf W. Kaufmann
7150 E. Camelback Road, Suite 444
Scottsdale , AZ 85251/USA
(001 951) 750 0 62
(001 480) 477 80 71
phoenix@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Arizona
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Los Angeles

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
4701 S.W. Admiral Way #130
Seattle , WA 98116
Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 827
Mercer Island, WA 98040/USA
(001) 20 65 69 82 70
seattle@hk-diplo.de
Amtsbezirk: die Bundesstaaten Washington und Montana
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat San Francisco

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
600 Washington Avenue, Suite 2500

St. Louis , MO 63101-1311/USA
(001 314) 612 78 87
(001 314) 444 78 87
st-louis@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Missouri ausschließlich der Counties Buchanan, Cass, Clay, Jackson und Platte sowie East St. Louis und County St. Clair des Bundesstaates Illinois
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Henning Law Firm
7320 E Fletcher Ave.
Tampa , Fl 33637/USA
(001 239) 791 11 69
(001 239) 821 65 04
tampa@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Charlotte, Citrus, Collier, De Soto, Glades, Hardee, Hendry, Hernando, Hillsborough, Lee, Manatee, Marion, Pasco, Pinellas, Polk und Sarasota des Bundesstaates Florida
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Miami

Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
Pariser Platz 2
10117
Berlin
(0 30) 83 05 10 50
(0 30) 8 30 50
www.us-botschaft.de
Mo bis Fr 8.30-17.30 Uhr
(keine Visa sowie keine Visa-Informationen)

Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
- Konsularabteilung -
Clayallee 170 (Besuchsanschrift)
14195
Berlin
Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika

Pariser Platz 2
10117 Berlin
(0 30) 831 49 26
(0 30) 308 30 50 (keine Visa-Anfragen)
consberlin@state.gov
persönliche Vorsprache nur nach schriftl. oder telefon. Terminvereinbarung über die Servicenummer (03 22) 21 09 32 43

Konsularagentur der Vereinigten Staaten von Amerika
Flughafenallee 18
28199
Bremen
(04 21) 301 58 61
(04 21) 301 58 60
consular-agent@usabremen.de
Mo, Di und Do 9.30-13.30 Uhr, Mi 9.30-11.30 Uhr
(keine Visa, keine Visa-Information, nur für Belange von US-Bürgern)

Amerikanisches Generalkonsulat
Willi-Becker-Allee 10
40227
Düsseldorf
(02 11) 788 89 36
(02 11) 788 89 27
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Amerikanisches Generalkonsulat
Gießener Straße 30
60435
Frankfurt/M.
(0 69) 75 35 22 77
(0 69) 753 50 (Telefonauskünfte für Einzelfälle Mo bis Fr 14-16 Uhr)
frankfurtvisainquiries@state.gov
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Sehenswertes

Washington D.C.

Als einziger Stadtstaat der Vereinigten Staaten und Hauptstadt der Nation hat Washington D.C. ein ganz besonderes Flair. Die Stadt zählt neben Paris, Rom und London mit ihren monumentalen Bauten, großzügig angelegten Plätzen und grünen Parks zu den schönsten Metropolen der Welt. Das Zentrum der Weltmacht USA ist wegen der Überschaubarkeit gleichzeitig ein Weltdorf geblieben. Keine Wolkenkratzer stören die Silhouette der Stadt, die vom Capitol überragt wird.

In anmutige Landschaft an die Hügel von Virginia angelehnt und nach Nordosten offen zum Meer, das sich in der Chesapeake Bay fast bis an die Pforten der Hauptstadt drängt, kommt es nicht von ungefähr, dass Washington D.C. zu den Top-Destinationen für Geschäftsreisende und Touristen gehört. Die Stadt am Potomac River ist um einen großen Platz, die National Mall, herumgruppiert, von wo aus viele der Sehenswürdigkeiten in Fußdistanz zu erreichen sind.

Ein Besuch von Washington D.C. ist auch eine Reise in die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. Man kann das Original Star-Spangled-Banner und die Emancipation Proclamation (Unabhängigkeitserklärung) besichtigen oder auf den Stufen des Lincoln Memorial stehen, wo Martin Luther King Jr. in seiner berühmte Rede "I have a dream" seine Vision einer friedvollen Welt vorstellte. Die jährlich über 20 Millionen Besucher können auch nach dem Präsidenten Ausschau halten.

Washington D. C. hat aber auch sonst für Touristen eine Menge zu bieten. Muntere Stadtviertel wie Georgetown, Dupont Circle oder Adams Morgan laden mit ihren Straßencafés, originellen Geschäften und Restaurants zum Bummeln und Entspannen ein. Mit der Smithsonian Institution, dem größtem Museumskomplex der Welt, ist Washington D.C. die Stadt der Museen und gilt mit Theater-Produktionen, Symphonie- und Ballettveranstaltungen auch als City der darstellenden Kunst. Die Stellung Washingtons als Kongressstadt wurde durch den Bau eines hochmodernen Kongresszentrums, dem Washington Convention Center, gestärkt.

Darüber hinaus bietet die Stadt ein umfangreiches Ausflugsprogramm. Man kann von der Stadt aus Tagestouren in die umliegenden Nationalparks unternehmen. Der Potomac River bietet Besuchern eine gute Gelegenheit, sich per Boot einen Überblick über die Stadt zu verschaffen oder eine Tour zum Mount Vernon, dem ehemaligen Landsitz des ersten Präsidenten der USA, George Washington, zu unternehmen.

Los Angeles

Los Angeles ist die zweitgrößte Stadt der USA und befindet sich im Süden von Kalifornien. Ein breites kulinarisches Spektrum bietet sich dem Besucher dar, von afrikanischer über fernöstliche und europäische Küche bis hin zu zentral-asiatischer und natürlich mexikanischer Küche.

Hollywood, ein Vorort von Los Angeles, ist Zentrum der US-amerikanischen Filmindustrie. Führungen durch die Filmwelt und die Shows in den Studios sind interessant und mitunter spektakulär.

Ein weiterer Touristenmagnet ist Disneyland südöstlich von Los Angeles bei Anaheim. Unterschiedlichste künstliche Welten begeistern Jung und Alt auf über 32 Hektar Grund.

Ebenfalls sehenswert ist der Legolandpark ganz im Süden Kaliforniens bei Carlsbad. Legoland ist mit seinem Nachbau berühmter Gebäude vor allem für Familien mit kleinen Kindern interessant.

New York

Das nach den schrecklichen Terroranschlägen vom 11. September 2001 stark erschütterte New York hat längst zur Normalität zurückgefunden. Die Stadt hat bis heute nichts von ihrem Zauber verloren und die Besucher strömen nach wie vor in den "Big Apple".

Dort, wo sich einst die Trümmer von "Ground Zero" befanden, erinnert jetzt das Mahnmal "9/11 Memorial" an die Opfer der Terroranschläge. Um das Mahnmal herum sind mehrere Tower geplant, unter anderem der Wolkenkratzer "One World Trade Center", mit 541,3 Metern nach Fertigstellung einer der höchsten Türme der Welt.

Manhattan ist das Aushängeschild der Stadt und zugleich das bedeutendste Wirtschafts- und das größte Industriezentrum der USA. Hier, im Herzen New Yorks, findet man die meisten Sehenswürdigkeiten, die man mit der Metropole assoziiert, wie zum Beispiel den Central Park, das Künstlerviertel Greenwich Village, Chinatown oder Little Italy.

An der südlichen Spitze von Manhattan (Lower Manhattan oder Downtown genannt) liegen das Finanzviertel mit der Wall Street, der legendäre Broadway mit dem Times Square sowie auf einer kleinen Insel die berühmte "Statue of Liberty", die Freiheitsstatue. Im Osten des Central Parks bildet die Fifth Avenue die Museumsmeile. Hier befinden sich zum Beispiel das Metropolitan Museum of Art, eines der größten Kunstmuseen der Welt, sowie das berühmte Solomon R. Guggenheim Museum.

Die Stadt hat neben Manhattan noch weitere vier Stadtbezirke, die Boroughs. Die Bronx, im Norden Manhattans, liegt als Einziger auf dem Festland. Brooklyn im Süden, Queens im Osten und Staten Island im Südwesten befinden sich wie Manhattan auf Inseln, wodurch New York eine Küstenlänge von 720 Kilometern aufweist. Die Inseln sind untereinander und mit dem Festland durch Brücken und Tunnel verbunden.

Wer sich nach dem Besuch von New York etwas erholen möchte, der kann dies im angrenzenden New York State tun. Neben historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten bieten sich beispielsweise auf Long Island kilometerlange Strände und eine einladende ländliche Umgebung, im Hudson Valley stattliche Herrenhäuser und das schöne Catshill-Gebirge, im Central State die Wintersportgebiete um Lake Placid und im Upstate die weltberühmten Niagara-Wasserfälle zu einem Besuch an. Für Aktivurlauber stehen zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung.

San Francisco

San Francisco, die Golden Gate City im Sonnenstaat Kalifornien, ist für viele die Stadt mit dem größten europäischen Flair in den Vereinigten Staaten. Sie erinnert mit ihrem maritimen Klima und ihrem "way of live" an den europäischen Mittelmeerraum und besitzt mit ihrer Kunst und Kultur eine überdurchschnittlich hohe Lebensqualität.

Die Sehenswürdigkeiten sind dank ihrer Kompaktheit, die untypisch für amerikanische Städte ist, in einem Spaziergang zu entdecken.

San Francisco liegt aber auch an einem Punkt, an dem man so lange nach Westen gefahren ist, dass man den Osten schon wieder spüren kann. Die große chinesische und japanische Gemeinde der Stadt mit ihren jeweiligen "-towns" und Festen laden zur Entdeckung östlicher Lebensart ein - das geschäftige Chinatown ist die größte asiatische Ansiedlung außerhalb Asiens. Und auch sonst haben die übrigen ethnisch geprägten Stadtteile wie das Viertel der Italiener oder der Latino District Mission bis heute ihren individuellen Charakter bewahrt.

San Francisco, das sich erst nach der späten Entdeckung der Bucht im Jahre 1775 vor allem wegen der Gold- und später der Silberfunde zu einem wirtschaftlichen Zentrum mit rund 400.000 Einwohnern an der Westküste entwickelte, erlebte im Jahr 1906, als ein Erdbeben die Stadt zerstörte, einen herben Einbruch. Jahre waren nötig um San Francisco wieder aufzubauen. Die jüngste Blüte erlebt die Stadt durch das Silicon Valley am Südende der Bucht, das sich seit den 60er Jahren zum Zentrum der Computerindustrie entwickelt hat.

Kalifornien und San Francisco sind heute das Traumziel von Millionen von Reiselustigen. Mit schöner Regelmäßigkeit wird das Gebiet zur beliebtesten Destination der Vereinigten Staaten von Amerika gekürt. Die Cable Cars und die Lombard Street Serpentinen sind in Dutzenden von Filmen verewigt. Symbol der Stadt ist die Golden Gate Bridge, die San Francisco mit dem sehenswerten Künstlerort Sausalito verbindet.

Die Stadt wird im Westen durch den Pazifischen Ozean und im Norden durch die Golden Gate-Meeresstraße und im Osten durch die Bucht von San Francisco eingefasst. Segeln, Surfen, Jogging, Spazierengehen und Radfahren sind die bevorzugten Aktivitäten entlang der Küste.

Das kulturelle Angebot ist groß und vielseitig. Die Theater- und Musikszene San Franciscos gilt nicht zu unrecht als äußerst kreativ - die City ist ein Hort geistigen Schaffens. Das hat Tradition, denn bereits zur Jahrhundertwende gehörten die Theater- und Musikbühnen der Stadt zur ersten Garde des amerikanischen Kulturbetriebes. Und auch wer nicht intensiv ins Nightlife einsteigt, bekommt bereits in den Shopping Malls, der Fisherman´s Wharf, dem Pier 39, der Jahr für Jahr neue Unterhaltungsangebote bietet und einem Freiluft-Vergnügungspark gleicht, einen Vorgeschmack auf das kulturelle Leben San Franciscos.

Auch die Umgebung der Stadt lädt zu Entdeckungstouren ein. Die Stadtlandschaft geht im Vergleich zu vielen anderen amerikanischen Städten relativ schnell in sanftes Grün über. Im Norden der Stadt locken Napa County und Sonoma County mit gutem Essen, Wein und smaragdgrünen Weingärten.120 Kilometer südlich liegt das beschauliche Küstenstädtchen Santa Cruz. Daneben sind die kalifornischen Höhepunkte wie der Lake Tahoe in der Nevada und der Yosemite Nationalpark touristische Anziehungspunkte, die sich gut mit einem San Francisco-Besuch verbinden lassen.

Alabama

Alabama liegt im Südosten der USA. Die Hauptstadt Montgomery war Regierungssitz im Sezessionskrieg. Die größte Stadt Alabamas ist Birmingham, eine typische Südstaatenstadt. Mobile ist ein beliebtes Urlaubsziel an der Golfküste.

Im Norden des ländlichen Alabama liegt ein kleines Seengebiet, in dem bergigen Land am Fuße der Appalachen findet man weiträumige Wälder, Schluchten, Höhlen und ein alpines Skigebiet in der Nähe von Mentone.

Die Landwirtschaft wird nach wie vor vom Baumwollanbau bestimmt, aber nicht zuletzt die Raumfahrtindustrie in Huntsville zeugt von der Entwicklung vom Agrar- zum Industriestaat.

Alaska

Alaska ist der größte Bundesstaat der USA und liegt im Nord-Westen des amerikanischen Kontinentes, durch Kanada fast völlig von den anderen US-Staaten getrennt. Mit einer Bevölkerungsdichte von nur 0,4 Einwohnern pro km² kann man eine überwältigende Landschaft und Tierwelt erleben.

Die Landschaft Alaskas ist durch Gletscher, Flüsse, Seen, Fjorde, Wälder, Wiesen und Steppen geprägt. In diesem äußersten Norden des Kontinents sind über 400 Vogelarten heimisch; der Weißkopfadler gehört zu den beeindruckendsten unter ihnen. An den Küsten kann man Wale, Seelöwen und Tümmler beobachten. In der Wildnis der Wälder und Steppen leben Wölfe und Bären, Karibus, Elche und Moschusochsen.

Im Denali National Park in Alaska, der sich im Nordteil der Alaska Range erstreckt, sind Tundragebiete und hochalpine Bergketten charakteristisch. Im Südwesten des zweitgrößten Nationalparks der USA liegt der Mount McKinley, mit 6.193 Metern der höchste Berg der USA. Grizzlybären, Wölfe, Rentiere, Elche und viele andere Tiere sind hier beheimatet.

Die Einwohner Alaskas sprechen außer Englisch zum Teil noch Dialekte und Sprachen der Ureinwohner. Die Hauptstadt Alaskas ist Juneau, die größte Stadt hingegen Anchorage. Fairbanks ist die zweitgrößte Stadt Alakas und wurde durch den legendären Goldrausch bekannt.

Arizona

Der Bundesstaat Arizona an der Grenze zu Mexiko besteht hauptsächlich aus kargen Felsformationen und Wüstenebenen. Die Hauptstadt Phoenix liegt in der Mitte des Staates. Die stark wachsende Stadt Tuscon ist ein beliebter Wintersportort. Der mexikanische Einfluss ist hier im Süden sowohl in der Architektur als auch an dem lebendigen Alltag erkennbar. Die Nationalparks Grand Canyon, Painted Desert und Petrified Forest liegen in diesem Staat.

Der Grand Canyon Nationalpark im Nordwesten Arizonas, dessen größte Attraktion der Grand Canyon ist, schließt sich an den Canyonland Nationalpark (Utah) an. Der Park ist ganzjährig geöffnet, die beste Besuchszeit ist aber von April bis Juni sowie von September bis Mitte November.

Von hier aus können Rundflüge, Autobusausflüge, Maultier-Ausritte und Wildwasserfahrten auf dem Colorado River unternommen werden. Für Wanderfreunde stehen über 600 Kilometer ausgewiesene Wanderwege zur Verfügung.

Arkansas

Dieser Staat im Süden der USA beeindruckt durch seine Seen. Weite Ebenen, Berge, Flüsse und Wälder bestimmen die Landschaft. Die Hauptstadt Little Rock ist die einzige größere Stadt in Arkansas. Das historische Viertel lädt zum Bummeln ein. Touristische Attraktionen im Kurort Hot Springs sind neben Sportanlagen vor allem die Thermalquellen.

Colorado

Colorado liegt in den Rocky Mountains im Mittleren Westen. Berge und Wälder bestimmen das Landschaftsbild. Aus der Goldgräberzeit stehen hier noch so manche Geisterstädte. Viele Orte in den Rocky Mountains, wie etwa Aspen oder Vail, liegen in ausgezeichneten Wintersportgebieten und sind international bekannt.

Der Rocky Mountain National Park mit seiner beeindruckenden Gebirgslandschaft gehört zu den bekanntesten Nationalparks der USA. Er umfasst den Hauptkamm der Rocky Mountains und ist besonders im Frühling oder auch im farbenprächtigen Herbst einen Besuch wert. Berge, Wälder, Gletscher und Seen bestimmen das Landschaftsbild. Flora und Fauna ziehen jedes Jahr über zwei Millionen Besucher an.

Im Mesa Verde National Park bekommt man einen guten Eindruck von der frühen indianischen Besiedlung.

Die Hauptstadt Denver ist ein wichtiges Geschäftszentrum. Durch über 200 Parks und Grünanlagen sowie durch seine Nähe zu den bedeutenden Skigebieten hat Denver eine bevorzugte Lage.

In unmittelbarer Nähe von Colorado Springs liegen viele Sehenswürdigkeiten, darunter der Garden of the Gods und Pikes Peak. Eine weitere Attraktion sind die Mineralquellen von Colorado Springs.

Connecticut

Die Landschaft in diesem Neu-England-Staat an der Ostküste der USA ist sehr malerisch. Von den Anfangszeiten der Besiedlung zeugen noch die alten Kolonialbauten, die man dort findet. Viele New Yorker Pendler wohnen in Connecticut. Zum Erholen gibt es breite Sandstrände. In New Haven befindet sich die Universität Yale. In Mystic wurde ein Freilichtmuseum errichtet, in dem alte Schiffe und Kolonialhäuser auf einem weitläufigen Areal stehen. Menschen in Kolonialtracht und Kutschen der damaligen Zeit beleben die Szene. Die Hauptstadt Connecticuts ist Hartford.

Delaware

Delaware liegt an der Ostküste südlich von New York und ist einer der kleinsten Staaten der USA. Hauptstadt dieses Staates ist Dover, als Wirtschaftszentrum fungiert Wilmington.

Florida

Der "Sunshine State" Florida im Südosten der USA ist eines der Zentren des US-amerikanischen und internationalen Tourismus. Weite Sandstrände, Sumpfgebiete mit Alligatoren, Korallenriffs mit ihrer farbenprächtigen Unterwasserwelt, riesige Vergnügungsparks (etwa Walt Disney oder Universal Studios) und der Weltraumbahnhof am Kap Canaveral bieten für jeden Besucher etwas.

Das an der Golfküste gelegene Apalachicola ist heute Floridas Zentrum der Austernfischerei. Interessante Ausflugsziele in der Umgebung sind die Barrier Insel St. George Island mit ihren Badestränden sowie das als Naturschutzgebiet ausgewiesene St. Vincent Island mit Meeresschildkröten und einer reichen Vogelwelt.

Hauptstadt Floridas ist Tallahassee im Norden der Halbinsel. Orlando liegt im Zentrum der Halbinsel und ist ein optimaler Standort in der Nähe der verschiedenen Freizeitparks. Am bekanntesten ist Walt Disney World mit etwa 20 MillionenBesuchern pro Jahr. Weitere Parks sind Sea World (Meeresfreizeitpark), das EPCOT Center (wissenschaftliche Entdeckungen), Universal Studios (Filmstudio) sowie Vacation Kingdom (thematische Urlaubhotels) mit Magic Kingdom (Abenteuer mit Disney Themen).

Die drittgößte Stadt Floridas ist Tampa, das in Zentralflorida an der Westküste liegt. Im Stadtbild wird die Nähe zu Mexiko und der spanische Einfluss sehr deutlich. Fort Myers an der Golfküste und Sarasota sind weitere besuchenswerte Ziele. Westlich von Fort Myers befinden sich die beiden Inseln Sanibel und Captiva, die wegen ihrer Strände berühmt sind. Östlich außerhalb von Sarasota liegt der Myakka River State Park , ein noch weitgehend intaktes Ökosystem, in dem man noch die ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt Floridas findet.

Im Süden Floridas befindet sich Miami mit seinem großen internationalen Flughafen und dem größten Kreuzschiffhafen der Welt. Miami und die mit Brücken verbundene Insel Miami Beach sind spanisch bzw. kubanisch geprägt; vor allem die Küche und das Nachtleben.

Die Florida Keys, eine über 180 Kilometer lange Kette verschiedener Koralleninseln, sind heute durch den Overseas Highway mit über 42 Brücken miteinander verbunden. Die bekannteste Insel ist Key West, doch auch Key Biscayne oder Virginia Key sind sehenswerte Inseln. In der artenreichen Unterwasserwelt der Keys finden Schnorchler und Taucher ihr Eldorado. Fort Lauderdale, nördlich von Miami, bietet viele Kanäle und Flüsse, dazu schöne Strände, den Ocean World Meerestierpark und einen Flamingo- und Schmetterlingsgarten.

Der Everglades Nationalpark nimmt die gesamte Südspitze Floridas ein. In dem subtropischen Feuchtgebiet kommen außer Alligatoren und wenigen Krokodilen viele Vogelarten vor. Das Parkgelände ist ganzjährig zugänglich, für einen Besuch empfiehlt sich aber das Winterhalbjahr. In den Sommermonaten ist ein Insektenschutzmittel unbedingt erforderlich.

Georgia

Georgia liegt im Südosten der USA, im Norden von Florida. Die Hauptstadt Atlanta ist eine moderne Industriestadt, in der neben modernen Hochhäusern auch noch malerische Südstaaten-Häuser zu finden sind. In der Baptistenkirche Ebenezer liegt Martin-Luther-King begraben. Östlich Atlantas sind im Stone Mountain die Figuren dreier Helden der Konföderierten in den Fels gemeißelt.

Große Teile der Stadt Savannah an der Atlantikküste stehen heute unter Denkmalschutz mit hunderten noch erhaltener Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Landschaftlich und klimatisch ist Georgia sehr abwechslungsreich - es reicht von subtropischen Ebenen im Süden bis zu den gemäßigten Ausläufern der Appalachen im Norden.

Hawaii

Die Inselkette des Bundesstaates Hawaii besteht aus 20 Inseln. Die Hauptstadt Honolulu liegt auf der Insel Oahu. Der bekannte Strand, Waikiki Beach, ist das Urlaubszentrum von Honolulu. Sowohl die Stadt als auch der berühmte Strand werden von dem regen Leben der Hauptstadt geprägt. Ruhe und das "typische" Hawaii findet man außerhalb des Stadtgebietes.

Auf der ganzen Insel gibt es Buchten mit klarem Wasser, ideal zum Surfen oder Tauchen. Der Strand von Wakaha gilt als Wellenreiter-Paradies. Die Berge mit Wäldern und Ananas-Plantagen machen die Landschaft sehr abwechslungsreich.

Die größte Insel ist Hawaii. Hier ist die Stadt Hilo im Osten sehenswert. Die berühmten Berge Mauna Kea (4.205 m) und Mauna Loa im Hawaii Volcanoes National Park bieten eine imposante Kulisse. Die Insel ist die landschaftlich abwechslungsreichste des gesamten Archipels.

Auf Maui befindet sich die historische Plantagenstadt Lahaina und der Vulkankrater Mount Haleakala (3.000 m). Wanderwege mit bemerkenswerten Ausblicken finden sich in der Polipoli Spring State Recreation Area.

Lanai ist besonders wegen dem Ort Kaunolo bekannt. Man kann Felsmalereien bewundern und gut wandern.

Auf der Insel Molokai liegt die Hafenstadt Kaunakakai, die Wasserfälle und das Halawa-Tal sind weitere Touristenattraktionen.

Die nördlichste Insel Kauai ist eine außerordentlich grüne Insel, deren Landschaft zur Szenerie vieler Filme wurde. Die Plantagenstadt Lihee und der Tempel Haiau-Holo-Holo-Ku sind sehenswerte Ziele auf dieser Insel.

Idaho

Idaho liegt im Nordwesten der USA in den Rocky Mountains. Sun Valley ist ein bekanntes Wintersportgebiet. Im Urlaubsgebiet Twin Falls befindet sich einer der höchsten Wasserfälle der USA, Shoshone Falls. Die Hauptstadt des Staates ist Boise.

Illinois

Im Norden der USA an den Großen Seen gelegen, befinden sich in Chicago, einem der größten Handelzentren der Welt, neben Sandstränden und Parkanlagen die bekannten Wolkenkratzer. Die Hauptstadt von Illinois ist Springfield. Illinois liegt im Gebiet der Großen Ebenen, die vor allem landwirtschaftlich genutzt werden.

Indiana

Indiana liegt im Norden der USA an den Großen Seen. In Indianapolis findet eines der größten Autorennen statt. Darüber hinaus finden in der Stadt, die einst durch den Bau der Eisenbahnlinie Bedeutung bekam, heute größere kulturelle Veranstaltungen statt.

Iowa

Fast die gesamte Fläche des Staates wird landwirtschaftlich genutzt. Wichtige Verkehrslinien sind der Missouri und der Mississippi. Die Hauptstadt Iowas ist Des Moines.

Kalifornien

Der drittgrößte Bundesstaat der USA hat ein äußerst vielfältiges Landschaftsbild mit einem besonders reizvollen Küstensaum am Pazifik. Außer den zahlreichen interessanten Städten, den vielen Sehenswürdigkeiten, den Vergnügungsparks und den Nationalparks trägt auch das trockene und warme Klima im Sommer dazu bei, dass viele Touristen diesen Bundesstaat als Urlaubsziel bevorzugen.

Die Channel Islands (Santa Cruz, Santa Rosa und Santa Miguel) sowie Santa Barbara Island und die Inselgruppe Anacapa sind bei Tauchern und bei Naturfreunden sehr beliebt. Von den zum Channel Nationalpark zusammengefassten Inseln aus können diverse Robbenarten und in den Wintermonaten auch Wale beobachtet werden.

Das Colorado-Tal an der Ostgrenze Kaliforniens ist als Naturphänomen beliebt bei den Touristen. Der Colorado River ist unterhalb von Blythe ein gutes und deshalb auch sehr beliebtes Rafting-Gebiet.

Die Halbinsel Point Reyes nordwestlich von San Francisco, bietet wunderschöne Strände, üppige Vegetation und ein gut ausgebautes, 200 Kilometer langes Wanderwegenetz.

Mendocino in Nordkalifornien ist ein reizvolles kleines Städtchen, das im 18. Jahrhundert gegründet wurde.

In schöner Umgebung liegt das von spanischem Flair geprägte Seebad Santa Barbara. Sehenswert ist hier die Franziskanermission, die 1786 gegründet wurde. In der Umgebung Santa Barbaras laden rund 50 Kilometer Sandstrand zum Schwimmen, Surfen, Tauchen und Segeln ein.

Die beiden Nationalparks Sequoia Kings Canyon National Parks weisen eine eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft im südlichen Teil der Sierra Nevada auf. Neben anderen Pflanzen und Tieren kann man hier auch Riesen-Mammutbäume bewundern. Mit viel Glück sieht man Füchse, Luchse oder auch Pumas.

Der im Osten Kaliforniens gelegene Yosemite Nationalpark (mit jährlich über vier Millionen Besuchern) umfasst einen besonders wald- und gewässerreichen Abchnitt der westlichen Sierra Nevada. Das Charakteristikum des Parks sind die fast senkrecht aufragenden Granitwände, das Yosemite Valley, imposante Wasserfälle, Bergseen und eine Riesen-Mammutbaumgruppe (Redwood-Bestände). Hier findet man eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt vor.

Beste Besuchszeit ist der Frühling. Da die Übernachtungsmöglichkeiten im Park beschränkt sind, empfiehlt sich eine rechtzeitige Reservierung.

Kansas

Kansas ist ein landwirtschaftlich geprägter Staat in der Mitte der USA. Die Hauptstadt ist Topeka.

Kentucky

Der Pferdestaat Kentucky bietet landschaftlich vor allem Wiesen und Weideland. Hauptstadt ist Frankfort. Auf dem Ohio River in Louiville verkehrt noch ein alter Raddampfer.

Louisiana

Bekannter als die Hauptstadt Baton Rouge ist die quirlige Südstaaten-Stadt New Orleans. Der Jazz klingt durch die Straßen des French Quarters, in dem es außer alten Kolonialgebäuden auch viele Restaurants gibt. Die unterschiedlichen Kulturen, die New Orleans geprägt haben, haben eine einzigartige kulturelle und künstlerische Mischung hervorgebracht. Der Karneval, Mardi Gras, wird hier ausgelassen gefeiert.

Die gesamte Mündung des Mississippi liegt im Staat Louisiana und gehört zu den interessantesten Landschaften der USA. Allerdings ist das Gebiet auch reich an Mücken.

Maine

Die Hauptstadt dieses Neu-England-Staates ist Augusta. Maine ist ein Küstenstaat ganz im Norden der USA, der an Kanada grenzt. Vor allem die Stadt Portland mit seinem schönen Hafenviertel aber auch die kleine Stadt Kittery werden von Touristen besucht. Ausgedehnte Waldflächen und Seen prägen die Landschaft Maines.

Maryland

Der Staat Maryland ist, abgesehen vom äußersten Norden, durch die breite Chesapeake Bay quasi in zwei Hälften geteilt. Im Norden liegt die geschäftige Hafenstadt Baltimore, deren Innenstadt eine schöne Atmosphäre hat. Entlang des Bays sind an Sandstränden zum Teil große Urlaubsorte entstanden, so zum Beispiel Ocean City mit seinem feinen Sandstrand und einem lebendigem Freitzeitleben.

Gleich westlich davon befindet sich im District of Columbia die Hauptstadt der USA, Washington, die jedoch auf eigenem Territorium steht und nicht zu Maryland zählt.

Massachusetts

Massachusetts ist ein Neu-England-Staat mit der Hauptstadt Boston. Boston ist eine ihre englische Herkunft nicht verleugnende Stadt, in der noch viele alte Kolonialgebäude und Straßenzüge erhalten sind. Daneben stehen Hochhausviertel, deren Skyline man bei einer Hafenrundfahrt bewundern kann. Die Universität Harvard steht in Cambridge, das direkt im Norden an Boston anschließt.

Im Südosten von Massachusetts liegt die Halbinsel Cape Cod mit dem Städtchen Provincetown. Mit vielen Kilometern Sandstrand, gemütlichen Fischerdörfern und der Möglichkeit, zur küstennahen Walbeobachtung auszulaufen, gehört Cape Cod zu den beliebtesten Urlaubsregionen an der Ostküste der USA.

Michigan

Die bedeutendste Stadt des Staates ist Detroit, Hauptstadt ist Lansing. Detroit liegt auf der südlichen Halbinsel, die von Lake Michigan, Lake Huron und Lake Erie eingerahmt wird. Der Lake Michigan trennt den südlichen Landesteil komplett von der nördlichen Halbinsel, die mit Wäldern, Bächen und Skigebieten landschaftlich an Skandinavien erinnert. Eine der längsten Hängebrücken der Welt verbindet die beiden Landesteile.

Minnesota

Minnesota liegt an den Großen Seen im Norden der USA und grenzt an Kanada. Als Land in den Großen Ebenen weist Minnesota viel Wald und eine große Anzahl von Seen auf. Mit kontinentalem Klima ist es im Sommer heiß und trocken (mit Hitzewellen), im Winter beträgt die durchschnittliche Temperatur minus 15 °C. Die beiden bedeutendsten Städte liegen einander an den Ufern des Mississippi gegenüber: St. Paul (Hauptstadt) und Minneapolis.

Mississippi

Dieser Südstaat mit der Hauptstadt Jackson besitzt schöne Sandstrände und im Landesinneren viele Wälder.

Missouri

Missouri liegt in der Mitte des Landes und grenzt an den Mississippi. St. Louis ist der größte Binnenhafen der USA. Früher brachen von hier die Siedlertrecks in den Wilden Westen auf, heute ist die Stadt ein moderner Verkehrsknotenpunkt. Die Geschichten Mark Twains spielen in dieser Flusslandschaft. Im heißen Sommer gibt es regelmäßig Hitzewellen.

Montana

In Montana liegen ein Teil des Yellowstone Nationalpark und der Glacier National Park. Der Staat ist wegen seiner abwechslungsreichen Landschaft bei Wanderern sehr beliebt.

Nevada

Nevada grenzt im Westen an Kalifornien. An der Grenze liegt in der Bergwelt der Sierra Nevada der Lake Tahoe, ein landschaftlich äußerst reizvolles Freizeitgebiet, das das ganze Jahr über einen Besuch wert ist. Die Casinostadt Reno liegt ganz in der Nähe. Im Wüstenstaat Nevada kann man auch durch das Death Valley fahren, wobei im Sommer von einem Besuch bei mitunter 50 °C abzuraten ist. Von der Goldgräberzeit zeugen noch manche verlassene "Geisterstädte".

Las Vegas liegt im Süden des Staates und ist bekannt durch die Glücksspielindustrie, luxuriöse Hotelbauten und aufwendig gestalteten Shows.

New Hampshire

Dieser Neu-England-Staat ist vor allem für seine unberührte Landschaft bekannt. Im Herbst kann man hier die Farbenpracht des Indian Summers genießen. Der Mount Washington ist mit 1.917 Metern die höchste Erhebung der White Mountains.

New Jersey

Der kleine Staat New Jersey liegt im Osten der USA. Die größte Stadt des Staates ist Newark, das zusammen mit der Stadt Jersey an den Hudson River und damit an Manhattan Island / New York grenzt.

Die Hauptstadt Trenton liegt am Delaware-Fluss. Originalgetreue Soldaten-Quartiere aus dem Unabhängigkeitskrieg können besichtigt werden. Die Universität von Princeton liegt knapp außerhalb der Stadt. Der Norden des Bundesstaates birgt trotz seiner Nähe zu Newark und New York unberührte Natur und viele Freizeitgebiete mit Sommer- und Winterattraktionen.

New Mexico

Sowohl in der Hauptstadt Santa Fé als auch in der größten Stadt des Landes Albuquerque sind indianische Einflüsse in der Architektur und dem kulturellen Leben spürbar. Pueblo- und Navajo-Indianer und die Nähe zu Mexiko sind hierfür verantwortlich. New Mexiko ist landschaftlich äußerst vielseitig.

New York

Der Staat New York reicht von der Stadt New York im Südosten des Staates bis an die Kanadische Grenze im Norden und bis zu den Niagara-Fällen an den Großen Seen im Westen. Zahlreiche Flüsse und Berge prägen den weitläufigen Nordteil des Staates.

Die Hauptstadt Albany liegt am Ufer des Hudson River nördlich der Stadt New York. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Rockefeller Empire State Plaza.

Im Adirondack Park gibt es zahlreiche Wintersportmöglichkeiten sowie Sommerurlaubsgebiete.

Am Lake Erie im Nordwesten liegt die Industriestadt Buffalo. Von hier aus starten Ausflüge zu den berühmten Wasserfällen.

North Carolina

North Carolina liegt an der Ostküste der USA, zwischen den Neu-England-Staaten und den Südstaaten. Im Westen North Carolinas liegen die imposanten Bergketten der Appalachen, die bis zu einer Höhe von 1.850 Metern aufragen.

Der Blue Ridge Parkway führt durch den Great Smoky Mountains Nationalpark, den meistbesuchten Nationalpark der USA. Diese Bergregion ist die Heimat der Cherokee-Indianer. Im heutigen Reservat "Qualla Boundary" leben rund 11.000 Indianer in sechs Dörfern.

Ashville ist die wichtigste Stadt der Mountain-Region und liegt am Fuße der Appalachen.

Gegen Osten geht die Landschaft in bewaldetes Hügelland über. Hier liegen viele versteckte Seen und mehr als 400, zum Teil weltweit bekannte, Golfplätze. In dieser Region befinden sich die Hauptstadt Raleigh, die ein modernes Gesicht trägt, und die größte Stadt North Carolinas, Charlotte. Einer der größten Zoos der Welt befindet sich bei Asheboro.

Die Küstenregion bietet feinsandige Strände mit vielen kleinen Buchten. Für Familien sind die "outer banks" ein Paradies: hier lag das Versteck des berühmten Käpt'n' Blaubart.

Der Great Smoky Mountains National Park befindet sich in North Carolina/Tennesse. Der mit jährlich über acht Millionen Besuchern gut besuchte Nationalpark zählt zu den schönsten Waldgebieten der USA. Reichliche Niederschläge und fruchtbare Böden ließen eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt entstehen. Ein besonderes Ereignis ist die Rhododendronblüte von Anfang Juni bis Mitte Juli. Über 1.500 Kilometer Wanderwege sind in dem ganzjährig geöffneten Park ausgewiesen.

North Dakota

In diesem sehr ländlichen Bundesstaat prägen Prärien und Weizenfelder das Landschaftsbild. An die Zeit des Wilden Westens erinnern höchstens noch die vielen Greifvögel; große Büffelherden gehören längst der Vergangenheit an. Hauptstadt von North Dakota ist Bismarck.

Ohio

Ohio grenzt im Norden an den Lake Erie mit seinen schönen Sandstränden. Columbus ist die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt des Staates. In Cleveland spürt man den starken Einfluss der europäischen Einwanderer. Cincinatti besitzt einen internationalen Flughafen und liegt direkt am Fluss Ohio. Im ganzen Staat gibt es Flüsse und Kanäle, auf denen Ausflugsfahrten angeboten werden.

Oklahoma

In den Bergen, den Wäldern und dem offenen Land von Oklahoma leben die meisten Indianerstämme der USA. Die Hauptstadt Oklahoma City boomte nach Ölfunden und ist heute eine moderne Industriestadt.

Oregon

Oregon liegt im Nordwesten der USA. Die Hauptstadt ist Salem. Der Kratersee im Crater Lake National Park ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Pennsylvania

Dieser landschaftlich sehr abwechslungsreiche Staat liegt im Nordosten der USA. In Philadelphia, im Osten am Fluss Delaware gelegen, wurde 1776 die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet.

Rhode Island

Der kleinste der US-Bundesstaaten gehört zu den Neu-England-Staaten. In der Hauptstadt Providence und in Newport stehen viele aufwendig restaurierte Kolonialbauten.

South Carolina

Die Hafenstadt Charleston besitzt viele Baudenkmäler aus der Zeit des Bürgerkrieges. Typische Südstaatenhäuser säumen die oft kopfsteingepflasterten Straßen.

South Dakota

Das Mount Rushore Memorial zeigt die in Stein gemeißelten Gesichter von vier amerikanischen Präsidenten. Im Custer State Park leben wilde Büffel. Beeindruckende Natur kann man im Badlands Nationalpark und im Wind-Cave-Nationalpark erleben.

Tennessee

Besonders Western- und Country-Musik kann man in Nashville genießen. Quer durch alle Stilrichtungen bietet die Hauptstadt Tennessees ein breites kulturelles Angebot. Memphis ist die bekannteste Stadt des Staates, die durch die sie umgebenden Baumwollplantagen geprägt wurde. In Memphis begegnet man sowohl dem Blues als Musikrichtung als auch dem Rock 'n' Roll. Einmal jährlich wird mit Veranstaltungen Elvis Presleys gedacht, der hier in Graceland wohnte.

Texas

Texas ist der zweitgrößte Staat der USA und grenzt an Mexiko. Houston ist eine bedeutende Hafenstadt und Zentrum der amerikanischen Erdölindustrie. In Dallas bestimmen architektonisch einfallsreiche Wolkenkratzer das Stadtbild. Im 50. Stock des Reunion Tower gibt es ein sich drehendes Restaurant.

Der Big Bend Nationalpark mit einer sehr abwechslungsreichen Landschaft liegt südlich der Stadt El Paso direkt an der mexikanischen Grenze.

Utah

Der Zion Nationalpark, der sich über die Canyonlandschaft des Colorado-Nebenflusses Virgin River erstreckt, bietet zahlreiche Wanderwege, wie etwa den Weeping Rock Trail, zur Erkundung der Umgebung an. Auch organisierte Reittouren werden angeboten.

Der Capital Reef Nationalpark ist von Salt Lake City aus am schnellsten zu erreichen.

Durch den Bryce Canyon Nationalpark führen schöne Wanderwege.

Zahlreiche Wintersportgebiete liegen in den Wasatch Mountains.

Die Hauptstadt Utahs ist Salt Lake City, die Mitte des 19. Jahrhunderts von Mormonen gegründet wurde. In Salt Lake City leben heute nur noch etwa 50 Prozent Mormonen, im gesamten Staat beträgt ihr Anteil jedoch noch rund 70 Prozent.

Vermont

Vermont ist der westlichste der Neu-England-Staaten und grenzt an den Lake Chaplain. Sehenswert ist in der Nähe von Burlington das Shelburne-Freilichtmuseum. Der gesamte Staat ist im Herbst, im Indian Summer, wenn sich die Blätter knallrot färben, besonders schön.

Virginia

Virginia liegt im Osten der USA. In der Hauptstadt Richmond befinden sich alte Kolonialbauten und historische Gebäude. In der Altstadt von Williamsburg spielen Bürger in damaliger Tracht das Leben im Alltag der Kolonialzeit vor.

Washington State

Der Staat Washington liegt ganz im Nordwesten der USA und grenzt an Kanada. Der gesamte Staat ist dicht bewaldet. Seattle ist die größte Stadt in Washington. Die Fischrestaurants am Hafen und die Aussichtsplattfom im Space Neadle gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Ein Besuchermagnet ist der Olympic Nationalpark im Nordwesten des Staates. Auf der Halbinsel breitet sich einer der wenigen temperierten Regenwälder der westlichen Hemisphäre aus. Ausgangspunkt für Besichtigungstouren ist Port Angeles. In dem Regenwald sind Naturlehrpfade angelegt. In dem Park kommen außer Berglöwen, Schwarzbären auch Kojoten vor. Der Naturpark umschließt vier Indianerreservate.

Der Mount Rainier Nationalpark ist ein hervorragendes Wintersportgebiet. Der Vulkan Mount St. Helens brach erst in jüngster Zeit (1980) aus und hinterließ einen riesigen Krater an der Flanke des Berges. Heute kann man das Ausmaß der Verwüstung anhand einer guten Bilddokumentation im Gifford Pinchot Nationalpark nachvollziehen.

West Virginia

Dieser Staat im Gebirgszug der Appalachen liegt im Osten der USA. Die Hauptstadt ist Charleston.

Wisconsin

Die Hauptstadt von Wisconsin, einem der Staaten des Mittleren Westens, ist Madison. Am Ufer des Lake Michigan liegt die Stadt Milwaukee, die für ihr vielfältiges Kulturangebot bekannt ist.

Wyoming

Der älteste Nationalpark der USA, der Yellowstone National Park, liegt im Nordwesten des Bundesstaates Wyoming und reicht in die benachbarten Bundesstaaten Idaho und Montana hinein. Auf seinem Hochplateau ist eine abwechslungsreiche Pflanzenwelt zu finden. In der noch relativ unberührten Natur leben Bisons, Hirsche, Biber und Murmeltiere sowie Elche, Schwarzbären, Grizzlybären und Kojoten.

Die Grand Loop Road führt auf etwa 230 Kilometern an den Naturphänomenen des Nationalparks wie den Mammoth Hot Springs, dem Yellowstone Lake und den Geysiren, insbesondere dem Old Faithful, vorbei.

Im Grand Teton Nationalpark kommen besonders Bergwanderer auf ihre Kosten: der Grand Teton ist 4.196 Meter hoch.

In der Hauptstadt Cheyenne findet in der letzten Juliwoche das größte Rodeo der Welt statt.

Reisehinweise

Hurrikan Florence:

Hurrikan Florence ist am 14. September 2018 unweit von Wrightsville Beach in North Carolina auf Land getroffen. Starke Regenfällen haben in North Carolina und South Carolina zu Überschwemmungen geführt. Die Auswirkungen sind auch in den benachbarten Bundesstaaten zu spüren.

Reisende sollten die betroffenen Regionen meiden.

In den Bundesstaaten im Süden der USA sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle, Überschwemmungen und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical.

Tornados sind je nach Wetterlage ganzjährig nicht auszuschließen.

Waldbrände:

Im Westen der USA kommt es immer wieder zu heftigen Waldbränden. Reisende müssen sich auf wechselnde Straßensperren, Umleitungen, Sichtbehinderungen durch Rauch, Verspätungen und Ausfälle im Flugverkehr sowie geschlossene Touristenattraktionen (Nationalparks etc.) und Servicebüros einstellen.

Hawaii:

Auf Big Island, der größten Insel des Bundesstaates Hawaii, haben die vulkanischen Aktivitäten des Vulkans Kilauea dazu geführt, dass der US Geological Survey (USGS) die höchste Alarmstufe ausgerufen hat. Die Ausbrüche können auch den Flugverkehr beeinträchtigen.

Demonstrationen:

Landesweit sind Demonstrationen möglich. Ausschreitungen sind nicht auszuschließen. Reisende in städtischen Ballungsgebieten sollten sich über Medien auf dem Laufenden halten und sich von Demonstrationen fern halten.

Allgemeine Hinweise:

Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika warnt vor Attentaten und rät zu besonderer Vorsicht. Für alle Flüge in die USA werden äußerst hohe Sicherheitsmaßnahmen angewendet.

Reisende sollten ausreichend Zeit einplanen, mindestens 3 Stunden, um die Flughafenkontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können. Rechtzeitig sollten sich USA-Reisende bei ihrer Airline erkundigen, welche Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Department of Homeland Security unter http://www.dhs.gov und bei der nachgeordneten Behörde Transportation Security Administration unter http://www.tsa.gov/traveler-information/prohibited-items erhältlich.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in den USA sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

RAUCHVERBOT:

Es gilt ein Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen sowie bei Inlandsflügen. Besonders scharfe Rauchverbote für die gesamte Öffentlichkeit existieren in den Bundesstaaten New York und Kalifornien.

DROGEN:

Bereits der Besitz geringster Mengen von Drogen zieht ausnahmslos eine lebenslange Einreisesperre nach sich und kann zu langjährigen Haftstrafen führen. Hinzu kommen sehr hohe Zollforderungen, schnell über Hunderttausende von US-Dollar. Bereits bei der Einreise in die USA (auch Transit) werden strenge Kontrollen durchgeführt.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Mexiko

Einreise für Deutsche

Deutsche sind als Touristen und Geschäftsreisende für einen Aufenthalt bis zu 180 Tagen visumfrei. Notwendig sind:

- FMM-Dokument (Forma Migratoria Múltiple; ist bei der Fluggesellschaft/Grenzbehörde erhältlich)

- ein bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt

Als Geschäftsreisende oder Techniker nur unter folgenden Bedingungen:

- eine Einladung auf Spanisch mit dem Inhalt, dass Reisende Geschäftstätigkeiten in Mexiko im Auftrag eines Unternehmens eines EU-Landes, von Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und den USA ausführen und das Gehalt für ihre Tätigkeit von diesem Unternehmen und nicht von mexikanischen Unternehmen beziehen

- eine Kopie des Ausweisdokuments des Unterzeichners der Einladung

- für mitgeführte Werkzeuge ein Schreiben, auf dem die Gegenstände aufgelistet sind (Modell, Seriennummer etc.) auf Spanisch oder Englisch

Landesdaten

Lage

Die Vereinigten Mexikanischen Staaten grenzen im Norden an die USA, im Osten an den Golf von Mexiko, im Südosten an Belize, im Süden an Guatemala und im Westen an den Pazifischen Ozean.

Mexiko (amtlich: Estados Unidos Mexicanos, Vereinigte Mexikanische Staaten) ist eine präsidiale Republik mit bundesstaatlicher Verwaltung.

Fläche: 1.958.201 km².

Verwaltungsstruktur: 31 Bundesstaaten (Aguascalientes, Baja California, Baja California Sur, Campeche, Chiapas, Chihuahua, Coahuila, Colima, Durango, México, Guanajuato, Guerrero, Hidalgo, Jalisco, Michoacán, Morelos, Nayarit, Nuevo León, Oaxaca, Puebla, Querétaro, Quintana Roo, San Luis Potosí, Sinaloa, Sonora, Tabasco, Tamaulipas, Tlaxcala, Veracruz, Yucatán, Zacatecas) und der Bundesdistrikt "Distrito Federal" mit der Hauptstadt Mexikos.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 112,3 Millionen

Städte:

Mexico City (2.230 m ü. M., Hauptstadt), ca. 8,6 Millionen

Guadalajara (1.710 m), ca. 1,5 Millionen

Puebla (2.310 m), ca. 1,4 Millionen

Tijuana, ca. 1,3 Millionen

Ciudad Juárez (1.144 m), ca. 1,3 Millionen

León, ca. 1,2 Millionen

Nezahualcóyotl, ca. 1,1 Millionen

Monterrey (580 m), ca. 1,1 Millionen

Chihuahua (1.392 m), ca. 809.200

Mérida (Meereshöhe), ca. 777.600

San Luis Potosí (2.020 m), ca. 722.800

Aguascalientes, ca. 722.300

Hermosillo, ca. 715.100

Saltillo, ca. 709.700

Mexicali (Meereshöhe), ca. 689.800

Culiacán, ca. 675.800

Acapulco de Juárez (Meereshöhe), ca. 673.500

Querétaro, ca. 629.500

Torréon, ca. 608.800

Morelia, ca. 597.500

Veracruz, (Meereshöhe), ca. 554.800

Durango, ca. 518.700

Toluca de Lerdo, ca. 489.300

Mazatlán (Meereshöhe), ca. 381.600

Oaxaca (1.600 m), ca. 255.000

Sprache

Amtssprache ist Spanisch; Englisch wird in den Touristenorten verstanden. Außerdem werden noch über 80 indianische Sprachen gesprochen, die wichtigsten sind Náhuatl (Aztekisch), Maya-Dialekte, Mixtec und Zapotec (etwa 10 Prozent der Bevölkerung sprechen nur indianische Sprachen).

Zeitverschiebung

In Mexiko gibt es drei Zeitzonen:

- Nordwestliche Zone: Bundesstaat Baja California (MEZ -9)

- Pazifikzone: Bundesstaaten Baja California Sur, Chihuahua, Nayarit, Sinaloa, Sonora (MEZ -8)

- Zentralzone: die übrigen Bundesstaaten Mexikos einschließlich Mexiko-Stadt ("Distrito Federal") (MEZ -7)

In Mexiko gilt wie in Mitteleuropa in den meisten Landesteilen die Sommerzeit (April bis Oktober), der Zeitunterschied bleibt daher erhalten.

Stromspannung

110/120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Es sind Flachstecker wie in den USA üblich. Man sollte deshalb Adapter mitnehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist bis zu einer Woche unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Mexiko ist 0052. Die Vorwahl von Mexiko nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Für Ferngespräche innerhalb Mexikos (Direktwahl) müssen die 01, die jeweilige Ortsvorwahl (Clave LADA) und Teilnehmernummer gewählt werden.

Auslandsgespräche lassen sich auch von einer Telefonzelle mit der Aufschrift "caseta de larga distancia" führen: Es wählt ein Operator die gewünschte Telefonnummer, bezahlt wird nach dem Gespräch.

Eine Telefonkarte, die sogenannte "tarjeta telefónica" ("Tarjeta Ladatel") bekommt man in Geschäften, in Kaufhäusern und an Zeitungsständen. Viele Apparate akzeptieren auch Kreditkarten. Ferngespräche aus Hotels sind meist sehr teuer.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 066, Unfallrettung 065 und Feuerwehr 068; "Tourist Help Line": 078, Locatel (offizieller Informationsdienst in Mexico City; hilft auch im Falle von vermissten Personen weiter) (55) 56 58 11 11, Homepage: www.locatel.df.gob.mx.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900, GSM 1900, 3G 850 und 3G 850/1900.

GSM 1900-fähig sind Triband- und Quadband-Handys.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Mexiko von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .mx

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

5. Februar (Tag der Verfassung)

19. März (Geburtstag von Benito Juárez)

1. Mai (Tag der Arbeit)

16. September (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

19. November (Jahrestag der Revolution von 1910)

25. Dezember (Weihnachten)

31. Dezember (Silvester)

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird er auf den darauffolgenden Arbeitstag verschoben.

An folgenden Tagen können Institutionen und einige Geschäfte geschlossen sein oder geänderte Öffnungszeiten haben:

6. Januar (Heilige Drei Könige)

29. März (Gründonnerstag)

30. März (Karfreitag)

5. Mai (Schlacht von Puebla)

2. November (Allerseelen)

12. Dezember (Tag der Jungfrau von Guadeloupe)

Schulferien sind von Mitte Juli bis Ende August. Haupturlaubszeiten für Geschäftsleute sind die zweiwöchigen Osterferien sowie Mitte bis Ende Dezember. Sofern Feiertage auf einen Dienstag oder Donnerstag fallen, wird dies häufig für ein verlängertes Wochenende genutzt.

Öffnungszeiten

- Banken: Mo bis Fr 9-17 Uhr (kleine Filialen bis 13.30 Uhr), einige wenige Filialen sind auch samstags 9-14 Uhr geöffnet

- Wechselstuben ("casa de cambio") in der Regel: Mo bis Fr 8.30-18 Uhr, Sa und So 8.30-14 Uhr

- Kaufhäuser und Supermärkte: Mo bis So 8/10-20/21 Uhr, immer mehr Supermärkte sind 24 Stunden geöffnet, kleinere Geschäfte sind meist zwischen 13 und 16 Uhr geschlossen

- Behörden: Mo bis Fr 9-13 Uhr. Ministerien und andere staatliche Institutionen: Mo bis Fr 10-14 Uhr, 16/17-20/21 Uhr

- Büros: Mo bis Fr 8-14 Uhr, 16-21 Uhr. Es gibt keine "offiziellen" Öffnungszeiten

- Post: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr

Kleidung

Je nach Jahreszeit, Klimazone und Höhenlage sollte man unterschiedliche Kleidung mitnehmen. Von Oktober bis Anfang März (Trockenzeit) ist wärmere Kleidung angebracht, während man von Mitte März bis Mai Sommerkleidung und von Juni bis September (Regenzeit) Sommer- und Übergangskleidung sowie Regenschutz dabeihaben sollte. In den höher gelegenen Orten, insbesondere in Mexico City, sollte man während des ganzen Jahres wegen der starken Temperaturschwankungen immer auch Wollsachen mitnehmen. Frauen sollten auf freizügige Kleidung (Trägerhemden, Shorts u.Ä.) verzichten, um Belästigungen zu vermeiden. Außerhalb der Touristenzentren sollte man möglichst nicht in kurzen Hosen oder gar in Badekleidung unterwegs sein. In Kirchen findet man mit kurzen Hosen und nackten Schultern gar keinen Einlass. In Hotels und Restaurants der gehobenen Kategorie ist für den Herrn Jackett und Krawatte erforderlich.

Geschichte/Politik

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Besiedlung Mexikos schon um 20.000 v. Chr. begann. Vor dem Aztekenreich, das die Spanier unter ihrem Feldherren Cortés eroberten, gab es bereits viele hochentwickelte Kulturen. Die erste Hochkultur war die der Olmeken (1.500 bis 300 v. Chr.), die am Golf von Campeche entstand. In deren Epoche gab es die ersten pyramidenförmigen Tempelanlagen. Zu dieser Zeit entstanden im Hochland auch die ersten städtischen Siedlungen. Während der klassischen Kulturperiode (etwa 250 v. bis 900 n. Chr.) taten sich vor allem die Maya mit der Gründung ganzer Stadtstaaten in den Wäldern von Chiapas und auf Yucatán hervor. In der Zeit nach 900 lösten die Tolteken, Mixteken und zuletzt die Azteken, die sich bereits Mexica nannten, einander ab.

1517 erreichten spanische Seefahrer unter Hernández de Cordoba die Küste von Yucatán. Hernán Cortés, der 1519 im heutigen Veracruz an Land gegangen war, nahm bald darauf den Aztekenherrscher Moctezuma II. gefangen und tötete ihn. Kaiser Karl V. machte Cortés zum Gouverneur von "Neuspanien". Die indianische Bevölkerung wurde durch eingeschleppte Krankheiten, unmenschliche Arbeitsbedingungen und Misshandlungen drastisch reduziert. Spanische Missionsorden setzten gewaltsam die Christianisierung durch.

1821 wurde die Unabhängigkeit erklärt und ein Kaiser ausgerufen. Bereits 1823 wurde Mexiko Republik. Im Mexikanischen Krieg (1846 bis 1848) verlor Mexiko etwa die Hälfte seines Territoriums an die USA. Bis 1850 lösten sich annähernd 50 Regierungen ab.

Porfiro Diaz, der nach 1867 die Macht ergriff, regierte 30 Jahre lang als Diktator, der zwar das Land modernisierte, aber das Volk in immer tiefere Armut stürzte. Nach dem Bürgerkrieg, der von 1910 bis 1917 dauerte, wurde die mexikanische Verfassung proklamiert, die - mit wenigen Veränderungen - bis heute gilt. Ihre Hauptziele sind Bodenreform, soziale Gerechtigkeit, Ausbau des Bildungswesens und die Einschränkung kirchlicher Macht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem Mexiko ab 1942 auf Seiten der Alliierten kämpfte, gab es einen weiteren Industrialisierungsschub. Die Abfolge ziviler Präsidenten seit 1946, die alle der Institutionalisierten Revolutionspartei (PRI) angehörten, zeugt politisch von einem gefestigten Staatswesen der präsidialen Bundesrepublik. Anfang der 80er begann jedoch eine wirtschaftliche Krise, durch Misswirtschaft und Korruption verursacht, die zu Umstrukturierungen in Politik und Wirtschaft sowie zu einem rigorosen Sparprogramm führten. Ausgelöst durch ethnische und soziale Konflikte kam es ab 1994 zum Aufstand der indianischen Landbevölkerung, der von der Zapatistischen Nationalen Befreiungsarmee (EZLN) geführt wurde.

Wirtschaft

Mexiko ist ein bedeutendes Bergbauland. Es besitzt zahlreiche Vorkommen an mineralischen Bodenschätzen. Sehr produktiv sind vor allem die kleineren und mittleren Bergbauunternehmen. Derzeit werden 45 unterschiedliche Metallerze und Mineralien gefördert.

Nach Russland, den USA und Saudi-Arabien ist Mexiko der viertgrößte Erdölproduzent. Allerdings ist der Erdölrausch der späten 70er Jahre, von dem die Mexikaner sich enorme Entwicklungsimpulse erhofft hatten, längst verflogen. Immerhin kam es durch die Expansion auf dem Erdölsektor zu einer eindrucksvollen Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes.

Mexiko ist trotz der fortgeschrittenen Industrialisierung noch weitgehend landwirtschaftlich geprägt. Die mexikanische Landwirtschaft beschäftigt 40 Prozent der Arbeitskräfte, hat aber nur einen Anteil von etwa 9 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Die mexikanische Forstwirtschaft leidet unter einem Mangel an Produktivität. Auch die Wiederaufforstung liegt im Argen. Der Raubbau in den tropischen Regenwäldern des Südens nimmt beängstigende Formen an.

Beim Tourismus nimmt Mexiko im Bereich der Drittweltländer inzwischen eine Spitzenposition ein. Der Fremdenverkehr ist einer der wichtigsten Devisenbringer des Landes.

Religion

Knapp 90 Prozent der Einwohner Mexikos sind Anhänger des Katholizismus, der mit präkolumbianischen Glaubensvorstellungen durchsetzt ist, 5 Prozent sind Protestanten. Daneben gibt es Minderheiten, wie etwa Juden und Bahai.

Vegetation

Mexiko ist die Heimat von fast 30.000 Spezies blühender Pflanzen einschließlich 1.000 Orchideenarten. Es gibt 58 staatliche Parks und Biosphären-Naturschutzgebiete. Die Flora ist sehr artenreich. Viele europäische Nutzpflanzen wie Mais, Tomaten und Tabak stammen aus Mexiko.

In der Wüste und Halbwüste Mexikos gedeihen Arten, die in ihrem Gewebe große Feuchtigkeitsmengen speichern können. Zahlreich vertreten sind Feigenkakteen.

Die Gras- und Strauchsteppe zeigt demgegenüber stärkeren Bewuchs und kann sich nach ergiebigeren Niederschlägen in üppiges Gras verwandeln. Auch hier gibt es viele Arten von Kakteen, ferner Mesquitesträucher, Yuccapalmen und die "Chaparrales" genannten Dornensträucher, außerdem Agaven und den von den Indios "Peyotl" genannten, berauschend wirkenden Kaktus.

Die Westliche, die Östliche und die Südliche Sierra Madre sowie der Vulkangürtel, die das Zentrale Hochland einfassen, sind reich an Laub- und Nadelwald. Immergrüner Tropenwald steht nahe des südwestlichen Küstenstreifens am Golf von Mexiko. In den amphibischen Küstenbereichen gedeihen Sumpfpflanzen, Bambus und Mangroven. Ausgedehnte Buschvegetation prägt entlang der Pazifikküste Mittel- und Südmexikos sowie im Norden der Halbinsel Yucatán das Landschaftsbild.

Tropischen Regenwald findet man im Süden der Halbinsel Yucátan, in Chiapas, Tabasco und Veracruz.

Tierwelt

Viele der zahlreichen Schutzgebiete würden in Europa eher als Naherholungsgebiete oder Freizeitparks bezeichnet werden. Mexikos einstmals reiche und zum Teil einzigartige Fauna wurde durch rücksichtslose Jagd stark dezimiert. Die verbliebenen, offiziell geschützten Tierarten (Jaguar, Puma, Ozelot, Luchs, Ameisenbär und Luchs, um nur einige zu nennen) haben sich in die Berge und Urwälder zurückgezogen. Affen sowie Papageien, Kolibris, Pelikane und andere Wasser- und Sumpfvögel sind in freier Wildbahn noch reichlich vorhanden. Reptilien wie Leguane, Schildkröten und Schlangen (darunter einige sehr giftige) ebenfalls.

Die meisten Tiere bekommt man auf der Halbinsel Baja California zu sehen. Hier können Seelöwen, Robben, Seeotter, Pelikane, Meeresschildkröten und andere Küstenbewohner noch relativ unbehelligt leben. Im Frühjahr ist der Naturpark Ojo de Liebre an der Westküste (bei Guerro Negro) einen Besuch wert. Denn dorthin kommen trächtige Wale von weither, um zu kalben und ihre Jungen in der geschützten Bucht die ersten Wochen sicher zu umhegen.

An der Südküste von Yucatan und im Golf von Mexiko sind zutrauliche Delfine keine Seltenheit - oft begleiten sie Ausflugs- oder Fährboote bis zum Hafen.

Kulinarisches

Da Mexiko aus mehreren Regionen besteht, gibt es auch in der Küche regionale Unterschiede. Während in den Ebenen die deftig-scharfen Rindfleischgerichte vorherrschen, sind die Küstenregionen für ihre raffinierten Kompositionen aus Langusten, Garnelen und Fisch aller Art bekannt. Doch die Grundlage der meisten Gerichte ist die "Tortilla", dieser feine Fladen aus Maismehl. Die Tortilla ist Nahrung und Werkzeug zugleich. Tortillas sind sowohl Bestandteil von Suppen als auch von Gemüsegerichten. In Streifen geschnitten, ersetzt sie die Nudel oder ist, knusprig geröstet, Beilage zu Gerichten aus Schweinefleisch, Huhn, Rindfleisch oder den braunen "Frijoles" - den Bohnen, die in fast allen Gerichten verwendet werden.

In den Küchen Mexikos findet man die für den europäischen Gaumen oft überraschenden indianischen Spezialitäten, vermischt mit der Kochkunst der spanischen Eroberer. Die mexikanische Küche ist scharf - verursacht durch die 200 verschiedenen Chilisorten, die jedem Gericht eine eigene Note verleihen.

Mexikos Cantinas bieten eine reiche Auswahl an Biersorten. Man darf sich nicht wundern, wenn auf dem Rand einer Bierdose eine Prise Salz und etwas Zitronensaft gereicht werden. Das ist angesichts der Hitze als Ausgleich des Mineralstoff- und Vitaminhaushaltes gedacht.

Souvenirs

Die beste Einkaufsmöglichkeit, auch für Souvenirs, ist der Markt. Wer sich Zeit zum Herumstöbern nimmt, kann Kostbarkeiten finden. In den Läden und Kaufhäusern sind die Preise festgelegt, auf dem Markt kann (und soll) man handeln. Man kann nach Kunsthandwerk Ausschau halten. Dieses kann recht abwechslungsreich sein: farbenfroh, geheimnisvoll oder auch surrealistisch. Viele Materialien werden von den Handwerkern benutzt: Silber (Mexiko ist der weltgrößte Hersteller von Silbererzeugnissen), Gold (Schmuckstücke von erstaunlicher Verarbeitung zwischen 14 und 18 Karat), Kupfer (vom kleinen traditionellen Schmuckstück bis zum großen Küchengerät - in Santa Clara del Cobre befindet sich das Nationalmuseum für Kupferwaren), Onyx (ein marmor-ähnlicher Edelstein für Zierobjekte), Keramik (eine erstaunlich reiche Auswahl von gebrannter Keramik, die in Oaxaca schwarz und in Tlaquepaque rot ist, bis zu feinen Fayencen und Glaskeramik), Lackarbeiten (Schatullen, Tabletts und Möbel), Stoffe (Baumwolle, Wolle, Seide und alle sonstigen Naturfasern mit phantasievollen Stickereien, Kleidung und Teppiche) und auch Masken (eines der reizvollsten Kunsthandwerke in Mexiko: Abbilder von Göttern und Teufeln).

Klimainformationen

Im südlichen Landesteil und in Yucatán ist das Klima unterhalb 800 m heiß tropisch und feucht. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in dieser Gegend Mexikos über 25 °C.

Ab 800 m Höhe bis etwa 1.800 m ist das Klima gemäßigt. Es werden im Durchschnitt Temperaturen zwischen 18 und 22 °C gemessen, wobei die Temperaturen auf einer Höhe von 1.500 m am angenehmsten sind.

Die kalte Klimazone Mexikos beginnt ab einer Höhe von 2.000 m, auf der sich auch Mexiko City (2.240 m) befindet. In dieser Zone liegt die durchschnittliche Jahrestemperatur bei etwa 15 °C. Im Winter ist es tagsüber mit 20 bis 25 °C recht warm, nachts jedoch sogar frostig. Im Sommer von April bis Ende Juni ist es mittags mit Höchsttemperaturen zwischen 25 und 30 °C sehr warm. Die Trockenzeit dauert von Oktober bis Mai.

Zur Regenzeit zählen die Monate Juni bis September. In dieser Zeit regnet es meistens heftig (sehr schwül), jedoch nur selten für längere Zeit.

Bei einem Aufenthalt im Gebiet Mexico City muss die meiste Zeit mit sehr schlechter Luft gerechnet werden. Reisende mit Atemproblemen sollten sich mit Medikamenten entsprechend darauf einstellen.

Beste Reisezeit

Mexiko bietet ganzjährig je nach Reiseziel gute Gelegenheiten Urlaub zu machen.

Sehr gut sind die Bedingungen jedoch im Zeitraum von etwa Oktober bis April, in dem es warm und relativ trocken ist. Allerdings ist in dieser Zeit auch mit höheren Reisekosten zu rechnen.

Während der Regenzeit von Ende Mai bis September gibt es meist kurze Regenschauer am Nachmittag.

In den Küstenregionen ist es im Sommer sehr heiß und schwül. Dagegen herrscht auf den Hochplateaus über 2.000 m das ganze Jahr über angenehmes warmes und trockenes Klima.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA CT mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie):

Chloroquin (Resochin, Weimerquin)

Verbreitung

Kein Übertragungsrisiko besteht in Stadtgebieten, z.B. Mexico City, in den Touristenzentren am Pazifik oder Golf von Mexiko (z.B. Acapulco, Cancún) sowie im zentralen Hochland (Sierra Madre).

Ein sehr geringes Risiko gibt es im Gebiet der Huatulco Bay in der Provinz Oaxaca.

Ein mäßiges Malariarisiko besteht ganzjährig in von Touristen selten besuchten, ländlichen Gebieten unterhalb von 1.000 Metern (z.B. Chiapas, Chihuahua, Oaxaca, Guerrero, Campeche, Quintana Roo, Sinaloa, Michoacan, Nayarit, Hidalgo, Colima, Tabasco). Erhöhtes Übertragungsrisiko in den Monaten höheren Niederschlags (Juni bis November). Nur Malaria tertiana (P. vivax).

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

MEXIKO-CITY: Dr. Armin Reimers Hauser (spricht Deutsch), Vito Allessio Robles 117/104,, Mexico City 20, Tel. (55) 56 61 90 23.

CANCÚN:Dr. Carlos M. Robles Cruz, Blvd. Luis Donaldo Colosio,, Cancún, Tel. (998) 71 47 09 85.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Mexikanischer Peso (mex$)

1 Mexikanischer Peso = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 21,86 mex$

1 US-$ = ca. 18,63 mex$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert von 10.000 US-$

Deklaration: Ja - bei Einfuhr generell von Fremdwährung sowie bei der Einfuhr von Landeswährung im Gegenwert von über 10.000 US-$.

Ausfuhr Fremdwährung: deklarierte Beträge abzüglich Umtauschbeträge

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert von 10.000 US-$

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: US-$, Britische Pfund und Euro werden bei Banken und Wechselbüros ("casas de cambio") akzeptiert. Das Währungszeichen für den mexikanischen Peso in Mexiko ist "$". Darüber hinaus sind die Preise auch durch "M$", "MX$" oder "MN" (Moneda Nacional) gekennzeichnet. Preise in US-Dollars erkennt man durch die Kürzel "US$" oder "USD". Wechsel- und Einlösebelege sind aufzubewahren. Bargeld in Fremdwährung sollte nur in Höhe des unmittelbaren Bedarfs gewechselt werden. Banktransfers sollten wegen langer Überweisungsdauer vermieden werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, Visa, American Express) - gängige Kreditkarten werden fast überall akzeptiert, allerdings kann es in Einzelfällen zu Zahlungsschwierigkeiten mit ausländischen Kreditkarten kommen. Bargeldauszahlungen sind gegen Vorlage der Kreditkarte und eines Ausweises bei Banken möglich.

Geldautomat: Ja - das Abheben von Bargeld mit den gängigen Kreditkarten und oftmals mit Girocard (mit Maestro-Logo) ist in den größeren Städten möglich. >>> Geld sollte aus Sicherheitsgründen nur in Begleitung sowie in öffentlichen Gebäuden (z.B. Hotels oder Bank) abgehoben werden, da es zu Überfällen mit Todesfolge auch von ausländischen Reisenden gekommen ist.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Touristenhotlines:

- landesweit:

INFOTUR (Centro Integral de Atención al Turista; Ciat): Das Zentrum erteilt touristische Informationen und z.B. Hilfe bei Pannen unter der Telefonnummer 078 oder 0180 00 06 88 39 (jeweils 24 Stunden).

Homepage: www.sectur.gob.mx

- Mexiko City:

Tourism Secretary of Mexico City, kostenlose Hotline im Falle touristischer Fragen: Tel. 01 800 008 90 90

Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara Mexicano-Alemana de Comercio e Industria, A.C.)
Ciudad de México
Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara Mexicano-Alemana de Comercio e Industria, A.C.)
Apartado Postal 10-872
11002 Ciudad de México /Distrito Federal/Mexico
(0052 55) 15 00 59 10
(0052 55) 15 00 59 00
www.camexa.com.mx
info@ahkmexiko.com.mx

Confederación de Cámaras Nacionales de Comercio, Servicos y Turismo
(CONCANACO/SERVYTUR)
Mexico Chamber of Commerce
Balderas 144
Col. Centro
06070
México /Distrito Federal/Mexico
(0052 55) 57 09 11 52
(0052 55) 57 22 93 00
www.camexa.com.mx
comentarios@concanaco.com.mx

Turística de México
Viaducto Miguel Aleman No. 105
Col. Escandón
Del. Miguel Hidalgo
11580
Ciudad de México D.F./Mexiko
Turística de México
C.P. 11800
11580 Ciudad de México
(0052 55) 52 78 42 00
www.camexa.com.mx

Secretaria e Turismo (SECTUR)
Av. Presidente Masaryk 172, Piso 3
Col. Chapultepec Morales
Deleg. Miguel Hidalgo
11587
Ciudad de México
Secretaria e Turismo (SECTUR)
C.P. 11580
11587 Ciudad de México D.F./Mexico
(0052 55) 30 02 63 00
www.camexa.com.mx
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Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

MONTERREY s. San Pedro Garza García

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Calle El Barniz 408
Col. San Felipe del Agua
68020
Oaxaca de Juárez/Mexico
(0052 951) 133 60 42
oaxaca@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Oaxaca
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Jalapa 151
Col. Independencia
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(0052 222) 248 15 22
(0052 222) 248 81 99
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Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Río Rosas 400 Sur, Local 12 Planta Pista
Colonia del Valle
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San Pedro Garza García /Nuevo León/Mexico
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Amtsbezirk: Bundesstaaten Coahuila, Nuevo León und nördlicher Teil von Tamaulipas
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Blvd. Agua Caliente 10611-1201 PH
Col. Aviación
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22420
Tijuana /Baja California/Mexico
(0052 664) 609 50 17
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Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Von Deutschland

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Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Botschaft der Vereinigten
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(mit Konsularabteilung)
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(0 30) 269 32 30
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Mo bis Fr 9-18 Uhr

Geschäftsbereich der Konsularabteilung:
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Honorarkonsulat der Vereinigten
Mexikanischen Staaten
Kap-Horn-Straße 18, 5. Stock
28237
Bremen
(04 21) 616 47 45
(04 21) 610 12 12
mex.honorarkonsulat@leschaco.de
Di bis Do 9-13 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Vereinigten
Mexikanischen Staaten
c/o Messe Düsseldorf
Stockumer Kirchstraße 61
40474
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(02 11) 45 60 75 00
(02 11) 456 01 03, 456 01 04
info@consulmexdus.com
Di bis Do 9-12 Uhr und zusätzlich Mi 13.30-16 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Vereinigten
Mexikanischen Staaten
Taunusanlage 21
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 29 98 75 75
(0 69) 299 87 50
www.consulmexfrankfurt.org
info@consulmexfrankfurt.org
Mo bis Fr 9-13, 14-17 Uhr

Honorarkonsulat der Vereinigten
Mexikanischen Staaten
Landschaftstraße 6
30159
Hannover
(05 11) 32 81 89
(05 11) 32 81 88
www.consulmex-haj.de
adalid@consulmex-haj.de
Di bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Vereinigten
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04109
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(0 32 12) 565 26 52
(0 15 20) 341 34 50
info@consulmexdus.com
Mo bis Do 18-21 Uhr nach vorheriger telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Embajada de la República Federal de Alemania
Horacio 1506
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(0052 55) 52 81 25 88
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Amtsbezirk: Mexiko

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
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Col. Ylang Ylang
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Boca del Río /Veracruz/Mexico
(0052 229) 927 06 56
(0052 229) 927 06 56
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Amtsbezirk: Bundesstaat Veracruz
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Punta Conoco No. 36, SM 24
77509
Cancún /Quintana Roo/Mexico
(0052 998) 887 12 83
(0052 998) 884 53 33, 884 15 98, 884 18 98
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Amtsbezirk: Bundesstaat Quintana Roo
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

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Col. Burocrata Estatal
31210
Chihuahua /Mexico
(0052 61) 44 13 73 37
chihuahua@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Chihuahua
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Calle 7 No. 319
Colonia Ferrocarril
44440
Guadalajara /Jalisco/Mexico
(0052 33) 38 10 43 45
(0052 33) 38 10 21 46
guadalajara@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Sinaloa, Jalisco, Michoacán, Nayarit, Zacatecas
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Café Rothenburg
Blvd. Juan Alonso de Torres 602-1,
La Cantera
37178
León /Guanajuato/Mexico
(0052 61) 773 57 18
(0052 477) 773 57 18
leon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Aguascalientes, Guanajuato, Hidalgo, Queretaro, San Luis Potosi
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Mérida Instituto Kresse, C 51 No 329 x 52x54
Fracc. Francisco de Montejo
97203
Mérida /Mexico
(0052 999) 944 32 52
merida@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Campeche, Yucatán und Tabsco
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Ärztliche Hilfe

MEXIKO-CITY: Dr. Armin Reimers Hauser (spricht Deutsch), Vito Allessio Robles 117/104,, Mexico City 20, Tel. (55) 56 61 90 23.

CANCÚN:Dr. Carlos M. Robles Cruz, Blvd. Luis Donaldo Colosio,, Cancún, Tel. (998) 71 47 09 85.

Sehenswertes

Mexiko City

Die Hauptstadt liegt in einem von über 2.200 m hohen, gewaltigen Bergzügen umgebenen Talkessel. In unmittelbarer Nähe der Stadt erheben sich eindrucksvoll zwei schneebedeckte Fünftausender: die Vulkane Popocatépetl und Ixtaccíhuatl. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des denkmalgeschützten Centro Histórico de la Ciudad gruppieren sich um den Zócalo, den Hauptplatz, an dem der mächtige, 1523 begonnene Nationalpalast, die barocke Kathedrale (die größte Kirche Lateinamerikas) mit wertvoller Einrichtung und die Kirche Sagrario Metropolitano stehen. Darüber hinaus gibt es das Azteken-Ausgrabungsgebiet Templo Mayor (mit hochinteressantem Museum), die stimmungsvolle Plaza Santo Domingo, die Plaza Garibaldi (mit Markt und allabendlicher Mariachi-Musik) und den viel besuchten Alameda-Park, an dessen Ostseite der prunkvolle Palacio de Bellas Artes (Ballet Folklórico, Opern und Konzerte), der langsam in den sumpfigen Boden zu versinken droht.

Besuchenswert ist ferner der riesige Park Bosque de Chapultepec, die grüne Lunge der Stadt. Außer schönen alten Bäumen und vielen Freizeit-Attraktionen beherbergt er eine Anzahl erstklassiger Museen, darunter mit dem Anthropologischen Museum eines der schönsten Museen der Welt.

Yucatán

Diese im Osten Mexikos gelegene flache Halbinsel trennt den Golf von Mexiko von der Karibik. Die der Karibik zugewandte Seite ist durch ihre tropische Küstenlandschaft mit traumhaften weißen Sandstränden, Palmen sowie den vorgelagerten Inseln und Korallenriffen ein Paradies für Urlauber und die beliebteste Ferienregion Mexikos. Die Palette der Badeorte reicht dabei vom größten Badeort Cancún mit seinem karibischen Trubel über entlegenere Ferienzentren wie Pamul, Akumal und Xcaret bis hin zu verträumten Strandidyllen auf der Isla Mujeres. Fast überall laden Korallenriffe zum Tauchen inmitten exotischer Fischschwärme ein, besonders bekannt sind die Riffe der Isla de Cozumel. In Yucatán, auch "Land der Maya" genannt, befinden sich viele beeindruckende Maya-Ruinen, darunter die großartige Anlage von Chichén Itzá sowie die Ruinen von Tulum und Cobá.

Chiapas

Der südliche Bundesstaat Chiapas ist geprägt von zerklüftetem Hochland und subtropischem Regenwald. Er gehört landschaftlich gesehen zu den schönsten Mexikos. Hier befinden sich sechs sehenswerte Naturparks, unter ihnen der Cañón del Sumidero, Agua Azul und Lagunas de Montebello. Mittelpunkt des zentralen Hochlandes ist die bezaubernde Kolonialstadt San Cristóbal de las Casas, die mit alten Patiohäusern und engen, kopfsteingepflasterten Gassen ihr koloniales Bild in einer noch sehr ursprünglichen Region bewahrt hat und stark indianisch geprägt ist. In Chiapas befindet sich auch die Ruinenstadt Palenque, die zu den mächtigen Städten aus der klassischen Epoche der Maya-Zivilisation (300 - 900) gehört und als reizvollste Ausgrabungsstätte Mexikos gilt. Ursprüngliche Dschungellandschaft und anmutige Bauweise machen den besonderen Reiz dieser Anlage aus. Sehenswert sind vor allem der Tempel der Inschriften mit seinen über 600 in die Innenwand eingemeißelten Hieroglyphen, in der man erst 1949 die noch unversehrte Grabkammer des Priesterkönigs Pacal entdeckte, sowie das Museum, in dem unter anderem die Objekte aus dem Grab der Roten Königin gezeigt werden.

Baja California

Die 1.300 km lange Halbinsel Baja California, die im Norden Mexikos liegt und im Westen vom Pazifik im Osten vom Golf von Kalifornien begrenzt wird, war lange ein Geheimtipp bei Sportanglern aus der ganzen Welt. Mittlerweile weist Baja California schöne, mit Rücksicht auf die natürlichen Gegebenheiten erschlossene Ferienorte an traumhaften Sandstränden auf, wie etwa Tijuana, La Paz, Ensenada und San José del Cabo. Unter anderem in der Bahía Magdalena und der Laguna San Ignacio können ab Mitte Dezember Grauwale beobachtet werden, die hierherkommen, um sich zu paaren und zu kalben. Das Innere der Halbinsel ist dagegen sehr karg und beeindruckt mit einer grandiosen Landschaft, die durch Wüste, Kakteen, bizarre Canyons sowie verlassene Missionsorte gekennzeichnet ist und zu Wanderungen einlädt.

Oaxaca

Die Kolonialstadt Oaxaca liegt im gleichnamigen Bundesstaat inmitten eines ausgedehnten Hochplateaus zwischen steil aufragenden Gebirgszügen der Sierra Madre del Sur. Sie wurde 1529 von den Spaniern gegründet. Die gut erhaltenen Straßenzüge der schachbrettartig um den Zócalo angelegten Stadt mit ihren einstöckigen Patiohäusern aus der Kolonialzeit ließen Oaxaca zu einem Touristenklassiker werden. Der zentrale Platz der Stadt, der Zócalo, ist ideal für eine Ruhepause. Eingerahmt von spanischen Kolonnaden mit Restaurants und Straßencafés findet man in einer parkähnlichen Anlage Bänke, Schatten spendende Bäume sowie einen Musikpavillon, in dem abends Konzerte gegeben werden. An der Nordseite des Platzes steht die Kathedrale, die 1733 fertig gestellt wurde und deren barocke Fassade sehenswert ist. Im Museo Regional de Oaxaca, das im ehemaligen Kloster Santo Domingo untergebracht ist, werden eine umfangreiche ethnographische Ausstellung, präkolumbianische Stücke, Exponate aus der Kolonialzeit sowie zeitgenössische Kunst gezeigt. Hier befindet sich auch der berühmte Schatz aus dem Grab Nummer sieben von Monte Albán. Oaxaca ist nicht zuletzt der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch der im Umkreis von 25 km gelegenen prähistorischen Ausgrabungsstätten Monte Albán, Mitla und Yagul.

Monte Albán

Monte Albán, die wichtigste Stätte der Zapoteken, befindet sich nur neun km südwestlich von Oaxaca. Um 500 v. Chr. wurde von den Olmeken auf einem eingeebneten Plateau (750 x 250 m) eine Kultstätte angelegt. Später befand sich dort der Tempelbezirk der zeitweise mit rund 35.000 Einwohnern bedeutendsten Stadt der Zapoteken, die bis rund 800 n. Chr bewohnt wurde. Dann wurde Monte Albán weitgehend verlassen; die Mixteken nutzen nur noch die alten Grabkammern als Begräbnisstätte für ihre Herrscher. Die ausgedehnte Ruinenanlage, die einen überwältigenden Blick auf das Tal von Oaxaca bietet, gruppiert sich um einen zentralen Platz, der von verschiedenen Gebäuden, Tempeln, einem Observatorium, Gräbern und Ballspielplätzen umgeben wird. Besonders sehenswert sind Los Danzantes (um 700 v. Chr.), Steinplatten mit Reliefs, die Menschen in seltsamen Verrenkungen darstellen.

Teotihuacán

Die Metropole im mexikanischen Hochland, die rund 45 Kilometer nördlich von Mexiko City liegt, war in der Zeit zwischen 100 v. Chr. und 700 n. Chr. die größte und bedeutendste Stadt Amerikas. Warum sie verlassen wurde - schon die nachfolgenden Tolteken fanden um 900 nur Ruinen vor -, weiß niemand genau. Die ausgegrabenen Pyramiden, Tempel und Heiligtümer sind sorgfältig restauriert und gehören zu den beeindruckendsten in ganz Mexiko. Sie geben, zusammen mit den zahlreichen Resten ehemaliger Wohnanlagen, ein gutes Bild der damaligen Zweihunderttausend-Einwohner-Stadt.

Guadalajara

Mexikos zweitgrößte Stadt liegt in knapp 1.600 m Höhe, hat ein sprichwörtlich angenehmes Klima und noch viel europäisch-koloniale Atmosphäre im Stadtkern. Man findet gepflegte Parkanlagen, elegante Wohnviertel sowie breite, freundliche Avenidas und Einkaufsstraßen. Sehenswert sind in Guadalajara außerdem die Wandbildmalereien von José Clemente Orozco, der zu den bedeutendsten Muralisten (Wandbildmalern) der Welt gehört.

Acapulco

Mexikos berühmtestes Seebad ist nichts für Freunde verträumter Fischerdörfer. Zunächst waren es amerikanische Urlauber, die den heruntergekommenen Hafenort an der schönen Hufeisenbucht entdeckten. Dann, in den späten 1950er Jahren, begann der internationale Touristenrummel. Hoteltürme schossen wie Pilze aus dem schmalen Streifen zwischen Strand und grünen Hügeln. Heute ist Acapulco ein Mekka für alle, die saubere Strände (es gibt zwanzig verschiedene) und warmes Wasser, kombiniert mit 24 Stunden Urlaubstreiben, suchen.

Puebla

Puebla besitzt einen historischen Kern mit spanisch-kolonialer Atmosphäre. Es gibt zahlreiche besuchenswerte Kirchen und Museen. Die Wände der Häuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert sind mit bunten Kacheln verziert. Um den prachtvollen Hauptplatz Zócalo gruppieren sich die interessantesten Bauten, darunter die riesige Kathedrale im Renaissance-Stil und das Bischöfliche Palais, beide mit kostbarer Barock-Ausstattung.

Taxco

Die wunderschön inmitten einer Hügellandschaft gelegene Stadt ist eine der am wenigsten berührten Kolonialstädte Mexikos, die komplett unter Denkmalschutz steht. Taxco war einst ein Zentrum des Silberbergbaus. Noch heute gibt es hier über hundert Silberschmiede-Werkstätten. Im Gewirr von teils steilen Kopfsteinpflaster-Gässchen entdeckt man zahllose malerische Winkel und intime Plätze mit blumengeschmückten Kolonialhäusern. Am kleinen Zócalo, dem Hauptplatz, erhebt sich die 1758 vollendete herrliche Kirche San Sebastián y Santa Prisca. Sie ist im typisch spanischen Stil des Churriguerismus verziert.

Xochicalco

Die über 12 Quadratmeter große festungsartige Ruinenstätte, deren Blütezeit als Handelszentrum und religiöse Metropole im Zeitraum vom siebten bis zehnten Jahrhundert lag, zeigt großartige Steinreliefs, die auf toltekischen Einfluss schließen lassen. Wenige kurvenreiche Kilometer südwestlich entfernt, verstecken sich die berühmten Grutas de Cacahuamilpa. Diese größten und sehenswertesten Tropfsteinhöhlen des Landes liegen mitten im Nationalpark gleichen Namens.

Uxmal

Hier kann man den klassischen Stil der Maya (siebtes bis zehntes Jahrhundert) am allerbesten studieren. Die Stadt war knapp einen Quadratkilometer groß und wird heute noch von der 38 m hohen "Pyramide des Wahrsagers" überragt, zu deren Spitze 118 extrem steile Stufen führen. Eindrucksvoll ist auch das um einen viereckigen Innenhof angelegte "Haus der Nonnen", in dem aber keine Nonnen wohnten, sondern vermutlich als Götter-Opfer ausgesuchte Jungfrauen ihre letzten Tage verbrachten.

Chichén Itzá

Dies ist die berühmteste, meistbesuchte und am besten restaurierte aller Mayastädte auf der Halbinsel Yucatán. Sie wurde von den Maya um 450 n. Chr. gegründet und um 1.000 von den Tolteken übernommen, die aus dem 1200 km entfernten Tollán bei Teotihuacán eingewandert waren. Mehr als hundert Jahre haben die Ausgrabungs- und Restaurierungsarbeiten der acht km² großen Anlage gedauert. Besonders eindrucksvoll sind die Pyramide "El Castillo", die als steinerner Kalender diente, der prächtige, von tausend Säulen umgebene Kriegertempel sowie der 145 m lange und 37 m breite Ballspielplatz, der größte und schönste, der je entdeckt wurde. Das rituelle Spiel der Maya verlangte, dass die Spieler einen Hartgummiball durch steinerne Ringe schlagen mussten - aber nicht etwa mit Hilfe von Händen oder Füßen, sondern lediglich mit Knie, Hüfte oder Ellbogen. Der Verlierer wurde den Göttern geopfert.

Cancún

Ganz Cancún ist ein Ferienzentrum neuesten Zuschnitts. 1970 lebten hier noch maximal 200 Menschen, heute sind es etwa 200.000, die vorwiegend vom Tourismus leben. Cancún besteht aus einem Zentrum etwas abseits des Meeres und einer schmalen, 20 km langen Landbrücke zwischen einer Lagune und dem Meer. Dieser schmale Streifen ist vollständig mit Hotels bebaut. Geboten wird alles, was den vorwiegend US-amerikanischen Urlaubern gefällt: endlos lange, blendend weiße Karibikstrände, türkisfarbene Lagunen, alle denkbaren Sportmöglichkeiten, fantasievoll konzipierte Hotelbauten, viel Abendunterhaltung, klimatisierte Einkaufszentren mit erlesenen Boutiquen und Feinschmecker-Restaurants.

Barranca del Cobre

Die "Kupferschlucht" ist eigentlich ein ganzes Netz von Schluchten, das sich durch die Sierra Tarahumara im Nordwesten Mexikos zieht. Mit ihren bis zu 1.500 m breiten und zum Teil mehr als einen Kilometer senkrecht abfallenden Felswänden ist dieses Naturwunder ums Vierfache größer als der weltberühmte Grand Canyon in den USA. 1961, nach neunjähriger Bauzeit, wurde die ungewöhnlich kühn angelegte Streckenanlage der Eisenbahn Chihuahua al Pacífico vollendet. Sie überwindet annähernd 2.500 Meter Höhenunterschied, führt über 39 Brücken und durch 86 Tunnel und bietet atemberaubende Ausblicke. Am Aussichtspunkt El Divisadero, einem der Höhepunkte der 13-stündigen Reise, hält der Zug eine Viertelstunde lang, damit sich die Passagiere in Ruhe umschauen und fotografieren können.

Reisehinweise

Sicherheitslage:

Die Sicherheitssituation des Landes verschlechtert sich derzeit. Sie ist durch die Zunahme der Kriminalität (auch Organisierte Kriminalität) geprägt: Erpressungen, Entführungen, Überfällen, Morde. Verbrechen werden auch bei Tag und überall verübt. Im Rahmen der gewaltsamen Kämpfen zwischen der Polizei und dem Militär auf der einen Seite und der Organisierten Kriminalität sowie den Drogenbanden auf der anderen Seite kamen schon viele Menschen ums Leben, auch Unbeteiligte. Polizisten können ebenfalls in die Verbrechen verwickelt sein.

Die Sicherheitslage kann sich jederzeit durch Anschläge gegen Politiker im Zusammenhang mit der Übergabe des Präsidentenamtes am 1. Dezember 2018 verschärfen.

Zu vermehrten Protesten kann es außerdem rund um den 2. Oktober anlässlich des Jahrestags des Massakers an friedlich demonstrierenden Studenten im Stadtteil von Mexiko City, Tlatelolco, vor 50 Jahren kommen. Demonstrationen sollten gemieden werden, da Gewalteskalationen nicht selten sind. Es kann zeitweise zur Blockade von Hauptverkehrsstraßen durch Demonstranten kommen.

Das Auswärtige Amt rät dringend ab von Reisen:

- in die Grenzgebiete USA/Mexiko

- in die Städte Acapulco (Zona Diamante und Pie de la Cuesta ist davon ausgenommen), Chihuahua, Ciudad Juarez, Culiacán, Tijuana

- in die Bundesstaaten:

> Colima (mit Ausnahme der Hafenstadt Manzanillo)

> Michoacán und Jalisco - dies gilt jeweils nur für die ländlichen Gebiete

> Guerrero - dies gilt nur für Überlandfahrten

> Sinaloa (davon ausgenommen sind die Stadt Mazatlán, die Region "Zona Dorada" und die Bahnstrecke von Ferrocarril Chihuahua al Pacífico, kurz "El Chepe" genannt)

> Tamaulipas

Von nächtlichen Aufenthalten im Zentrum von Stadt Cancún rät das Auswärtige Amt ab.

Zu besonderer Vorsicht wird in Guadalajara und Umgebung (Jalisco) geraten, da es hier derzeit zu Auseinandersetzungen zwischen der Organisierten Kriminalität und den Sicherheitskräften kommt.

Reisende sollte sich vor Ort genau über die Gefahrensituation informieren und sich durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen darauf einstellen (z.B. durch Meiden von Stadtteilen).

Frauen sollten wegen zunehmenden Übergriffen nachts oder in einsamen Gegenden nur in Begleitung unterwegs sein.

Bei Überlandfahrten wird auf vielen Strecken zu besonderer Vorsicht geraten.

Im Falle eines Überfalls sollte Reisende keine Gegenwehr leisten, um durch Waffen nicht verletzt zu werden. Die üblichen Sicherheitsmaßnahmen für Reisen (wichtige Dokumente in der Unterkunft verwahren etc.) sollte beachtet werden.

Gefahren durch Natureignisse:

- Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov, www.wunderground.com/tropical und www.proteccioncivil.gob.mx.

- Vulkan:

Wegen erhöhter Aktivität des Vulkans Popocatepetl muss die von den zuständigen Behörden verhängte Sicherheitszone mit einem Radius von 12 km um den Krater in jedem Fall gemieden werden. Hinweise sind abrufbar unter www.cenapred.gob.mx > Volcán Popocatépetl.

- Erdbeben:

Im September 2017 haben sich im Bundesstaat Oaxaca und Zentralmexiko zwei starke Erdbeben ereignet, die zu vielen Toten sowie großen Sachschäden geführt haben.

Mit weiteren Beben muss gerechnet werden (so geschehen Mitte Februar 2018 bei Mexiko-City), da sich das Land in einer Erdbebenzone befindet.

Informationen: www.atlasnacionalderiesgos.gob.mx, https://www.ready.gov/earthquakes.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Ausweispflicht:

Reisende sollten bei Kontrollen neben dem Reisepass auch die Bescheinigung parat haben, die den Aufenthaltsstatus enthält (FMM oder FMI etc.).

Taxis:

Generell sollten nur Taxis benutzt werden, die sich an den offiziellen Taxiständen befinden. Alternativ können Taxis auch telefonisch angefordert werden. Taxis sollten jedoch nicht wegen Gefahr von Raubüberfällen an der Straße gestoppt werden.

Überlandreisen:

- Reisende, insbesondere Mietwagenfahrer, sind durch Raubüberfälle gefährdet. Sie sollten bei Reisen mit dem Auto nicht bei Dunkelheit unterwegs sein.

- Pausen etc. sollten nur an Autobahnhaltestellen, Tankstellen oder Haltebuchten gemacht werden, wenn sich auch andere Personen dort aufhalten.

- Wird man am Straßenrand darauf aufmerksam gemacht, Pannenhilfe zu leisten, sollte besser an der nächsten Tankstelle gehalten werden, um Unterstützung dafür anzufordern.

- Anhalter sollten nicht mitgenommen werden.

- Reisende, die abgelegene Bereiche des Landes erkunden wollen, sollten in diesen Fällen Fremdenführer in Anspruch nehmen, die mit Ausweisen von Sectur ("Secretaria de Turismo" - www.sectur.gob.mx) ausgestattet sind.

- Bei Überfällen sollte man sich nicht wehren, da die Kriminellen in der Regel daraufhin Gewalt anwenden und die Opfer verletzen oder gar töten.

Busse:

- Überfälle auf Busse stellen ebenso ein Risiko für Reisende dar.

Busse sind darüber hinaus in technischer Hinsicht oftmals ein Problem, da sie sich in schlechtem Zustand befinden. Davon ausgenommen sind Busse der Luxusklasse oder ersten Klasse, sie können daher als Reisemittel genutzt werden.

- Zur Ruinenstadt Teotihuacán sollten als Verkehrsmittel nur Touristenbusse, keine Linienbusse benutzt werden.

Drogen:

Drogen ein- und auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist streng verboten!

Fotografieren:

Fotos von Personen sollten nur mit deren persönlicher Erlaubnis gemacht werden.

Alkohol:

Es darf kein Alkohol abseits von Lokalen in der Öffentlichkeit konsumiert werden.

Bitte auch den Abschnitt "Reisehinweise" beachten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Bahamas

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 3 Monate. Notwendig sind: mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass, Rück- oder Weiterreiseticket und -dokumente sowie ausreichender Geldmittel für den Aufenthalt.

Landesdaten

Lage

Die Bahamas, die zum Britischen Commonwealth gehören, bestehen sowohl aus etwa 700 Inseln, von denen nur rund 30 bewohnt sind, als auch aus fast 2.500 Cays (Korallenriffe). Die Inseln liegen etwa 80 km südöstlich vor der Küste von Florida/USA und erstrecken sich in einem rund 1.100 km langen Bogen bis in die Nähe der Antillen-Insel Hispaniola (Haiti/Dominikanische Republik).

Fläche: 13.939 km.

Verwaltungsstruktur: 31 Distrikte.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 391.000

Städte:

Nassau (Hauptstadt) auf der Insel New Providence ca. 249.000

Freeport auf der Insel Grand Bahama ca. 26.900

Zu den Out Islands gehören Acklins und Crook Island, die Abaco-Inseln, Andros, Berry Islands, Bimini, Cat Island, Eleuthera mit Harbour Island, Exuma, Inagua, Long Island, Mayaguana und San Salvador.

Sprache

Die Landessprache der Bahamas ist Englisch; darüber hinaus wird kreolisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Da auf den Bahamas die Sommerzeit gilt (mit kleinen Abweichungen sowohl bei Beginn als auch am Ende), bleibt auch während der europäischen Sommerzeit der Zeitabstand gleich.

Stromspannung

120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Man sollte einen Adapter mitnehmen, da auf den Bahamas amerikanische Stecker üblich sind.

Telefon/Post

Post

Die Postbeförderung nach Europa dauert ca. 7-10 Tage.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Bahamas lautet 001242, die Vorwahl nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141. Auf den Bahamas sind ausreichend öffentliche Telefone vorhanden, von denen mit Telefonkarten auch Auslandsgespräche geführt werden können (günstig; die Telefongebühren von den Hotels aus sind dagegen sehr teuer).

NOTRUFNUMMERN: Polizei und Feuerwehr 919, Unfallrettung 367 40 82 oder 367 29 11, Krankenhaus 367 25 10.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 1900, 3G 850.

Derzeit gibt es einen Roamingvertrag mit dem Anbieter E-Plus auf den Bahamas.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .bs

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

10. Januar (Tag des Mehrheitsprinzips)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

21. Mai (Pfingstmontag)

1. Juni (Tag der Arbeit, erster Freitag im Juni)

10. Juli (Unabhängigkeitstag)

6. August (Emanzipationstag, erster Montag im August)

8. Oktober (Tag der Entdeckung)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Die bahamaische Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September. Die Oster- und Weihnachtswoche ist für Geschäftsbesuche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Sa 9-17 Uhr;

Banken: Mo bis Do 9.30-15 Uhr, Fr 9.30-17 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-17.30 Uhr, Sa 8.30-12.30 Uhr (in Nassau und Freeport);

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr.

Kleidung

Sommer- und Sportkleidung ist für den Tag angebracht. Leichte Wollsachen oder eine Sommerjacke sollte man für die doch recht kühlen Abende dabeihaben. In First-class Hotels und im Casino wird meist von männlichen Gästen verlangt, eine Krawatte und ein Jackett zu tragen. Im Sommer und Herbst ist es sinnvoll, einen Regenschirm oder Regenbekleidung mitzunehmen. Eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich. Im Stadtzentrum von Nassau ist das Tragen von Badebekleidung nicht gestattet.

Geschichte/Politik

Die ersten Anzeichen einer Besiedelung der Bahamas lassen sich bereits auf das Jahr 500 v. Chr. zurückdatieren, als einige friedfertige Indianerstämme auf den bahamaischen Inseln lebten. 1492 landete Christoph Columbus auf dem Out-Island San Salvador; ein großes Kreuz in der Nähe von Cockburn Town auf San Salvador erinnert noch heute an dieses Ereignis. Columbus nannte die Inseln "West Indies" , entsprechend seiner Suche nach einem Seeweg nach Indien. Die Spanier tauften die Inseln später "baja mar", Inseln der flachen See, woraus der heutige Name Bahamas entstanden ist. Nachdem zwischen 1500 und 1520 beinahe die gesamte Inselbevölkerung von den Spaniern als Sklaven in die Gold- und Silberminen Südamerikas verschleppt worden war, blieben die Inseln lange Zeit fast unbewohnt. Um 1648 ließen sich dann sowohl englische Siedler auf der Suche nach Glaubensfreiheit als auch Siedler von den Bermuda-Inseln auf der Insel Eleuthera (das griechische Wort für Freiheit) nieder. Ab dem späten 18. Jahrhundert (circa ab 1785) kamen dann auch Aussiedler aus den Südstaaten der USA auf die Inseln, die mit der unabhängigen amerikanischen Nation nicht einverstanden waren.

Mehr als 200 Jahre waren die Bahamas britische Kronkolonie. Am 10. Juli 1973 erlangten die Bahamas auf friedlichem Wege die nationale Unabhängigkeit: Sie gehören jedoch weiterhin, wie die meisten ehemaligen britischen Kolonien, zum britischen Commonwealth.

Wirtschaft

Der größte Wirtschaftsfaktor der Bahamas ist der Tourismus. Die Besucherzahlen steigen kontinuierlich und liegen im Moment bei über drei Millionen Gästen im Jahr. Das Bankwesen ist der zweitwichtigste Wirtschaftsfaktor, da die Inseln bedeutende Steuervergünstigungen bieten (u.a. Zollfreiheit und keine Einkommens- oder Körperschaftssteuern). Daneben gibt es Fischfang und Fischverarbeitungsbetriebe, Lebensmittelexporte und Musikproduktionen.

Religion

Die Einwohner der Bahamas sind Christen unterschiedlicher Konfession. Dazu gehören Katholiken (ca. 20 Prozent), Baptisten und Anglikaner. Minderheiten sind Juden, Moslems und Anhänger von Naturreligionen.

Vegetation

Auf einigen Inseln gibt es große Pinienwälder, in den feuchteren Gebieten auch Kiefern; an den Küsten wachsen Mangroven. Die meisten Gebiete haben jedoch eine savannenartige Vegetation.

Tierwelt

Auch wenn die Bahamas insgesamt artenarm sind, so kann man in den verschiedenen Schutzgebieten der Inseln doch einige interessante Tiere entdecken wie zum Beispiel Leguane, Schildkröten und Delphine.

Beeindruckend ist die Vogelwelt der Bahamas, hier leben unter anderem Flamingos, der Nationalvogel der Bahamas, Kolibris und verschiedene Papageienarten.

Kulinarisches

Der berühmte Cocktail "Bahama Mama" ist selbstverständlich wie alle anderen Cocktails auf den Bahamas mit dem einheimischen weißen Rum. Die Bahama Mama enthält Rum, Amaretto, Orangensaft, Ananassaft, etwas Bier und etwas Grenadine. Die Küche der Bahamas besteht hauptsächlich aus Fischgerichten, gegrillt, gekocht oder fritiert. Dazu wird in den meisten Fällen eine würzige Mischung aus Reis mit Erbsen (Peas'n'Rice) gereicht. Besondere Spezialitäten sind "Conch" (eine große rosafarbene Meeresmuschel) und "Baked Crab" (gebackene Krebse). Frisches Obst, insbesondere tropische Früchte, fehlen nie. Süßspeisen sind "Guana Duff" und "Johnny Cake" (mit Butter überzogenes Maisbrot).

Sitten und Gebräuche

Die Musik ist das bestimmende Element des Lebens - überall wird gesungen und getrommelt. Der Calypso ist ein typischer Rhythmus, auch den Goombay hört man auf der mit Ziegenfell bespannten Holztrommel als Trommelrhythmus überall.

Souvenirs

Beliebte Artikel aus der Karibik sind Strohprodukte und bunte Batikstoffe. Schmuck aus Muscheln ist typisch für die Karibikinseln. In Nassau kann zollfrei eingekauft werden (Schmuck, Parfum und Kameras). Wegen der interessanten grafischen Gestaltung sind Münzen (quadratisch und sechseckig) und besonders die Drei-Dollar-Note der Bahamas beliebte Andenken und Mitbringsel für Sammler.

Klimainformationen

Das Klima auf den Bahamas ist eines der besten der Welt. Die durchschnittlichen Temperaturen, die während eines Jahres gemessen werden, betragen etwa 23 °C. Die meisten Tage sind sonnig und warm, die Nächte aber eher kühl. Auf den Bahamas regnet es nur selten. Der meiste Regen fällt in den Monaten Juni bis Oktober. Selbst dann treten aber auch nur kurze Regenschauer auf. Die durchschnittlichen Temperaturen im Juli und August liegen bei 27-28°C; selten wird es heißer als 32°C. Das Wasser hat im Sommer eine Durchschnittstemperatur von 27°C. Die südlichen Passatwinde sorgen in dieser eher heißen Zeit immer für eine angenehme Kühle.

Beste Reisezeit

Reisen auf den Bahamas sind das ganze Jahr angenehm. Die Hauptreisezeit ist von November bis April. Zu dieser Zeit herrschen auf den Bahamas durchschnittliche Temperaturen von 21 bis 26°C.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine (sehr selten auf Great Exuma).

Verbreitung

Die Bahamas sind malaria-frei; Ausnahme: sehr selten auf Great Exuma.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Bahama-Dollar (B$)

1 Bahama-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,18 B$

1 US-$ = ca. 1,01 B$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ empfohlen. Für Einwohner der Bahamas gelten andere Bestimmungen.

Einfuhr Landeswährung: nur nach vorheriger Genehmigung der Zentralbank der Bahamas erlaubt.

Deklaration: Ja - bei Ein- und Ausreise ab einem Gegenwert von 10.000 B$

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Für Einwohner der Bahamas gelten andere Bestimmungen.

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 200 B$ pro Person.

Umtausch: US-$ werden als Zahlungsmittel akzeptiert, kein Umtausch notwendig.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Geschäften und Restaurants fast überall akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist in größeren Orten mit Kreditkarten, zum Teil auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo und PIN) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden bei einigen Banken umgetauscht. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig

Auskunftstellen

Bahamas Ministry of Tourism
Bolam House,
George St.
Nassau
Bahamas Ministry of Tourism
P.O. Box N-3701
Nassau/Bahamas
(001 242) 302 20 98
(001 242) 302 20 00
www.gobahamas.com
tourism@bahamas.com

The Bahamas Chamber of Commerce
Shirley Street Collins Avenue
Nassau
Bahamas Chamber of Commerce
P.O. Box N-665
Nassau/Bahamas
(001 242) 322 46 49
(001 242) 322 21 45
www.gobahamas.com
info@thebahamaschamber.com

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

Visa-Anträge können in einem der folgenden drei "Visa Application Centres" eingereicht werden:

UK Visa Application Centre
TLScontact
Chausseestrasse 18/18a
10115
Berlin
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr und 12.30-14.30 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Bismarckstraße 101
40210
Düsseldorf
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 9-12 Uhr, 13.30-15 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Altheimer Eck 11
80331
München
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fri 9-14.30 Uhr)

Honorarkonsulat der Bahamas
Burggraben 6
65929
Frankfurt am Main
(069) 42 08 90 27
(069) 42 08 90 20
BahamasHC@herzog-hc.de
Mo, Di u Do 10-16 Uhr sowie nach Vereinbarung

Von Deutschland

zuständig Kingston/Jamaika:

Embassy of the Federal Republic of Germany
10 Waterloo Road
Kingston 10
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 444
Kingston 10/Jamaika
(001 876) 620 54 57
(001 876) 631 79 35/36
info@kingston.diplo.de
Amtsbezirk: Jamaika sowie die Bahamas, die Cayman-Inseln, die Turks- und Caicos-Inseln

Von Deutschland

außerdem in Nassau/Bahamas:

Honorary Consul of Germany
Sandyport Office Center
Lagoon Court Building
Suite 115
Nassau
Honorary Consul of Germany
P.O. Box N-1724
Nassau/New Providence/Bahamas
(001 242) 327 11 73
(001 242) 327 11 63
nassau@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bahamas
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Kingston

Bahamas High Commission
10 Chesterfield Street
London W1J 5JL - Großbritannien
(0044 20) 74 99 99 37
(0044 20) 74 08 44 88, 76 59 08 29
information@bahamashclondon.net
u.a.

Sehenswertes

Nassau

Nassau, die Hauptstadt und "First Lady" der Bahamas, ist eine kleine, charmante Inselstadt im Nordosten der wirtschaftlich bedeutenden New Providence Island, die mit circa 700 Inseln sowie fast 2.500 Riffs die Bahamas bilden.

Die an einem sonnenüberfluteten Hügel am Meer gelegene Stadt ist der Regierungssitz der Bahamas, das Geschäftszentrum und zugleich die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum der Inselgruppe sowie ein wichtiger internationaler Finanzplatz. Durch die vorgelagerten Inseln wird ein Schutzwall für den bedeutenden Hafen der Hauptstadt gebildet, an dem täglich riesige Kreuzfahrtschiffe anlegen.

Im Jahr 1660 als Charles Town gegründet, wurde Nassau 1690 nach dem englischen König Wilhelm III. von Oranien-Nassau umbenannt. Die lebhafte Vergangenheit der Bahamas ist in der Hauptstadt bis heute präsent. Das Britische Empire setzt noch immer die Akzente im Leben der modernen Stadt, deren Reiz durch eine interessante Mischung aus karibischem Lebensgefühl und kolonialem Charme gebildet wird. Alte Forts, pastellfarbene, historische Gebäude im englischen Kolonialstil und gemütliche alte Holzhäuser verleihen der Stadt ihr einzigartiges Ambiente. Einen schönen Blick über die Insel und bis nach Paradise Island gewährt Water Tower auf einer Anhöhe beim 1793 erbauten Fort Fincastle.

Die Bay Street ist ein beliebtes Ziel für einen Einkaufsbummel. An der pulsierenden Geschäftsader, die parallel zur Hafenpromenade verläuft, gibt es von englischen Stoffen über französische Parfums bis hin zu Schweizer Uhren und italienischer Mode alles zu kaufen, was das Herz begehrt - und das auch noch zollfrei. Einheimische Produkte werden vor allem auf dem Straw Market angeboten, der neben Lebensmitteln auch Kunsthandwerk in allen Variationen bietet. Schöne Souvenirs sind schmuckvolle Accessoires aus Stroh, wie Körbe, Taschen und Hüte, Batikarbeiten sowie bahamaischer Tee und Gewürze.

Abacos

Diese Inselgruppe gehört zu den Out Islands. Die hell gestrichenen Häuser der Siedlungen haben den Charme des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Das Leben auf dieser Inselgruppe ist recht beschaulich. Auf der Insel Green Turtle Cay existiert sogar Fahrverbot für Pkws. Der rot-weiß-gestreifte Leuchtturm von Hope Town ist das Wahrzeichen der Abacos. Die klaren und ruhigen Gewässer und zahlreiche Riffe bieten Seglern, Tauchern und Anglern ideale Reviere.

Andros

Vor der größten Insel der Bahamas liegt das Andros Riff oder Great Barrier Reef. Es ist das zweitgrößte Riff der westlichen Hempisphäre und erstreckt sich über 229 Kilometer vor der Ostküste von Andros. Das Wasser ist klar und die Farbenpracht der Unterwasserwelt ist unvergleichlich. Taucher erforschen auch gerne die "Blue Holes", vom Wasser überspülte kreisrunde Felslöcher. Auf Andros soll der Schatz des Piraten Sir Henry Morgan versteckt sein, nach dem immer noch gesucht wird.

Biminis

Auf den von Nordamerika schnell zu erreichenden Inseln treffen sich die Sportangler aus aller Welt. Die Inseln sind sehr klein, zählen aber zu den besten Sportfischgebieten der Welt. Auch Ernest Hemingway angelte hier, sein Blue Marlin Cottage kann besichtigt werden. Zahlreiche Wracks vor den Küsten Biminis, u.a. vermutet man auch Reste der Sagenstadt Atlantis in zehn Metern Tiefe, bieten Tauchern genügend Gelegenheit, in der Tiefe zu forschen.

Eleuthera

Die erste im Jahre 1647 besiedelte Insel gilt als Heimat der Ananas, zu deren Ehren im Juni das "Pinapple Festival" abgehalten wird. Die kilometerlangen Strände sind rosafarben und eine außergewöhnliche Attraktion für die Besucher. Die malerischen Häfen und Dörfer sind touristische Anziehungspunkte ebenso wie Spanish Wells, das im Norden Eleutheras gelegen ist.

Heiraten auf den Bahamas

Die standesamtliche Trauung kann in Nassau oder in Freeport durch den Registrar General erfolgen (auf den Out Islands ist es der örtliche Commissioner). Einer der Partner muss dafür persönlich beim Registrar General einen Antrag stellen. Vorgeschrieben sind 14 Tage Mindestaufenthalt, die jedoch auf Antrag verkürzt werden kann. Folgende Dokumente müssen vorgelegt werden: Geburtsurkunde, Kopie der Meldebestätigung am Wohnort, Reisepass. Alle Dokumente müssen auf englisch übersetzt und beglaubigt sein oder direkt als internationale Dokumente ausgestellt sein. Die Hochzeiten mit Reservierungen, Trauzeugen, Übersetzungen werden gerne über das Fremdenverkehrsamt oder auch das Hotel organisiert. Zunächst sollte dazu das Fremdenverkehrsamt im Heimatland kontaktiert werden.

Reisehinweise

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical sowie unter www.bahamas.gov.bs/nema/). Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Es wird geraten, außerhalb von Hotels, vor allem bei größeren Menschenansammlungen wie auf Märkten oder Busbahnhöfen, keine Wertgegenstände und nur im benötigten Umfang Bargeld mitzunehmen.

Wichtige Dokumente wie Reisepass oder Flugticket sollten im Hotelsafe hinterlegt und nur in Kopie mitgenommen werden.

Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung drohen hohe Geld- oder Haftstrafen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Puerto Rico

Einreise für Deutsche

Deutsche sind im Rahmen des "U.S. Visa Waiver Program" als Touristen oder Geschäftsreisende visumfrei für maximal 90 Tage.

Notwendig sind:

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

- ein für den gesamten Aufenthalt gültiger ePass, elektronischer Reisepass

- ESTA (Electronic System for Travel Authorization): Die elektronische Einreiseerlaubnis ESTA muss vor der beabsichtigten Einreise (spätestens 72 Stunden vor Einreise oder dem Transit) im Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta gegen eine Gebühr von 14 US-$ eingeholt werden.

ePass und ESTA sind auch für Kinder erforderlich.

VISUMPFLICHT:

Staatsangehörige von Deutschland sind dann visumpflichtig, wenn sie:

- sich seit dem 1. März 2011 im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan oder Syrien aufgehalten haben

- neben einem Pass eines VWP-Landes noch einen irakischen, iranischen, sudanischen oder syrischen Reisepass besitzen, also eine doppelte Staatsbürgerschaft haben

Landesdaten

Lage

Puerto Rico ist ein mit den USA frei assoziierter Staat (die Puertoricaner sind Bürger der USA mit US-amerikanischem Reisepass, aber ohne Wahlrecht dort).

Puerto Rico ist die kleinste und östlichste Insel der Großen Antillen und ist im Norden vom Atlantik und im Süden vom Karibischen Meer begrenzt. Zu Puerto Rico gehören auch die bewohnten Inseln Culebra und Vieques. Die nächsten Nachbarn sind im Westen die Dominikanische Republik und im Osten die Amerikanischen und die Britischen Jungferninseln.

Fläche: 8.959 km² (ca. 160 km lang und ca. 50-60 km breit).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 3,75 Millionen.

Städte:

San Juan (Hauptstadt) ca. 395.300

Bayamon ca. 208.100

Carolina ca. 176.800

Ponce ca. 166.300

Caguas ca. 142.900

Guaynabo ca. 97.900

Arecibo ca. 96.400

Mayagüez ca. 89.100

Sprache

Die Amtssprache Puerto Ricos ist Spanisch. Englisch wird besonders in den Touristengebieten und Geschäften weitgehend verstanden und (meist) auch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Es sind amerikanische Stecker in Gebrauch. Man sollte deshalb unbedingt einen Adapter mitnehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Puerto Rico ist 001787, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Puerto Rico nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141. Es gibt Telefonkarten auf Puerto Rico; man bekommt sie in einigen Tankstellen, in einer Reihe von Postämtern, vor allem aber in Apotheken. Ferngespräche von einer öffentlichen Telefonzelle sind erheblich preiswerter als vom Hotel.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Puerto Rico von O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .pr

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Heilige Drei Könige)

30. März (Karfreitag)

13. Mai (Muttertag)

17. Juni (Vatertag)

22. November (Erntedankfest)

25. Dezember (Weihnachten)

Darüber hinaus können an folgenden Tagen die Banken und Behörden geschlossen sein:

15. Januar (Martin Luther King; jeweils am dritten Montag im Januar)

19. Februar (Tag des Präsidenten)

22. März (Emanzipationstag; Ende der Sklaverei)

28. Mai (Heldengedenktag)

4. Juli (Unabhängigkeitstag)

25. Juli (Tag der Verfassung)

3. September (Tag der Arbeit)

8. Oktober (Columbus-Tag)

11. November (Tag der Veteranen)

19. November (Tag der Entdeckung Puerto Ricos)

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr ca. 9-15.30 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa ca. 9-17 Uhr, Einkaufszentren Mo bis Do, Sa 8-18 Uhr, Fr 8-21 und So 11-17 Uhr;

Post: Mo bis Fr ca. 7.30-16.30 Uhr, Sa 8.30 bis 12.00 Uhr;

Verwaltungsbüros: Mo bis Fr ca. 8.30-12, 13-16.30 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über empfiehlt es sich, leichte Sommerkleidung dabeizuhaben, die atmungsaktiv und gut waschbar sein sollte. Für die Abende, bei Aufenthalten in den Bergen und wegen klimatisierter Räume sollte man auf jeden Fall zusätzlich leichte Wollsachen mitnehmen. Eine Regenjacke ist ganzjährig nötig. Es ist außerdem empfehlenswert eine gute Sonnenbrille einzupacken. Bade- und Strandkleidung sollte man nur am Strand oder in den Resortanlagen tragen. Abends wird vor allem in San Juan Wert auf gepflegte Kleidung gelegt.

Geschichte/Politik

Höhlenzeichnungen zeugen noch heute davon, dass die Insel seit mehr als zweitausend Jahren bewohnt ist. 1493 wurde sie von Kolumbus entdeckt. Im Laufe der folgenden drei Jahrhunderte verteidigten sich die ersten spanischen Siedler gegen Franzosen, Engländer und Holländer. Schließlich gewährten die Spanier Puerto Rico eine eingeschränkte Autonomie. Nach dem spanisch-amerikanischen Krieg von 1898 trat Spanien die Insel an die Vereinigten Staaten ab. 1917 wurden die Puertoricaner zu US-Bürgern. 1952 erhielt die Insel den Status eines halbautonomen Bundesstaats, der mit den USA assoziiert ist. Die Männer müssen Militärdienst leisten, dürfen aber nicht an den amerikanischen Präsidentschaftswahlen teilnehmen und ihr Vertreter im Kongress hat kein Stimmrecht. Auf der anderen Seite müssen sie keine Bundessteuern bezahlen.

Wirtschaft

Die Wirtschaft ist ganz auf Fabrikation und Verarbeitung orientiert. Heute produzieren rund 2000 Fabriken eine breite Produktpalette, von Disketten bis zu Unterwäsche und Kaugummi - natürlich in erster Linie für den riesigen amerikanischen Markt. Gewinne, die US-Unternehmen in Produktionsanlagen auf Puerto Rico erwirtschaften, sind von der Bundessteuer befreit. Das sichert direkt oder indirekt rund 300.000 Arbeitsplätze.

Aussagekräftig in Bezug auf den Wohlstand der Puertoricaner ist wohl die dramatisch gestiegene Zahl der Privatfahrzeuge. Derzeit sind es 1,5 Millionen. Auf der Insel wird fast genauso viel Benzin verfahren wie auf allen anderen karibischen Inseln zusammengenommen.

Der Dienstleistungssektor mit dem Tourismus an der Spitze spielt eine Schlüsselrolle in der Wirtschaft, gleiches gilt für die Bauwirtschaft. Die Landwirtschaft, einst der wichtigste Faktor der Inselökonomie, trägt heute, nachdem der Export von Zucker, Kaffee und Tabak zurückgegangen ist, nur noch knapp drei Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei.

Vegetation

Die Nordküste (Atlantik) ist feucht und grün. An der Südküste (Karibik) wachsen stachelige Feigenkakteen, Yuccas und Mesquitbäume. Die "Commonwealth Forest Reserves", die Waldvorräte der Insel, reichen von küstennahen Mangrovenwäldern mit großem Vogelbestand bis hin zu dichten Gebirgswäldern aus Bergpalmen. Sehr reizvoll sind auch die Wälder in den Karstgebieten, die sich von Manati nach Aquadilla erstrecken.

Zum Schutz ihres größten und schönsten Naturreservates hat das Amt für Umweltschutz den Bau einer Schnellstraße durch den tropischen Regenwald El Yunque gestoppt. Statt dessen wurde ein Schulungszentrum für karibische Regenwald-Experten eingerichtet. Damit war ein wesentlicher Schritt in Richtung Naturschutz getan, denn El Yunque ist einer der fünf noch existierenden großen tropischen Regenwälder auf unserer Erde.

Tierwelt

Große wilde Tiere leben auf Puerto Rico in Freiheit nicht mehr. Wilden Mungos kann man noch begegnen, auch anderen kleinen Tieren. Mit etwas Glück sieht man einen der farbenprächtigen puertoricanischen Papageien, die unter Artenschutz stehen. Ab und zu ist der scheue kleine Coqui-Frosch zu hören. Da dieser winzige (höchstens 2,5 cm große) Ureinwohner nur auf puertoricanischem Boden überleben kann, ist er zum nationalen Maskottchen geworden.

Kulinarisches

In San Juan hat man die Wahl zwischen chinesischer, japanischer, thailändischer, spanischer, französischer, mexikanischer, arabischer und amerikanischer Küche. Echte einheimische Kost sind "arroz con pollo" (Huhn mit orangerot gefärbtem Reis und verschiedenen Gewürzen), "lechón asao" (im Erdofen gegartes Schweinefleisch), "pasteles" (Pasteten auf Kochbananen, Yuca und Yautia, mit Schweinefleisch, Kichererbsen, hartgekochten Eiern und Paprikaschoten gefüllt und in Bananenblätter gegart), "asopao de marisco" (Fischeintopf) und "sancocho" (Eintopf aus Knollengewächsen und Hackfleisch). Beliebte Beilagen sind "tostones" (gebackene grüne Bananen), "mofongo" (Bananenmus mit Knoblauch und Schweineschwarte) und "amarillos" (süße Bananen in Butter oder Öl sautiert).

Der populärste Nachtisch ist Flan, eine puddingartige Masse aus Käse, Kokosnuss oder Vanille. Eine weitere beliebte Spezialität ist "guava con queso" (kandierte Früchte mit Käse). Dazu genießt man am besten eine Tasse des starken café puertorriqueno mit oder ohne Milch.

Nationalgetränk ist der Rum; er wird auf der Insel produziert und ist preisgünstig. Ein weiteres einheimisches Getränk ist inzwischen weltweit bekannt: die Pina Colada, die mit viel Rum in einer ausgehöhlten Ananas serviert wird. Erwähnenswert ist auch das Bier der hier beheimateten Brauereien. Wer nichtalkoholische Getränke bevorzugt, kann zwischen zahlreichen Fruchtsäften aus einheimischen Früchten wählen.

Sitten und Gebräuche

Die Indianer sehen dieses Land als geheiligt an. So haben sie enge mythische Verbindungen zu Regenwäldern, Wüsten, Strand, Gebirgen, Höhlen, dem offenen Meer und den Flüssen. Dies drückt sich noch in vielen ihrer alten Bräuche aus.

Souvenirs

Das puertoricanische Kunstgewerbe ist in erster Linie für das Schnitzen der "Santos" bekannt, kleinen hölzernen Figuren von Heiligen oder religiösen Szenen. Diese Tradition geht auf die vorchristlichen afrikanischen Totem-Figuren zurück. Aber die "Santos", die heutzutage geschnitzt werden, sind eindeutig katholische Heilige. Die Figuren sind so gefragt, dass antike Stücke inzwischen sehr teuer geworden sind.

Mundillo, die ursprünglich aus Spanien stammende Spitze, wird von Kunsthandwerkern zu Deckchen, Tischbändern, Kragen, Tischtüchern und ähnlichem verarbeitet. Ein weiteres beliebtes Kunsthandwerk ist die Herstellung von Masken wie den "Vejigantes", die aus Kokosnüssen bestehen und beim traditionellen Loiza-Festival getragen werden, oder die Masken aus Pappmaché, die man beim Karneval von Ponce trägt.

Als Kolumbus erstmals in Borinquen (wie man die Insel damals nannte) an Land ging, entdeckte er die Hängematten der Indianer, die danach in Europa bekannt wurden. Bis zum heutigen Tag werden in Puerto Rico Hängematten gefertigt. Diese und die anderen kunsthandwerklichen Erzeugnisse sind auf der ganzen Insel zu finden.

Klimainformationen

Puerto Rico hat subtropisch/tropisches Klima. Das ganze Jahr über herrschen angenehme Temperaturen (max. zwischen 27 und 30°C). Die niedrigsten Temperaturen bewegen sich zwischen 21 und 24°C. In den Hochlagen ist es üblicherweise immer etwas kühler. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei ca. 75-80 Prozent. Mit kurzen Regenschauern ist fast täglich zu rechnen. Die Nordküste ist regenreicher als die Südküste. Die Wassertemperaturen schwanken zwischen 26 und 28°C.

Beste Reisezeit

Am besten bereist man Puerto-Rico in der sogenannten Trockenzeit von Dezember bis März, in der gleichzeitig Hochsaison ist.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Puerto Rico ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

SAN JUAN: 809 Ashford Medical Center, Dr. E. Roig-Casanova, 1451 Ashford Ave.,, San Juan, Tel. (0787) 724 50 03.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: US-Dollar (US-$)

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,15 US-$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Gegenwert von über 10.000 US-$. In Bezug auf Devisenfragen gelten "miteinander verwandte" juristisch als eine Person!

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von fast allen größeren Hotels, den größeren Restaurants, den internationalen Autovermietern, den größeren Geschäften (besonders Shopping-Malls) akzeptiert. Barzahler müssen in Hotels oder bei der Anmietung eines Kfz immer Vorauszahlungen leisten.

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten kann in allen größeren Orten Geld abgehoben werden.

Reiseschecks: Ja - werden nur in US-$ empfohlen. Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Auskunftstellen

Puerto Rico Tourism Company (PRTC)
La Princesa Bldg.
2 Paseo La Princesa
San Juan /Puerto Rico
(001 787) 721 24 00

Cámara de Comercio de Puerto Rico
Puerto Rico Chamber of Commerce
100 Calle Tetuán
Viejo San Juan
San Juan 00902/Puerto Rico
(001 787) 721 60 60
camarapr@camarapr.net

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Miami/USA:

Consulate General of the Federal Republic of Germany
100 North Biscayne Boulevard
Suite 2200
Miami , FL 33132-2381/USA
(001 305) 358 03 07
(001 305) 358 02 90
www.miami.diplo.de
info@miami.diplo.de
Amtsbezirk: Staat Florida sowie Puerto Rico und die Amerikanischen Jungferninseln

Von Deutschland

außerdem in Puerto Rico:

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
San Juan Copters Hangar Lot 1, South Access
Isla Grande Airport
San Juan /PR 00907/Puerto Rico
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
PO Box 810343
Carolina/San Juan/PR 00981-0343/Puerto Rico
(001 787) 722 83 46
(001 787) 600 10 71
san-juan@hk-diplo.de
Puerto Rico
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland, Miami

Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
Pariser Platz 2
10117
Berlin
(0 30) 83 05 10 50
(0 30) 8 30 50
www.us-botschaft.de
Mo bis Fr 8.30-17.30 Uhr
(keine Visa sowie keine Visa-Informationen)

Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
- Konsularabteilung -
Clayallee 170 (Besuchsanschrift)
14195
Berlin
Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika

Pariser Platz 2
10117 Berlin
(0 30) 831 49 26
(0 30) 308 30 50 (keine Visa-Anfragen)
consberlin@state.gov
persönliche Vorsprache nur nach schriftl. oder telefon. Terminvereinbarung über die Servicenummer (03 22) 21 09 32 43

Amerikanisches Generalkonsulat
Gießener Straße 30
60435
Frankfurt/M.
(0 69) 75 35 22 77
(0 69) 753 50 (Telefonauskünfte für Einzelfälle Mo bis Fr 14-16 Uhr)
frankfurtvisainquiries@state.gov
persönliche Vorsprache nur nach telefon. Terminvereinbarung über Servicenummer 0900 185 00 55 (Gebühr 1,86 Euro/Min.)

Ärztliche Hilfe

SAN JUAN: 809 Ashford Medical Center, Dr. E. Roig-Casanova, 1451 Ashford Ave.,, San Juan, Tel. (0787) 724 50 03.

Sehenswertes

San Juan

Die ersten Europäer nannten die Insel "San Juan", die Stadt dagegen "Puerto Rico" ("Reicher Hafen"). Erst später wechselten die beiden Namen.

Das historische Viertel der Stadt ist als militärisches Bollwerk ausgelegt und hat sich allmählich zu einer attraktiven Wohn- und Einkaufsgegend entwickelt. Es wurde 1521 gegründet und unlängst liebevoll restauriert, um die besten Beispiele der spanischen Kolonialarchitektur des 16. und 17. Jahrhundert aufzuzeigen. Charakteristisch sind die engen, gewundenen Gassen, die auf großzügig angelegte Plazas hinführen. Berühmt sind El Morro, die riesige Festung, die ab 1540 von den Spaniern gebaut wurde, um den Hafen der Stadt zu schützen, und La Fortaleza, der wunderschöne, kreideweiße, festungsartige Palast, der 1532 erbaut wurde und Sitz der Gouverneure von Puerto Rico ist.

"El Morro" ist sechsstöckig, mit drei Meter dicken Wällen. Die Festung besitzt ein Gewirr von unterirdischen Gängen, Verliesen, Kasematten, Vorposten und Vorbauten. Das Fort "San Cristobal", 1771 erbaut und 1783 erweitert, stellt den Gegenpart zu "El Morro" dar. Es ist 45 m hoch und nimmt eine Fläche von fast 11 Hektar ein. Dieses Meisterwerk militärischer Architektur besitzt fünf unabhängige Flügel, die durch Burggräben und unterirdische Gänge verbunden sind. Der Bau der massiven Stadtmauer, welche die Altstadt umgibt, begann um 1630. Zwei parallele, fast 13 m hohe Wälle wurden aus soliden Sandsteinblöcken gemauert.

Ponce

Ponce, eine der größten Städte von Puerto Rico, wurde 1692 gegründet. Das Museum of Art ist ein Museum von Weltrang und enthält über 1.000 Gemälde und 400 Skulpturen, darunter eine einzigartige Sammlung europäischer Kunstwerke zum Thema Karibik.

Eine faszinierende Aussicht auf den Übergang zwischen Meer und Gebirge bei Ponce bietet der Gipfel "El Vigia Hill", von dem früher die Späher Ausschau nach feindlichen Schiffen hielten. Der 33 m hohe Aussichtsturm "La Cruz del Vigia" steht Besuchern offen.

Ganz in der Nähe liegt das "Tibes Indian Ceremonial Center", der älteste bislang entdeckte Friedhof der Antillen, der zudem sieben "bateyes" (Spielfelder) enthält, einige davon mit Felszeichnungen, die auf ein dem heutigen Fußball ähnliches Ballspiel hinweisen. Auf einer der Flächen sind Steinreihen so angeordnet, dass sie während der Sonnenwende genau nach der Sonne ausgerichtet sind. Deshalb gilt Tibes als präkolumbianisches Observatorium.

Mayagüez

Der Zoo von Mayagüez beherbergt zahlreiche Vogelarten, Säugetiere und Reptilien, die teils in Käfigen, teils in Freigehegen in einer abwechslungsreichen Landschaft aus kleinen Inseln, einem See und tropischer Vegetation leben. Besuchenswert ist auch die "Tropical Agricultural Research Station", wo man üppige tropische Gartenanlagen mit ihren exotischen Pflanzen und Bäumen auf dem Gelände einer früheren Plantage erkunden kann.

San Germán

Die "Himmelspforte" ist einer der ältesten katholischen Sakralbauten in der westlichen Hemisphäre. Er stammt ursprünglich aus dem Jahre 1606. 1866 wurde der erste Bau niedergerissen, die Steine und Balken wurden öffentlich versteigert. Nur die Kapelle und ein Teil der Frontmauern blieben stehen. Zwölf Jahre später wurde Porta Coeli wieder aufgebaut. Heute beherbergt die Kirche ein kleines Religionsmuseum.

Culebra

Mit den 24 vorgelagerten kleinen Inseln bildet Culebra einen Archipel in Miniaturausgabe. Amerikas Präsident Theodore Roosevelt ließ hier einen Marinestützpunkt und eine Vogelwarte bauen, Taucher bewundern die Schönheit der Korallen sowie eine erstaunliche Vielfalt an Unterwasserfauna und -flora.

Vieques

Auf der großen vorgelagerten Insel bilden landschaftliche Schönheit und Geschichte eine reizvolle Mischung. Im 17. Jahrhundert war die Insel ein berüchtigtes Piratennest. Ein jahrhundertealter Leuchtturm wacht seit alters her über den Hafen. Die Tauchmöglichkeiten sind paradiesisch, vor allem am Blue Beach.

Mona

Einzigartige Natur ist auf der Mona-Insel zu finden, die vor der Westküste von Puerto Rico liegt. Sie weist Tier- und Pflanzenarten auf, die nirgends sonst anzutreffen sind. Mona steht komplett unter Naturschutz, über den der "National Park Service" und das "Puerto Rican Natural Resources Department" sorgfältig wachen. Die Insel ist nur durch eine lange, manchmal beschwerliche Bootsfahrt zugänglich und für solche, denen kein Weg zu weit ist, ein ideales Tauchrevier.

El Yunque

Dieser 11.300 Hektar große Nationalpark, der "Caribbean National Forest", ist der Überrest der Regenwälder, die einst den Großteil der Insel bedeckten. Der häufige Regen schafft einen üppigen Tropenwald mit Pflanzen von schier unglaublichen Ausmaßen und einer ungeahnten Artenvielfalt. Auf einer Wanderung im regenverhüllten Urwald, ob zu Fuß oder zu Pferd, kann man etwa 240 Baumarten entdecken (darunter zahlreiche uralte Exemplare), 50 verschiedene Farnarten, 20 wilde Orchideenarten und eine riesige Vielfalt von Blütenpflanzen. In diesem Nationalpark (wie überall auf der Insel, wo er jedoch schwerer zu entdecken ist) lebt auch der winzige Coqui-Frosch. Mit etwas Glück kann man den farbenprächtigen puertoricanischen Papagei sehen, der unter Artenschutz steht.

Rio Camuy Cave Park

Westlich von San Juan liegt der Rio Camuy Cave Park, eines der interessantesten Höhlensysteme der Welt. Hier verläuft auch der längste unterirdische Fluss der Welt, der Camuy-Fluss, der die Höhlen in mehr als 100 Millionen Jahren aus dem Fels herausgearbeitet hat. Auf gepflegten Wanderwegen steigt man durch eine 60 m tiefe, mit Farnen überwucherte Schlucht zum Eingang der riesigen, kathedralartigen Höhlen ab. Sie sind bis heute noch nicht in ihrem ganzen Ausmaß erforscht worden.

Cabo Rojo Wildlife Refuge

Zu diesem Naturschutzgebiet gehört ein kleines Museum zur Naturgeschichte der Gegend. Auf dem Gelände werden zoologische Experimente durchgeführt. So haben Mitarbeiter wilden Mungos elektronische Sender verpasst, um herauszufinden, durch welche Territorien sich die Tiere bewegen und wie der Lebenszyklus der Tiere abläuft.

Wandern

Die Wälder im "Caribbean National Forest" sind ideale Wanderreviere. Wanderer finden drei gut unterhaltene Wegenetze unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade vor. Basis für die meisten Wanderungen ist der "El Toro Trail", von dem die verschiedenen Wege abzweigen.

Golf

In Puerto Rico liegen 14 großartige Golfplätze. Sie wurden von so renommierten Golf-Designern wie Robert Trent Jones, George Faszio und Gary Player entworfen und sind regelmäßig Schauplatz für nationale wie internationale Meisterschaften.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Niederländische Antillen

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 30 Tage pro Insel (bis zu insgesamt max. 90 Tage pro 180-Tage-Zeitraum für das gesamte Gebiet Aruba, BES-Inseln, Curaçao und St. Maarten). Notwendig sind: mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass, Rück- oder Weiterreiseticket, ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Zum 10. Oktober 2010 änderte sich der verfassungsrechtliche Status der Inselgruppe "Niederländische Antillen". Das niederländische Überseegebiet mit dieser Bezeichnung wurde aufgelöst, stattdessen haben die Inseln St. Maarten und Curaçao jeweils einen autonomen Status (vergleichbar dem von Aruba) innerhalb des Königreichs der Niederlande bekommen. Die BES-Inseln, Bonaire, St. Eustatius und Saba, sind zu niederländischen Gemeinden geworden, jedoch ohne einer niederländischen Provinz anzugehören.

Hinweis:

Aus technischen Gründen werden die Reiseinformationen zu oben genannten Destinationen in unseren TIP-Produkten noch bis auf Weiteres unter "Niederländische Antillen" zu finden sein, bis die Umsetzung in die Länderdarstellungen "St. Maarten" und "Curaçao" vollzogen werden kann und damit die Länderdarstellung "Niederländische Antillen" wegfällt.

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Die ehemaligen Niederländischen Antillen, Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba, liegen in der Karibik.

Die sogenannten Leeward-Inseln (Inseln unter dem Wind) liegen nördlich der Küste Venezuelas und direkt östlich der Insel Aruba. Zu ihnen gehören Bonaire und Curaçao.

Die sogenannten Windward-Inseln (Inseln vor dem Wind) liegen in der östlichen Karibik, direkt östlich der Insel Puerto Rico. Zu ihnen gehören die Inseln St. Eustatius, St. Maarten und Saba. Der nördliche Teil von St. Maarten gehört zu Frankreich (St. Martin).

Fläche: 800 km² (Bonaire 290 km², Curaçao 444 km², St. Eustatius 24 km², St. Maarten 41 km², Saba 13 km²).

Einwohner

Bevölkerung: insgesamt ca. 231.800

Curaçao ca. 180.600

Bonaire ca. 14.500

St. Maarten ca. 37.400

St. Eustatius ca. 2.500

Saba ca. 1.400

Hauptstädte der Inseln:

Willemstad/Curaçao (ca. 125.000 Einwohner)

Philipsburg/St. Maarten

Kralendijk/Bonaire

Oranjestad/St. Eustatius

The Bottom/Saba.

Sprache

Die Amtssprache ist Niederländisch. Auf Curaçao ist als Umgangssprache Papiamento (eine Mischsprache der Kreolen) in Gebrauch, auf Saba, St. Eustatius und St. Maarten wird Englisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

Bonaire: 127 Volt Wechselstrom, 50 Hertz

Curaçao: 110-130 Volt Wechselstrom, 50 Hertz

St. Maarten: 220 Volt Wechselstrom, 60 Hertz

St. Eustatius: 110 Volt Wechselstrom, 50 Hertz

Saba: 110/220 Volt Wechselstrom, 60 Hertz

Es empfiehlt sich, einen Adapter einzupacken.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa braucht ca. 4-6 Tage.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba ist 00599, die Ländervorwahl für Deutschland von Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba lautet 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Telefonieren von Insel zu Insel: Curaçao 09, St. Maarten (niederländischer Teil) 05, Bonaire 07, St. Eustatius 03, Saba 04. Von den fünf Inseln aus kann Europa im Direktwahlverfahren angewählt werden. Gespräche ins Ausland sind relativ teuer. Man sollte sich in jedem Fall nach dem Tarif erkundigen.

NOTRUFNUMMERN:

- Curaçao: Polizei 911, Feuerwehr 911, Unfallrettung 912;

- St. Maarten: Polizei 911, Feuerwehr 911, Unfallrettung 911;

- Bonaire: Polizei 911, Feuerwehr 919, Unfallrettung 912;

- St. Eustatius: Polizei 911, Feuerwehr 912, Unfallrettung 913;

- Saba: Polizei 911, Feuerwehr 911, Unfallrettung 912.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern von O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel:

Niederländische Antillen .an (wird nicht weitergeführt)

Curacao .cw

St. Maarten .sx

Karibische Niederlande (Bonaire, Sint Eustatius, Saba) .bq

Internet-Cafés befinden sich in Kralendijk/Bonaire, Philipsburg/St. Maarten und Willemstad/Curacao.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

27. April (Geburtstag des Königs)

30. April (Karneval-Tag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

10. Mai (Christi Himmelfahrt)

10. Oktober (Nationalfeiertag, nur Curacao)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Öffnungszeiten

Banken: Bonaire/Curaçao Mo bis Fr 8-15.30, auf den anderen Inseln 8.30-11, 13.30-16.30;

Büros: Mo bis Fr 7.30-12, 13.30-16.30 Uhr;

Post: Mo bis Fr 7.30-12, 13.30-16,30 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa 8-12, 14-18 Uhr.

Auf einigen Inseln können die Mittagspausen auch kürzer bzw. länger sein.

Kleidung

Das ganze Jahr über genügt es, wenn man leichte Sommerkleidung mitnimmt. Diese sollte allerdings atmungsaktiv und gut waschbar sein. Für klimatisierte Räume sollte man immer auch leichte Wollsachen dabei haben. Für Wandertouren und Ausflüge, z.B. auf Saba und St. Eustatius, ist bequemes und festes Schuhwerk erforderlich. Badekleidung sollte man nur am Strand tragen. Nackt- und Oben-ohne-Baden sind nicht erlaubt. Abends sollte man auf elegantere Kleidung achten.

Geschichte/Politik

1527 ergriffen die Spanier Besitz von den Inseln, bevor die Holländer 1634 die Kontrolle übernahmen. Die Niederländischen Antillen, die einst als die Holländischen Westindischen Inseln bekannt waren, bildeten bis 1954 eine niederländische Kolonie. Danach wurden sie Bestandteil des Königreiches der Niederlande. 1986 löste Aruba sich aus dem Verbund und ist seitdem autonom.

Zum 10. Oktober 2010 änderte sich der verfassungsrechtliche Status der Inselgruppe "Niederländische Antillen". Das niederländische Überseegebiet mit dieser Bezeichnung wurde aufgelöst, stattdessen haben die Inseln St. Maarten und Curaçao jeweils einen autonomen Status (vergleichbar dem von Aruba) innerhalb des Königreichs der Niederlande bekommen. Die Inseln Bonaire, St. Eustatius und Saba sind zu niederländischen Gemeinden geworden, jedoch ohne einer niederländischen Provinz anzugehören.

Wirtschaft

Von wirtschaftlicher Bedeutung für die Inseln sind die großen Erdölraffinerien (das Erdöl wird aus Venezuela importiert) besonders auf Curaçao. Weitere Industriezweige sind das Textilgewerbe, der Elektrogerätebau sowie die Herstellung von Rum und die Salzgewinnung. In Curaçao wird Kalziumphosphat abgebaut. Der Tourismus hat sich zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt, auf Sint Maarten beispielsweise sogar zum wichtigsten Wirtschaftssektor.

Religion

Die Mehrheit der Bevölkerung der Inseln ist römisch-katholisch (72 Prozent). Daneben gibt es auch Protestanten (3,5 Prozent), Pfingstler (4,9 Prozent) und andere christliche Gemeinden. Auf Curaçao und St. Maarten befindet sich eine Minderheit von Juden und Muslimen.

Vegetation

Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba weisen entsprechend des tropisch feuchten Klimas eine üppige Vegetation und Blumenpracht auf. Eine Vielzahl von Wildblumen, Bromelien, Oleander, Hibiskus und Dutzende von Orchideenarten sind hier heimisch. Auf Bonaire gibt es Mangrovenwälder. Für Saba sind grasbewachsene Hügel und tropischer Regenwald charakteristisch. Im Regenwald herrschen Bergpalmen und riesige Baumfarne vor, im Nebenwald gibt es außergewöhnlich hohe Mahagonibäume. Auf Curaçao kommt die Westindische Birke vor und Sint Eustatius hat alte Mahagonibäume und mannshohe Farne zu bieten.

Tierwelt

Auf Curaçao gibt es eine einmalige Tierwelt. Der Curaçao Hirsch kommt nur auf dieser Insel vor. Daneben sind Leguane, Echsen und eine bunte Vogelwelt zu beobachten. Auf Bonaire sind rund 200 Vogelarten beheimatet. Außer Wellensittichen kann man, verschiedene Papageienarten und Kolibris beobachten. Hier findet sich auch die größte Flamingo-Kolonie der Karibik. In dem Regenwald Sabas kommen viele Tiere, darunter Iguanas und winzig kleine, braune Baumfrösche vor. Besonders beeindruckend ist die Unterwasserwelt, die teilweise unter Naturschutz gestellt wurde.

Kulinarisches

Die Fremdherrschaften haben ihren Einfluss auch in der karibische Küche hinterlassen. Für sein vielfältiges Angebot und seine Gastronomie ist St. Maarten berühmt. Französische, italienische, kontinentale und kreolische Einflüsse haben hier eine einzigartige Küche vom Beluga bis zur Zucchini-Mousse entstehen lassen. Auf der 100 km² großen Insel gibt es ca. 400 zum Teil hervorragende Restaurants.

Souvenirs

Edle Souvenirs wie Schmuck, Uhren, Parfum oder Kleidung können erworben werden. Wegen der Steuerfreiheit gibt es alles zu verhältnismäßig günstigen Preisen.

Klimainformationen

Auf Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba herrscht ganzjährig heißes Klima, das durch Passatwinde jedoch gemildert wird. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen bei etwa 25 bis 28°C. Die Regenzeit erstreckt sich auf den Zeitraum von Oktober und Dezember.

Beste Reisezeit

Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba sind das ganze Jahr über ein angenehmes Reiseziel.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Inseln Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba sind malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Niederländische-Antillen-Gulden (NAf)

1 Niederländische-Antillen-Gulden = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 2,13 NAf

1 US-$ = ca. 1,82 NAf

Hinweise

Aufgrund der Auflösung des niederländischen Überseegebietes "Niederländische Antillen" zum 10. Oktober 2010 haben sich auch Änderungen bezüglich Währung ergeben.

So gilt auf den Inseln BONAIRE, ST. EUSTATIUS und SABA (BES-Inseln) seit dem 1. Januar 2011 als offizielle Währung der US-Dollar.

Auf ST. MAARTEN und auf CURAÇAO ist der Niederländische-Antillen-Gulden noch die offizielle Währung. Die neue Währung Karibischer Gulden soll in Zukunft, ab einem noch nicht bekannt gegebenen Datum, den Niederländischen-Antillen-Gulden ersetzen. In einer Übergangsphase von drei Monaten werden beide Währungen parallel gelten. Der Umtausch von Niederländische-Antillen-Gulden in Karibische Gulden im Verhältnis 1:1 wird 30 Jahre lang möglich sein.

Der Wert des Niederländische-Antillen-Gulden ist an den US-Dollar gekoppelt.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt; US-$ werden empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Deklaration: Ja - Geldbeträge ab einem Wert von 20.000 NAf müssen deklariert werden.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Internationale Kreditkarten: Ja - alle gängigen Karten werden von größeren Hotels, Restaurants und Geschäften und den internationalen Autovermietern meist akzeptiert.

Geldautomat: Ja - zahlreiche Geldautomaten der großen Banken und ihrer Filialen sind vorhanden. Geldabhebung ist mit Kreditkarten und Girocard (mit Maestro-Logo) ist möglich.

Reiseschecks: Nein

Rücktausch: Niederländische-Antillen-Gulden können außerhalb der Niederländischen Antillen nicht umgetauscht werden.

Auskunftstellen

Tourism Corporation Bonaire
Kaya Grandi 2
Kralendijk /Bonaire
(00599 7) 17 84 08
(00599 7) 17 83 22
www.infobonaire.com
info@tourismbonaire.com

Curaçao Tourism Development Bureau
Pietermaai 19
Willemstad
Curaçao Tourism Development Bureau
P.O. Box 3266
Willemstad/Curaçao
(00599 9) 461 50 17, 461 23 05
(00599 9) 434 82 00
www.curacao-tourism.com
info@curacao.com

Saba Tourist Office
Winwardside
Saba Tourist Office
P.O. Box 527
Winwardside/Saba
(00599 4) 16 23 50
(00599 4) 16 22 31, 16 23 22
www.turq.com/saba
tourism@sabagov.com

St. Eustatius Tourist Office
Fort Oranje
Oranjestad /St. Eustatius
(00599 3) 18 24 33
(00599 3) 18 24 33
www.statiatourism.com
info@statiatourism.com

St. Maarten Hospitality Trade Association (SHTA)
WJA Nisbeth Road 33a
Philipsburg
St. Maarten Hospitality Trade Association (SHTA)
PO Box 486
2000 AL Philipsburg/St. Maarten
(00599 5) 42 01 07
(00599 5) 42 01 08
www.infobonaire.com
info@shta.com.

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

Für die Visumerteilung ist zuständig:

Botschaft des Königreichs der Niederlande
(mit Konsularabteilung)
Klosterstraße 50
10179
Berlin
(0 30) 20 95 64 41
(0 30) 20 95 60 (für konsularische Fragen)
www.niederlandeweb.de
bln@minbuza.nl
nur nach Terminvereinbarung:
Botschaft: Mo bis Fr 8.30-17.15 Uhr
Konsular-Abteilung: Mo bis Fr 9-12.30 Uhr

Von Deutschland

zuständig Amsterdam/Niederlande:

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Honthorststraat 36-38
1071 DG
Amsterdam
Consulate General of the Federal
Republic of Germany
Postbus 75500
1070 AM Amsterdam/Niederlande
(0031 20) 676 69 51
(0031 20) 574 77 00
info@amsterdam.diplo.de
Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr
Amtsbezirk: Das Generalkonsulat (in seiner Aufgabenstellung als Konsularreferat der Botschaft Den Haag) ist in konsularischen Angelegenheiten für die Niederlande sowie für Aruba, Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba zuständig

Von Deutschland

außerdem in Curaçao:

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
BZSE Attorneys at Law / Tax Lawyers
Mahaaiweg 7A
Willemstad /Curaçao
(00599 9) 737 29 73
willemstad@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Den Haag

Sehenswertes

Curaçao

Curaçao, die mit 64 Kilometer Länge und durchschnittlich etwa 16 Kilometer Breite größte Insel der ehemaligen Niederländischen Antillen ist größtenteils flach. Nur im südwestlichen Teil befindet sich eine Hügellandschaft mit Erhebungen bis zu 375 Metern. Die Küste verläuft unregelmäßig mit einer Reihe von faszinierenden Stränden und schönen Häfen. Darunter befindet sich auch der Hafen von Willemstad, der Hauptstadt von Curaçao. Sie ist als UNESCO-Weltkulturerbe mit ihren Häusern im kolonialen Stil einen Besuch wert. Von Fort Nassau aus bietet sich ein schöner Ausblick auf die Altstadt von Willemstad.

An der Südwestküste der Insel liegt der St. Christoffel Nationalpark mit seinen über 500 verschiedenen Pflanzen- und Vogelarten. Auf einem Rundweg durch den Park kann man frühere Plantagen der Insel besichtigen. Vom 375 Meter hohen Christoffelberg hat man einen schönen Blick über die Insel. Ein weiterer Höhepunkt Curaçaos ist das Höhlensystem von Hato mit unterirdishen Bächen, Waserfällen und Höhlenmalereien, in dem auch Fossilien von Meeresbewohnern gesammelt werden können. Einen Ausflug wert ist das Meeresaquarium bei Bapor Kibra, in dem mehr als vierhundert verschiedene Fischarten, Seeschildkröten und andere Meeresbewohner beobachtet werden können. Im Norden liegt das malerische Fischerdorf Westpoint.

Schön ist auch ein Ausflug nach Klein-Curaçao, die unbewohnte Schwesterinsel, die nur wenige Kilometer südöstlich von Curaçao liegt. Der lange weiße Strand ist nur mit dem Schiff zu erreichen. Wer möchte, kann in einer der alten Holzhütten auf der Insel übernachten.

Bonaire

Die Insel Bonaire, auf einem Korallenriff gelegen, ist umgeben vom "Bonaire Marine Park", einem geschützten Unterwasser-Meerespark. Hier finden Taucher, Schnorchler und Unterwasserfotografen ein optimales Betätigung vor. Über 70 Tauchplätze, die von der Insel leicht zu erreichen sind, stehen zur Verfügung. Durch intensive Schutzmaßnahmen (es darf nichts aus dem Wasser entnommen werden, es werden keine mehrstöckigen Häuser gebaut) konnte der Naturraum der Insel intakt erhalten bleiben. Der konstante Wind macht Bonaire, besonders an der Lac Bay, zu einem Paradies für Windsurfer und Segler. Angler und Kajakfahrer kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Auch mit dem Glasbodenboot können Einblicke in die Unterwasserwelt gewonnen werden.

Neben der Haupt- und Hafenstadt Kralendijk mit ihren Restaurants, Bars und dem Casino kann mit dem Jeep oder mit einer organisierten Bustour eine Rundfahrt über die Insel unternommen werden. Auch die Meerwasser-Entsalzungsanlage kann besichtigt werden. Im Norden ist der "Washington-Slagbaai National Park" ein lohnendes Ziel. Hier kommen Vogelkundler und Naturliebhaber zum Zug. Bei einer Wanderung auf den Brandaris Hill kann man sich einem Überblick über die Insel verschaffen. Im Nordwesten und Südwesten können Flamingos, die das Wahrzeichen der Insel sind, beobachtet werden. Die touristische Infrastruktur liegt vorwiegend auf der Westseite der Insel am Playa Lechi.

Sint Maarten

Sint Maarten liegt zwischen Anguilla und Saint-Barthélemy. Der nördliche Teil (St. Martin) ist dem französischen Überseedepartement Guadeloupe unterstellt, der südliche Teil (Sint Maarten) ist ein autonomes niederländisches Überseegebiet. Es besteht aber keine offizielle Grenze zwischen den beiden Teilen der Insel. Sowohl der französische Hauptort Marigot mit einem interessanten Markt als auch das niederländische Philipsburg sind Freihäfen.

Die 37 Strände der Insel, die schönen einsamen Buchten, die zu keiner Jahreszeit überlaufen sind, und das Meer stellen den touristischen Reichtum der Insel dar. Wassersportarten wie Windsurfen, Wasserski, Segeln, Tauchen und Waterbike stehen hier auf der Aktivitätsliste ganz oben. Auch Hochseefischen wird angeboten. Der Großteil der Hotels ist mit Tennisplätzen ausgestattet und in der Mullet Bay steht ein Golfplatz zur Verfügung. Die Strände von Mullet Bay und Maho Bay haben eine gute touristische Infrastruktur und genügen auch den Anforderungen für Familien mit Kindern. Zahlreiche Reitställe bieten organisierte Touren über die Insel an, und ein Zoo sowie ein Botanischer Garten können besichtigt werden. Auch für Abendunterhaltung ist gesorgt. Neben einem Restaurantbesuch bietet sich eine Visite im Spielkasino oder in einer der zahlreichen Diskotheken an. Dank der Steuerfreiheit werden Qualitätserzeugnisse zu sehr interessanten Preisen angeboten, die unter den europäischen und amerikanischen Preisen liegen. Schöne Läden findet man in Philipsburg in den Vierteln um Frontstreet, Old Street, Simpson Bay, Mullet Bay und Maho Reef.

Sint Eustatius

Die nur 24 km² große Insel Sint Eustatius, auch "Statia" genannt, ist ein Paradies für Urlauber, die Ruhe finden, in den Tag hineinleben und die Insel wandernd erkunden möchten. Der im 17. und 18. Jahrhundert geschäftige Hafen ist heute ein gemütlicher Flecken mit einigen Kolonialbauten. Auch Taucher haben in den über 20 Tauch- und Schnorchelgründen ein interessantes Betätigungsfeld. Der 601 Meter hohe Vulkan "Quill", den man auf einem der acht Trails erwandern kann, ist mit seinem Regenwald die grüne Lunge der Insel. Der "Venus Bay Track" an der Nordküste der Insel zeigt ihr zweites Gesicht, die kakteenbestandenen trockenen Hügel über dem Atlantik. Insgesamt stehen zwölf Wanderwege zur Verfügung. Die steilen Küsten lassen wenig Raum für Strände. Die Haupt-Badestrände sind der dunkelsandige Oranje Beach bei Oranjestad, die Corre Corre Bay und der Smoke Alley Beach. Die Strände an der Ostküste dienen mehr dem Sonnenbaden, für ein Bad im Meer sind sie wegen ihrer Klippen und Strömungen zu gefährlich. Sint Eustatius bietet mit ihren kleinen Hotels und Gasthäusern individuelle Unterkunftsmöglichkeiten.

Saba

Saba ist die kleine Insel der großen Höhen und Tiefen. Der höchsten Punkt der Insel, Mount Scenery, ragt 870 Meter aus dem Meer auf. Er wird auf der Insel "The Mountain" genannt und ist mit 1.064 Stufen zu erklimmen. Von hier hat man einen schönen Rundblick über die Insel. Um ihn herum liegen die Ortschaften Sabas wie Perlen an einer Schnur. Aufregend ist auch der Flughafen Juancho Yrausquin im nördlichen Teil der Insel, wo den Piloten ein nur 400 Meter großes Landeplateau zur Verfügung steht. Von hier aus führt die Hauptstraße "The Road" über die Insel bis zum südlichen Endpunkt Fort Bay. Saba ist weniger die Insel der Badestrände. Unterwasserfreunde kommen aber durchaus auf ihre Kosten. Im Saba Marine Park mit Unterwasserbergen, Korallentürmen, Schildkröten, Haien und Rochen stehen 26 Tauchgründe zur Verfügung. Ein Anziehungspunkt für Schnorchler ist "Torrens Point" an der Nordwestküste Sabas. Die touristische Infrastruktur besteht aus kleinen, überschaubaren Hotels- und Gasthäusern.

Reisehinweise

Hurrikan Irma hat am 9. September 2017 vor allem auf Sint Maarten massive Schäden hinterlassen.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Großbritannien

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland ist ein Inselreich und wird im Westen und Norden vom Atlantischen Ozean, im Osten von der Nordsee und im Süden vom Kanal (The Channel) und der Straße von Dover begrenzt.

Fläche: 242.432 km².

Verwaltungsstruktur -

England: 34 Grafschaften (Shire Counties), 40 Unitary Authorities, 6 Metropolitan Counties, Greater London;

Wales: 22 Unitary Authorities;

Schottland: 32 Unitary Authorities;

Nordirland: 26 Bezirke (District Council Areas).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 62,6 Millionen

Städte:

London (Hauptstadt) mit Vororten ca. 8,28 Millionen

Birmingham ca. 2,28 Millionen

Manchester ca. 2,2 Millionen

Leeds ca. 1,5 Millionen

Glasgow ca. 1,2 Millionen

Liverpool ca. 816.000

Sheffield ca. 641.000

Belfast ca. 580.000

Bristol ca. 551.000

Bradford ca. 468.000

Edinburgh ca. 452.000

Cardiff ca. 328.000

Sprache

Die Landessprache ist Englisch. In Wales und Schottland spricht eine größere Zahl der Bevölkerung noch die keltische Regionalsprache Walisisch bzw. Gälisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde

Da auch in Großbritannien die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied auch während dieser Zeit erhalten.

Stromspannung

240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Da in Großbritannien dreipolige Stecker mit flachen Kontaktstiften üblich sind, empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Großbritannien ist 0044, die Länderwahl von Großbritannien nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die sehenswerten roten Telefonhäuschen sind mittlerweile durch moderne Münzapparate ersetzt. Es werden 10 p, 20 p, 50 p sowie 1 £-Münzen angenommen. Ertönt während des Gesprächs ein Signal, müssen neue Münzen nachgeworfen werden, wenn man nicht unterbrochen werden möchte. Neben Münztelefonen gibt es Kartentelefone, die mit Phonecard oder mit Kreditkarte funktionieren. Es ist günstiger, wochentags nach 18 Uhr und am Wochenende zu telefonieren.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 999 oder 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Großbritannien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .uk (Guernsey: .gg, Isle of Man: .im, Jersey: .je)

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

2. Januar (Neujahr, nur Schottland)

17. und 19. März (St. Patrick´s Day/nur Nordirland)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag, nicht Schottland)

7. Mai (Early May Bank Holiday, erster Montag im Mai)

28. Mai (Spring Bank Holiday, letzter Montag im Mai)

12. Juli (Schlacht von Boyne/nur Nordirland)

6. August (Summer Bank Holiday, erster Montag im August/nur Schottland)

27. August (Summer Bank Holiday, letzter Montag im August/nicht Schottland)

30. November (St. Andrew's Day/nur Schottland)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Fällt ein Feiertag auf ein Wochenende, ist der folgende Montag arbeitsfrei.

Die Hauptferienzeit geht von Juli bis September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-17 Uhr, einige große Banken haben auch samstags 9-12.30 Uhr geöffnet;

Post: Mo bis Fr 9-17.30 Uhr, große Postämter auch Sa 9-12.30 Uhr;

Geschäfte, große Warenhäuser: Mo bis Sa 9-18 Uhr, teils bis 20 Uhr, manchmal auch bis 22 Uhr, kleine Läden und Warenhäuser haben teilweise auch sonntags geöffnet;

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr (Mittagspause von etwa 13-14 Uhr).

Kleidung

Für einen Aufenthalt in Großbritannien gilt Folgendes:

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte, unpassende Kleidung. Getreu diesem Grundsatz sollte man, gleichgültig zu welcher Jahreszeit, auf jeden Fall eine Regenjacke oder etwas Ähnliches mitnehmen.

Auch einen warmen Pullover sollte man immer dabeihaben. Ansonsten ist die normalerweise in Mitteleuropa passende Kleidung zu empfehlen.

Geschichte/Politik

Die älteste Besiedlung Großbritanniens geht bis in die Altsteinzeit zurück. 43 n. Chr. eroberten römische Legionen das Gebiet des heutigen Englands. Nach ständigen Kämpfen zwischen Aufständischen und Römern endete 410 die römische Herrschaft in Britannien. Gegen kriegerische Pikten und Skoten riefen die Britannier die Angeln und Sachsen zu Hilfe, die nach erfolgreichem Kampf die Macht übernahmen. Ab 1066 (Schlacht bei Hastings) etablierte sich die normannische Herrschaft unter Wilhelm dem Eroberer. Unter Heinrich II. wurde ein mächtiges Reich aufgebaut, das auch Gebiete Frankreichs umfasste. Der Anspruch auf den französischen Thron führte im Hundertjährigen Krieg (1338-1453) immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Frankreich, die die Engländer für sich entscheiden konnten. Unter Heinrich VIII. und nach Auseinandersetzungen mit dem Papst trennte sich Britannien von Rom. Der König wurde zum Haupt der englischen Staatskirche. Elisabeth I. stärkte die Staatskirche und machte England zu einer protestantischen Vormacht. Der lange Krieg mit den Spaniern endete 1588 mit einem englischen Sieg über die spanische Armada.

Die Kolonialpolitik mit der Ausbeutung der überseeischen Kolonien machte Britannien zur führenden Handels- und Wirtschaftsmacht Europas. Die Industrielle Revolution im 18. Jahrhundert brachte mit der Schaffung eines Industrieproletariats erhebliche soziale Probleme mit sich, denen mit Reformen begegnet wurde. Alterserscheinungen in der englischen Industriewirtschaft führten das Land im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts in die wirtschaftliche Krise. In den beiden Weltkriegen kämpfte Großbritannien auf der Seite der siegreichen Alliierten.

Erst 1973 trat Großbritannien der EU bei. Am 23. Juni 2016 hat die britische Bevölkerung in einem Referendum mehrheitlich für den Austritt aus der Europäischen Union (den sogenannten Brexit) gestimmt. Der Austritt Großbritanniens aus der EU wird sich vermutlich über einen Zeitraum von zwei Jahren erstrecken.

Wirtschaft

Nach dem Einbruch in der Wirtschafts- und Finanzkrise in den Jahren 2008/2009 zeigt die Wirtschaft Großbritanniens seit 2013 wieder eine deutlich aufsteigende Tendenz. Das Pfund ist wieder gestiegen, dies merken unter anderem auch Touristen, die jetzt tiefer in die Tasche greifen müssen, als noch vor einigen Jahren. Dennoch ist Großbritannien nach wie vor ein beliebtes Urlaubsland, und der Tourismus bleibt ein Wirtschaftszweig mit wachsender Bedeutung.

Die Arbeitslosigkeit, die zeitweise bei zehn Prozent lag, konnte auf rund sechs Prozent gesenkt werden.

Der Dienstleistungssektor erwirtschaftet mit 79 Prozent einen vergleichsweise hohen Anteil des Bruttoinlandsprodukts (BIP), dabei spielt der Finanzsektor eine wesentliche Rolle. Der Industriesektor macht einen Anteil von etwa 20 Prozent und die Landwirtschaft circa 1 Prozent des BIP aus.

Religion

In Großbritannien sind fast alle größeren Religionen der Welt vertreten. Es gibt zwei Staatskirchen, die anglikanische Kirche (Church of England) und die presbyterianische schottische Staatskirche (Church of Scotland). Etwa 50 Prozent der Bevölkerung gehören der anglikanischen Glaubensgemeinschaft an, rund 13 Prozent der Einwohner sind römisch-katholisch und circa vier Prozent presbyterianisch. Die jüdische Gemeinde ist mit rund 300.000 Mitgliedern die zweitgrößte jüdische Gemeinde Europas.

Vegetation

Die Pflanzenwelt Großbritanniens ist so vielfältig wie seine Landschaften. Jahrhunderte menschlicher Besiedlung haben die Vegetation stark geprägt. Nur im Süden des Landes hat sich noch ursprünglicher Wald erhalten. In Schottland, Südwestengland, Wales und Nordirland gibt es noch Heide- und Moorland. Zu den Pflanzen dieser Gegenden gehören Heidekraut, Ginster, Torfmoos, Vogelbeere und Blaubeere. Aber bereits vor über 200 Jahren wurde mit der Trockenlegung der großen Sumpfgebiete des Landes, wie den Fens in East Anglia und den Somerset Levels, begonnen. Seit 1945 führte der erhöhte Bedarf an Ackerland und Baugebieten zu umfangreichen Eingriffen auch in kleinere Moor- und Sumpfgebiete.

Tierwelt

Die einzigen wild lebenden Großsäugetiere Großbritanniens sind die Rothirsche, die in den schottischen Highlands und in Exmoor vorkommen sowie die Rehe in den Wäldern Schottlands und Südenglands. In Exmoor, auf den Shetland-Inseln und im New Forest trifft man noch auf halbwilde Ponys. Andere heimische Säugetiere sind außer dem Fuchs, noch Dachs, Wiesel, Marder, Iltis, Eichhörnchen, Igel, Maulwurf und Feldhase. Einige Tiere, wie z.B. das Hermelin, der Luchs oder auch das rote Eichhörnchen, sind vom Aussterben bedroht. Rund 200 Vogelarten sind auf den Inseln heimisch. Zu den selteneren Exemplaren gehören hierbei der Königsfischer, Zaunkönig und Specht. Die häufigsten Süßwasserfische sind der Lachs, die Forelle aber auch die Plötze, der Flussbarsch und der Hecht.

Kulinarisches

In Großbritannien frühstückt man wie ein König. Das reichhaltige Breakfast besteht aus Müsli, Spiegeleiern, Bacon, Würstchen, gegrillten Tomaten. Nicht fehlen darf auch die obligatorische Orangenmarmelade (marmelade) und Fruchtsaft. Ein preiswertes Mittagsmenü ist Fish´n´Chips mit oder ohne vinegar (Essig). Zum Dinner hat man die verschiedensten Auswahlmöglichkeiten, vom Steak mit Tiefkühlerbsen bis hin zu exquisiten Speisen. In größeren Städten, z.B. London, sollte man sich den Besuch eines indischen oder chinesischen Lokals nicht entgehen und den Commonwealth zumindest kulinarisch wieder aufleben lassen. Nationalgetränk ist natürlich Tee, den man zu jeder Gelegenheit zu sich nimmt. Zur nachmittäglichen Tea Time mit Süßigkeiten wie Kuchen oder Früchte und Sahne. Auch das englische Bier ist, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, sehr zu empfehlen.

Souvenirs

Das Einkaufen in England ist in der Regel für Besucher nicht gerade eine Schnäppchen-Jagd. In abgelegenen Gegenden kann man aber auch hier preisgünstig heimische Produkte kaufen, z.B. Schafwollpullover. In London locken "sales" im Januar und Juli, Second-Hand-Läden oder Flohmärkte mit günstigen Angeboten.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die BRITISCHEN KANALINSELN und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren, ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s. u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat des Einkaufs bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1 kg Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z. B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u. a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

KRAFTSTOFFE in Reservebehältern können nicht eingeführt werden, da aus Sicherheitsgründen der Transport auf Fährschiffen und durch den Eurotunnel verboten ist.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Schaumwein, Likörwein oder andere alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;

- eine dem persönlichen Bedarf entsprechende Menge an Arzneimitteln (das Mitführen eines Begleitbriefs des verschreibenden Arztes wird empfohlen.);

- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 390 £ (270 £ bei Einreise mit privatem Flugzeug/Boot).

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird die Abgabenbefreiung für Tabakwaren und alkoholische Getränke nicht gewährt.

Klimainformationen

Großbritannien und Nordirland haben das angenehmste Klima aller Länder dieses Breitengrades.

Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer bei etwa 21°C. Gelegentlich kann das Thermometer bis auf 30°C steigen. Die tiefsten Temperaturen, die zu dieser Zeit gemessen werden können, liegen bei etwa 14°C. Dies kommt allerdings nur selten vor. Im Frühjahr und Herbst ist im Durchschnitt mit Temperaturen von etwa 8-10°C zu rechnen.

Beste Reisezeit

Die Monate April und Mai sowie September und Oktober gelten als beste Reisezeit.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Großbritannien ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Pfund Sterling ( £)

1 Pfund Sterling = 100 Pence.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 0,89 £

1 US-$ = ca. 0,76 £

Hinweise

In Großbritannien gibt es bei Banknoten regionale Unterschiede. Das von der englischen Zentralbank herausgegebene Pfund Sterling ist in ganz Großbritannien gesetzliches Zahlungsmittel. Die nordirischen und schottischen Banknoten hingegen werden oft nur im jeweiligen Landesteil akzeptiert.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: ist bei Banken und Wechselstuben, bei einigen Postfilialen und zum Teil auch in Hotels möglich. Kommerzielle Wechselstuben erheben teilweise eine hohe Grundgebühr.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert.

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten und mit der Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) ist Bargeldabhebung möglich.

Auskunftstellen

Visit Britain
Sanctuary Buildings, 20 Great Smith Street
Westminster
London SW1P 3BT/Großbritannien
(0044 20) 75 78 10 00
www.visitbritain.com
industry.relations@visitbritain.org
(kein Publikumsverkehr, nur telefonische oder schriftliche Auskünfte)

City Information Centre
St. Paul's Churchyard
London EC4M 8BX/Großbritannien
(0044 20) 73 32 38 49
www.visitbritain.com
cic@cityoflondon.gov.uk
Mo.-Fr. 9.30-17.30 Uhr; So. 10-16 Uhr

Deutsch-Britische Industrie- und Handelskammer
(German-British Chamber of Industry and Commerce)
Mecklenburg House, 16 Buckingham Gate
London SW1E 6LB/Großbritannien
(0044 20) 79 76 41 01
(0044 20) 79 76 41 00
www.ahk-london.co.uk
mail@ahk-london.co.uk

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

Visa werden von der Behörde UK Immigration Visa ausgestellt, die in Deutschland in einer Partnerkooperation mit dem Dienstleistungsunternehmen TLScontact arbeitet. Es betreibt Visa Application Center in Berlin, Düsseldorf und München.

UK Visa Application Centre
TLScontact
Chausseestrasse 18/18a
10115
Berlin
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr und 12.30-14.30 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Bismarckstraße 101
40210
Düsseldorf
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 9-12 Uhr, 13.30-15 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Altheimer Eck 11
80331
München
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fri 9-14.30 Uhr)

Botschaft des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland
Wilhelmstraße 70/71
10117
Berlin
(0 30) 20 45 70
www.britischebotschaft.de
ukingermany@fco.gov.uk
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Britisches Honorarkonsulat
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Britisches Honorarkonsulat
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Embassy of the Federal Republic of Germany
23 Belgrave Square
London SW1X 8PZ/Großbritannien
(0044 20) 78 24 14 35
(0044 20) 78 24 13 00
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info@london.diplo.de
Amtsbezirk: Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
Konsularischer Amtsbezirk: Avon, Bedfordshire, Berkshire, Bleanau Gwent, Bridgend, Buckinghamshire, Caerphilly, Cambridgeshire, Cardiff, Carmarthenshire, Ceredigion, Cheshire, Clwyd, Conwy, Cornwall, Denbighshire, Derbyshire, Devon, Dorset, Essex, Flintshire, Gloucestershire, Greater Manchester, Gwynedd, Hampshire, Hereford and Worcester, Hertfordshire, Humberside, Isle of Anglesey, Kent, Lancashire, Leicestershire, Lincolnshire, Greater London, Merseyside, Merthyr Tydfil, Monmouthshire, Neath Port Talbot, Newport, Norfolk, Northhamptonshire, Selby in North Yorkshire, Nottinghamshire, Oxfordshire, Pembrokeshire, Powys, Rhondda Cynon Taff, Salop, Somerset, Staffordshire, Suffolk, Surrey, East Sussex, West Sussex, Wrexham, Torfaen, Vale of Glamorgan, Swansea, Warwickshire, West Midlands, Isle of Wight, York, Wiltshire, West Yorkshire, South Yorkshire, Insel Man und Nordirland, Britische Kanalinseln, Gibraltar, Falkland Inseln (Malwinen)

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Ledingham Chalmers LLP, Solicitors
Johnstone House
52-54 Rose Street
Aberdeen AB10 1HA, Schottland/Großbritannien
(0044 1224) 40 84 03
(0044 1224) 40 84 08; 40 86 08
aberdeen@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Aberdeenshire
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Wood Lea, Westoby Lane
Barrow upon Humber DN19 7DI/Großbritannien
(0044 1469) 53 16 48
(0044 1469) 53 13 88
barrow_upon_humber@hk-diplo.de
Amtsbezirk: East Riding of Yorkshire, Kingstone upon Hull, North Lincolnshire, North East Lincolnshire, Humberside, Lincolnshire und Nottinghamshire, Nottingham
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
32 Agherton Drive
Portstewart BT55 7JQ-Northern Ireland/Großbritannien
(0044 7906) 67 21 75
belfast@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Nordirland
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Burges Salmon LLP
One Glass Wharf
Bristol BS2 0ZX/Großbritannien
(0044 117) 939 22 84
bristol@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Avon, Gloucestershire, Somerset
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Berry Smith Solicitors
Haywood House, Dumfries Place
Cardiff CF10 3GA/Großbritannien
(0044 29) 20 34 55 11
cardiff@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Cardiff, Vale of Glamorgan, Swansea, Newport, Torfaen, Blaenau Gwent, Rhondda Cynon, Taff, Caerphilly, Merthyr Tydfil, Bridgend, Monmouthshire, Breconshire/Powys, Neath Port Talbot, Carmarthenshire, Pembrokeshire, Ceredigion
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o E.ON UK plc
Westwood Way
Westwood Business Park
Coventry CV4 8LG/Großbritannien
(0044 24 76) 422 52 48
(0044 24 76) 19 30 00
coventry@hk-diplo.de
Amtsbezirk: West Midlands
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Dover South Services
Limekiln Street
Dover CT17 9EF/Großbritannien
(0044 1304) 24 03 74
0044 79 70 56 40 91
dover@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Essex, Kent, East und West Sussex
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Consulate General of the Federal Republic of Germany
16 Eglington Crescent
Edinburgh EH12 5DG-Schottland/Großbritannien
(0044 131) 346 15 78
(0044 131) 337 23 23
info@edinburgh.diplo.de
Amtsbezirk: Schottland, Regionen Cumbria, Darlington, Durham, Hartlepool, Middlesbrough, Northumberland, North Yorkshire ohne Selby, Redcar and Cleveland, Stockton on Tees, Tyne and Wear (Tyneside)

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Maclay Murray Spens LLP
1 George Square
Glasgow G2 1 AL-Schottland/Großbritannien
(0044 141) 248 58 19
(0044 141) 303 24 15
glasgow@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Stadt und Hafen von Glasgow
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Dunkirk, Shore Street
Kirkwall KW15 1LQ-Orkneys/Großbritannien
(0044 1856) 87 29 61
kirkwall@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Orkney-Inseln
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Gateley PLC
Minerva
29 East Parade
Leeds LS1 5PS/Großbritannien
(0044 113) 204 11 73
leeds@hk-diplo.de
Amtsbezirk: York, Bradford, Leeds, Calderdale, Kirklees, Wakefield, Doncaster, Barnsley, Sheffield, Rotherham, Manchester, Selby von North Yorkshire, West Yorkshire und South Yorkshire
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
43 Kantersted Road
Lerwick ZE1 0RJ-Shetland/Großbritannien
(0044 1595) 69 59 49
(0044 1595) 69 59 56
lerwick@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Shetland-Inseln
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
35 Rodney Street
Liverpool L1 9EN/Großbritannien
(0044 7757) 37 26 41
liverpool@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Grafschaften Cheshire, Conwy, Denbighshire, Flintshire, Gwyneed, Isle of Man, Isle of Anglesey und Wrexham sowie die unabhängigen Verwaltungsbezirke Halton, Knowsley, Liverpool, Sefton, St. Helens, Warrington und Wirral
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Consular Offices
Newcastle Civic Centre
Registrar`s Entrance
Newcastle upon Tyne NE1 8PS/Großbritannien
0044-79 54 03 47 44
Amtsbezirk: Cumbria, Durham, Northumberland, North Yorkshire ohne Selby und Tyne und Wear
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
The Business Centre
2 Cattedown Road
Plymouth PL4 0EG/Großbritannien
(0044 75 82) 22 89 76
plymouth@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Devon und Cornwall
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Totton Eling Tennis Center
Aikman Lande, Totton
Southampton SO40 8FT/Großbritannien
(0044 23) 80 66 75 32
southampton@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Dorset, Hampshire, Isle of Wight und Wiltshire
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Les Palmiers, La Rue de Vignes, St. Peter
St. Helier /Jersey, Channel Islands JE3 7BE/Großbritannien
(0044 1534) 28 08 58
st-helier@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Jersey (Bailiwick of Jersey)
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
55 Le Bordage
St. Peter Port /Guernsey, GY1 1BP, Channel Islands/Großbritannien
(0044 14 81) 72 49 34
(0044 14 81) 72 51 15
st-peter-port@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Autonomes Gebiet Guernsey (Bailiwick of Guernsey)
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Sehenswertes

London

London, die an der Themse gelegene britische Hauptstadt, ist das Zentrum des Landes und ohne Frage "der" Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Die Metropole, die in insgesamt 32 Stadtbezirke (boroughs) eingeteilt ist, besteht aus vielen "Dörfern", die jeweils einen ganz eigenen Charakter und ein individuelles Flair bewahrt haben.

London ist eine Stadt mit Geschichte, Kunst und Kultur sowie die Stadt der Mode, des Designs, der Weltklasse-Restaurants und der Non-Stop-Unterhaltung. Die Stadt lebt von ihren Kontrasten. Futuristisch anmutende Gebäude stehen dicht neben historischen Denkmälern, und belebte Straßen enden in ruhigen Parks. Nicht umsonst kommen jedes Jahr Millionen von Besuchern in die flächenmäßig größte Stadt Europas, die ungefähr die Fläche von Gran Canaria aufweist.

Die Stadt entstand aus einer Siedlung am Nordufer der Themse, der heutigen City of London. Die kleine keltische Siedlung wurde von den Römern Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. Londinium getauft. 886 nahmen die Sachsen die Stadt ein, die dann 1066 von den Normannen übernommen wurde. Wilhelm I. bestätigte die besonderen Rechte der seit dem 7. Jahrhundert als Lundeneric bezeichneten Siedlung. In der Neuzeit erlebte London eine wechselvolle Geschichte. Die Pestwelle von 1664/1665 dezimierte die Bevölkerung erheblich und die Feuerkatastrophe von 1666 verwüstete große Teile der Altstadt. Bis 1739 war London Bridge die einzige Brücke über die Themse, weshalb sich der größte Teil der Stadt nördlich des Flusses befindet. Mit dem Bau weiterer Brücken und dem Ausbau des Eisenbahnnetzes im 19. Jahrhundert begann sich die Metropole dann auch auf das Gebiet südlich der Themse auszudehnen. Die Bevölkerung wuchs kräftig. 1851 mit 2,65 Millionen Einwohnern war London die größte Stadt Europas. Der historische Höchststand wurde 1939 mit etwa 8,6 Millionen Einwohnern erreicht. Derzeit hat London eine Einwohnerzahl von ca. 8,28 Millionen.

Eine Fülle von unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, von denen die berühmtesten der Buckingham Palace, Big Ben, St. Paul's Cathedral, der Tower of London und die Tower Bridge sind, warten auf die Besucher. Trotz des Trubels ist die britische Hauptstadt immer auch für einen Spaziergang gut. Rund 1.800 Parks, Grünflächen und Gärten bieten Erholung von der Hektik der Großstadt.

Das kulturelle Angebot sucht seinesgleichen. Kunst- und Kulturliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. London besitzt rund 300 Museen und Galerien, fünfzig Theater sowie weltberühmte Orchester und Opernbühnen. Die Stadt avanciert zu einer Weltstadt des Musicals und der Popmusik. An einem beliebigen Abend gibt es in London bis zu 60.000 Plätze für kulturelle Veranstaltungen.

Daneben bietet London als - wenn auch teures - Shopping-Mekka weltbekannte Kaufhäuser und schöne Einkaufsstraßen sowie Straßen- und Antiquitätenmärkte.

Auch gehört die britische Hauptstadt zu den führenden Finanz- und Handelszentren der Welt.

London, die "millennium city", hat intensiv in die Jahrtausendwende investiert und bietet immer wieder Neues. Im Jahr 2000 entstand das Hightech Riesenrad, das British Airways London Eye, das einen großartigen Ausblick über die Stadt gewährt und die Besucher in Scharen anzieht. Seit Sommer 2012 fesselt die Gondelbahn Emirates Air Line während einer 5- bis 10-minütigen Fahrt über die Themse die Touristen.

Edinburgh

Edinburgh, die schottische Hauptstadt, beeindruckt bereits beim Anflug mit ihrem prächtigen Stadtbild und ihrer Lage auf mehreren vulkanischen Hügeln. An der höchsten Stelle erhebt sich dramatisch auf einem Felsflanken Edinburgh Castle, während sich die altertümlichen Gebäude der Old Town entlang der Royale Mile hinab zum Holyroodhouse Palast erstrecken. Jenseits der Grünanlagen von Princes Street Gardens wartet die im georgianischen Stil des 18. Jahrhunderts erbaute New Town.

Edinburgh ist eine Stadt der Kontraste. Sie ist historischer Schauplatz, an dem Geschichte und Tradition überall gegenwärtig sind, und zugleich eine moderne Weltstadt. Viele der Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Stadtmitte und sind somit leicht zu erkunden. Die großartigen Kunstsammlungen und zahlreichen Museen dokumentieren lebendig die Vergangenheit der Stadt, die auch bekannt für ihre großen Philosophen und Schriftsteller ist. Sir Walter Scott, Sir Arthur Canon Doyle und Robert Louis Stevenson schrieben hier ihre Novellen, Gedichte und Kriminalgeschichten.

Edinburgh ist auch eine Festivalstadt. Die zahlreichen Veranstaltungen im Bereich der darstellenden Kunst, des ergreifenden Theaters, des Kinos und der Musik sind über Großbritannien hinaus bekannt und beliebt. Ist gerade mal kein Festival, dann sorgen Straßenkünstler und Dudelsackspieler auf den Plätzen und in den Gassen für eine entspannte Atmosphäre.

Das historische Zentrum von Edinburgh wurde von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Vor den Toren der Stadt erheben sich im Westen die ersten Hügel des weiten schottischen Hochlandes mit Loch Ness, Whisky-Brennereien, verfallenen Burgen und einsamen Hochmooren als interessante Besichtigungsziele.

Südengland

Der Süden Englands bietet eine große Auswahl an landschaftlichen und städtebaulichen Attraktionen. Landschaftlich reizvoll sind die Küstengebiete, wie etwa die berühmten weißen Felsen bei Dover. Außerdem gibt es weiße Sandstrände, idyllische Fischerdörfer und kleine Hafenstädte. Auch das Landesinnere lohnt sich zu erkunden, von den reetgedeckten Häusern in Kent bis zu den Moorgebieten in Devon und Cornwall. Hier bietet sich ein Aktivurlaub mit Wandern und Radfahren an. Die Städte in der Region sind das ganze Jahr über Schauplatz zahlreicher kultureller Veranstaltungen.

Der Südwesten Englands wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Die Landschaft ist abwechslungsreich und das Klima mild. Neben Seebädern gibt es auch historisch bedeutsame Orte.

Die historische Markt- und Handelsstadt Salisbury besitzt eine frühgotische Kathedrale, die als erster Sakralbau Englands in rein englischem Stil errichtet wurde.

Der Dartmoor National Park schützt eine große Moorlandschaft, in der wilde Ponies leben.

Der Steinkreis von Stonehenge gibt auch heute noch Rätsel auf. Die Megalithen, die wahrscheinlich zwischen 3.000 und 1.000 v. Chr. als Kultstätte verwendet wurden, sind weithin sichtbar..

Der Exmoor National Park ist fast unbesiedelt. Er ist von vielen Wegen durchzogen, auf denen man diese außergewöhliche Landschaft mit ihren sanften Hügeln und einer schroffen Küste durchwandern kann.

Von den Badeorten an der Küste sind vor allem Bournemouth und Plymouth erwähnenswert.

Der Kurort Bath strahlt heute noch die Eleganz des 18. Jahrhunderts aus. Eine Zeit, in der Bath einer der Treffpunkte der feinen Gesellschaft war. Besonders schön ist der Royal Crescent, ein an einem kleinen Park liegender halbrunder Bau mit einer Säulenfassade.

Der Südosten Englands

Dieser Landesteil wird durch die Küstenstädte am Ärmelkanal und an der Mündung der Themse charakterisiert. Außerdem gibt es in dieser Gegend noch sehenswerte und historisch bedeutende Städte im Landesinneren..

Portsmouth und Southampten, an der Südküste gelegen, sind Städte, die in der Vergangenheit eine wichtige Rolle spielten, denn ihre Häfen waren Ausgangspunkte für historische Reisen. Unter anderem stach hier Admiral Nelson in See und die Titanic begab sich auf ihre erste und einzige Fahrt über den Ozean.

Brighton ist das berühmteste Seebad an der Kanalküste Englands und besitzt einen zehn km langen feinen Sandstrand. Sehenswert ist die breite Promenade, die von Bauwerken des 19. Jahrhunderts gesäumt wird, und die sehr lebendige Innenstadt lohnt immer einen Besuch.

Dover ist die wichtigste Verbindungsstadt zwischen dem europäischen Kontinent und Großbritannien. Die weißen Klippen sind charakteristisch für diesen Küstenabschnitt.

Canterbury liegt im Osten der Insel im Landesinneren. Die Kathedrale mit Bischofssitz ist seit dem 6. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum des europäischen Christentums.

Die ehemalige römische Siedlung und spätere Marktstadt Cambrigde hat ihre Bedeutung vor allem durch die Gründung der ersten Colleges der Universiät im 12. Jahrhundert erlangt. Gärten und Kapellen der Colleges stehen Besuchern offen, Bibliotheken und Speisesäle sind jedoch nur mit Voranmeldung zu besichtigen.

Die Midlands

Als Midlands werden die Gebiete des Landes bezeichnet, die sich nordwestlich Londons befinden.

Stratford-upon-Avon ist der Geburtsort Shakespeares und einer der meistbesuchten Orte Großbritanniens. Shakespeares Geburtshaus ist im Stile des 16. Jahrhunderts als Museum hergerichtet. Das Zentrum der Stadt ist von Fachwerkhäusern geprägt.

In der Grafschaft Gloucestershire kann man die Cotswold Hills erforschen, die besonders für Schafzucht genutzt werden. Von den sanften Hügeln aus hat man einen schönen Ausblick auf die malerischen Dörfer. Hübsche Städtchen sind Broadway, Bourton-on-the-Water und Cirencester.

Oxford liegt an den Ufern der Themse und ist eine der ältesten und berühmtesten Universitätsstädte der Welt. Die ersten Colleges stammen aus dem 12. Jahrhundert. Das studentische Leben prägt das Bild der Stadt und bringt ein hervorragendes kulturelles Angebot mit sich. Der Botanische Garten des Magdalen Colleges ist einer der ältesten des Landes.

Die Porzellanmanufakturen nördlich der Industriestadt Birmingham sind in dem künstlich zusammengefügtem Ort Stoke-on-Trent zu Hause. Hier haben so berühmte Firmen wie Wedgewood, Spode und Doulton ihre Wurzeln.

Um Ashbourne liegt der Peak District National Park. Er besteht aus einer baumlosen Moorlandschaft, die für Wanderer und Kletterer geeignet ist. In den Kalkstein im Süden haben Flüsse tiefe malerische Täler gegraben, wie z.B. den Dove Dale.

Der Norden Englands

Der Lake District liegt im Nordwesten Englands. Sanfte Hügel wechseln sich mit Seen und Wäldern ab. Lake Windermere, der größte See des Lake Districts ist gleichzeitig auch der größte See Englands und ist das beliebteste Ausflugsziel in dieser Landschaft. Das Dorf Windermere ist ein guter Ausgangspunkt für Erkundungen und im Sommer sehr belebt. Vom malerisch gelegenen Dorf Coniston aus kann man den Hügel Coniston Man erklimmen oder auf dem Coniston Water eine Fahrt mit dem Dampfschiff unternehmen.

Die Isle of Man liegt zwischen Irland und der englisch/schottischen Grenze im Atlantik. Die gebirgige Insel hat bewaldete Täler, sandige Buchten und Felsklippen. Der Badeort Douglas ist der Hauptort der Insel an der Ostküste. Die kleine Stadt Peel ist an der Westküste und hat sich aus einen Fischerdorf entwickelt. Die Stadt wird von einer Burg aus dem 16. Jh. überragt. Auf der gesamten Insel finden sich Wikingerkreuze, Begräbnisstätten und Runeninschriften.

Durham gehört zu den schönsten Städten Englands und liegt südlich von Newcastle am Fluss Wear. Die Kathedrale wurde auf einer felsigen Halbinsel gebaut. Die Colleges der Universität liegen über die ganze Stadt verteilt.

York präsentiert sich als mittelalterliche Stadt mit Fachwerkhäusern und Sakralbauten, darunter auch das Münster, das nach einem schweren Feuer in den 80er Jahren nun wieder in neuem Glanz erstrahlt.

Sheffield ist ein bedeutendes Handels- und Industriezentrum und liegt malerisch am Zusammenfluss der Flüsse Don und Sheaf. In der Innenstadt ist die Kathedrale sehenswert sowie das Industriemuseum.

Schottland

In Schottland kann man vor allem unberührte und weite Landschaft erleben. Im Süden Schottlands gibt es üppiges Ackerland, sanfte Hügel und zerklüftete Küstenlandschaft. In den Highlands kann man ausgedehnte Wanderungen unternehmen oder auf dem Whiskey-Trail traditionsreiche Destillerien besuchen. in Schottland sind Traditionen noch sehr lebendig. Bei Veranstaltungen trifft man Schotten häufig noch mit Kilts bekleidet an, den Schottenröcken mit den überlieferten Mustern der alten schottischen Familien. Die traditionelle Musik wird auf dem Dudelsack gespielt.

Edinburgh ist die Hauptstadt Schottlands. Die malerische Altstadt wird von einer imposanten Burg überragt. Edinburgh und Glasgow sind quirlige Städte, die mit Kulturfestspielen und lebhaften Innenstädten aufwarten können.

Die Stadt Aberdeen ist mehrfach für die Blumenanlagen und Parks ausgezeichnet worden. Die drittgrößte Stadt Schottlands hat eine denkmalgeschütze Altstadt mit Old Aberdeen und einen malerischen Fischereihafen. Im Süden liegen die Colleges von Old Aberdeen aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

An der Ostküste der Fife-Halbinsel liegt das Städtchen St. Andrews mit dem ältesten Golfplatz der Welt, der aus dem 15. Jahrhundert stammt.

Inverness gilt als Hauptstadt des Schottischen Hochlandes. Sie liegt am Ufer des Flusses Ness. Weiter westlich liegt der See Ness, "Loch Ness", in dem das sagenhafte Monster leben soll. Im Informationszentrum sind Dokumente über die "Existenz" von Nessie ausgestellt, das seit dem 7. Jahrhundert bis heute immer wieder gesehen worden sein soll. Von Urquhart Castle aus hat man einen guten Blick auf den See.

Die schottischen Inseln

Die Orkney-Inseln liegen nur wenige Kilometer vor der Nordküste Schottlands. Die Vegetation der Inseln ist zwar ausgesprochen karg, dennoch sind sie wegen ihres großen Vogelreichtums ein beliebtes Ziel von Ornithologen und anderen Vogelliebhaber. Der schöne Hauptort Kirkwall auf der Insel Mainland hat eine große Kathedrale und einen sehr lebendigen Hafen. An der Westküste liegt die bedeutende prähistorische Stätte Skara Brae, ein Steinzeitdorf.

Die Shetland-Inseln liegen 100km nördlich der Orkney-Inseln. Die Inseln sind bergig und zerklüftet mit Küstenformationen, Moorlandschaften und Seen. Viele seltene Tierarten leben hier. Im Süden der Hauptinsel Mainland findet man bedeutende Zeugnisse aus drei Jahrtausenden Besiedlung durch die Wikinger.

Die Hebriden im Westen Schottlands bieten eine zerklüftete Landschaft mit Seen, Klippen und Bergen. Die Inseln mit dem rauhen Klima sind ein Paradies für Sportfischer. Auf der über eine Brücke leicht zugänglichen Isle of Skye kann man über die Cuillin Mountains wandern. Auf der Insel Mull sorgt der Golfstrom für eine reiche Pflanzenwelt. Die unbewohnte Insel Staffa ist schon seit dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel.

Wales

Wales liegt an der Westküste Großbritanniens und ist durch den Gebirgszug der Cambrian Mountains ein bergiges Land. Relikt der Schwerindustrie des 19. Jahrhunderts sind die heute bunt bemalten Schmalspurbahnen, auf denen man von den ehemaligen Stollen in kleine Dörfer fahren kann. Die Hafenorte haben sich zu schönen Urlaubsorten entwickelt. Die walisische Sprache hat sich sowohl bei der Bevölkerung als auch auf den Straßenschildern erhalten. Der Wettkampf der Barden "Eisteddfod" ist ein fester Bestandteil walisischer Kultur und wird regelmäßig in Llangollen ausgetragen.

Die Hauptstadt Cardiff ist eine moderne Stadt mit Einkaufsstraßen und einer im 19. Jahrhundert restaurierten Burg.

Der Brecon Beacon National Park wird von zwei Bergketten (Black Mountains) eingegrenzt und umfasst mit seiner Berglandschaft Laub- und Nadelwälder, Flüsse und Seen und Moore. Bei Llanndeilo steht das Carreg Cennen Castel, wo sich der Aufstieg wegen des fantastischen Ausblickes lohnt.

Im Snowdonia National Park wechseln sich hohe Bergketten auf über 900 m mit Moorlandschaften und Tälern ab. Im gesamten Park stehen Schlösser. In den malerischen Dörfern und auf den Höfen wird vor allem Viehzucht betrieben. Ein guter Ausgangspunkt für Touren in den Nationalpark ist die Stadt Dolgellau.

Die Kanalinseln

Jersey, Guernsey, Alderney, Sark und Herm - jede dieser Inseln hat ihren eigenen Charme. Die Kanalinseln haben ein mildes Klima und bieten viele Möglichkeiten zum Ausspannen und zu gutem Essen. Ein Aktivurlaub mit Wandern oder Radfahren ist genauso möglich, wie ein Kultururlaub mit dem Besuch einens Museums (das sehenswerte Jersey Museum oder auch das Guernsey Museum) oder die Besichtigung der historischen Gebäude (Elizabeth Castle, St. Aubin´s Fort auf Jersey oder Castle Cornet auf Guernsey). Die Inseln sind per Flugzeug, per Schiff und mit der Autofähre zu erreichen.

Parks und Gärten

Die Freude der Engländer an allem, was grünt und blüht, zeigt sich in ihren Gärten und Parks. Allein in London gibt es 1.700 Parks darunter der Hyde Park und die Kensington Gardens. Die Stilarten, in denen die Gärten und Parks angelegt sind, variieren. Vom strengen formellen Garten der elisabethanischen Zeit über die Landgärten bis zu den Naturgärten des Gartenkünstlers Capability Brown ist alles vertreten. Die meisten Gärten Großbritanniens sind von März bis Oktober geöffnet, die üppige Blütenpracht der Rhododendren im Mai und Juni zählt sicher zu den Höhepunkten.

Reisehinweise

Terroranschläge:

Am 14. August 2018 raste ein Autofahrer vor dem britischen Parlament in eine Absperrung und verletzte dabei 3 Personen. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich bei der Tat um einen Terroranschlag handelt. Am 15. September 2017 wurden bei einer Explosion in London in der U-Bahn-Station Parsons Green mehrere Personen verletzt. Am 3. Juni 2017 forderte ein Anschlag auf der London Bridge viele Tote, am Burough Market wurde zudem mehrere Personen durch Messerstechereien verletzt. Am 22. Mai 2017 wurde bei einem Konzert in der Manchester Arena ein Anschlag verübt, am 22. März 2017 gab es einen Terroranschlag nahe des Parlaments in London.

Zurzeit gilt die zweithöchste der 5 Terrorwarnstufen ("severe") in Großbritannien (England, Wales, Schottland, Nordirland). Internet: www.gov.uk/terrorism-national-emergency.

Am 23. Juni 2016 hat die britische Bevölkerung mehrheitlich für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt, am 29. März 2017 hat die Regierung offiziell den Austritt aus der EU beantragt. Kurzfristige Änderungen der Einreisebestimmungen oder des Aufenthaltsrechts sind hierdurch jedoch nicht zu erwarten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

In den meisten öffentlichen Gebäuden ist das Rauchen verboten. Das gilt auch für Restaurants und Bars sowie Kinos und Theater, wobei Gastbetriebe abgetrennte Raucherzonen einrichten dürfen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Jamaika

Einreise für Deutsche

Deutsche sind als Touristen für 90 Tage visumfrei. Notwendig sind:

- mindestens noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

Landesdaten

Lage

Jamaika, die drittgrößte Insel der Großen Antillen, liegt südlich von Kuba zwischen dem 15. und 20. Grad nördlicher Breite und dem 75. und 80. Grad westlicher Länge im Karibischen Meer.

Fläche: 10.991 km².

Verwaltungsstruktur: 14 Verwaltungsbezirke (parishes).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 2,8 Millionen

Städte:

Kingston (Hauptstadt) ca. 948.700 (mit Vororten ca. 1,05 Millionen)

Spanish Town ca. 162.400

Montego Bay ca. 79.800

May Pen ca. 45.700

Sprache

Die Landessprache Jamaikas ist Englisch. Außerdem wird noch "Patois", das eine Mischung aus Englisch sowie afrikanischen und indianischen Dialekten darstellt, gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -7 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

In Jamaika sind US-amerikanisch Flachstecker üblich. Ein Adapter ist deshalb erforderlich.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist ca. 4 Tage unterwegs. Faxe können von Hotels von von Postämtern aus versandt werden.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Jamaika ist 001 876, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen.

Von Jamaika nach Deutschland wählt man 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141.

NOTRUFNUMMER: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 119.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Jamaika von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .jm

Internetanschlüsse gibt es in Hotels und in der Stadtbücherei. Internetcafés gibt es vor allem in Kingston, auch in Einkaufszentren.

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

14. Februar (Aschermittwoch)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

23. Mai (Tag der Arbeit)

1. August (Befreiungstag; Ende der Sklaverei)

6. August (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

15. Oktober (Tag der nationalen Helden; dritter Montag im Oktober)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September.

Geschäftsbesuche sind in der Oster- und Weihnachtswoche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: auf der ganzen Insel Mo bis Do 9-14 Uhr, Fr 9-16 Uhr;

Geschäfte: in Kingston werktags 9-16 Uhr (jedoch in Kingston Downtown Mi nur bis 12 Uhr, in New Kingston Do nur bis 12 Uhr), Montego Bay werktags 8.30 - 16 Uhr, Do nur bis 12 Uhr; Ocho Rios werktags 8.30-17 Uhr, Sa bis 18 Uhr;

Apotheken: täglich von 9-16 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist leichte Sommerkleidung aus atmungsaktiven Materialien angebracht. Für die Abende, an denen es üblicherweise etwas abkühlt, sollte man auch leichte Wollsachen mitnehmen. Ebenfalls für einen Aufenthalt im Hochland sollte man Wollsachen dabeihaben. Eine Regenjacke sollte man, ebenso wie eine gute Sonnenbrille, immer mitnehmen.

Geschichte/Politik

Die Ureinwohner Jamaikas hießen Aruak. 1494 wurde die Insel von Christoph Kolumbus entdeckt, 1509 wurde sie spanische Kolonie. Spanish Town (Saint Iago de la Vega), das 1523 gegründet wurde, war die erste spanische Siedlung auf der Insel und 350 Jahre Hauptstadt des Landes. 1655 eroberte eine englische Flotte Jamaika, das 1670 dann offiziell britisch wurde. Im Laufe des 17. Jahrhunderts erreichte eine wachsende Zahl englischer Einwanderer Jamaika. Die Plantagenwirtschaft entwickelte sich schnell. Jamaika wurde zu einem weltweit bedeutenden Zentrum für den Handel mit afrikanischer Sklaven. 1838 wurde die Sklaverei per Gesetz abgeschafft, was zu einer Wirtschaftskrise führte. Eine Rebellion unter der schwarzen Bevölkerung im Jahr 1865 wurde von den Engländern brutal niedergeschlagen. Jamaika wurde zur Kronkolonie erklärt und verlor damit das Selbstverwaltungsrecht. 1884 wurde eine parlamentarische Regierung teilweise wiederhergestellt. 1962 errang Jamaika die Unabhängigkeit und war 1968 Gründungsmitglied der Caribbean Free Trade Area (CARIFTA, Karibische Freihandelszone). Nachdem sich Jamaika zunächst an Kuba und Fidel Castro angelehnt hatte, wurden danach enge Bindungen zu den USA geknüpft.

Wirtschaft

Die Wirtschaft Jamaikas ist in erster Linie landwirtschaftlich geprägt. Mit dem Bergbau, der Industrie und dem Tourismus wurden neue Wirtschaftszweige erschlossen. Über 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Hauptanbauprodukt ist Zuckerrohr. Außerdem werden auch Bananen, Zitrusfrüchte, Tabak, Kakao, Kaffee, Kokosnüsse, Mais, Pfeffersorten, Ingwer, Mangos und Kartoffeln angebaut. Aus Jamaika stammt zudem beinahe der gesamte Weltbedarf an Piment. Neben Bauxitvorkommen, die zu den reichsten der Welt gehören, finden sich in Jamaika Gips, Blei und Salz. Die Fertigung industrieller Güter gewinnt für die jamaikanische Wirtschaft an Bedeutung und wird staatlich gefördert.

Jamaika ist mit etwa eineinhalb Millionen Gästen jährlich eines der beliebtesten Urlaubsziele in der Karibik. Der Tourismus ist die wichtigste Stütze der Wirtschaft Jamaikas und bringt einen großen Teil der Devisen ins Land.

Religion

Unter der christlichen Mehrheit finden sich zu ca. 61 Prozent Protestanten, unter anderem die Gemeinden der Church of God und der Baptisten sowie der anglikanischen und der römisch-katholischen Kirche (ca. 4 Prozent). Daneben gibt es Juden, Muslime und Hindus. Religiöse Bewegungen wie die Rastafari haben einen wichtigen Anteil am religiösen Leben der Insel.

Vegetation

Jamaikas Pflanzenwelt ist durch eine üppige Vegetation gekennzeichnet. Zu den einheimischen Bäumen gehören Zeder, Mahagoni, Blauholz, Rosenholz, Ebenholz, Kokospalme und Pimentbaum. Eingeführte Arten wie der Mangobaum, Brotfruchtbaum und Bananengewächse gedeihen ebenfalls auf der Insel.

Tierwelt

Zur Tierwelt Jamaikas gehört ein überaus großes Spektrum an Vogelarten, besonders Papageien, Kolibris und grüne Todis.

Kulinarisches

Jamaikas Küche lebt von den frischen Zutaten. Neben Fisch und Meeresfrüchten gibt es eine Vielzahl von exotischen Früchten und Gemüsen. Die scharfe Küche Jamaikas, in der viel Pfeffer und Gewürze verwendet werden - z.B. Jerk-Hühnchen oder Schweinefleisch, das über Pimentholz gegrillt wird - besitzt viele Anhänger. Weitere Spezialitäten sind Pepperpot soup eine Art würzige Spinatsuppe, Ackee, eine einheimische Frucht, die gebraten und gekocht zu gesalzenem Fisch gegessen wird, Currygoat (Ziegenfleisch mit Curry) und Matrimony, ein Desert aus frischen Früchten. Zum Abschluss gibt es einen der auf Jamaika hergestellten Liköre und einen Kaffee aus den Blue Mountains.

Souvenirs

Diamanten, Smaragde, Saphire und Rubine, Parfum sowie Skulpturen und Schnitzereien sind edele Mitbringsel aus Jamaika. Daneben gibt es jamaikanisches Kunsthandwerk wie beispielsweise Strohwaren, Perlen, Stickereien oder schöne Stoffe. Auch Spirituosen und Lebensmittel wie Rum, Likör oder Kaffee sind beliebte Souvenirs aus Jamaika.

Klimainformationen

Jamaika hat ein über das ganze Jahr hindurch gleichbleibendes Klima mit sehr viel Sonnenschein.

An der Küste werden während der Wintermonate von Mitte Dezember bis Mitte April im Durchschnitt Temperaturen von 26°C gemessen. Während der Sommermonate von Juni bis Ende Oktober steigt das Thermometer auf Temperaturen von etwa 30-35°C.

Im Flachland werden selten mehr als 33°C gemessen, bei Nacht sinkt das Thermometer selten unter 16°C.

Im Hochland der Blue Mountains liegen die durchschnittlichen Temperaturen bei etwa 10°C im Winter und bei rund 21°C im Sommer.

Mit Regenfällen (kurze, zum Teil heftige Regenschauer) ist zwischen Mai/Juni bis November/Dezember zu rechnen. Der meiste Regen fällt im September und Oktober. Zu dieser Zeit herrscht auch eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Beste Reisezeit

Jamaika hat das ganze Jahr über Saison. Die beste Reisezeit ist im regenärmeren Winter von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Jamaika ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

MONTEGO BAY: Dr. Ralf A. Ueker (spricht deutsch), Cornwall Regional Hospital,, Montego Bay, Tel. 952 51 00.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Jamaika-Dollar (J$)

1 Jamaika-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 159,14 J$

1 US-$ = ca. 135,44 J$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt.

Umtausch: Geld kann in Banken oder größeren Hotels umgetauscht werden, am Flughafen in Kingston befindet sich außerdem eine Wechselstube. Man sollte darauf achten, dass man für jeden Geldumtausch Quittungen erhält; diese müssen für die Ausreise aufbewahrt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, EuroCard/MasterCard, Visa) - werden weitgehend akzeptiert.

Geldautomat: Ja - sind in den größeren Orten vorhanden; das Abheben von Bargeld ist mit Kreditkarte und Girocard (mit Maestro-Logo) vielerorts möglich.

Reiseschecks: Ja - in US-$; können bei Banken in Jamaika eingetauscht werden. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks in Banken jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Rücktausch: es ist die Vorlage jeder Umtauschquittung notwendig.

Auskunftstellen

Jamaica Tourist Board
64 Knutsford Boulevard
Kingston 5/Jamaica
(001 876) 929 93 75
(001 876) 929 92 00 19
www.jamaicatravel.com
info@visitjamaica.com

Botschaften und Konsulate

Botschaft von Jamaika
Schmargendorfer Straße 32
12159
Berlin
(0 30) 85 99 45 40
Botschaft: (0 30) 859 94 50
info@jamador.de
Botschaft Mo bis Fr 9-17 Uhr
Konsularabteilung Mo bis Fr 9-13 Uhr
Israel, Polen, Russische Föderation, Serbien, Slowakische Republik, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn

Honorarkonsulat von Jamaika
c/o Peter Harren Partner
Hermann-Hollerith-Straße 10
28355
Bremen
(04 21) 21 25 16
(04 21) 488 61 50
honorarkonsul.jm@hp-shipping.de
Di 9-13 Uhr, Do 15-17.30 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Stahnsdorfer Damm 65b
14532
Kleinmachnow bei Potsdam
(0 33 20) 380 45 67
hermann@gerbaulet.eu
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Ballindamm 1
20095
Hamburg
(0 40) 30 29 92 88
(0 40) 30 29 92 32
hk.jamaika.hh@behnmeyer.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Freischützstraße 75
81927
München
(0 89) 96 05 30 37
office@jamaica-munich.com
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
10 Waterloo Road
Kingston 10
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 444
Kingston 10/Jamaika
(001 876) 620 54 57
(001 876) 631 79 35/36
info@kingston.diplo.de
Amtsbezirk: Jamaika sowie die Bahamas, die Cayman-Inseln, die Turks- und Caicos-Inseln

Ärztliche Hilfe

MONTEGO BAY: Dr. Ralf A. Ueker (spricht deutsch), Cornwall Regional Hospital,, Montego Bay, Tel. 952 51 00.

Sehenswertes

Kingston

Die Hauptstadt von Jamaika liegt am Fuße der Blue Mountains. Kingston ist das Verkehrs-, Handels- und Industriezentrum und der wichtigste Seehafen der Insel. Der große Hafen, ist ein beliebter Anlaufhafen für karibische Touristen- und Handelsschiffe. In Uptown liegt das moderne wirtschaftliche Zentrum, die Universität der Westindischen Inseln und das Regierungsviertel. In Downtown lebt die ärmere Bevölkerung. Die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede sind in Kingston unübersehbar. Dennoch hat die Stadt ein gutes kulturelles Angebot. Theater und Ballett sind zu empfehlen und es gibt zahlreiche Kunstgalerien, etwa die National Gallery of Art. Insbesondere spielt sich hier die Musikszene der Insel ab. Reggae entstand in Kingston und ist seit den 60er Jahren die nationale Musik schlechthin. Bob Marley, dem Reggae Idol, wurde ein Denkmal und ein Museum gewidmet. In der Nähe von Kingston befinden sich die teilweise verschütteten Ruinen der ehemaligen Hafenstadt Port Royal, die 1692 von einem Erdbeben zerstört wurde. Hier gibt es gute Restaurants, in denen vor allem Fisch serviert wird. Westlich von Kingston liegt Spanish Town, die alte Hauptstadt. In der Nähe kann man das White Marl Arawak Museum besuchen, das die Geschichte und Kultur der Arawak Indianer dokumentiert. Die Kriminalitätsrate in Kingston ist sehr hoch. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man es vermeiden in Downtown zu bummeln. Selbst im Auto ist man vor Übergriffen nicht gefeit.

Montego Bay

"MoBay", wie die zweitgrößte Stadt Jamaikas auch genannt wird, erstreckt sich an einer Bucht. Hier liegt der Flughafen für die Ferienreisenden, viele Ankömmlinge bleiben auch in diesem Teil der Insel. Montego Bay ist mit den meisten Hotels und Unterkünften das touristische Zentrum der Insel. Hier gibt es Sandstrände wie Doctor´s Cave und Cornwall Beach, Golfplätze, Yachthäfen und viele andere Freizeit- und Sporteinrichtungen. Bei den Überresten des alten Fort Montego über dem Hafen bietet die Markthalle Möglichkeiten zum Shopping. In der Nähe gibt es einige Herrenhäuser, die zu besichtigen sind, wie das Rosehall Great House, das heute als Museum dient und die koloniale Vergangenheit der Insel thematisiert.

Runaway Bay

Die Bucht ist bei den Touristen sehr beliebt, die Ruhe suchen oder gern Golf spielen. Weil es nicht so viele Hotels gibt, ist der Strand hier nie überlaufen. Dem "Jamaica-Jamaica Resort" ist ein 18-Loch-Golf-Platz angeschlossen, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Touristen haben die Möglichkeit einen Einführungskurs zu belegen. Von der Runaway Bay aus kann man beispielsweise die Circle B Farm, wo exotische Früchte angebaut werden, oder Chukka Cove, wo man Reitunterricht nehmen kann, besuchen. Die Green Grotto Caves westlich der Bucht können im Rahmen geführter Touren besichtigt werden. Der Grottensee wird mit einem Boot befahren. Am Puerto Seco Beach in der Nähe der Runaway Bay ist ein öffentlicher Strand mit vielen Wassersportmöglichkeiten zu finden.

Blue Mountains

Diese Berglandschaft mit der Höhe von bis zu 2.166 Metern ist in der Karibik einmalig. Den kurvigen Straßen folgend durchfährt man unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen. Hier kommen Wanderer auf ihre Kosten, die den Gipfel des Blue Mountain Peak erklimmen können. Die Blue Mountains sind auch berühmt durch den Kaffee, der in den halbhoch gelegenen feucht-tropischen Gebieten gut gedeiht.

Ocho Rios

Das ehemalige Fischerdorf ist heute ein modernes Urlaubszentrum. Ocho Rios hat nach Montego Bay die meisten Hotels und Unterkünfte zu bieten. Außerdem gibt es Boutiquen, Souvenirläden und einen Handwerkermarkt. Viele Freizeitaktivitäten werden hier geboten. So kann man Raften am White River oder Tiefseefischen und Golf spielen. Westlich von Ocho Rios findet man eine der großen touristischen Attraktionen Jamaikas, die Wasserfälle des Dunn´s River. In einer Reihe von Kaskaden stürzt der Fluss sanft hinab ins Meer. Touristen machen sich in Massen den Spaß, den Wasserfall hinaufzusteigen. Die, die dazu keine Lust haben, können die schöne Park- und Gartenlandschaft rundum genießen.

Reisehinweise

* Für die folgenden Gebiete gilt der Notstand:

- den Landkreis Saint James im Nordwesten von Jamaika, einschließlich dessen Hauptstadt Montego Bay

- St. Catherine North im Südosten von Jamaika mit den Schwerpunkten Spanish Town, Linstead und Bog Walk

- die folgenden Stadtviertel der Hauptstadt Kingston: Tivoli Gardens, Arnett Gardens, Trenchtown, Jones Town und Whitfield Town

Grund für die Maßnahme sind zahlreiche Gewalttaten wie Schießereien und Morde durch Kriminelle. Die Benutzung der Verkehrsverbindung zwischen dem Flughafen Montego Bay und den Anlegestellen der Kreuzfahrtschiffe ist durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sichergestellt. Mit verschärften Kontrollen ist zu rechnen. Reisende sollten besondere Vorsicht walten lassen.

* Kriminalität:

Besondere Vorsicht in Bezug auf kriminelle Delikte ist in den touristischen Hochburgen wie Ocho Rios, Montego Bay und Negril und vor allem in Kingston angebracht. Aber auch bei Fahrten durchs Land sind Diebstähle, Überfälle mit Waffengewalt und Entführungen nicht ausgeschlossen. Im Falle eines Raubüberfalls sollte kein Widerstand geleistet werden, da die Gefahr durch Schusswaffengebrauch durch Kriminelle besonders hoch ist.

Abendliche bzw. nächtliche Ausflüge abseits des Hotels sollten allein und zu Fuß wegen der hohen Kriminalitätsrate nicht unternommen werden.

* Drogen:

Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist streng verboten. Drogendelikte sind an der Tagesordnung. Reisende sollten eventuelle Kontakte vermeiden, die sie in Berührung mit Drogen und Drogenhändlern bringen könnten. Cocktails, gemischt mit Drogen, sind abzulehnen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* In öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie gastronomischen Einrichtungen darf nicht geraucht werden. Zuwiderhandlungen können bestraft werden.

* Die Haltung vieler Einheimischen gegenüber Homosexuellen ist ablehnend, zum Teil gibt es auch Gewaltaktionen.

* Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Bitte Abschnitt "Reisehinweise" beachten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Vereinigte Staaten

Einreise für Deutsche

Deutsche sind im Rahmen des "U.S. Visa Waiver Program" als Touristen oder Geschäftsreisende visumfrei für maximal 90 Tage.

Notwendig sind:

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

- ein für den gesamten Aufenthalt gültiger ePass, elektronischer Reisepass

- ESTA (Electronic System for Travel Authorization): Die elektronische Einreiseerlaubnis ESTA muss vor der beabsichtigten Einreise (spätestens 72 Stunden vor Einreise oder dem Transit) im Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta gegen eine Gebühr von 14 US-$ eingeholt werden.

ePass und ESTA sind auch für Kinder erforderlich.

VISUMPFLICHT:

Staatsangehörige von Deutschland sind dann visumpflichtig, wenn sie:

- sich seit dem 1. März 2011 im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan oder Syrien aufgehalten haben

- neben einem Pass eines VWP-Landes noch einen irakischen, iranischen, sudanischen oder syrischen Reisepass besitzen, also eine doppelte Staatsbürgerschaft haben

Landesdaten

Lage

Die USA umfassen fast die Hälfte des nordamerikanischen Kontinents zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean sowie Alaska und Hawaii. Die nördliche Grenze bildet Kanada, die südliche Mexiko.

Die USA (amtlich: United States of America) sind eine präsidiale Republik mit bundesstaatlicher Verwaltung. Das Gebiet zerfällt in 50 Bundesstaaten und den District of Columbia.

Zu den USA gehören noch zahlreiche Besitzungen: Amerikanisch Samoa, Guam, Amerikanische Jungferninseln (Virgin Islands), Marianen, Midway-Inseln, Puerto-Rico, Wake-Inseln.

Fläche: 7.827.620 km², mit Alaska und Hawaii 9.529.063 km².

Verwaltungsstruktur: 50 Bundesstaaten und der District of Columbia/DC mit der Hauptstadt Washington.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 316,2 Millionen

Städte (Metropol-Gebiete):

Washington D.C. (Hauptstadt) ca. 601.700 (ca. 5,9 Millionen)

New York ca. 8,2 (ca. 19,8) Millionen

Los Angeles ca. 3,9 (ca. 13,1) Millionen

Chicago ca. 2,7 (ca. 9,5) Millionen

Houston ca. 2,2 (ca. 6,2) Millionen

Philadelphia ca. 1,5 (ca. 6,0) Millionen

Phoenix ca. 1,5 (ca. 4,3) Millionen

San Antonio ca. 1,4 (ca. 2,3) Millionen

San Diego ca. 1,3 (ca. 3,2) Millionen

Dallas ca. 1,2 (ca. 6,7) Millionen

San Jose ca. 982.800 (ca. 1,9 Millionen)

San Francisco-Oakland ca. 825.900 (ca. 4,5 Millionen)

Detroit ca. 701.500 (ca. 4,3 Millionen)

Minneapolis-St. Paul ca. 392.900 (ca. 3,4 Millionen)

New Orleans ca. 369.300 (ca. 1,2 Millionen)

Boston ca. 636.500 (ca. 4,6 Millionen)

St. Louis ca. 318.200 (ca. 2,8 Millionen)

Sprache

Die Landessprache ist Englisch. Auch bei Besuchern aus dem Ausland werden in der Regel englische Sprachkenntnisse vorausgesetzt. Selbst in Hotels, Fremdenverkehrsbüros, Restaurants, Kaufhäusern und auf den Flugplätzen an der Ost- und Westküste steht nur selten fremdsprachiges Personal zur Verfügung.

In Florida sowie dem gesamten Südteil des Landes wird auch häufig Spanisch gesprochen oder verstanden.

In Alaska, Hawaii sowie in den Indianer-Reservaten haben sich zum Teil noch Sprachen der Ureinwohner erhalten.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (New York) bzw. -9 Stunden (Kalifornien) bzw. -10 Stunden (Alaska) bzw. - 11 Stunden (Hawaii).

In den USA gilt vom zweiten Sonntag im März bis zum ersten Sonntag im November die Daylight Saving Time, d.h. die Uhr wird um 1 Stunde vorgestellt.

Da auch in Europa für den größten Teil dieses Zeitraums Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied erhalten (nur für wenige Tage im März ist der Zeitunterschied z.B. in New York -7 Stunden bzw. im Oktober/November -5 Stunden).

Telefon/Post

Post

Da es in den USA relativ wenige Postämter gibt, sollte man Briefmarken in größeren Mengen kaufen. Hotels und Geschäfte haben Briefmarkenautomaten, die aber 25 Prozent teurer sind.

Luftpost nach Europa ist bis zu einer Woche unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die USA ist 001, die Ländervorwahl von den USA nach Deutschland 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141.

Die 1-800-er-Nummern sind kostenlose Servicenummern, die von den meisten Unternehmen angeboten werden. Die Nummer der Auskunft für den Bereich, in dem man sich befindet, ist unter der Nummer 411 zu erfahren.

Die Notrufnummer ist die 911.

Für Fragen und Probleme ist der "operator" zuständig, den man mit der 0 erreichen kann.

"R-Gespräche", bei denen der Angerufene die Kosten übernimmt, werden über kostenfreie Nummern der US-Gesellschaften vermittelt.

Die wenigen öffentlichen Telefonapparate können meist nur mit Telefonkarten ("Prepaid telephone card" oder "Calling card") benutzt werden.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900 MHz, UMTS und LTE. Um zu telefonieren, benötigt man entweder ein separates Handy oder ein so genanntes Quadband-Handy, das sowohl die in Europa üblichen Frequenzbänder als auch die der amerikanischen Bereiche unterstützt.

Derzeit bestehen Roaming-Verträge mit Anbietern in den USA von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .us

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

15. Januar (Martin Luther King Jr.'s Geburtstag)

19. Februar (President's Day - George Washington's Geburtstag)

28. Mai (Memorial Day - zum Gedenken an die Gefallenen des Bürgerkrieges 1861 bis 1865)

4. Juli (Annahme der Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776)

3. September (Labour Day)

8. Oktober (Columbus Day, Entdeckung Amerikas 1492)

12. November (Veteran's Day, Soldatengedenktag)

22. November (Erntedankfest, Thanksgiving Day)

25. Dezember (Weihnachten)

Die meisten Feiertage werden montags begangen, um verlängerte Wochenenden zu ermöglichen. Ausnahmen sind der Unabhängigkeitstag (immer am 4. Juli), Erntedankfest (4. Donnerstag im November) und Weihnachten am 25. Dezember.

Für Geschäftsbesuche nicht geeignet sind die Sommermonate und vor einem Feiertag die Freitagnachmittage, der zweite Montag im Februar (Lincoln's Geburtstag), der Karfreitag, sowie der Freitag nach Erntedank (letzter Donnerstag im November).

Neben den offiziellen US-Feiertagen werden von den zahlreichen religiösen oder ethnischen Gruppierungen zusätzliche Feiertage eingehalten.

Zudem gibt es in den einzelnen Bundesstaaten weitere Feiertage, die allerdings meist von geringerer Bedeutung sind und auf das Geschäftsleben keinen wesentlichen Einfluss haben.

Als Feiertage religiöser Minderheiten müssen in der US-Geschäftswelt vor allem die jüdischen Feste beachtet werden. Besonders bedeutend sind das jüdische Neujahrsfest (Rosh Hashana) und der sich anschließende Festtagszyklus, der am 22. Tag des hebräischen Kalenders (22. Tishre) mit dem Shemini Atseret bzw. dem Simchat Thora (Thorafreudenfest) endet. Andere jüdische Feiertage, die sich in den USA auswirken, sind vor allem Chanukka, Purim sowie das Passahfest.

Feiertage anderer Minderheiten haben relativ geringe Auswirkungen auf das Geschäftsleben, z.B. die der spanischsprachigen und der asiatischen Gemeinschaften.

Die Hauptferienzeit dauert von Mitte/Ende Juni bis Anfang September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8.30-16.30 Uhr, Fr 8.30-17.30 Uhr, eventuell auch Sa 9-12 Uhr

Post: Mo bis Fr 9-17 Uhr, eventuell auch Sa geöffnet. In den Großstädten sind die Hauptpostämter 24 Stunden lang geöffnet

Büros: Mo bis Fr zwischen 10 und 15.30 Uhr (Kernarbeitszeit), viele Büros sind aber schon vor 8 Uhr und auch noch nach 17 Uhr besetzt

Geschäfte: Mo bis Sa meist 9/9.30/10 - 17.30/18 Uhr, oftmals jedoch auch bis 21 oder 22 Uhr.

Supermärkte bieten häufig Service bis 23 oder 24 Uhr an. Besonders in großen Ballungszentren bleiben Supermärkte und oft auch andere Geschäfte rund um die Uhr geöffnet.

Einkaufszentren: 9-21 Uhr

Der Sonntag ist in den USA auch ein wichtiger Einkaufstag, geschlossen wird zwischen 17 und 19 Uhr.

An Feiertagen gelten die üblichen sonntäglichen Öffnungszeiten.

Nur am Erntedankfest und an Weihnachten bleiben die Geschäfte mehrheitlich geschlossen.

Kleidung

Ganz allgemein wird die gleiche Bekleidung wie in Mitteleuropa benötigt.

In den meisten Gegenden ist das Klima im Frühling (April bis Anfang Juni) und im Herbst (September bis Oktober) gemäßigt. Für diese Zeit sollte man Sommerkleidung, aber auch einen leichten Übergangsmantel für morgens und abends dabeihaben.

Für die Sommermonate ist leichte Sommerkleidung ausreichend. Leichte Wollsachen sind nur für Gebirgsgegenden erforderlich. An der Ostküste, speziell in New York und Washington, ist die Luftfeuchtigkeit in den Sommermonaten sehr hoch. Da viele Bürogebäude, Läden, öffentliche Gebäude und Hotels mit Klimaanlagen ausgestattet sind, sollte man immer ein leichtes Jackett oder eine Jacke dabeihaben.

Regenschutz ist immer empfehlenswert.

Im Winter muss, außer im Süden und im südlicheren Teil von Kalifornien und in Hawaii, mit Schnee gerechnet werden.

Im Geschäftsleben ist konservative Kleidung üblich; in guten Restaurants sollten Männer mit Krawatte und Jackett bekleidet erscheinen.

Geschichte/Politik

Der amerikanische Kontinent ist seit etwa 30.000 bis 40.000 Jahren von Indianern besiedelt, die während der Eiszeit über die Landbrücke der Alëuten einwanderten. Ende des 15. Jahrhunderts lebten noch schätzungsweise drei bis fünf Millionen Indianer in Nordamerika.

Die Spanier drangen in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts nach Florida und an den Mississippi vor.

Im 17. Jahrhundert nahmen die Franzosen das Binnentiefland von den Großen Seen im Norden bis zur Mündung des Mississippi in Besitz. Die englische Besiedlung Nordamerikas begann 1607. Bis zum Jahr 1733 gab es entlang der Atlantikküste 13 eigenständige Kolonien, die im Juli 1776 ihre Unabhängigkeit vom Mutterland Großbritannien erklärten. 1853 hatte das Staatsgebiet (mit Ausnahme von Alaska) im Wesentlichen seine heutigen Grenzen erreicht.

Der amerikanische Sezessionskrieg entfachte sich vorwiegend an der Frage der Sklaverei, die besonders im Süden verbreitet war und vom Norden abgelehnt wurde. Der Krieg endete 1865 mit der Kapitulation der Südstaaten und der nationalen Einigung, die Sklaverei wurde abgeschafft. Infolge des Bürgerkrieges erlebte die Industrie einen raschen Aufstieg. Die USA entwickelten sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zu einer führenden Industriemacht in der Welt, die sie bis zur Gegenwart geblieben ist.

Die Vereinigten Staaten beteiligten sich ab 1917 am Ersten Weltkrieg und kämpften nach dem Angriff der Japaner auf den Pazifikstützpunkt Pearl Harbour auch im Zweiten Weltkrieg. Zuvor hatten sie die Alliierten bereits finanziell unterstützt.

Wachsende Spannungen in den amerikanisch- sowjetischen Beziehungen traten bereits im Juli 1945 auf der Potsdamer Konferenz zutage, wo die endgültigen Teilungspläne für Deutschland beschlossen wurden. Der "kalte Krieg" zwischen den USA und der Sowjetunion begann. Nach der Unterbrechung des Verkehrs zwischen Berlin und Westdeutschland wurde 1948 die Berliner Luftbrücke zur Versorgung der Westsektoren Berlins eingerichtet. Im April des gleichen Jahres gründeten die USA, Kanada und zehn weitere westliche Staaten die Nordatlantische Vertragsorganisation (NATO = North Atlantic Treaty Organization).

Das drängendste innenpolitische Problem der 1950er Jahre war der Kampf der schwarzen Amerikaner gegen die Rassentrennung und für die Durchsetzung ihrer vollen Bürgerrechte. Politische Attentate erschütterten das Land. Es folgten neue Wellen schwerer Rassenkrawalle, zuletzt im April 1992 in Los Angeles.

Außenpolitisch setzte Ende der 1980er Jahre ein Dialog mit der Sowjetunion ein, der im November 1990 formell den Ost-West-Konflikt beendete.

In den 1990er-Jahren kam es zu einem länger anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung ("New Economy"). Die amerikanische Außenpolitik in diesen Jahren wurde geprägt von dem erfolglosen Engagement in Somalia gegen die sog. "War Lords" und die Invasion in Haiti im Jahr 1994.

Nach dem Zerfall Jugoslawiens griffen US-Truppen 1995 und 1999 im Rahmen der NATO in Bosnien, Kroatien und Serbien ein, was den Sturz des Diktators Slobodan Milosevic zur Folge hatte.

Versuche, im Nahen Osten einen Frieden zwischen Israel und Palästina zu erreichen, erlitten mit dem Anschlag auf Jitzhak Rabin einen schweren Rückschlag.

Auf die Provokationen des irakischen Diktators Saddam Hussein reagierten die USA mit sporadischen Luftangriffen, ebenso wie im Sudan und Afghanistan nach Terroranschlägen auf die US-Botschaft in Nairobi und ein US-Kriegsschiff im Jemen.

Diese Anschläge wurden bereits dem Al-Qaida-Netzwerk von Osama bin Laden zur Last gelegt. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York sowie das Pentagon in Washington wurden von den USA ein weltweiter "Krieg gegen den Terrorismus" geführt, zur sog. "Achse des Bösen", die es zu bekämpfen galt, zählten die sog. "Schurkenstaaten" Iran, Irak, Kuba und Korea-Nord. Im Oktober 2001 wurde durch einen Feldzug in Afghanistan das radikal-islamische Taliban-Regime gestürzt, das Osama bin Laden beherbergt hatte.

Ebenfalls im Namen des "Krieges gegen den Terrorismus" begannen die USA im März 2003 den Krieg (Dritter Golfkrieg) gegen den Irak mit dem Ziel, den Diktator Saddam Hussein zu stürzen. Trotz eines schnellen Sieges gelang es nicht, im Irak Frieden herzustellen. Im Juni 2004 wurde die Regierungsgewalt an eine irakische Übergangsregierung übergeben, 2011 endete die Besetzung des Iraks offiziell mit dem Abzug der US-amerikanischen Truppen. In der Zeit von 2001 bis 2008 änderten die USA ihre bisherige Außen- und Sicherheitspolitik, die auf Abschreckung, Eindämmung sowie der Einwirkung der sog. "soft power" (das heißt der Attraktivität ökonomischer und kultureller Einflüsse) basiert hatte, hin zu einem strategischen Konzept der "Präemption" (Vorbeugung). Der Verteidigungsetat erreichte seinen höchsten Stand.

Mit dem Regierungswechsel im Januar 2009 setzt die US-Regierung außenpolitisch wieder eher auf Diplomatie als auf Konfrontation. Seit dem Erstarken der Terrororganisation IS im Nahen und Mittleren Osten führt die USA eine Koalition zu dessen Bekämpfung mit mittlerweile über 60 Ländern an.

Die Beziehungen zu Russland haben sich seit der Annexion der Krim im März 2014 erheblich verschlechtert.

Im Dezember 2014 erfolgte überraschenderweise eine Annäherung an Kuba. Die diplomatischen Beziehungen wurden im Juli 2015 wieder aufgenommen.

Wirtschaftspolitisch orientiert sich die derzeitige Regierung an den Rezepten der Ära Clinton, setzt aber stärker auf erneuerbare Energien und auf Sparsamkeit, um die natürlichen Ressourcen zu schonen, aber auch, um außenpolitisch unabhängiger zu werden.

Wirtschaft

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts sind die USA die führende Industrienation der Erde.

Der US-Dienstleistungssektor erwirtschaftet circa 70 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP), der Industriesektor circa 21 Prozent, davon entfallen rund 1 Prozent auf die Landwirtschaft.

Die Vereinigten Staaten liegen mit an der Weltspitze der Rohstoffförderung; die drei wichtigsten Rohstoffe des Landes sind Rohöl, Erdgas und Kohle. Die wichtigsten Industriezweige sind die chemische und die Metall verarbeitende Industrie, die Kraftfahrzeug-, Rüstungs-, Textil- und Bekleidungsindustrie sowie die Papier- und Zelluloseherstellung. In den letzten Jahrzehnten sind Touristen aus Übersee für die Tourismusindustrie immer wichtiger geworden.

Nach der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise in 2008 hat sich die US-Wirtschaft wieder langsam erholt.

In den letzten Jahren versuchen die USA mit diversen bilateralen Handelsabkommen, Hindernisse beim Handel mit anderen Regionen der Welt zu beseitigen und damit ihre Vormachtstellung als größter Wirtschaftsmacht der Welt zu sichern.

Religion

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Bevölkerung überwiegend protestantisch, es gab relativ wenige Katholiken und Juden. Ab etwa 1820 wuchs die Zahl der Katholiken mit der Ankunft irischer, deutscher und osteuropäischer Einwanderer stark an.

Im 19. Jahrhundert wurden verschiedene andere Kirchen und Glaubensgemeinschaften gegründet wie etwa die Mormonen, die Church of Christ, Scientist, die Siebenten-Tags-Adventisten und die Zeugen Jehovas.

Heute ist die katholische Kirche mit rund 25 Prozent die größte Einzelkirche der USA. Zu den großen protestantischen Kirchen gehören die Baptisten, Methodisten, Presbyterianer, die Pfingstbewegung und Episkopalisten. Größte nichtchristliche Religion in den USA ist das Judentum. Auch der Islam, Buddhismus und Hinduismus sind vertreten.

Vegetation

Gegenwärtig ist noch ein Drittel der Landesfläche bewaldet.

Im nördlichen Alaska herrscht eine Tundrenvegetation mit Flechten und Moosen vor, im Yukonbecken dominiert borealer Nadelwald.

Im niederschlagsreichen Gebieten der Rocky Mountains kommen Fichten, Douglasien, Mammutbäume, Küstensequoias und Ponderosakiefern vor.

In den Wäldern im Nordosten und Osten sind Tannen, Fichten, Eichen, Buchen, Ahorn und Kiefern zu finden. In den feuchten Regionen Floridas und Louisianas wachsen Farne, Lianen und Epiphyten.

Nach Westen folgt die baumarme Prärie. Im heißen Texas gedeiht die Dornstrauchsavanne.

Ein großer Teil Kaliforniens wird von einer Hartlaubstrauchformation eingenommen, dem sogenannten Chaparral.

Das Klima Hawaiis begünstigt das Wachstum von Regenwäldern.

Tierwelt

Zu den bekanntesten Tierarten der Vereinigten Staaten gehören Bisons, Braunbären, Grizzlybären, Pumas, Wapitihirsche und Elche. In Alaska leben Kodiakbären, Weißkopfseeadler und Wölfe. Diese Tierarten wurden in den vergangenen hundert Jahren stark dezimiert. Heute erhalten sie Schutz in Nationalparks und -reservaten.

Daneben bietet die zerklüftete Küste Alaskas zahlreichen Meeressäugetieren Lebensraum und Schutz. Die größte Seelöwenkolonie der Welt mit etwa einer Million Tieren kann ungestört auf den Pribilof Inseln ihren Nachwuchs heranziehen. Auch Walrosse tummeln sich in den Gewässern Alaskas. Etwa 16 Walarten wurden vor der Küste Alaskas beobachtet, darunter Buckelwale, Killerwale und schneeweiße Belugawale.

Die Tierwelt Floridas ist durch Reiher, Ibise und rund eine Million frei lebende Alligatoren vertreten. Krokodile dagegen gibt es nur auf den Alligator- und Krokodilfarmen.

Kulinarisches

Zum amerikanischen "Breakfast" gehören "Pancakes with maple syrup" (Pfannkuchen mit Ahornsirup) und "Muffins" (Rührteig-Mini-Kuchen).

Amerikaner trinken vor dem Essen gerne ein bis zwei Cocktails.

Zur Hauptmahlzeit, dem "Dinner" (zwischen 17 und 21 Uhr), gibt es unter anderem "Rib-eye steak" , "BBQ spare ribs" (gegrillte Rippchen), "Chicken wings hot or mild" (kleine, gegrillte Hühnerflügel, scharf oder mild gewürzt), "Potato skins" (gegrillte Kartoffelhälften mit Schinken, Käse und "Sour cream" überbacken).

Besonders hervorzuheben ist das "Prime rib" (dicke Scheibe Roastbeef aus der Hochrippe) mit einer "Baked potato" als Beilage. Das Gericht "Turkey" (Truthahnbraten) mit "Stuffing" (Füllung), "Mashed potatoes" (Kartoffelbrei), "Yam" (süße Kartoffeln) und "Cranberries" (Preiselbeeren) isst man traditionell zu Thanksgiving - und sonst zu jeder Jahreszeit.

Als Nachtisch darf "Apple pie" oder "Pumpkin pie" (Apfel- oder Kürbiskuchen) nicht fehlen. Zu den beliebtesten Süßspeisen gehören "Cheese cake", "Key Lime Pie" und "Doughnuts" (Schmalzkringel).

Das amerikanische Bier enthält deutlich weniger Alkohol als die deutschen Biere. Importiertes Bier ist teurer als US-Marken. Amerikanische Weine, besonders aus Kalifornien, sind von ausgezeichneter Qualität.

Sitten und Gebräuche

Amerikaner sind herzlich, hilfsbereit, ungezwungen und sehr kontaktfreudig. Sie grüßen mit festem Handschlag und direktem Augenkontakt, stehen aber bei der Unterhaltung um eine Armeslänge (Comfort Zone) auseinander.

Kennt man den Namen nicht, sind die Anredeformen Sir und Madam ausreichend und höflich. Man legt keinen allzu großen Wert auf Titel. Viele Amerikaner sprechen sich mit dem Vornamen an; als Ausländer sollte man abwarten, bis man dazu aufgefordert wird. Im Geschäftsleben kommt man ohne große Umschweife schnell und direkt zum Punkt.

Gutes Benehmen und Pünktlichkeit haben trotz der lockeren Umgangsformen einen hohen Stellenwert. Gedränge oder Ungeduld gibt es nicht - man stellt sich in einer Reihe an und wartet auf die Frage "Who's next?" (Wer ist der Nächste?). In einem Restaurant wartet man am Eingang neben dem Schild "Please wait to be seated" (Sie werden plaziert!), bis man vom Personal an den Tisch geführt wird.

Schnell ausgesprochene Einladungen wie "Come and see me" oder "Give me a call" sind zumeist als Floskeln zu verstehen.

Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden, Büros und fast allen Restaurant gesetzlich verboten.

Souvenirs

Sehr beliebt als Mitbringsel sind Erinnerungen an die großen Vergnügungsparks, z.B. Mickey-Mouse-Kleidung, oder an die Nationalparks, z.B. Kappen oder Sweatshirts.

Preisgünstig in den USA sind Oberbekleidung wie Jeans, Wäsche und Lederwaren sowie Sportbekleidung. In den USA muss man für Markenkleidung viel weniger ausgeben muss als in Europa.

Indianisches Kunsthandwerk kann man in den Reservaten kaufen.

Klimainformationen

Die Vereinigten Staaten gliedern sich in fünf Klimazonen:

Die Atlantikküste ohne Golfküste und Florida wird gekennzeichnet durch kalte Winter und warme Sommer sowie starke Niederschläge, die im allgemeinen gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt sind. Im Sommer ist in New York und Washington, D.C. die Luftfeuchtigkeit hoch.

Das Golfgebiet hat heiße Sommer und meist sehr milde Winter. Das ganze Jahr über kommt es immer wieder zu teils auch heftigen Niederschlägen. Der Herbst, jedoch ist am regenreichsten.

Das Gebiet der Großen Ebenen (die Prärien) westlich vom 100. Grad westlicher Länge liegt hoch, ist trocken und hat starke Temperaturgegensätze.

Die Plateau- und Gebirgszone ist ebenfalls trocken, jedoch wechseln die Temperaturen und die Niederschlagsmengen stark mit der Höhenlage. Im Süden dieser Zone liegt der heißeste und trockenste Teil der USA.

Das Gebiet entlang der Pazifikküste hat ozeanisches Klima mit geringem Temperaturgefälle von Norden nach Süden. Die Niederschläge fallen meist im Winter. In Kalifornien ist der Sommer fast regenlos.

Hawaii hat subtropisches Klima.

Beste Reisezeit

Der Herbst dauert von September bis November und wird von vielen europäischen Reisenden als angenehmste Reisezeit bevorzugt. Insbesondere wird die trockene und warme Zeit des so genannten Indian Summer im Westen und Nordwesten des Landes mit der herrlichen Blattfärbung sehr geschätzt.

Für Reisen nach Florida empfiehlt sich auch der Winter.

In Kalifornien und Hawaii herrscht das ganze Jahr über ein für Reisende angenehmes Klima.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die USA sind malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: US-Dollar (US-$)

1 US-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,15 US-$

Hinweise

Werden bei der Ein- oder Ausreise Zahlungsmittel (Bargeld u.Ä.) im Wert von mehr als 10.000 US-$ mitgeführt, ist die Deklaration auf dem Zollformular FinCEN 105 "Report of International Transportation of Currency and Monetary Instruments" erforderlich.

Bitte beachten: Ein gemeinsam reisendes Ehepaar gilt dabei als eine Person. Eine Deklaration ist notwendig, auch wenn jeder weniger als 10.000 US-$ mitführt, die Gesamtsumme jedoch darüber hinausgeht. Dies gilt auch für Reisende mit Schwiegereltern oder anderen Verwandten.

Bei Devisenfragen betrachtet die Zollbehörde "miteinander Verwandte" juristisch als eine Person.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Gegenwert von über 10.000 US-$ (Zollformular FinCEN 105 "Report of International Transportation of Currency and Monetary Instruments"). In Bezug auf Devisenfragen gelten miteinander verwandte Personen, auch zum Beispiel ein Ehepaar, juristisch als eine Person!

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: Nur wenige Banken tauschen Fremdwährungen um. Empfohlen wird die Mitnahme von US-$, Reiseschecks oder Girocard mit Maestro-Logo - jedoch ohne V-Pay-Logo - und vor allem von Kreditkarten.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden überall akzeptiert (oft Voraussetzung für Kreditwürdigkeit). Barzahler müssen eventuell in Hotels oder bei Autovermietern ohne Kreditkarte Vorauszahlungen leisten.

Geldautomat: Ja - sie sind in den USA weit verbreitet. Abgehoben werden kann problemlos mit Kreditkarten. Ebenso ist das Abheben an manchen Standorten mit der Girocard (mit Maestro-Logo, jedoch ohne V-Pay-Logo) möglich.

Reiseschecks: Ja - in US-$; werden noch von Banken angenommen. Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für eine USA-Reise mitgeführt werden.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Informationen zu den offiziellen touristischen Vertretungen aller Bundesstaaten und Territorien der USA gibt es im Internet: ww.visit-usa.com.

Delegation der Deutschen Wirtschaft
Representative of German Industry and Trade
1130 Connecticut Ave.
Suite 1200
Washington , DC 20036/USA
(001 202) 659 47 79
(001 202) 659 47 77
info@rgit-usa.com

Im Reiseland

Deutsch-Amerikanische Handelskammern:

Deutsch-Amerikanische Handelskammer
German American Chamber of Commerce, Inc.
80 Pine Street, Floor 24
New York , NY 10005/USA
(001 212) 974 88 67
(001 212) 974 88 30
www.gaccny.com
info@gaccny.com

Deutsch-Amerikanische Handelskammer USA-Süd
German American Chamber of Commerce of the Southern US, Inc.
1170 Howell Mill Road, Suite 300
Atlanta , GA 30318/USA
(001 404) 586 68 20
(001 404) 586 68 00
www.gaccsouth.com
info@gaccsouth.com

Deutsch-Amerikanische Handelskammer
German American Chamber of Commerce of the Midwest, Inc.
321 North Clark Street, Suite 1425
Chicago IL 60654/USA
(001 312) 644 07 38
(001 312) 644 26 62
Homepage:www.gaccom.org
www.christkindlmarket.com;
www.ihk.de/ahk/chicago
info@gaccmidwest.org

Deutsch-Amerikanische Handelskammer
German American Chamber of Commerce, Inc.
One Woodward Avenue, Suite 1900
Detroit , MI 48232
German American Chamber of Commerce, Inc.
(Zweigstelle der AHK Chicago)
PO Box 33840
Detroit, MI 48232/USA
(001 313) 596 03 99
www.gaccsouth.com
noeth@gaccmidwest.org

Deutsch-Amerikanische Handelskammer
German American Chamber of Commerce, Inc.
3D/International Tower Building
1900 West Loop South, Suite 1550
Houston , TX 77027/USA
(001 713) 715 65 99
(001 832) 384 12 00
www.gaccsouth.com
info@gacctexas.com

German American Chamber of Commerce, Inc.
North Carolina Chapter of the German American Chamber of Commerce of the Southern U.S., Inc.
SAERTEX USA, LLC
12200-A Mt. Holly-Huntersville Rd.
Huntersville , NC 28078/USA
(001 404) 586 68 20
(001 404) 214 04 23
www.gaccsouth.com
gaccnc@gaccsouth.com

German American Chamber of Commerce Inc.
200 South Broad Street, Suite 910
Philadelphia , PA 19103
German American Chamber of Commerce Inc.
(Zweigstelle der AHK New York)
PO Box 22654
Philadelphia, PA 19110/USA
(001 215) 665 03 75
(001 215) 501 71 02
info@gaccphiladelphia.com

German American Chamber of Commerce of the Western United States, Inc.
101 Montgomery Street, Suite 2050
San Francisco , CA 94104/USA
(001 415) 248 78 00
(001 415) 248 12 40
www.gaccsf.org

info@gaccwest.com

Chamber of Commerce of the USA
1615 H Street NW
Washington , DC 20062-2000/USA
(001 202) 659 60 00
www.gaccny.com
intl.@uschamber.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

DES MOINES siehe Indianola

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
CSJ Schmitz-Justen Company, LLC
104 S Main Street
Poinsett Plaza, Suite 802
Greenville , SC 29601/USA
(001 864) 252 45 09
greenville@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat South Carolina
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Atlanta

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
3919 Sierra Drive Honolulu
Honolulu , HI 96816/USA
(001 808) 377 46 06
honolulu@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Hawaii
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat San Francisco

Consulate General of the Federal Republic of Germany
1330 Post Oak Boulevard, Suite 1850
Houston , TX 77056-3018/USA
(001 713) 627 05 06
(001 713) 627 77 70
www.germanconsulatehouston.org
info@houston.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Arkansas, Louisiana, New Mexico, Oklahoma, Texas

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
1525 North Ritter Avenue
Indianapolis , IN 46219/USA
(001 317) 322 40 95
(001 317) 359 54 67
indianapolis@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Boone, Brown, Clinton, Hamilton, Hancock, Hendricks, Johnson, Marion, Monroe, Morgan, Montgomery, Putnam, Shelby und Tippecance des Staates Indiana
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Indianola
Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 176
Indianola, IA 50125-0176/USA
(001 312) 202 04 66
(001 515) 491 07 11
des-moines@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Iowa
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
400 East Capitol Street
Jackson , MS 39201/USA
(001 601) 965 19 01
(001 601) 965 18 80
jackson@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Mississippi
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Atlanta

Von Deutschland

KANSAS CITY siehe Leawood

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Morris Law Group
411 East Bonneville Ave., Suite 360
Las Vegas , NV 89101/USA
(001 702) 474 94 22
(001 702) 759 83 03
las-vegas@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Nevada
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Los Angeles

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
8014 State Line # 203
Leawood , KS 66208/USA
(001 913) 642 53 48
(001 913) 642 51 34
kansas-city@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Kansas sowie die Counties Buchanan, Cass, Clay, Jackson (Kansas City/Missouri), Platte des Staates Missouri
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Consulate General of the Federal Republic of Germany
6222 Whilshire Boulevard, Suite No. 500
Los Angeles , CA 90048/USA
(001 323) 930 28 05
(001 323) 930 27 03
www.germany-info.org/losangeles
info@los-angeles.diplo.de
Amtsbezirk: Counties Imperial, Kern, Los Angeles, Orange, Riverside, San Bernardino, San Diego, San Luis Obispo, Santa Barbara und Ventura des Staates California, sowie die Staaten Arizona, Nevada und Utah

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Wyatt, Terrant Coms
500 W. Jefferson Street, Suite 2800
Louisville , Kentucky 40202-2898/USA
(001 502) 589 03 09
(001 502) 562 72 96
louisville@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Anderson, Bullitt, Fayette, Franklin, Hardin, Jefferson, Nelson, Oldham, Scott, Shelby, Spencer, Woodford des Staates Kentucky
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Consulate General of the Federal Republic of Germany
100 North Biscayne Boulevard
Suite 2200
Miami , FL 33132-2381/USA
(001 305) 358 03 07
(001 305) 358 02 90
www.miami.diplo.de
info@miami.diplo.de
Amtsbezirk: Staat Florida sowie Puerto Rico und die Amerikanischen Jungferninseln

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Fredrikson Byron P.A.
200 South Sixth Street
Suite 4000
Minneapolis , MN 55402-1402/USA
(001 612) 492 70 77
(001 612) 492 70 50
minneapolis@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Minnesota, North Dakota und South Dakota sowie die Counties Pierce, Polk und St. Croix des Staates Wisconsin
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
201 Fourth Avenue North
Suite 1420
Nashville , TN 37219/USA
(001 615) 251 54 53
(001 615) 251 54 47 (direkt), 251 54 44 (Zentrale)
nashville@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Tennessee
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Atlanta

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
McGlinchey Stafford
601 Poydras Street
Energy Center, Suite 1200
New Orleans , LA 70130/USA
(001 504) 910 87 52
(001 504) 596 28 22
new-orleans@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Lousiana
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Houston

Consulate General of the Federal Republic of Germany
871 United Nations Plaza
New York NY 10017/USA
(001 212) 940 04 02
(001 212) 610 97 00
www.germanconsulate.org/newyork
info@new-york.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten New Jersey, New York, Pennsylvania sowie vom Staat Connecticut das Fairfield County; Bermuda
Der Leiter der Vertretung ist zugleich Generalkonsul für das britische Überseegebiet Bermuda

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen
(Permanent Mission of the Federal Republic of Germany to the United Nations)
871 United Nations Plaza
New York , NY 10017/USA
(001 212) 940 04 02
(001 212) 940 04 00
www.germany-info.org/UN/index.htm
info@new-york-vn.diplo.de

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
McGuireWoods LLP
World Trade Center
101 West Main Street, Suite 9000
Norfolk , VA 23510-1655/USA
(001 757) 640 37 01
(001 757) 640 37 79
norfolk@hk-diplo.de
Amtsbezirk: folgende Countys oder Städte im Staat Virginia: Accomack, Chesapeake (Norfolk), Gloucester, Hampton, Isle of Wight, James, Lancester, Mathews, Middlesex, Newport News, Northampton, Northumberland, Poquoson, Portsmouth, Southampton, Suffolk, Surry, Sussex, Virginia Beach, Williamsburg, York

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft in Washington

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Fuller, Tubb, Bickford Krahl
201 Robert S. Kerr Avenue
Suite 1000
Oklahoma City , OK 73102/USA
(001 405) 232 83 84
(001 405) 235 25 75
oklahoma-city@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Oklahoma
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Houston

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Orlando Fisher Rushmer, P. A.
390 N. Orange Avenue, Ste. 2200
Orlando , FL 32801/USA
(001 407) 422 10 80
(001 407) 843 21 11
orlando@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Brevard, Highlands, Indian River, Lake, Marion, Okeechobee Orange, Osceola, Polk, St. Lucie, Seminole, Sumter und Volusia.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Miami

Honorary Consulate General of the Federal Republic of Germany
c/o Green and Spiegel U.S., LLC
1524 Delancey Street, 4. Stock
Philadelphia , PA 19102/USA
(001 401) 454 78 82
(001 215) 948 81 21
philadelphia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Philadelphia, Delaware, Chester, Montgomery and Bucks des Staates Pennsylvania sowie Counties Mercer, Burlington, Camden und Gloucester des Staates New Jersey.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat New York

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Cohen Grigsby, P.C.,
625 Liberty Avenue, 5th Floor
Pittsburgh , PA 15222/USA
(001 412) 209 06 72
(001 412) 297 46 94
pittsburgh@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Stadt Pittsburgh und das Allegheny County des Staates Pennsylvania
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat New York

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
200 SW Market Street, Suite 1775
Portland , OR 97201/USA
(001 503) 227 25 49
(001 503) 222 04 90
portland-OR@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Oregon und Idaho
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat San Francisco

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Norman, Hanson DeTroy, LLC
415 Congress Street, 5th Floor
Portland /Neuengland, ME 04101/USA
(001 207) 775 08 06
(001 207) 774 70 00
portland-ME@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Maine und New Hampshire
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Boston

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Smith, Anderson, Vlunt, Dorsett, Mitchell Jernigan, L.L.P., 2300 Wells Fargo Capitol Center
150 Fayetteville Street
Suite 2300
Raleigh , NC 26601/USA
(001 919) 821 68 00
(001 919) 821 67 14
raleigh@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Caswell, Alamance, Chatham, Moore and Scotland County in North Carolina und alle östlich dieser Counties liegenden Gebiete von North Carolina
Übergeordnete Auslandsvertetung: Generalkonsulat Atlanta

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
1900 Key Bank Tower
36 South State Street, 20th Floor
Salt Lake City , UT 84111/USA
(001 801) 212 21 38
(001 801) 350 76 08
salt-lake-city@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Utah
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Los Angeles

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Petrow Law Group
PLLC, 4416 Ramsgate, Suite 203 B
San Antonio , TX 78230/USA
(001 210) 854 46 16
san-antonio@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Atacosa, Bandera, Bastrop, Bexar, Blanco, Caldwell, Comal, Dewitt, Dimmit, Edwards, Frio, Gillespie, Gonzales, Guadalupe, Hays, Karnes, Kendall, Kerr, Kinney, LaSalle, Live Oak, Maverick, McMullen, Medina, Real, Travis, Uvalde, Val Verde, Wilson und Zavala des Staates Texas
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Houston

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
San Diego Regional Chamber of Commerce
1620 5th Avenue
Suite 500
San Diego , CA 92101/USA
(001 619) 544 89 58
(001 619) 321 06 06
san-diego@hk-diplo.de
Amtsbezirk: San Diego County und Imperial County des Staates California
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Los Angeles

Consulate General of the Federal Republic of Germany
1960 Jackson Street
San Francisco , CA 94109/USA
(001 415) 353 03 40
(001 415) 775 10 61
www.germanconsulate.org/sanfrancisco
info@san-francisco.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten California (mit Ausnahme der Counties Imperial, Kern, Los Angeles, Orange, Riverside, San Bernardino, San Diego, San Luis Obispo, Santa Barbara und Ventura), Hawaii, Idaho, Montana, Oregon, Washington, Wyoming sowie die amerikanischen Außengebiete Baker-, Howland-, Jarvis-, Johnston-Insel, Midway und Palmyra-Insel.
Der Leiter der Vertretung ist zugleich Generalkonsul für Amerikanisch-Samoa.

Von Deutschland

SEATTLE siehe Mercer Island

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
128 Habersham Street
Savannah , GA 31401/USA
(001 912) 224 21 69
(001 912) 224 21 69
savannah@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Bryan, Chatham, Effingham, Glynn, Liberty und McIntosh vom Staat Georgia
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Atlanta

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
The Law Offices of Wolf W. Kaufmann
7150 E. Camelback Road, Suite 444
Scottsdale , AZ 85251/USA
(001 951) 750 0 62
(001 480) 477 80 71
phoenix@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Arizona
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Los Angeles

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
4701 S.W. Admiral Way #130
Seattle , WA 98116
Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 827
Mercer Island, WA 98040/USA
(001) 20 65 69 82 70
seattle@hk-diplo.de
Amtsbezirk: die Bundesstaaten Washington und Montana
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat San Francisco

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
600 Washington Avenue, Suite 2500

St. Louis , MO 63101-1311/USA
(001 314) 612 78 87
(001 314) 444 78 87
st-louis@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Missouri ausschließlich der Counties Buchanan, Cass, Clay, Jackson und Platte sowie East St. Louis und County St. Clair des Bundesstaates Illinois
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Henning Law Firm
7320 E Fletcher Ave.
Tampa , Fl 33637/USA
(001 239) 791 11 69
(001 239) 821 65 04
tampa@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties Charlotte, Citrus, Collier, De Soto, Glades, Hardee, Hendry, Hernando, Hillsborough, Lee, Manatee, Marion, Pasco, Pinellas, Polk und Sarasota des Bundesstaates Florida
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Miami

Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
Pariser Platz 2
10117
Berlin
(0 30) 83 05 10 50
(0 30) 8 30 50
www.us-botschaft.de
Mo bis Fr 8.30-17.30 Uhr
(keine Visa sowie keine Visa-Informationen)

Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
- Konsularabteilung -
Clayallee 170 (Besuchsanschrift)
14195
Berlin
Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika

Pariser Platz 2
10117 Berlin
(0 30) 831 49 26
(0 30) 308 30 50 (keine Visa-Anfragen)
consberlin@state.gov
persönliche Vorsprache nur nach schriftl. oder telefon. Terminvereinbarung über die Servicenummer (03 22) 21 09 32 43

Konsularagentur der Vereinigten Staaten von Amerika
Flughafenallee 18
28199
Bremen
(04 21) 301 58 61
(04 21) 301 58 60
consular-agent@usabremen.de
Mo, Di und Do 9.30-13.30 Uhr, Mi 9.30-11.30 Uhr
(keine Visa, keine Visa-Information, nur für Belange von US-Bürgern)

Amerikanisches Generalkonsulat
Willi-Becker-Allee 10
40227
Düsseldorf
(02 11) 788 89 36
(02 11) 788 89 27
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Amerikanisches Generalkonsulat
Gießener Straße 30
60435
Frankfurt/M.
(0 69) 75 35 22 77
(0 69) 753 50 (Telefonauskünfte für Einzelfälle Mo bis Fr 14-16 Uhr)
frankfurtvisainquiries@state.gov
persönliche Vorsprache nur nach telefon. Terminvereinbarung über Servicenummer 0900 185 00 55 (Gebühr 1,86 Euro/Min.)

Amerikanisches Generalkonsulat
Alsterufer 27/28
20354
Hamburg
(0 40) 41 32 79 33 (keine Visa-Anfragen)
(0 40) 41 17 11 00
HamburgPA@state.gov
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visa, keine Visa-Informationen)

Amerikanisches Generalkonsulat
Wilhelm-Seyfferth-Straße 4
04107
Leipzig
(03 41) 213 84 75
(03 41) 21 38 40
LeipzigUSConsulate@state.gov
Mo bis Fr 9-17 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visa, keine Visa-Informationen)

Amerikanisches Generalkonsulat
Königinstraße 5
80539
München
(0 89) 280 99 98
(0 89) 288 80 (Telefonauskünfte für Einzelfälle)
consmunich@state.gov
persönliche Vorsprache nur nach telefon. Terminvereinbarung über Servicenummer 0900 185 00 55 (Gebühr 1,86 Euro/Min.)

Embassy of the Federal Republic of Germany
4645 Reservoir Road N.W.
Washington , D.C. 20007/USA
(001 202) 298 42 61
(001 202) 298 40 00 (Zentrale)
www.germany-info.org
info@washington.diplo.de
Amtsbezirk: Vereinigte Staaten von Amerika
Konsularischer Amtsbezirk: District of Columbia, Staaten Delaware, Maryland, Virginia, West Virginia
Der Leiter der Vertretung ist zugleich Beobachter bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS)

Informationsbüro der Botschaft Washington
German Information Center
2300 M Street, N.W.
Suite 300
Washington , D.C. 20037/USA
(001 202) 471 55 26
(001 202) 298 40 00
www.germany-info.org
gicinfo@germanembassy.us

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
6565 America's Parkway NE
Suite 200
Albuquerque , NM 87110/USA
(001 505) 239 00 08
albuquerque@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat New Mexico
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Houston

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
425 "G" Street, Suite 650
12350 Industry Way, Suite 208
Anchorage , AK 99501/USA
(001 907) 522 81 73
(001 907) 277 80 00
anchorage@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Alaska
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat San Francisco

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Marquis Two Tower - Suite 901
285 Peachtree Center Avenue N.E.
Atlanta , GA 30303-1221/USA
(001 404) 659 12 80
(001 404) 659 47 60/61, 659 51 42
www.germany-info.org/atlanta
info@atlanta.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Alabama, Georgia, Mississippi, North Carolina, South Carolina, Tennessee

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
569 Colonial Brookwood Center
Suite 901
Birmingham , AL 35209/USA
(001 205) 458 94 21
alabama@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Alabama
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Atlanta

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Three Copley Place, Suite 500
Boston , MA 02116/USA
(001 617) 369 49 40
(001 617) 369 49 34 (direkt) oder 369 49 00 (autom. Auskunfts- und Weitervermittlungssystem)
www.germanconsulate.org/boston
info@boston.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Connecticut (mit Ausnahme des Fairfield County), Maine, Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island, Vermont

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
111 Genesee Street
Suite 403
Buffalo , NY 14203/USA
(001 716) 259 82 69
(001 716) 566 91 40
buffalo@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties des Staates New York: Allegany, Cattaraugus, Chautauqua, Erie, Genesee, Niagara, Orleans, Wyoming
Übergeordnete Auslandsvertetung: Generalkonsulat New York

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Charlotte 2700 Coltsgate Road, Suite 102
Charlotte , NC 28211/USA
(001 704) 335 88 03
(001 704) 364 69 69
charlotte@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties des Staates North Carolina: Rockingham, Guilford, Randolph, Montgomery und Richmond sowie alle Counties westlich davon: Cherokee, Graham, Clay, Swain, Macon, Jackson, Transsylvania, Haywood, Madison, Buncombe, Henderson, Yancey, Polk, Rutherford, McDowell, Mitchell, Avery, Burke, Cleveland, Watauga,Caldwell, Ashe, Wilkes, Alleghany, Catawba, Lincoln, Gaston, Alexander, Iredell, Mecklenburg, Surry, Yadkin, Cabarrus, Rowan, Davie, Union, Stokes, Forsysth, Davidson, Stanley, Anson, Rockingham, Guilford, Randolph, Montgomery und Richmond.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Atlanta

Consulate General of the Federal Republic of Germany
676 North Michigan Avenue, Suite 3200
Chicago , IL 60611/USA
(001 312) 202 04 66
(001 312) 202 04 80
www.germany-info.org/chicago
info@chicago.diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Illinois, Iowa, Kansas, Minnesota, Missouri, Nebraska, North Dakota, South Dakota, Wisconsin

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Cincinnati Scripps Center
312 Walnut Street, Suite 1600
Cincinnati , OH 45202/USA
(001 513) 31 22 02 04 66
(001 513) 399 78 49
cincinnati@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties des Staates Ohio: Adams, Brown, Butler, Clermont, Clinton, Fayette, Greene, Hamilton, Highland, Montgomery, Preble, Warren; Counties des Staates Kentucky: Boone, Campbell, Kenton; County des Staates Indiana: Dearborn.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Roetzel Andress
1375 E. Ninth Street,
One Cleveland Center, 10th Floor
Cleveland , OH 44114/USA
(001 216) 623 01 34
(001 216) 696 70 78
cleveland@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Counties des Staates Ohio: Ashland, Ashtabula, Belmont, Caroll, Columbiana, Cuyahoga, Erie, Geauga, Harrison, Holmes, Huron, Jefferson, Lake, Lorain, Mahoning, Medina, Portage, Sandusky, Seneca, Summit, Stark, Tuscarawas, Trumbull und Wayne.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
c/o Coan, Payton and Payne, LLC
999 18th Street
South Tower, Suite S1500
Denver , CO 80202/USA
(001 720) 381 13 19
denver@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staaten Colorado und Wyoming
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Los Angeles.

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Clark Hill PLC
500 Woodward Avenue
Suite 3500
Detroit , MI 48226/USA
(001 313) 309 68 69
(001 313) 965 34 34
detroit@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Michigan
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Chicago

Sehenswertes

Washington D.C.

Als einziger Stadtstaat der Vereinigten Staaten und Hauptstadt der Nation hat Washington D.C. ein ganz besonderes Flair. Die Stadt zählt neben Paris, Rom und London mit ihren monumentalen Bauten, großzügig angelegten Plätzen und grünen Parks zu den schönsten Metropolen der Welt. Das Zentrum der Weltmacht USA ist wegen der Überschaubarkeit gleichzeitig ein Weltdorf geblieben. Keine Wolkenkratzer stören die Silhouette der Stadt, die vom Capitol überragt wird.

In anmutige Landschaft an die Hügel von Virginia angelehnt und nach Nordosten offen zum Meer, das sich in der Chesapeake Bay fast bis an die Pforten der Hauptstadt drängt, kommt es nicht von ungefähr, dass Washington D.C. zu den Top-Destinationen für Geschäftsreisende und Touristen gehört. Die Stadt am Potomac River ist um einen großen Platz, die National Mall, herumgruppiert, von wo aus viele der Sehenswürdigkeiten in Fußdistanz zu erreichen sind.

Ein Besuch von Washington D.C. ist auch eine Reise in die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. Man kann das Original Star-Spangled-Banner und die Emancipation Proclamation (Unabhängigkeitserklärung) besichtigen oder auf den Stufen des Lincoln Memorial stehen, wo Martin Luther King Jr. in seiner berühmte Rede "I have a dream" seine Vision einer friedvollen Welt vorstellte. Die jährlich über 20 Millionen Besucher können auch nach dem Präsidenten Ausschau halten.

Washington D. C. hat aber auch sonst für Touristen eine Menge zu bieten. Muntere Stadtviertel wie Georgetown, Dupont Circle oder Adams Morgan laden mit ihren Straßencafés, originellen Geschäften und Restaurants zum Bummeln und Entspannen ein. Mit der Smithsonian Institution, dem größtem Museumskomplex der Welt, ist Washington D.C. die Stadt der Museen und gilt mit Theater-Produktionen, Symphonie- und Ballettveranstaltungen auch als City der darstellenden Kunst. Die Stellung Washingtons als Kongressstadt wurde durch den Bau eines hochmodernen Kongresszentrums, dem Washington Convention Center, gestärkt.

Darüber hinaus bietet die Stadt ein umfangreiches Ausflugsprogramm. Man kann von der Stadt aus Tagestouren in die umliegenden Nationalparks unternehmen. Der Potomac River bietet Besuchern eine gute Gelegenheit, sich per Boot einen Überblick über die Stadt zu verschaffen oder eine Tour zum Mount Vernon, dem ehemaligen Landsitz des ersten Präsidenten der USA, George Washington, zu unternehmen.

Los Angeles

Los Angeles ist die zweitgrößte Stadt der USA und befindet sich im Süden von Kalifornien. Ein breites kulinarisches Spektrum bietet sich dem Besucher dar, von afrikanischer über fernöstliche und europäische Küche bis hin zu zentral-asiatischer und natürlich mexikanischer Küche.

Hollywood, ein Vorort von Los Angeles, ist Zentrum der US-amerikanischen Filmindustrie. Führungen durch die Filmwelt und die Shows in den Studios sind interessant und mitunter spektakulär.

Ein weiterer Touristenmagnet ist Disneyland südöstlich von Los Angeles bei Anaheim. Unterschiedlichste künstliche Welten begeistern Jung und Alt auf über 32 Hektar Grund.

Ebenfalls sehenswert ist der Legolandpark ganz im Süden Kaliforniens bei Carlsbad. Legoland ist mit seinem Nachbau berühmter Gebäude vor allem für Familien mit kleinen Kindern interessant.

New York

Das nach den schrecklichen Terroranschlägen vom 11. September 2001 stark erschütterte New York hat längst zur Normalität zurückgefunden. Die Stadt hat bis heute nichts von ihrem Zauber verloren und die Besucher strömen nach wie vor in den "Big Apple".

Dort, wo sich einst die Trümmer von "Ground Zero" befanden, erinnert jetzt das Mahnmal "9/11 Memorial" an die Opfer der Terroranschläge. Um das Mahnmal herum sind mehrere Tower geplant, unter anderem der Wolkenkratzer "One World Trade Center", mit 541,3 Metern nach Fertigstellung einer der höchsten Türme der Welt.

Manhattan ist das Aushängeschild der Stadt und zugleich das bedeutendste Wirtschafts- und das größte Industriezentrum der USA. Hier, im Herzen New Yorks, findet man die meisten Sehenswürdigkeiten, die man mit der Metropole assoziiert, wie zum Beispiel den Central Park, das Künstlerviertel Greenwich Village, Chinatown oder Little Italy.

An der südlichen Spitze von Manhattan (Lower Manhattan oder Downtown genannt) liegen das Finanzviertel mit der Wall Street, der legendäre Broadway mit dem Times Square sowie auf einer kleinen Insel die berühmte "Statue of Liberty", die Freiheitsstatue. Im Osten des Central Parks bildet die Fifth Avenue die Museumsmeile. Hier befinden sich zum Beispiel das Metropolitan Museum of Art, eines der größten Kunstmuseen der Welt, sowie das berühmte Solomon R. Guggenheim Museum.

Die Stadt hat neben Manhattan noch weitere vier Stadtbezirke, die Boroughs. Die Bronx, im Norden Manhattans, liegt als Einziger auf dem Festland. Brooklyn im Süden, Queens im Osten und Staten Island im Südwesten befinden sich wie Manhattan auf Inseln, wodurch New York eine Küstenlänge von 720 Kilometern aufweist. Die Inseln sind untereinander und mit dem Festland durch Brücken und Tunnel verbunden.

Wer sich nach dem Besuch von New York etwas erholen möchte, der kann dies im angrenzenden New York State tun. Neben historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten bieten sich beispielsweise auf Long Island kilometerlange Strände und eine einladende ländliche Umgebung, im Hudson Valley stattliche Herrenhäuser und das schöne Catshill-Gebirge, im Central State die Wintersportgebiete um Lake Placid und im Upstate die weltberühmten Niagara-Wasserfälle zu einem Besuch an. Für Aktivurlauber stehen zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung.

San Francisco

San Francisco, die Golden Gate City im Sonnenstaat Kalifornien, ist für viele die Stadt mit dem größten europäischen Flair in den Vereinigten Staaten. Sie erinnert mit ihrem maritimen Klima und ihrem "way of live" an den europäischen Mittelmeerraum und besitzt mit ihrer Kunst und Kultur eine überdurchschnittlich hohe Lebensqualität.

Die Sehenswürdigkeiten sind dank ihrer Kompaktheit, die untypisch für amerikanische Städte ist, in einem Spaziergang zu entdecken.

San Francisco liegt aber auch an einem Punkt, an dem man so lange nach Westen gefahren ist, dass man den Osten schon wieder spüren kann. Die große chinesische und japanische Gemeinde der Stadt mit ihren jeweiligen "-towns" und Festen laden zur Entdeckung östlicher Lebensart ein - das geschäftige Chinatown ist die größte asiatische Ansiedlung außerhalb Asiens. Und auch sonst haben die übrigen ethnisch geprägten Stadtteile wie das Viertel der Italiener oder der Latino District Mission bis heute ihren individuellen Charakter bewahrt.

San Francisco, das sich erst nach der späten Entdeckung der Bucht im Jahre 1775 vor allem wegen der Gold- und später der Silberfunde zu einem wirtschaftlichen Zentrum mit rund 400.000 Einwohnern an der Westküste entwickelte, erlebte im Jahr 1906, als ein Erdbeben die Stadt zerstörte, einen herben Einbruch. Jahre waren nötig um San Francisco wieder aufzubauen. Die jüngste Blüte erlebt die Stadt durch das Silicon Valley am Südende der Bucht, das sich seit den 60er Jahren zum Zentrum der Computerindustrie entwickelt hat.

Kalifornien und San Francisco sind heute das Traumziel von Millionen von Reiselustigen. Mit schöner Regelmäßigkeit wird das Gebiet zur beliebtesten Destination der Vereinigten Staaten von Amerika gekürt. Die Cable Cars und die Lombard Street Serpentinen sind in Dutzenden von Filmen verewigt. Symbol der Stadt ist die Golden Gate Bridge, die San Francisco mit dem sehenswerten Künstlerort Sausalito verbindet.

Die Stadt wird im Westen durch den Pazifischen Ozean und im Norden durch die Golden Gate-Meeresstraße und im Osten durch die Bucht von San Francisco eingefasst. Segeln, Surfen, Jogging, Spazierengehen und Radfahren sind die bevorzugten Aktivitäten entlang der Küste.

Das kulturelle Angebot ist groß und vielseitig. Die Theater- und Musikszene San Franciscos gilt nicht zu unrecht als äußerst kreativ - die City ist ein Hort geistigen Schaffens. Das hat Tradition, denn bereits zur Jahrhundertwende gehörten die Theater- und Musikbühnen der Stadt zur ersten Garde des amerikanischen Kulturbetriebes. Und auch wer nicht intensiv ins Nightlife einsteigt, bekommt bereits in den Shopping Malls, der Fisherman´s Wharf, dem Pier 39, der Jahr für Jahr neue Unterhaltungsangebote bietet und einem Freiluft-Vergnügungspark gleicht, einen Vorgeschmack auf das kulturelle Leben San Franciscos.

Auch die Umgebung der Stadt lädt zu Entdeckungstouren ein. Die Stadtlandschaft geht im Vergleich zu vielen anderen amerikanischen Städten relativ schnell in sanftes Grün über. Im Norden der Stadt locken Napa County und Sonoma County mit gutem Essen, Wein und smaragdgrünen Weingärten.120 Kilometer südlich liegt das beschauliche Küstenstädtchen Santa Cruz. Daneben sind die kalifornischen Höhepunkte wie der Lake Tahoe in der Nevada und der Yosemite Nationalpark touristische Anziehungspunkte, die sich gut mit einem San Francisco-Besuch verbinden lassen.

Alabama

Alabama liegt im Südosten der USA. Die Hauptstadt Montgomery war Regierungssitz im Sezessionskrieg. Die größte Stadt Alabamas ist Birmingham, eine typische Südstaatenstadt. Mobile ist ein beliebtes Urlaubsziel an der Golfküste.

Im Norden des ländlichen Alabama liegt ein kleines Seengebiet, in dem bergigen Land am Fuße der Appalachen findet man weiträumige Wälder, Schluchten, Höhlen und ein alpines Skigebiet in der Nähe von Mentone.

Die Landwirtschaft wird nach wie vor vom Baumwollanbau bestimmt, aber nicht zuletzt die Raumfahrtindustrie in Huntsville zeugt von der Entwicklung vom Agrar- zum Industriestaat.

Alaska

Alaska ist der größte Bundesstaat der USA und liegt im Nord-Westen des amerikanischen Kontinentes, durch Kanada fast völlig von den anderen US-Staaten getrennt. Mit einer Bevölkerungsdichte von nur 0,4 Einwohnern pro km² kann man eine überwältigende Landschaft und Tierwelt erleben.

Die Landschaft Alaskas ist durch Gletscher, Flüsse, Seen, Fjorde, Wälder, Wiesen und Steppen geprägt. In diesem äußersten Norden des Kontinents sind über 400 Vogelarten heimisch; der Weißkopfadler gehört zu den beeindruckendsten unter ihnen. An den Küsten kann man Wale, Seelöwen und Tümmler beobachten. In der Wildnis der Wälder und Steppen leben Wölfe und Bären, Karibus, Elche und Moschusochsen.

Im Denali National Park in Alaska, der sich im Nordteil der Alaska Range erstreckt, sind Tundragebiete und hochalpine Bergketten charakteristisch. Im Südwesten des zweitgrößten Nationalparks der USA liegt der Mount McKinley, mit 6.193 Metern der höchste Berg der USA. Grizzlybären, Wölfe, Rentiere, Elche und viele andere Tiere sind hier beheimatet.

Die Einwohner Alaskas sprechen außer Englisch zum Teil noch Dialekte und Sprachen der Ureinwohner. Die Hauptstadt Alaskas ist Juneau, die größte Stadt hingegen Anchorage. Fairbanks ist die zweitgrößte Stadt Alakas und wurde durch den legendären Goldrausch bekannt.

Arizona

Der Bundesstaat Arizona an der Grenze zu Mexiko besteht hauptsächlich aus kargen Felsformationen und Wüstenebenen. Die Hauptstadt Phoenix liegt in der Mitte des Staates. Die stark wachsende Stadt Tuscon ist ein beliebter Wintersportort. Der mexikanische Einfluss ist hier im Süden sowohl in der Architektur als auch an dem lebendigen Alltag erkennbar. Die Nationalparks Grand Canyon, Painted Desert und Petrified Forest liegen in diesem Staat.

Der Grand Canyon Nationalpark im Nordwesten Arizonas, dessen größte Attraktion der Grand Canyon ist, schließt sich an den Canyonland Nationalpark (Utah) an. Der Park ist ganzjährig geöffnet, die beste Besuchszeit ist aber von April bis Juni sowie von September bis Mitte November.

Von hier aus können Rundflüge, Autobusausflüge, Maultier-Ausritte und Wildwasserfahrten auf dem Colorado River unternommen werden. Für Wanderfreunde stehen über 600 Kilometer ausgewiesene Wanderwege zur Verfügung.

Arkansas

Dieser Staat im Süden der USA beeindruckt durch seine Seen. Weite Ebenen, Berge, Flüsse und Wälder bestimmen die Landschaft. Die Hauptstadt Little Rock ist die einzige größere Stadt in Arkansas. Das historische Viertel lädt zum Bummeln ein. Touristische Attraktionen im Kurort Hot Springs sind neben Sportanlagen vor allem die Thermalquellen.

Colorado

Colorado liegt in den Rocky Mountains im Mittleren Westen. Berge und Wälder bestimmen das Landschaftsbild. Aus der Goldgräberzeit stehen hier noch so manche Geisterstädte. Viele Orte in den Rocky Mountains, wie etwa Aspen oder Vail, liegen in ausgezeichneten Wintersportgebieten und sind international bekannt.

Der Rocky Mountain National Park mit seiner beeindruckenden Gebirgslandschaft gehört zu den bekanntesten Nationalparks der USA. Er umfasst den Hauptkamm der Rocky Mountains und ist besonders im Frühling oder auch im farbenprächtigen Herbst einen Besuch wert. Berge, Wälder, Gletscher und Seen bestimmen das Landschaftsbild. Flora und Fauna ziehen jedes Jahr über zwei Millionen Besucher an.

Im Mesa Verde National Park bekommt man einen guten Eindruck von der frühen indianischen Besiedlung.

Die Hauptstadt Denver ist ein wichtiges Geschäftszentrum. Durch über 200 Parks und Grünanlagen sowie durch seine Nähe zu den bedeutenden Skigebieten hat Denver eine bevorzugte Lage.

In unmittelbarer Nähe von Colorado Springs liegen viele Sehenswürdigkeiten, darunter der Garden of the Gods und Pikes Peak. Eine weitere Attraktion sind die Mineralquellen von Colorado Springs.

Connecticut

Die Landschaft in diesem Neu-England-Staat an der Ostküste der USA ist sehr malerisch. Von den Anfangszeiten der Besiedlung zeugen noch die alten Kolonialbauten, die man dort findet. Viele New Yorker Pendler wohnen in Connecticut. Zum Erholen gibt es breite Sandstrände. In New Haven befindet sich die Universität Yale. In Mystic wurde ein Freilichtmuseum errichtet, in dem alte Schiffe und Kolonialhäuser auf einem weitläufigen Areal stehen. Menschen in Kolonialtracht und Kutschen der damaligen Zeit beleben die Szene. Die Hauptstadt Connecticuts ist Hartford.

Delaware

Delaware liegt an der Ostküste südlich von New York und ist einer der kleinsten Staaten der USA. Hauptstadt dieses Staates ist Dover, als Wirtschaftszentrum fungiert Wilmington.

Florida

Der "Sunshine State" Florida im Südosten der USA ist eines der Zentren des US-amerikanischen und internationalen Tourismus. Weite Sandstrände, Sumpfgebiete mit Alligatoren, Korallenriffs mit ihrer farbenprächtigen Unterwasserwelt, riesige Vergnügungsparks (etwa Walt Disney oder Universal Studios) und der Weltraumbahnhof am Kap Canaveral bieten für jeden Besucher etwas.

Das an der Golfküste gelegene Apalachicola ist heute Floridas Zentrum der Austernfischerei. Interessante Ausflugsziele in der Umgebung sind die Barrier Insel St. George Island mit ihren Badestränden sowie das als Naturschutzgebiet ausgewiesene St. Vincent Island mit Meeresschildkröten und einer reichen Vogelwelt.

Hauptstadt Floridas ist Tallahassee im Norden der Halbinsel. Orlando liegt im Zentrum der Halbinsel und ist ein optimaler Standort in der Nähe der verschiedenen Freizeitparks. Am bekanntesten ist Walt Disney World mit etwa 20 MillionenBesuchern pro Jahr. Weitere Parks sind Sea World (Meeresfreizeitpark), das EPCOT Center (wissenschaftliche Entdeckungen), Universal Studios (Filmstudio) sowie Vacation Kingdom (thematische Urlaubhotels) mit Magic Kingdom (Abenteuer mit Disney Themen).

Die drittgößte Stadt Floridas ist Tampa, das in Zentralflorida an der Westküste liegt. Im Stadtbild wird die Nähe zu Mexiko und der spanische Einfluss sehr deutlich. Fort Myers an der Golfküste und Sarasota sind weitere besuchenswerte Ziele. Westlich von Fort Myers befinden sich die beiden Inseln Sanibel und Captiva, die wegen ihrer Strände berühmt sind. Östlich außerhalb von Sarasota liegt der Myakka River State Park , ein noch weitgehend intaktes Ökosystem, in dem man noch die ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt Floridas findet.

Im Süden Floridas befindet sich Miami mit seinem großen internationalen Flughafen und dem größten Kreuzschiffhafen der Welt. Miami und die mit Brücken verbundene Insel Miami Beach sind spanisch bzw. kubanisch geprägt; vor allem die Küche und das Nachtleben.

Die Florida Keys, eine über 180 Kilometer lange Kette verschiedener Koralleninseln, sind heute durch den Overseas Highway mit über 42 Brücken miteinander verbunden. Die bekannteste Insel ist Key West, doch auch Key Biscayne oder Virginia Key sind sehenswerte Inseln. In der artenreichen Unterwasserwelt der Keys finden Schnorchler und Taucher ihr Eldorado. Fort Lauderdale, nördlich von Miami, bietet viele Kanäle und Flüsse, dazu schöne Strände, den Ocean World Meerestierpark und einen Flamingo- und Schmetterlingsgarten.

Der Everglades Nationalpark nimmt die gesamte Südspitze Floridas ein. In dem subtropischen Feuchtgebiet kommen außer Alligatoren und wenigen Krokodilen viele Vogelarten vor. Das Parkgelände ist ganzjährig zugänglich, für einen Besuch empfiehlt sich aber das Winterhalbjahr. In den Sommermonaten ist ein Insektenschutzmittel unbedingt erforderlich.

Georgia

Georgia liegt im Südosten der USA, im Norden von Florida. Die Hauptstadt Atlanta ist eine moderne Industriestadt, in der neben modernen Hochhäusern auch noch malerische Südstaaten-Häuser zu finden sind. In der Baptistenkirche Ebenezer liegt Martin-Luther-King begraben. Östlich Atlantas sind im Stone Mountain die Figuren dreier Helden der Konföderierten in den Fels gemeißelt.

Große Teile der Stadt Savannah an der Atlantikküste stehen heute unter Denkmalschutz mit hunderten noch erhaltener Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Landschaftlich und klimatisch ist Georgia sehr abwechslungsreich - es reicht von subtropischen Ebenen im Süden bis zu den gemäßigten Ausläufern der Appalachen im Norden.

Hawaii

Die Inselkette des Bundesstaates Hawaii besteht aus 20 Inseln. Die Hauptstadt Honolulu liegt auf der Insel Oahu. Der bekannte Strand, Waikiki Beach, ist das Urlaubszentrum von Honolulu. Sowohl die Stadt als auch der berühmte Strand werden von dem regen Leben der Hauptstadt geprägt. Ruhe und das "typische" Hawaii findet man außerhalb des Stadtgebietes.

Auf der ganzen Insel gibt es Buchten mit klarem Wasser, ideal zum Surfen oder Tauchen. Der Strand von Wakaha gilt als Wellenreiter-Paradies. Die Berge mit Wäldern und Ananas-Plantagen machen die Landschaft sehr abwechslungsreich.

Die größte Insel ist Hawaii. Hier ist die Stadt Hilo im Osten sehenswert. Die berühmten Berge Mauna Kea (4.205 m) und Mauna Loa im Hawaii Volcanoes National Park bieten eine imposante Kulisse. Die Insel ist die landschaftlich abwechslungsreichste des gesamten Archipels.

Auf Maui befindet sich die historische Plantagenstadt Lahaina und der Vulkankrater Mount Haleakala (3.000 m). Wanderwege mit bemerkenswerten Ausblicken finden sich in der Polipoli Spring State Recreation Area.

Lanai ist besonders wegen dem Ort Kaunolo bekannt. Man kann Felsmalereien bewundern und gut wandern.

Auf der Insel Molokai liegt die Hafenstadt Kaunakakai, die Wasserfälle und das Halawa-Tal sind weitere Touristenattraktionen.

Die nördlichste Insel Kauai ist eine außerordentlich grüne Insel, deren Landschaft zur Szenerie vieler Filme wurde. Die Plantagenstadt Lihee und der Tempel Haiau-Holo-Holo-Ku sind sehenswerte Ziele auf dieser Insel.

Idaho

Idaho liegt im Nordwesten der USA in den Rocky Mountains. Sun Valley ist ein bekanntes Wintersportgebiet. Im Urlaubsgebiet Twin Falls befindet sich einer der höchsten Wasserfälle der USA, Shoshone Falls. Die Hauptstadt des Staates ist Boise.

Illinois

Im Norden der USA an den Großen Seen gelegen, befinden sich in Chicago, einem der größten Handelzentren der Welt, neben Sandstränden und Parkanlagen die bekannten Wolkenkratzer. Die Hauptstadt von Illinois ist Springfield. Illinois liegt im Gebiet der Großen Ebenen, die vor allem landwirtschaftlich genutzt werden.

Indiana

Indiana liegt im Norden der USA an den Großen Seen. In Indianapolis findet eines der größten Autorennen statt. Darüber hinaus finden in der Stadt, die einst durch den Bau der Eisenbahnlinie Bedeutung bekam, heute größere kulturelle Veranstaltungen statt.

Iowa

Fast die gesamte Fläche des Staates wird landwirtschaftlich genutzt. Wichtige Verkehrslinien sind der Missouri und der Mississippi. Die Hauptstadt Iowas ist Des Moines.

Kalifornien

Der drittgrößte Bundesstaat der USA hat ein äußerst vielfältiges Landschaftsbild mit einem besonders reizvollen Küstensaum am Pazifik. Außer den zahlreichen interessanten Städten, den vielen Sehenswürdigkeiten, den Vergnügungsparks und den Nationalparks trägt auch das trockene und warme Klima im Sommer dazu bei, dass viele Touristen diesen Bundesstaat als Urlaubsziel bevorzugen.

Die Channel Islands (Santa Cruz, Santa Rosa und Santa Miguel) sowie Santa Barbara Island und die Inselgruppe Anacapa sind bei Tauchern und bei Naturfreunden sehr beliebt. Von den zum Channel Nationalpark zusammengefassten Inseln aus können diverse Robbenarten und in den Wintermonaten auch Wale beobachtet werden.

Das Colorado-Tal an der Ostgrenze Kaliforniens ist als Naturphänomen beliebt bei den Touristen. Der Colorado River ist unterhalb von Blythe ein gutes und deshalb auch sehr beliebtes Rafting-Gebiet.

Die Halbinsel Point Reyes nordwestlich von San Francisco, bietet wunderschöne Strände, üppige Vegetation und ein gut ausgebautes, 200 Kilometer langes Wanderwegenetz.

Mendocino in Nordkalifornien ist ein reizvolles kleines Städtchen, das im 18. Jahrhundert gegründet wurde.

In schöner Umgebung liegt das von spanischem Flair geprägte Seebad Santa Barbara. Sehenswert ist hier die Franziskanermission, die 1786 gegründet wurde. In der Umgebung Santa Barbaras laden rund 50 Kilometer Sandstrand zum Schwimmen, Surfen, Tauchen und Segeln ein.

Die beiden Nationalparks Sequoia Kings Canyon National Parks weisen eine eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft im südlichen Teil der Sierra Nevada auf. Neben anderen Pflanzen und Tieren kann man hier auch Riesen-Mammutbäume bewundern. Mit viel Glück sieht man Füchse, Luchse oder auch Pumas.

Der im Osten Kaliforniens gelegene Yosemite Nationalpark (mit jährlich über vier Millionen Besuchern) umfasst einen besonders wald- und gewässerreichen Abchnitt der westlichen Sierra Nevada. Das Charakteristikum des Parks sind die fast senkrecht aufragenden Granitwände, das Yosemite Valley, imposante Wasserfälle, Bergseen und eine Riesen-Mammutbaumgruppe (Redwood-Bestände). Hier findet man eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt vor.

Beste Besuchszeit ist der Frühling. Da die Übernachtungsmöglichkeiten im Park beschränkt sind, empfiehlt sich eine rechtzeitige Reservierung.

Kansas

Kansas ist ein landwirtschaftlich geprägter Staat in der Mitte der USA. Die Hauptstadt ist Topeka.

Kentucky

Der Pferdestaat Kentucky bietet landschaftlich vor allem Wiesen und Weideland. Hauptstadt ist Frankfort. Auf dem Ohio River in Louiville verkehrt noch ein alter Raddampfer.

Louisiana

Bekannter als die Hauptstadt Baton Rouge ist die quirlige Südstaaten-Stadt New Orleans. Der Jazz klingt durch die Straßen des French Quarters, in dem es außer alten Kolonialgebäuden auch viele Restaurants gibt. Die unterschiedlichen Kulturen, die New Orleans geprägt haben, haben eine einzigartige kulturelle und künstlerische Mischung hervorgebracht. Der Karneval, Mardi Gras, wird hier ausgelassen gefeiert.

Die gesamte Mündung des Mississippi liegt im Staat Louisiana und gehört zu den interessantesten Landschaften der USA. Allerdings ist das Gebiet auch reich an Mücken.

Maine

Die Hauptstadt dieses Neu-England-Staates ist Augusta. Maine ist ein Küstenstaat ganz im Norden der USA, der an Kanada grenzt. Vor allem die Stadt Portland mit seinem schönen Hafenviertel aber auch die kleine Stadt Kittery werden von Touristen besucht. Ausgedehnte Waldflächen und Seen prägen die Landschaft Maines.

Maryland

Der Staat Maryland ist, abgesehen vom äußersten Norden, durch die breite Chesapeake Bay quasi in zwei Hälften geteilt. Im Norden liegt die geschäftige Hafenstadt Baltimore, deren Innenstadt eine schöne Atmosphäre hat. Entlang des Bays sind an Sandstränden zum Teil große Urlaubsorte entstanden, so zum Beispiel Ocean City mit seinem feinen Sandstrand und einem lebendigem Freitzeitleben.

Gleich westlich davon befindet sich im District of Columbia die Hauptstadt der USA, Washington, die jedoch auf eigenem Territorium steht und nicht zu Maryland zählt.

Massachusetts

Massachusetts ist ein Neu-England-Staat mit der Hauptstadt Boston. Boston ist eine ihre englische Herkunft nicht verleugnende Stadt, in der noch viele alte Kolonialgebäude und Straßenzüge erhalten sind. Daneben stehen Hochhausviertel, deren Skyline man bei einer Hafenrundfahrt bewundern kann. Die Universität Harvard steht in Cambridge, das direkt im Norden an Boston anschließt.

Im Südosten von Massachusetts liegt die Halbinsel Cape Cod mit dem Städtchen Provincetown. Mit vielen Kilometern Sandstrand, gemütlichen Fischerdörfern und der Möglichkeit, zur küstennahen Walbeobachtung auszulaufen, gehört Cape Cod zu den beliebtesten Urlaubsregionen an der Ostküste der USA.

Michigan

Die bedeutendste Stadt des Staates ist Detroit, Hauptstadt ist Lansing. Detroit liegt auf der südlichen Halbinsel, die von Lake Michigan, Lake Huron und Lake Erie eingerahmt wird. Der Lake Michigan trennt den südlichen Landesteil komplett von der nördlichen Halbinsel, die mit Wäldern, Bächen und Skigebieten landschaftlich an Skandinavien erinnert. Eine der längsten Hängebrücken der Welt verbindet die beiden Landesteile.

Minnesota

Minnesota liegt an den Großen Seen im Norden der USA und grenzt an Kanada. Als Land in den Großen Ebenen weist Minnesota viel Wald und eine große Anzahl von Seen auf. Mit kontinentalem Klima ist es im Sommer heiß und trocken (mit Hitzewellen), im Winter beträgt die durchschnittliche Temperatur minus 15 °C. Die beiden bedeutendsten Städte liegen einander an den Ufern des Mississippi gegenüber: St. Paul (Hauptstadt) und Minneapolis.

Mississippi

Dieser Südstaat mit der Hauptstadt Jackson besitzt schöne Sandstrände und im Landesinneren viele Wälder.

Missouri

Missouri liegt in der Mitte des Landes und grenzt an den Mississippi. St. Louis ist der größte Binnenhafen der USA. Früher brachen von hier die Siedlertrecks in den Wilden Westen auf, heute ist die Stadt ein moderner Verkehrsknotenpunkt. Die Geschichten Mark Twains spielen in dieser Flusslandschaft. Im heißen Sommer gibt es regelmäßig Hitzewellen.

Montana

In Montana liegen ein Teil des Yellowstone Nationalpark und der Glacier National Park. Der Staat ist wegen seiner abwechslungsreichen Landschaft bei Wanderern sehr beliebt.

Nevada

Nevada grenzt im Westen an Kalifornien. An der Grenze liegt in der Bergwelt der Sierra Nevada der Lake Tahoe, ein landschaftlich äußerst reizvolles Freizeitgebiet, das das ganze Jahr über einen Besuch wert ist. Die Casinostadt Reno liegt ganz in der Nähe. Im Wüstenstaat Nevada kann man auch durch das Death Valley fahren, wobei im Sommer von einem Besuch bei mitunter 50 °C abzuraten ist. Von der Goldgräberzeit zeugen noch manche verlassene "Geisterstädte".

Las Vegas liegt im Süden des Staates und ist bekannt durch die Glücksspielindustrie, luxuriöse Hotelbauten und aufwendig gestalteten Shows.

New Hampshire

Dieser Neu-England-Staat ist vor allem für seine unberührte Landschaft bekannt. Im Herbst kann man hier die Farbenpracht des Indian Summers genießen. Der Mount Washington ist mit 1.917 Metern die höchste Erhebung der White Mountains.

New Jersey

Der kleine Staat New Jersey liegt im Osten der USA. Die größte Stadt des Staates ist Newark, das zusammen mit der Stadt Jersey an den Hudson River und damit an Manhattan Island / New York grenzt.

Die Hauptstadt Trenton liegt am Delaware-Fluss. Originalgetreue Soldaten-Quartiere aus dem Unabhängigkeitskrieg können besichtigt werden. Die Universität von Princeton liegt knapp außerhalb der Stadt. Der Norden des Bundesstaates birgt trotz seiner Nähe zu Newark und New York unberührte Natur und viele Freizeitgebiete mit Sommer- und Winterattraktionen.

New Mexico

Sowohl in der Hauptstadt Santa Fé als auch in der größten Stadt des Landes Albuquerque sind indianische Einflüsse in der Architektur und dem kulturellen Leben spürbar. Pueblo- und Navajo-Indianer und die Nähe zu Mexiko sind hierfür verantwortlich. New Mexiko ist landschaftlich äußerst vielseitig.

New York

Der Staat New York reicht von der Stadt New York im Südosten des Staates bis an die Kanadische Grenze im Norden und bis zu den Niagara-Fällen an den Großen Seen im Westen. Zahlreiche Flüsse und Berge prägen den weitläufigen Nordteil des Staates.

Die Hauptstadt Albany liegt am Ufer des Hudson River nördlich der Stadt New York. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Rockefeller Empire State Plaza.

Im Adirondack Park gibt es zahlreiche Wintersportmöglichkeiten sowie Sommerurlaubsgebiete.

Am Lake Erie im Nordwesten liegt die Industriestadt Buffalo. Von hier aus starten Ausflüge zu den berühmten Wasserfällen.

North Carolina

North Carolina liegt an der Ostküste der USA, zwischen den Neu-England-Staaten und den Südstaaten. Im Westen North Carolinas liegen die imposanten Bergketten der Appalachen, die bis zu einer Höhe von 1.850 Metern aufragen.

Der Blue Ridge Parkway führt durch den Great Smoky Mountains Nationalpark, den meistbesuchten Nationalpark der USA. Diese Bergregion ist die Heimat der Cherokee-Indianer. Im heutigen Reservat "Qualla Boundary" leben rund 11.000 Indianer in sechs Dörfern.

Ashville ist die wichtigste Stadt der Mountain-Region und liegt am Fuße der Appalachen.

Gegen Osten geht die Landschaft in bewaldetes Hügelland über. Hier liegen viele versteckte Seen und mehr als 400, zum Teil weltweit bekannte, Golfplätze. In dieser Region befinden sich die Hauptstadt Raleigh, die ein modernes Gesicht trägt, und die größte Stadt North Carolinas, Charlotte. Einer der größten Zoos der Welt befindet sich bei Asheboro.

Die Küstenregion bietet feinsandige Strände mit vielen kleinen Buchten. Für Familien sind die "outer banks" ein Paradies: hier lag das Versteck des berühmten Käpt'n' Blaubart.

Der Great Smoky Mountains National Park befindet sich in North Carolina/Tennesse. Der mit jährlich über acht Millionen Besuchern gut besuchte Nationalpark zählt zu den schönsten Waldgebieten der USA. Reichliche Niederschläge und fruchtbare Böden ließen eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt entstehen. Ein besonderes Ereignis ist die Rhododendronblüte von Anfang Juni bis Mitte Juli. Über 1.500 Kilometer Wanderwege sind in dem ganzjährig geöffneten Park ausgewiesen.

North Dakota

In diesem sehr ländlichen Bundesstaat prägen Prärien und Weizenfelder das Landschaftsbild. An die Zeit des Wilden Westens erinnern höchstens noch die vielen Greifvögel; große Büffelherden gehören längst der Vergangenheit an. Hauptstadt von North Dakota ist Bismarck.

Ohio

Ohio grenzt im Norden an den Lake Erie mit seinen schönen Sandstränden. Columbus ist die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt des Staates. In Cleveland spürt man den starken Einfluss der europäischen Einwanderer. Cincinatti besitzt einen internationalen Flughafen und liegt direkt am Fluss Ohio. Im ganzen Staat gibt es Flüsse und Kanäle, auf denen Ausflugsfahrten angeboten werden.

Oklahoma

In den Bergen, den Wäldern und dem offenen Land von Oklahoma leben die meisten Indianerstämme der USA. Die Hauptstadt Oklahoma City boomte nach Ölfunden und ist heute eine moderne Industriestadt.

Oregon

Oregon liegt im Nordwesten der USA. Die Hauptstadt ist Salem. Der Kratersee im Crater Lake National Park ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Pennsylvania

Dieser landschaftlich sehr abwechslungsreiche Staat liegt im Nordosten der USA. In Philadelphia, im Osten am Fluss Delaware gelegen, wurde 1776 die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet.

Rhode Island

Der kleinste der US-Bundesstaaten gehört zu den Neu-England-Staaten. In der Hauptstadt Providence und in Newport stehen viele aufwendig restaurierte Kolonialbauten.

South Carolina

Die Hafenstadt Charleston besitzt viele Baudenkmäler aus der Zeit des Bürgerkrieges. Typische Südstaatenhäuser säumen die oft kopfsteingepflasterten Straßen.

South Dakota

Das Mount Rushore Memorial zeigt die in Stein gemeißelten Gesichter von vier amerikanischen Präsidenten. Im Custer State Park leben wilde Büffel. Beeindruckende Natur kann man im Badlands Nationalpark und im Wind-Cave-Nationalpark erleben.

Tennessee

Besonders Western- und Country-Musik kann man in Nashville genießen. Quer durch alle Stilrichtungen bietet die Hauptstadt Tennessees ein breites kulturelles Angebot. Memphis ist die bekannteste Stadt des Staates, die durch die sie umgebenden Baumwollplantagen geprägt wurde. In Memphis begegnet man sowohl dem Blues als Musikrichtung als auch dem Rock 'n' Roll. Einmal jährlich wird mit Veranstaltungen Elvis Presleys gedacht, der hier in Graceland wohnte.

Texas

Texas ist der zweitgrößte Staat der USA und grenzt an Mexiko. Houston ist eine bedeutende Hafenstadt und Zentrum der amerikanischen Erdölindustrie. In Dallas bestimmen architektonisch einfallsreiche Wolkenkratzer das Stadtbild. Im 50. Stock des Reunion Tower gibt es ein sich drehendes Restaurant.

Der Big Bend Nationalpark mit einer sehr abwechslungsreichen Landschaft liegt südlich der Stadt El Paso direkt an der mexikanischen Grenze.

Utah

Der Zion Nationalpark, der sich über die Canyonlandschaft des Colorado-Nebenflusses Virgin River erstreckt, bietet zahlreiche Wanderwege, wie etwa den Weeping Rock Trail, zur Erkundung der Umgebung an. Auch organisierte Reittouren werden angeboten.

Der Capital Reef Nationalpark ist von Salt Lake City aus am schnellsten zu erreichen.

Durch den Bryce Canyon Nationalpark führen schöne Wanderwege.

Zahlreiche Wintersportgebiete liegen in den Wasatch Mountains.

Die Hauptstadt Utahs ist Salt Lake City, die Mitte des 19. Jahrhunderts von Mormonen gegründet wurde. In Salt Lake City leben heute nur noch etwa 50 Prozent Mormonen, im gesamten Staat beträgt ihr Anteil jedoch noch rund 70 Prozent.

Vermont

Vermont ist der westlichste der Neu-England-Staaten und grenzt an den Lake Chaplain. Sehenswert ist in der Nähe von Burlington das Shelburne-Freilichtmuseum. Der gesamte Staat ist im Herbst, im Indian Summer, wenn sich die Blätter knallrot färben, besonders schön.

Virginia

Virginia liegt im Osten der USA. In der Hauptstadt Richmond befinden sich alte Kolonialbauten und historische Gebäude. In der Altstadt von Williamsburg spielen Bürger in damaliger Tracht das Leben im Alltag der Kolonialzeit vor.

Washington State

Der Staat Washington liegt ganz im Nordwesten der USA und grenzt an Kanada. Der gesamte Staat ist dicht bewaldet. Seattle ist die größte Stadt in Washington. Die Fischrestaurants am Hafen und die Aussichtsplattfom im Space Neadle gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Ein Besuchermagnet ist der Olympic Nationalpark im Nordwesten des Staates. Auf der Halbinsel breitet sich einer der wenigen temperierten Regenwälder der westlichen Hemisphäre aus. Ausgangspunkt für Besichtigungstouren ist Port Angeles. In dem Regenwald sind Naturlehrpfade angelegt. In dem Park kommen außer Berglöwen, Schwarzbären auch Kojoten vor. Der Naturpark umschließt vier Indianerreservate.

Der Mount Rainier Nationalpark ist ein hervorragendes Wintersportgebiet. Der Vulkan Mount St. Helens brach erst in jüngster Zeit (1980) aus und hinterließ einen riesigen Krater an der Flanke des Berges. Heute kann man das Ausmaß der Verwüstung anhand einer guten Bilddokumentation im Gifford Pinchot Nationalpark nachvollziehen.

West Virginia

Dieser Staat im Gebirgszug der Appalachen liegt im Osten der USA. Die Hauptstadt ist Charleston.

Wisconsin

Die Hauptstadt von Wisconsin, einem der Staaten des Mittleren Westens, ist Madison. Am Ufer des Lake Michigan liegt die Stadt Milwaukee, die für ihr vielfältiges Kulturangebot bekannt ist.

Wyoming

Der älteste Nationalpark der USA, der Yellowstone National Park, liegt im Nordwesten des Bundesstaates Wyoming und reicht in die benachbarten Bundesstaaten Idaho und Montana hinein. Auf seinem Hochplateau ist eine abwechslungsreiche Pflanzenwelt zu finden. In der noch relativ unberührten Natur leben Bisons, Hirsche, Biber und Murmeltiere sowie Elche, Schwarzbären, Grizzlybären und Kojoten.

Die Grand Loop Road führt auf etwa 230 Kilometern an den Naturphänomenen des Nationalparks wie den Mammoth Hot Springs, dem Yellowstone Lake und den Geysiren, insbesondere dem Old Faithful, vorbei.

Im Grand Teton Nationalpark kommen besonders Bergwanderer auf ihre Kosten: der Grand Teton ist 4.196 Meter hoch.

In der Hauptstadt Cheyenne findet in der letzten Juliwoche das größte Rodeo der Welt statt.

Reisehinweise

Hurrikan Florence:

Hurrikan Florence ist am 14. September 2018 unweit von Wrightsville Beach in North Carolina auf Land getroffen. Starke Regenfällen haben in North Carolina und South Carolina zu Überschwemmungen geführt. Die Auswirkungen sind auch in den benachbarten Bundesstaaten zu spüren.

Reisende sollten die betroffenen Regionen meiden.

In den Bundesstaaten im Süden der USA sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle, Überschwemmungen und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical.

Tornados sind je nach Wetterlage ganzjährig nicht auszuschließen.

Waldbrände:

Im Westen der USA kommt es immer wieder zu heftigen Waldbränden. Reisende müssen sich auf wechselnde Straßensperren, Umleitungen, Sichtbehinderungen durch Rauch, Verspätungen und Ausfälle im Flugverkehr sowie geschlossene Touristenattraktionen (Nationalparks etc.) und Servicebüros einstellen.

Hawaii:

Auf Big Island, der größten Insel des Bundesstaates Hawaii, haben die vulkanischen Aktivitäten des Vulkans Kilauea dazu geführt, dass der US Geological Survey (USGS) die höchste Alarmstufe ausgerufen hat. Die Ausbrüche können auch den Flugverkehr beeinträchtigen.

Demonstrationen:

Landesweit sind Demonstrationen möglich. Ausschreitungen sind nicht auszuschließen. Reisende in städtischen Ballungsgebieten sollten sich über Medien auf dem Laufenden halten und sich von Demonstrationen fern halten.

Allgemeine Hinweise:

Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika warnt vor Attentaten und rät zu besonderer Vorsicht. Für alle Flüge in die USA werden äußerst hohe Sicherheitsmaßnahmen angewendet.

Reisende sollten ausreichend Zeit einplanen, mindestens 3 Stunden, um die Flughafenkontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können. Rechtzeitig sollten sich USA-Reisende bei ihrer Airline erkundigen, welche Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Department of Homeland Security unter http://www.dhs.gov und bei der nachgeordneten Behörde Transportation Security Administration unter http://www.tsa.gov/traveler-information/prohibited-items erhältlich.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in den USA sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

RAUCHVERBOT:

Es gilt ein Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen sowie bei Inlandsflügen. Besonders scharfe Rauchverbote für die gesamte Öffentlichkeit existieren in den Bundesstaaten New York und Kalifornien.

DROGEN:

Bereits der Besitz geringster Mengen von Drogen zieht ausnahmslos eine lebenslange Einreisesperre nach sich und kann zu langjährigen Haftstrafen führen. Hinzu kommen sehr hohe Zollforderungen, schnell über Hunderttausende von US-Dollar. Bereits bei der Einreise in die USA (auch Transit) werden strenge Kontrollen durchgeführt.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Mexiko

Einreise für Deutsche

Deutsche sind als Touristen und Geschäftsreisende für einen Aufenthalt bis zu 180 Tagen visumfrei. Notwendig sind:

- FMM-Dokument (Forma Migratoria Múltiple; ist bei der Fluggesellschaft/Grenzbehörde erhältlich)

- ein bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt

Als Geschäftsreisende oder Techniker nur unter folgenden Bedingungen:

- eine Einladung auf Spanisch mit dem Inhalt, dass Reisende Geschäftstätigkeiten in Mexiko im Auftrag eines Unternehmens eines EU-Landes, von Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und den USA ausführen und das Gehalt für ihre Tätigkeit von diesem Unternehmen und nicht von mexikanischen Unternehmen beziehen

- eine Kopie des Ausweisdokuments des Unterzeichners der Einladung

- für mitgeführte Werkzeuge ein Schreiben, auf dem die Gegenstände aufgelistet sind (Modell, Seriennummer etc.) auf Spanisch oder Englisch

Landesdaten

Lage

Die Vereinigten Mexikanischen Staaten grenzen im Norden an die USA, im Osten an den Golf von Mexiko, im Südosten an Belize, im Süden an Guatemala und im Westen an den Pazifischen Ozean.

Mexiko (amtlich: Estados Unidos Mexicanos, Vereinigte Mexikanische Staaten) ist eine präsidiale Republik mit bundesstaatlicher Verwaltung.

Fläche: 1.958.201 km².

Verwaltungsstruktur: 31 Bundesstaaten (Aguascalientes, Baja California, Baja California Sur, Campeche, Chiapas, Chihuahua, Coahuila, Colima, Durango, México, Guanajuato, Guerrero, Hidalgo, Jalisco, Michoacán, Morelos, Nayarit, Nuevo León, Oaxaca, Puebla, Querétaro, Quintana Roo, San Luis Potosí, Sinaloa, Sonora, Tabasco, Tamaulipas, Tlaxcala, Veracruz, Yucatán, Zacatecas) und der Bundesdistrikt "Distrito Federal" mit der Hauptstadt Mexikos.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 112,3 Millionen

Städte:

Mexico City (2.230 m ü. M., Hauptstadt), ca. 8,6 Millionen

Guadalajara (1.710 m), ca. 1,5 Millionen

Puebla (2.310 m), ca. 1,4 Millionen

Tijuana, ca. 1,3 Millionen

Ciudad Juárez (1.144 m), ca. 1,3 Millionen

León, ca. 1,2 Millionen

Nezahualcóyotl, ca. 1,1 Millionen

Monterrey (580 m), ca. 1,1 Millionen

Chihuahua (1.392 m), ca. 809.200

Mérida (Meereshöhe), ca. 777.600

San Luis Potosí (2.020 m), ca. 722.800

Aguascalientes, ca. 722.300

Hermosillo, ca. 715.100

Saltillo, ca. 709.700

Mexicali (Meereshöhe), ca. 689.800

Culiacán, ca. 675.800

Acapulco de Juárez (Meereshöhe), ca. 673.500

Querétaro, ca. 629.500

Torréon, ca. 608.800

Morelia, ca. 597.500

Veracruz, (Meereshöhe), ca. 554.800

Durango, ca. 518.700

Toluca de Lerdo, ca. 489.300

Mazatlán (Meereshöhe), ca. 381.600

Oaxaca (1.600 m), ca. 255.000

Sprache

Amtssprache ist Spanisch; Englisch wird in den Touristenorten verstanden. Außerdem werden noch über 80 indianische Sprachen gesprochen, die wichtigsten sind Náhuatl (Aztekisch), Maya-Dialekte, Mixtec und Zapotec (etwa 10 Prozent der Bevölkerung sprechen nur indianische Sprachen).

Zeitverschiebung

In Mexiko gibt es drei Zeitzonen:

- Nordwestliche Zone: Bundesstaat Baja California (MEZ -9)

- Pazifikzone: Bundesstaaten Baja California Sur, Chihuahua, Nayarit, Sinaloa, Sonora (MEZ -8)

- Zentralzone: die übrigen Bundesstaaten Mexikos einschließlich Mexiko-Stadt ("Distrito Federal") (MEZ -7)

In Mexiko gilt wie in Mitteleuropa in den meisten Landesteilen die Sommerzeit (April bis Oktober), der Zeitunterschied bleibt daher erhalten.

Stromspannung

110/120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Es sind Flachstecker wie in den USA üblich. Man sollte deshalb Adapter mitnehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist bis zu einer Woche unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Mexiko ist 0052. Die Vorwahl von Mexiko nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Für Ferngespräche innerhalb Mexikos (Direktwahl) müssen die 01, die jeweilige Ortsvorwahl (Clave LADA) und Teilnehmernummer gewählt werden.

Auslandsgespräche lassen sich auch von einer Telefonzelle mit der Aufschrift "caseta de larga distancia" führen: Es wählt ein Operator die gewünschte Telefonnummer, bezahlt wird nach dem Gespräch.

Eine Telefonkarte, die sogenannte "tarjeta telefónica" ("Tarjeta Ladatel") bekommt man in Geschäften, in Kaufhäusern und an Zeitungsständen. Viele Apparate akzeptieren auch Kreditkarten. Ferngespräche aus Hotels sind meist sehr teuer.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 066, Unfallrettung 065 und Feuerwehr 068; "Tourist Help Line": 078, Locatel (offizieller Informationsdienst in Mexico City; hilft auch im Falle von vermissten Personen weiter) (55) 56 58 11 11, Homepage: www.locatel.df.gob.mx.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900, GSM 1900, 3G 850 und 3G 850/1900.

GSM 1900-fähig sind Triband- und Quadband-Handys.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Mexiko von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .mx

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

5. Februar (Tag der Verfassung)

19. März (Geburtstag von Benito Juárez)

1. Mai (Tag der Arbeit)

16. September (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

19. November (Jahrestag der Revolution von 1910)

25. Dezember (Weihnachten)

31. Dezember (Silvester)

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird er auf den darauffolgenden Arbeitstag verschoben.

An folgenden Tagen können Institutionen und einige Geschäfte geschlossen sein oder geänderte Öffnungszeiten haben:

6. Januar (Heilige Drei Könige)

29. März (Gründonnerstag)

30. März (Karfreitag)

5. Mai (Schlacht von Puebla)

2. November (Allerseelen)

12. Dezember (Tag der Jungfrau von Guadeloupe)

Schulferien sind von Mitte Juli bis Ende August. Haupturlaubszeiten für Geschäftsleute sind die zweiwöchigen Osterferien sowie Mitte bis Ende Dezember. Sofern Feiertage auf einen Dienstag oder Donnerstag fallen, wird dies häufig für ein verlängertes Wochenende genutzt.

Öffnungszeiten

- Banken: Mo bis Fr 9-17 Uhr (kleine Filialen bis 13.30 Uhr), einige wenige Filialen sind auch samstags 9-14 Uhr geöffnet

- Wechselstuben ("casa de cambio") in der Regel: Mo bis Fr 8.30-18 Uhr, Sa und So 8.30-14 Uhr

- Kaufhäuser und Supermärkte: Mo bis So 8/10-20/21 Uhr, immer mehr Supermärkte sind 24 Stunden geöffnet, kleinere Geschäfte sind meist zwischen 13 und 16 Uhr geschlossen

- Behörden: Mo bis Fr 9-13 Uhr. Ministerien und andere staatliche Institutionen: Mo bis Fr 10-14 Uhr, 16/17-20/21 Uhr

- Büros: Mo bis Fr 8-14 Uhr, 16-21 Uhr. Es gibt keine "offiziellen" Öffnungszeiten

- Post: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr

Kleidung

Je nach Jahreszeit, Klimazone und Höhenlage sollte man unterschiedliche Kleidung mitnehmen. Von Oktober bis Anfang März (Trockenzeit) ist wärmere Kleidung angebracht, während man von Mitte März bis Mai Sommerkleidung und von Juni bis September (Regenzeit) Sommer- und Übergangskleidung sowie Regenschutz dabeihaben sollte. In den höher gelegenen Orten, insbesondere in Mexico City, sollte man während des ganzen Jahres wegen der starken Temperaturschwankungen immer auch Wollsachen mitnehmen. Frauen sollten auf freizügige Kleidung (Trägerhemden, Shorts u.Ä.) verzichten, um Belästigungen zu vermeiden. Außerhalb der Touristenzentren sollte man möglichst nicht in kurzen Hosen oder gar in Badekleidung unterwegs sein. In Kirchen findet man mit kurzen Hosen und nackten Schultern gar keinen Einlass. In Hotels und Restaurants der gehobenen Kategorie ist für den Herrn Jackett und Krawatte erforderlich.

Geschichte/Politik

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Besiedlung Mexikos schon um 20.000 v. Chr. begann. Vor dem Aztekenreich, das die Spanier unter ihrem Feldherren Cortés eroberten, gab es bereits viele hochentwickelte Kulturen. Die erste Hochkultur war die der Olmeken (1.500 bis 300 v. Chr.), die am Golf von Campeche entstand. In deren Epoche gab es die ersten pyramidenförmigen Tempelanlagen. Zu dieser Zeit entstanden im Hochland auch die ersten städtischen Siedlungen. Während der klassischen Kulturperiode (etwa 250 v. bis 900 n. Chr.) taten sich vor allem die Maya mit der Gründung ganzer Stadtstaaten in den Wäldern von Chiapas und auf Yucatán hervor. In der Zeit nach 900 lösten die Tolteken, Mixteken und zuletzt die Azteken, die sich bereits Mexica nannten, einander ab.

1517 erreichten spanische Seefahrer unter Hernández de Cordoba die Küste von Yucatán. Hernán Cortés, der 1519 im heutigen Veracruz an Land gegangen war, nahm bald darauf den Aztekenherrscher Moctezuma II. gefangen und tötete ihn. Kaiser Karl V. machte Cortés zum Gouverneur von "Neuspanien". Die indianische Bevölkerung wurde durch eingeschleppte Krankheiten, unmenschliche Arbeitsbedingungen und Misshandlungen drastisch reduziert. Spanische Missionsorden setzten gewaltsam die Christianisierung durch.

1821 wurde die Unabhängigkeit erklärt und ein Kaiser ausgerufen. Bereits 1823 wurde Mexiko Republik. Im Mexikanischen Krieg (1846 bis 1848) verlor Mexiko etwa die Hälfte seines Territoriums an die USA. Bis 1850 lösten sich annähernd 50 Regierungen ab.

Porfiro Diaz, der nach 1867 die Macht ergriff, regierte 30 Jahre lang als Diktator, der zwar das Land modernisierte, aber das Volk in immer tiefere Armut stürzte. Nach dem Bürgerkrieg, der von 1910 bis 1917 dauerte, wurde die mexikanische Verfassung proklamiert, die - mit wenigen Veränderungen - bis heute gilt. Ihre Hauptziele sind Bodenreform, soziale Gerechtigkeit, Ausbau des Bildungswesens und die Einschränkung kirchlicher Macht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem Mexiko ab 1942 auf Seiten der Alliierten kämpfte, gab es einen weiteren Industrialisierungsschub. Die Abfolge ziviler Präsidenten seit 1946, die alle der Institutionalisierten Revolutionspartei (PRI) angehörten, zeugt politisch von einem gefestigten Staatswesen der präsidialen Bundesrepublik. Anfang der 80er begann jedoch eine wirtschaftliche Krise, durch Misswirtschaft und Korruption verursacht, die zu Umstrukturierungen in Politik und Wirtschaft sowie zu einem rigorosen Sparprogramm führten. Ausgelöst durch ethnische und soziale Konflikte kam es ab 1994 zum Aufstand der indianischen Landbevölkerung, der von der Zapatistischen Nationalen Befreiungsarmee (EZLN) geführt wurde.

Wirtschaft

Mexiko ist ein bedeutendes Bergbauland. Es besitzt zahlreiche Vorkommen an mineralischen Bodenschätzen. Sehr produktiv sind vor allem die kleineren und mittleren Bergbauunternehmen. Derzeit werden 45 unterschiedliche Metallerze und Mineralien gefördert.

Nach Russland, den USA und Saudi-Arabien ist Mexiko der viertgrößte Erdölproduzent. Allerdings ist der Erdölrausch der späten 70er Jahre, von dem die Mexikaner sich enorme Entwicklungsimpulse erhofft hatten, längst verflogen. Immerhin kam es durch die Expansion auf dem Erdölsektor zu einer eindrucksvollen Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes.

Mexiko ist trotz der fortgeschrittenen Industrialisierung noch weitgehend landwirtschaftlich geprägt. Die mexikanische Landwirtschaft beschäftigt 40 Prozent der Arbeitskräfte, hat aber nur einen Anteil von etwa 9 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Die mexikanische Forstwirtschaft leidet unter einem Mangel an Produktivität. Auch die Wiederaufforstung liegt im Argen. Der Raubbau in den tropischen Regenwäldern des Südens nimmt beängstigende Formen an.

Beim Tourismus nimmt Mexiko im Bereich der Drittweltländer inzwischen eine Spitzenposition ein. Der Fremdenverkehr ist einer der wichtigsten Devisenbringer des Landes.

Religion

Knapp 90 Prozent der Einwohner Mexikos sind Anhänger des Katholizismus, der mit präkolumbianischen Glaubensvorstellungen durchsetzt ist, 5 Prozent sind Protestanten. Daneben gibt es Minderheiten, wie etwa Juden und Bahai.

Vegetation

Mexiko ist die Heimat von fast 30.000 Spezies blühender Pflanzen einschließlich 1.000 Orchideenarten. Es gibt 58 staatliche Parks und Biosphären-Naturschutzgebiete. Die Flora ist sehr artenreich. Viele europäische Nutzpflanzen wie Mais, Tomaten und Tabak stammen aus Mexiko.

In der Wüste und Halbwüste Mexikos gedeihen Arten, die in ihrem Gewebe große Feuchtigkeitsmengen speichern können. Zahlreich vertreten sind Feigenkakteen.

Die Gras- und Strauchsteppe zeigt demgegenüber stärkeren Bewuchs und kann sich nach ergiebigeren Niederschlägen in üppiges Gras verwandeln. Auch hier gibt es viele Arten von Kakteen, ferner Mesquitesträucher, Yuccapalmen und die "Chaparrales" genannten Dornensträucher, außerdem Agaven und den von den Indios "Peyotl" genannten, berauschend wirkenden Kaktus.

Die Westliche, die Östliche und die Südliche Sierra Madre sowie der Vulkangürtel, die das Zentrale Hochland einfassen, sind reich an Laub- und Nadelwald. Immergrüner Tropenwald steht nahe des südwestlichen Küstenstreifens am Golf von Mexiko. In den amphibischen Küstenbereichen gedeihen Sumpfpflanzen, Bambus und Mangroven. Ausgedehnte Buschvegetation prägt entlang der Pazifikküste Mittel- und Südmexikos sowie im Norden der Halbinsel Yucatán das Landschaftsbild.

Tropischen Regenwald findet man im Süden der Halbinsel Yucátan, in Chiapas, Tabasco und Veracruz.

Tierwelt

Viele der zahlreichen Schutzgebiete würden in Europa eher als Naherholungsgebiete oder Freizeitparks bezeichnet werden. Mexikos einstmals reiche und zum Teil einzigartige Fauna wurde durch rücksichtslose Jagd stark dezimiert. Die verbliebenen, offiziell geschützten Tierarten (Jaguar, Puma, Ozelot, Luchs, Ameisenbär und Luchs, um nur einige zu nennen) haben sich in die Berge und Urwälder zurückgezogen. Affen sowie Papageien, Kolibris, Pelikane und andere Wasser- und Sumpfvögel sind in freier Wildbahn noch reichlich vorhanden. Reptilien wie Leguane, Schildkröten und Schlangen (darunter einige sehr giftige) ebenfalls.

Die meisten Tiere bekommt man auf der Halbinsel Baja California zu sehen. Hier können Seelöwen, Robben, Seeotter, Pelikane, Meeresschildkröten und andere Küstenbewohner noch relativ unbehelligt leben. Im Frühjahr ist der Naturpark Ojo de Liebre an der Westküste (bei Guerro Negro) einen Besuch wert. Denn dorthin kommen trächtige Wale von weither, um zu kalben und ihre Jungen in der geschützten Bucht die ersten Wochen sicher zu umhegen.

An der Südküste von Yucatan und im Golf von Mexiko sind zutrauliche Delfine keine Seltenheit - oft begleiten sie Ausflugs- oder Fährboote bis zum Hafen.

Kulinarisches

Da Mexiko aus mehreren Regionen besteht, gibt es auch in der Küche regionale Unterschiede. Während in den Ebenen die deftig-scharfen Rindfleischgerichte vorherrschen, sind die Küstenregionen für ihre raffinierten Kompositionen aus Langusten, Garnelen und Fisch aller Art bekannt. Doch die Grundlage der meisten Gerichte ist die "Tortilla", dieser feine Fladen aus Maismehl. Die Tortilla ist Nahrung und Werkzeug zugleich. Tortillas sind sowohl Bestandteil von Suppen als auch von Gemüsegerichten. In Streifen geschnitten, ersetzt sie die Nudel oder ist, knusprig geröstet, Beilage zu Gerichten aus Schweinefleisch, Huhn, Rindfleisch oder den braunen "Frijoles" - den Bohnen, die in fast allen Gerichten verwendet werden.

In den Küchen Mexikos findet man die für den europäischen Gaumen oft überraschenden indianischen Spezialitäten, vermischt mit der Kochkunst der spanischen Eroberer. Die mexikanische Küche ist scharf - verursacht durch die 200 verschiedenen Chilisorten, die jedem Gericht eine eigene Note verleihen.

Mexikos Cantinas bieten eine reiche Auswahl an Biersorten. Man darf sich nicht wundern, wenn auf dem Rand einer Bierdose eine Prise Salz und etwas Zitronensaft gereicht werden. Das ist angesichts der Hitze als Ausgleich des Mineralstoff- und Vitaminhaushaltes gedacht.

Souvenirs

Die beste Einkaufsmöglichkeit, auch für Souvenirs, ist der Markt. Wer sich Zeit zum Herumstöbern nimmt, kann Kostbarkeiten finden. In den Läden und Kaufhäusern sind die Preise festgelegt, auf dem Markt kann (und soll) man handeln. Man kann nach Kunsthandwerk Ausschau halten. Dieses kann recht abwechslungsreich sein: farbenfroh, geheimnisvoll oder auch surrealistisch. Viele Materialien werden von den Handwerkern benutzt: Silber (Mexiko ist der weltgrößte Hersteller von Silbererzeugnissen), Gold (Schmuckstücke von erstaunlicher Verarbeitung zwischen 14 und 18 Karat), Kupfer (vom kleinen traditionellen Schmuckstück bis zum großen Küchengerät - in Santa Clara del Cobre befindet sich das Nationalmuseum für Kupferwaren), Onyx (ein marmor-ähnlicher Edelstein für Zierobjekte), Keramik (eine erstaunlich reiche Auswahl von gebrannter Keramik, die in Oaxaca schwarz und in Tlaquepaque rot ist, bis zu feinen Fayencen und Glaskeramik), Lackarbeiten (Schatullen, Tabletts und Möbel), Stoffe (Baumwolle, Wolle, Seide und alle sonstigen Naturfasern mit phantasievollen Stickereien, Kleidung und Teppiche) und auch Masken (eines der reizvollsten Kunsthandwerke in Mexiko: Abbilder von Göttern und Teufeln).

Klimainformationen

Im südlichen Landesteil und in Yucatán ist das Klima unterhalb 800 m heiß tropisch und feucht. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in dieser Gegend Mexikos über 25 °C.

Ab 800 m Höhe bis etwa 1.800 m ist das Klima gemäßigt. Es werden im Durchschnitt Temperaturen zwischen 18 und 22 °C gemessen, wobei die Temperaturen auf einer Höhe von 1.500 m am angenehmsten sind.

Die kalte Klimazone Mexikos beginnt ab einer Höhe von 2.000 m, auf der sich auch Mexiko City (2.240 m) befindet. In dieser Zone liegt die durchschnittliche Jahrestemperatur bei etwa 15 °C. Im Winter ist es tagsüber mit 20 bis 25 °C recht warm, nachts jedoch sogar frostig. Im Sommer von April bis Ende Juni ist es mittags mit Höchsttemperaturen zwischen 25 und 30 °C sehr warm. Die Trockenzeit dauert von Oktober bis Mai.

Zur Regenzeit zählen die Monate Juni bis September. In dieser Zeit regnet es meistens heftig (sehr schwül), jedoch nur selten für längere Zeit.

Bei einem Aufenthalt im Gebiet Mexico City muss die meiste Zeit mit sehr schlechter Luft gerechnet werden. Reisende mit Atemproblemen sollten sich mit Medikamenten entsprechend darauf einstellen.

Beste Reisezeit

Mexiko bietet ganzjährig je nach Reiseziel gute Gelegenheiten Urlaub zu machen.

Sehr gut sind die Bedingungen jedoch im Zeitraum von etwa Oktober bis April, in dem es warm und relativ trocken ist. Allerdings ist in dieser Zeit auch mit höheren Reisekosten zu rechnen.

Während der Regenzeit von Ende Mai bis September gibt es meist kurze Regenschauer am Nachmittag.

In den Küstenregionen ist es im Sommer sehr heiß und schwül. Dagegen herrscht auf den Hochplateaus über 2.000 m das ganze Jahr über angenehmes warmes und trockenes Klima.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA CT mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie):

Chloroquin (Resochin, Weimerquin)

Verbreitung

Kein Übertragungsrisiko besteht in Stadtgebieten, z.B. Mexico City, in den Touristenzentren am Pazifik oder Golf von Mexiko (z.B. Acapulco, Cancún) sowie im zentralen Hochland (Sierra Madre).

Ein sehr geringes Risiko gibt es im Gebiet der Huatulco Bay in der Provinz Oaxaca.

Ein mäßiges Malariarisiko besteht ganzjährig in von Touristen selten besuchten, ländlichen Gebieten unterhalb von 1.000 Metern (z.B. Chiapas, Chihuahua, Oaxaca, Guerrero, Campeche, Quintana Roo, Sinaloa, Michoacan, Nayarit, Hidalgo, Colima, Tabasco). Erhöhtes Übertragungsrisiko in den Monaten höheren Niederschlags (Juni bis November). Nur Malaria tertiana (P. vivax).

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

MEXIKO-CITY: Dr. Armin Reimers Hauser (spricht Deutsch), Vito Allessio Robles 117/104,, Mexico City 20, Tel. (55) 56 61 90 23.

CANCÚN:Dr. Carlos M. Robles Cruz, Blvd. Luis Donaldo Colosio,, Cancún, Tel. (998) 71 47 09 85.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Mexikanischer Peso (mex$)

1 Mexikanischer Peso = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 21,86 mex$

1 US-$ = ca. 18,63 mex$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert von 10.000 US-$

Deklaration: Ja - bei Einfuhr generell von Fremdwährung sowie bei der Einfuhr von Landeswährung im Gegenwert von über 10.000 US-$.

Ausfuhr Fremdwährung: deklarierte Beträge abzüglich Umtauschbeträge

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert von 10.000 US-$

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: US-$, Britische Pfund und Euro werden bei Banken und Wechselbüros ("casas de cambio") akzeptiert. Das Währungszeichen für den mexikanischen Peso in Mexiko ist "$". Darüber hinaus sind die Preise auch durch "M$", "MX$" oder "MN" (Moneda Nacional) gekennzeichnet. Preise in US-Dollars erkennt man durch die Kürzel "US$" oder "USD". Wechsel- und Einlösebelege sind aufzubewahren. Bargeld in Fremdwährung sollte nur in Höhe des unmittelbaren Bedarfs gewechselt werden. Banktransfers sollten wegen langer Überweisungsdauer vermieden werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, Visa, American Express) - gängige Kreditkarten werden fast überall akzeptiert, allerdings kann es in Einzelfällen zu Zahlungsschwierigkeiten mit ausländischen Kreditkarten kommen. Bargeldauszahlungen sind gegen Vorlage der Kreditkarte und eines Ausweises bei Banken möglich.

Geldautomat: Ja - das Abheben von Bargeld mit den gängigen Kreditkarten und oftmals mit Girocard (mit Maestro-Logo) ist in den größeren Städten möglich. >>> Geld sollte aus Sicherheitsgründen nur in Begleitung sowie in öffentlichen Gebäuden (z.B. Hotels oder Bank) abgehoben werden, da es zu Überfällen mit Todesfolge auch von ausländischen Reisenden gekommen ist.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Touristenhotlines:

- landesweit:

INFOTUR (Centro Integral de Atención al Turista; Ciat): Das Zentrum erteilt touristische Informationen und z.B. Hilfe bei Pannen unter der Telefonnummer 078 oder 0180 00 06 88 39 (jeweils 24 Stunden).

Homepage: www.sectur.gob.mx

- Mexiko City:

Tourism Secretary of Mexico City, kostenlose Hotline im Falle touristischer Fragen: Tel. 01 800 008 90 90

Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara Mexicano-Alemana de Comercio e Industria, A.C.)
Ciudad de México
Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara Mexicano-Alemana de Comercio e Industria, A.C.)
Apartado Postal 10-872
11002 Ciudad de México /Distrito Federal/Mexico
(0052 55) 15 00 59 10
(0052 55) 15 00 59 00
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Confederación de Cámaras Nacionales de Comercio, Servicos y Turismo
(CONCANACO/SERVYTUR)
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Balderas 144
Col. Centro
06070
México /Distrito Federal/Mexico
(0052 55) 57 09 11 52
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Sehenswertes

Mexiko City

Die Hauptstadt liegt in einem von über 2.200 m hohen, gewaltigen Bergzügen umgebenen Talkessel. In unmittelbarer Nähe der Stadt erheben sich eindrucksvoll zwei schneebedeckte Fünftausender: die Vulkane Popocatépetl und Ixtaccíhuatl. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des denkmalgeschützten Centro Histórico de la Ciudad gruppieren sich um den Zócalo, den Hauptplatz, an dem der mächtige, 1523 begonnene Nationalpalast, die barocke Kathedrale (die größte Kirche Lateinamerikas) mit wertvoller Einrichtung und die Kirche Sagrario Metropolitano stehen. Darüber hinaus gibt es das Azteken-Ausgrabungsgebiet Templo Mayor (mit hochinteressantem Museum), die stimmungsvolle Plaza Santo Domingo, die Plaza Garibaldi (mit Markt und allabendlicher Mariachi-Musik) und den viel besuchten Alameda-Park, an dessen Ostseite der prunkvolle Palacio de Bellas Artes (Ballet Folklórico, Opern und Konzerte), der langsam in den sumpfigen Boden zu versinken droht.

Besuchenswert ist ferner der riesige Park Bosque de Chapultepec, die grüne Lunge der Stadt. Außer schönen alten Bäumen und vielen Freizeit-Attraktionen beherbergt er eine Anzahl erstklassiger Museen, darunter mit dem Anthropologischen Museum eines der schönsten Museen der Welt.

Yucatán

Diese im Osten Mexikos gelegene flache Halbinsel trennt den Golf von Mexiko von der Karibik. Die der Karibik zugewandte Seite ist durch ihre tropische Küstenlandschaft mit traumhaften weißen Sandstränden, Palmen sowie den vorgelagerten Inseln und Korallenriffen ein Paradies für Urlauber und die beliebteste Ferienregion Mexikos. Die Palette der Badeorte reicht dabei vom größten Badeort Cancún mit seinem karibischen Trubel über entlegenere Ferienzentren wie Pamul, Akumal und Xcaret bis hin zu verträumten Strandidyllen auf der Isla Mujeres. Fast überall laden Korallenriffe zum Tauchen inmitten exotischer Fischschwärme ein, besonders bekannt sind die Riffe der Isla de Cozumel. In Yucatán, auch "Land der Maya" genannt, befinden sich viele beeindruckende Maya-Ruinen, darunter die großartige Anlage von Chichén Itzá sowie die Ruinen von Tulum und Cobá.

Chiapas

Der südliche Bundesstaat Chiapas ist geprägt von zerklüftetem Hochland und subtropischem Regenwald. Er gehört landschaftlich gesehen zu den schönsten Mexikos. Hier befinden sich sechs sehenswerte Naturparks, unter ihnen der Cañón del Sumidero, Agua Azul und Lagunas de Montebello. Mittelpunkt des zentralen Hochlandes ist die bezaubernde Kolonialstadt San Cristóbal de las Casas, die mit alten Patiohäusern und engen, kopfsteingepflasterten Gassen ihr koloniales Bild in einer noch sehr ursprünglichen Region bewahrt hat und stark indianisch geprägt ist. In Chiapas befindet sich auch die Ruinenstadt Palenque, die zu den mächtigen Städten aus der klassischen Epoche der Maya-Zivilisation (300 - 900) gehört und als reizvollste Ausgrabungsstätte Mexikos gilt. Ursprüngliche Dschungellandschaft und anmutige Bauweise machen den besonderen Reiz dieser Anlage aus. Sehenswert sind vor allem der Tempel der Inschriften mit seinen über 600 in die Innenwand eingemeißelten Hieroglyphen, in der man erst 1949 die noch unversehrte Grabkammer des Priesterkönigs Pacal entdeckte, sowie das Museum, in dem unter anderem die Objekte aus dem Grab der Roten Königin gezeigt werden.

Baja California

Die 1.300 km lange Halbinsel Baja California, die im Norden Mexikos liegt und im Westen vom Pazifik im Osten vom Golf von Kalifornien begrenzt wird, war lange ein Geheimtipp bei Sportanglern aus der ganzen Welt. Mittlerweile weist Baja California schöne, mit Rücksicht auf die natürlichen Gegebenheiten erschlossene Ferienorte an traumhaften Sandstränden auf, wie etwa Tijuana, La Paz, Ensenada und San José del Cabo. Unter anderem in der Bahía Magdalena und der Laguna San Ignacio können ab Mitte Dezember Grauwale beobachtet werden, die hierherkommen, um sich zu paaren und zu kalben. Das Innere der Halbinsel ist dagegen sehr karg und beeindruckt mit einer grandiosen Landschaft, die durch Wüste, Kakteen, bizarre Canyons sowie verlassene Missionsorte gekennzeichnet ist und zu Wanderungen einlädt.

Oaxaca

Die Kolonialstadt Oaxaca liegt im gleichnamigen Bundesstaat inmitten eines ausgedehnten Hochplateaus zwischen steil aufragenden Gebirgszügen der Sierra Madre del Sur. Sie wurde 1529 von den Spaniern gegründet. Die gut erhaltenen Straßenzüge der schachbrettartig um den Zócalo angelegten Stadt mit ihren einstöckigen Patiohäusern aus der Kolonialzeit ließen Oaxaca zu einem Touristenklassiker werden. Der zentrale Platz der Stadt, der Zócalo, ist ideal für eine Ruhepause. Eingerahmt von spanischen Kolonnaden mit Restaurants und Straßencafés findet man in einer parkähnlichen Anlage Bänke, Schatten spendende Bäume sowie einen Musikpavillon, in dem abends Konzerte gegeben werden. An der Nordseite des Platzes steht die Kathedrale, die 1733 fertig gestellt wurde und deren barocke Fassade sehenswert ist. Im Museo Regional de Oaxaca, das im ehemaligen Kloster Santo Domingo untergebracht ist, werden eine umfangreiche ethnographische Ausstellung, präkolumbianische Stücke, Exponate aus der Kolonialzeit sowie zeitgenössische Kunst gezeigt. Hier befindet sich auch der berühmte Schatz aus dem Grab Nummer sieben von Monte Albán. Oaxaca ist nicht zuletzt der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch der im Umkreis von 25 km gelegenen prähistorischen Ausgrabungsstätten Monte Albán, Mitla und Yagul.

Monte Albán

Monte Albán, die wichtigste Stätte der Zapoteken, befindet sich nur neun km südwestlich von Oaxaca. Um 500 v. Chr. wurde von den Olmeken auf einem eingeebneten Plateau (750 x 250 m) eine Kultstätte angelegt. Später befand sich dort der Tempelbezirk der zeitweise mit rund 35.000 Einwohnern bedeutendsten Stadt der Zapoteken, die bis rund 800 n. Chr bewohnt wurde. Dann wurde Monte Albán weitgehend verlassen; die Mixteken nutzen nur noch die alten Grabkammern als Begräbnisstätte für ihre Herrscher. Die ausgedehnte Ruinenanlage, die einen überwältigenden Blick auf das Tal von Oaxaca bietet, gruppiert sich um einen zentralen Platz, der von verschiedenen Gebäuden, Tempeln, einem Observatorium, Gräbern und Ballspielplätzen umgeben wird. Besonders sehenswert sind Los Danzantes (um 700 v. Chr.), Steinplatten mit Reliefs, die Menschen in seltsamen Verrenkungen darstellen.

Teotihuacán

Die Metropole im mexikanischen Hochland, die rund 45 Kilometer nördlich von Mexiko City liegt, war in der Zeit zwischen 100 v. Chr. und 700 n. Chr. die größte und bedeutendste Stadt Amerikas. Warum sie verlassen wurde - schon die nachfolgenden Tolteken fanden um 900 nur Ruinen vor -, weiß niemand genau. Die ausgegrabenen Pyramiden, Tempel und Heiligtümer sind sorgfältig restauriert und gehören zu den beeindruckendsten in ganz Mexiko. Sie geben, zusammen mit den zahlreichen Resten ehemaliger Wohnanlagen, ein gutes Bild der damaligen Zweihunderttausend-Einwohner-Stadt.

Guadalajara

Mexikos zweitgrößte Stadt liegt in knapp 1.600 m Höhe, hat ein sprichwörtlich angenehmes Klima und noch viel europäisch-koloniale Atmosphäre im Stadtkern. Man findet gepflegte Parkanlagen, elegante Wohnviertel sowie breite, freundliche Avenidas und Einkaufsstraßen. Sehenswert sind in Guadalajara außerdem die Wandbildmalereien von José Clemente Orozco, der zu den bedeutendsten Muralisten (Wandbildmalern) der Welt gehört.

Acapulco

Mexikos berühmtestes Seebad ist nichts für Freunde verträumter Fischerdörfer. Zunächst waren es amerikanische Urlauber, die den heruntergekommenen Hafenort an der schönen Hufeisenbucht entdeckten. Dann, in den späten 1950er Jahren, begann der internationale Touristenrummel. Hoteltürme schossen wie Pilze aus dem schmalen Streifen zwischen Strand und grünen Hügeln. Heute ist Acapulco ein Mekka für alle, die saubere Strände (es gibt zwanzig verschiedene) und warmes Wasser, kombiniert mit 24 Stunden Urlaubstreiben, suchen.

Puebla

Puebla besitzt einen historischen Kern mit spanisch-kolonialer Atmosphäre. Es gibt zahlreiche besuchenswerte Kirchen und Museen. Die Wände der Häuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert sind mit bunten Kacheln verziert. Um den prachtvollen Hauptplatz Zócalo gruppieren sich die interessantesten Bauten, darunter die riesige Kathedrale im Renaissance-Stil und das Bischöfliche Palais, beide mit kostbarer Barock-Ausstattung.

Taxco

Die wunderschön inmitten einer Hügellandschaft gelegene Stadt ist eine der am wenigsten berührten Kolonialstädte Mexikos, die komplett unter Denkmalschutz steht. Taxco war einst ein Zentrum des Silberbergbaus. Noch heute gibt es hier über hundert Silberschmiede-Werkstätten. Im Gewirr von teils steilen Kopfsteinpflaster-Gässchen entdeckt man zahllose malerische Winkel und intime Plätze mit blumengeschmückten Kolonialhäusern. Am kleinen Zócalo, dem Hauptplatz, erhebt sich die 1758 vollendete herrliche Kirche San Sebastián y Santa Prisca. Sie ist im typisch spanischen Stil des Churriguerismus verziert.

Xochicalco

Die über 12 Quadratmeter große festungsartige Ruinenstätte, deren Blütezeit als Handelszentrum und religiöse Metropole im Zeitraum vom siebten bis zehnten Jahrhundert lag, zeigt großartige Steinreliefs, die auf toltekischen Einfluss schließen lassen. Wenige kurvenreiche Kilometer südwestlich entfernt, verstecken sich die berühmten Grutas de Cacahuamilpa. Diese größten und sehenswertesten Tropfsteinhöhlen des Landes liegen mitten im Nationalpark gleichen Namens.

Uxmal

Hier kann man den klassischen Stil der Maya (siebtes bis zehntes Jahrhundert) am allerbesten studieren. Die Stadt war knapp einen Quadratkilometer groß und wird heute noch von der 38 m hohen "Pyramide des Wahrsagers" überragt, zu deren Spitze 118 extrem steile Stufen führen. Eindrucksvoll ist auch das um einen viereckigen Innenhof angelegte "Haus der Nonnen", in dem aber keine Nonnen wohnten, sondern vermutlich als Götter-Opfer ausgesuchte Jungfrauen ihre letzten Tage verbrachten.

Chichén Itzá

Dies ist die berühmteste, meistbesuchte und am besten restaurierte aller Mayastädte auf der Halbinsel Yucatán. Sie wurde von den Maya um 450 n. Chr. gegründet und um 1.000 von den Tolteken übernommen, die aus dem 1200 km entfernten Tollán bei Teotihuacán eingewandert waren. Mehr als hundert Jahre haben die Ausgrabungs- und Restaurierungsarbeiten der acht km² großen Anlage gedauert. Besonders eindrucksvoll sind die Pyramide "El Castillo", die als steinerner Kalender diente, der prächtige, von tausend Säulen umgebene Kriegertempel sowie der 145 m lange und 37 m breite Ballspielplatz, der größte und schönste, der je entdeckt wurde. Das rituelle Spiel der Maya verlangte, dass die Spieler einen Hartgummiball durch steinerne Ringe schlagen mussten - aber nicht etwa mit Hilfe von Händen oder Füßen, sondern lediglich mit Knie, Hüfte oder Ellbogen. Der Verlierer wurde den Göttern geopfert.

Cancún

Ganz Cancún ist ein Ferienzentrum neuesten Zuschnitts. 1970 lebten hier noch maximal 200 Menschen, heute sind es etwa 200.000, die vorwiegend vom Tourismus leben. Cancún besteht aus einem Zentrum etwas abseits des Meeres und einer schmalen, 20 km langen Landbrücke zwischen einer Lagune und dem Meer. Dieser schmale Streifen ist vollständig mit Hotels bebaut. Geboten wird alles, was den vorwiegend US-amerikanischen Urlaubern gefällt: endlos lange, blendend weiße Karibikstrände, türkisfarbene Lagunen, alle denkbaren Sportmöglichkeiten, fantasievoll konzipierte Hotelbauten, viel Abendunterhaltung, klimatisierte Einkaufszentren mit erlesenen Boutiquen und Feinschmecker-Restaurants.

Barranca del Cobre

Die "Kupferschlucht" ist eigentlich ein ganzes Netz von Schluchten, das sich durch die Sierra Tarahumara im Nordwesten Mexikos zieht. Mit ihren bis zu 1.500 m breiten und zum Teil mehr als einen Kilometer senkrecht abfallenden Felswänden ist dieses Naturwunder ums Vierfache größer als der weltberühmte Grand Canyon in den USA. 1961, nach neunjähriger Bauzeit, wurde die ungewöhnlich kühn angelegte Streckenanlage der Eisenbahn Chihuahua al Pacífico vollendet. Sie überwindet annähernd 2.500 Meter Höhenunterschied, führt über 39 Brücken und durch 86 Tunnel und bietet atemberaubende Ausblicke. Am Aussichtspunkt El Divisadero, einem der Höhepunkte der 13-stündigen Reise, hält der Zug eine Viertelstunde lang, damit sich die Passagiere in Ruhe umschauen und fotografieren können.

Reisehinweise

Sicherheitslage:

Die Sicherheitssituation des Landes verschlechtert sich derzeit. Sie ist durch die Zunahme der Kriminalität (auch Organisierte Kriminalität) geprägt: Erpressungen, Entführungen, Überfällen, Morde. Verbrechen werden auch bei Tag und überall verübt. Im Rahmen der gewaltsamen Kämpfen zwischen der Polizei und dem Militär auf der einen Seite und der Organisierten Kriminalität sowie den Drogenbanden auf der anderen Seite kamen schon viele Menschen ums Leben, auch Unbeteiligte. Polizisten können ebenfalls in die Verbrechen verwickelt sein.

Die Sicherheitslage kann sich jederzeit durch Anschläge gegen Politiker im Zusammenhang mit der Übergabe des Präsidentenamtes am 1. Dezember 2018 verschärfen.

Zu vermehrten Protesten kann es außerdem rund um den 2. Oktober anlässlich des Jahrestags des Massakers an friedlich demonstrierenden Studenten im Stadtteil von Mexiko City, Tlatelolco, vor 50 Jahren kommen. Demonstrationen sollten gemieden werden, da Gewalteskalationen nicht selten sind. Es kann zeitweise zur Blockade von Hauptverkehrsstraßen durch Demonstranten kommen.

Das Auswärtige Amt rät dringend ab von Reisen:

- in die Grenzgebiete USA/Mexiko

- in die Städte Acapulco (Zona Diamante und Pie de la Cuesta ist davon ausgenommen), Chihuahua, Ciudad Juarez, Culiacán, Tijuana

- in die Bundesstaaten:

> Colima (mit Ausnahme der Hafenstadt Manzanillo)

> Michoacán und Jalisco - dies gilt jeweils nur für die ländlichen Gebiete

> Guerrero - dies gilt nur für Überlandfahrten

> Sinaloa (davon ausgenommen sind die Stadt Mazatlán, die Region "Zona Dorada" und die Bahnstrecke von Ferrocarril Chihuahua al Pacífico, kurz "El Chepe" genannt)

> Tamaulipas

Von nächtlichen Aufenthalten im Zentrum von Stadt Cancún rät das Auswärtige Amt ab.

Zu besonderer Vorsicht wird in Guadalajara und Umgebung (Jalisco) geraten, da es hier derzeit zu Auseinandersetzungen zwischen der Organisierten Kriminalität und den Sicherheitskräften kommt.

Reisende sollte sich vor Ort genau über die Gefahrensituation informieren und sich durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen darauf einstellen (z.B. durch Meiden von Stadtteilen).

Frauen sollten wegen zunehmenden Übergriffen nachts oder in einsamen Gegenden nur in Begleitung unterwegs sein.

Bei Überlandfahrten wird auf vielen Strecken zu besonderer Vorsicht geraten.

Im Falle eines Überfalls sollte Reisende keine Gegenwehr leisten, um durch Waffen nicht verletzt zu werden. Die üblichen Sicherheitsmaßnahmen für Reisen (wichtige Dokumente in der Unterkunft verwahren etc.) sollte beachtet werden.

Gefahren durch Natureignisse:

- Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov, www.wunderground.com/tropical und www.proteccioncivil.gob.mx.

- Vulkan:

Wegen erhöhter Aktivität des Vulkans Popocatepetl muss die von den zuständigen Behörden verhängte Sicherheitszone mit einem Radius von 12 km um den Krater in jedem Fall gemieden werden. Hinweise sind abrufbar unter www.cenapred.gob.mx > Volcán Popocatépetl.

- Erdbeben:

Im September 2017 haben sich im Bundesstaat Oaxaca und Zentralmexiko zwei starke Erdbeben ereignet, die zu vielen Toten sowie großen Sachschäden geführt haben.

Mit weiteren Beben muss gerechnet werden (so geschehen Mitte Februar 2018 bei Mexiko-City), da sich das Land in einer Erdbebenzone befindet.

Informationen: www.atlasnacionalderiesgos.gob.mx, https://www.ready.gov/earthquakes.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Ausweispflicht:

Reisende sollten bei Kontrollen neben dem Reisepass auch die Bescheinigung parat haben, die den Aufenthaltsstatus enthält (FMM oder FMI etc.).

Taxis:

Generell sollten nur Taxis benutzt werden, die sich an den offiziellen Taxiständen befinden. Alternativ können Taxis auch telefonisch angefordert werden. Taxis sollten jedoch nicht wegen Gefahr von Raubüberfällen an der Straße gestoppt werden.

Überlandreisen:

- Reisende, insbesondere Mietwagenfahrer, sind durch Raubüberfälle gefährdet. Sie sollten bei Reisen mit dem Auto nicht bei Dunkelheit unterwegs sein.

- Pausen etc. sollten nur an Autobahnhaltestellen, Tankstellen oder Haltebuchten gemacht werden, wenn sich auch andere Personen dort aufhalten.

- Wird man am Straßenrand darauf aufmerksam gemacht, Pannenhilfe zu leisten, sollte besser an der nächsten Tankstelle gehalten werden, um Unterstützung dafür anzufordern.

- Anhalter sollten nicht mitgenommen werden.

- Reisende, die abgelegene Bereiche des Landes erkunden wollen, sollten in diesen Fällen Fremdenführer in Anspruch nehmen, die mit Ausweisen von Sectur ("Secretaria de Turismo" - www.sectur.gob.mx) ausgestattet sind.

- Bei Überfällen sollte man sich nicht wehren, da die Kriminellen in der Regel daraufhin Gewalt anwenden und die Opfer verletzen oder gar töten.

Busse:

- Überfälle auf Busse stellen ebenso ein Risiko für Reisende dar.

Busse sind darüber hinaus in technischer Hinsicht oftmals ein Problem, da sie sich in schlechtem Zustand befinden. Davon ausgenommen sind Busse der Luxusklasse oder ersten Klasse, sie können daher als Reisemittel genutzt werden.

- Zur Ruinenstadt Teotihuacán sollten als Verkehrsmittel nur Touristenbusse, keine Linienbusse benutzt werden.

Drogen:

Drogen ein- und auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist streng verboten!

Fotografieren:

Fotos von Personen sollten nur mit deren persönlicher Erlaubnis gemacht werden.

Alkohol:

Es darf kein Alkohol abseits von Lokalen in der Öffentlichkeit konsumiert werden.

Bitte auch den Abschnitt "Reisehinweise" beachten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Bahamas

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 3 Monate. Notwendig sind: mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass, Rück- oder Weiterreiseticket und -dokumente sowie ausreichender Geldmittel für den Aufenthalt.

Landesdaten

Lage

Die Bahamas, die zum Britischen Commonwealth gehören, bestehen sowohl aus etwa 700 Inseln, von denen nur rund 30 bewohnt sind, als auch aus fast 2.500 Cays (Korallenriffe). Die Inseln liegen etwa 80 km südöstlich vor der Küste von Florida/USA und erstrecken sich in einem rund 1.100 km langen Bogen bis in die Nähe der Antillen-Insel Hispaniola (Haiti/Dominikanische Republik).

Fläche: 13.939 km.

Verwaltungsstruktur: 31 Distrikte.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 391.000

Städte:

Nassau (Hauptstadt) auf der Insel New Providence ca. 249.000

Freeport auf der Insel Grand Bahama ca. 26.900

Zu den Out Islands gehören Acklins und Crook Island, die Abaco-Inseln, Andros, Berry Islands, Bimini, Cat Island, Eleuthera mit Harbour Island, Exuma, Inagua, Long Island, Mayaguana und San Salvador.

Sprache

Die Landessprache der Bahamas ist Englisch; darüber hinaus wird kreolisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Da auf den Bahamas die Sommerzeit gilt (mit kleinen Abweichungen sowohl bei Beginn als auch am Ende), bleibt auch während der europäischen Sommerzeit der Zeitabstand gleich.

Stromspannung

120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Man sollte einen Adapter mitnehmen, da auf den Bahamas amerikanische Stecker üblich sind.

Telefon/Post

Post

Die Postbeförderung nach Europa dauert ca. 7-10 Tage.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Bahamas lautet 001242, die Vorwahl nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141. Auf den Bahamas sind ausreichend öffentliche Telefone vorhanden, von denen mit Telefonkarten auch Auslandsgespräche geführt werden können (günstig; die Telefongebühren von den Hotels aus sind dagegen sehr teuer).

NOTRUFNUMMERN: Polizei und Feuerwehr 919, Unfallrettung 367 40 82 oder 367 29 11, Krankenhaus 367 25 10.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 1900, 3G 850.

Derzeit gibt es einen Roamingvertrag mit dem Anbieter E-Plus auf den Bahamas.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .bs

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

10. Januar (Tag des Mehrheitsprinzips)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

21. Mai (Pfingstmontag)

1. Juni (Tag der Arbeit, erster Freitag im Juni)

10. Juli (Unabhängigkeitstag)

6. August (Emanzipationstag, erster Montag im August)

8. Oktober (Tag der Entdeckung)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Die bahamaische Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September. Die Oster- und Weihnachtswoche ist für Geschäftsbesuche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Sa 9-17 Uhr;

Banken: Mo bis Do 9.30-15 Uhr, Fr 9.30-17 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-17.30 Uhr, Sa 8.30-12.30 Uhr (in Nassau und Freeport);

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr.

Kleidung

Sommer- und Sportkleidung ist für den Tag angebracht. Leichte Wollsachen oder eine Sommerjacke sollte man für die doch recht kühlen Abende dabeihaben. In First-class Hotels und im Casino wird meist von männlichen Gästen verlangt, eine Krawatte und ein Jackett zu tragen. Im Sommer und Herbst ist es sinnvoll, einen Regenschirm oder Regenbekleidung mitzunehmen. Eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich. Im Stadtzentrum von Nassau ist das Tragen von Badebekleidung nicht gestattet.

Geschichte/Politik

Die ersten Anzeichen einer Besiedelung der Bahamas lassen sich bereits auf das Jahr 500 v. Chr. zurückdatieren, als einige friedfertige Indianerstämme auf den bahamaischen Inseln lebten. 1492 landete Christoph Columbus auf dem Out-Island San Salvador; ein großes Kreuz in der Nähe von Cockburn Town auf San Salvador erinnert noch heute an dieses Ereignis. Columbus nannte die Inseln "West Indies" , entsprechend seiner Suche nach einem Seeweg nach Indien. Die Spanier tauften die Inseln später "baja mar", Inseln der flachen See, woraus der heutige Name Bahamas entstanden ist. Nachdem zwischen 1500 und 1520 beinahe die gesamte Inselbevölkerung von den Spaniern als Sklaven in die Gold- und Silberminen Südamerikas verschleppt worden war, blieben die Inseln lange Zeit fast unbewohnt. Um 1648 ließen sich dann sowohl englische Siedler auf der Suche nach Glaubensfreiheit als auch Siedler von den Bermuda-Inseln auf der Insel Eleuthera (das griechische Wort für Freiheit) nieder. Ab dem späten 18. Jahrhundert (circa ab 1785) kamen dann auch Aussiedler aus den Südstaaten der USA auf die Inseln, die mit der unabhängigen amerikanischen Nation nicht einverstanden waren.

Mehr als 200 Jahre waren die Bahamas britische Kronkolonie. Am 10. Juli 1973 erlangten die Bahamas auf friedlichem Wege die nationale Unabhängigkeit: Sie gehören jedoch weiterhin, wie die meisten ehemaligen britischen Kolonien, zum britischen Commonwealth.

Wirtschaft

Der größte Wirtschaftsfaktor der Bahamas ist der Tourismus. Die Besucherzahlen steigen kontinuierlich und liegen im Moment bei über drei Millionen Gästen im Jahr. Das Bankwesen ist der zweitwichtigste Wirtschaftsfaktor, da die Inseln bedeutende Steuervergünstigungen bieten (u.a. Zollfreiheit und keine Einkommens- oder Körperschaftssteuern). Daneben gibt es Fischfang und Fischverarbeitungsbetriebe, Lebensmittelexporte und Musikproduktionen.

Religion

Die Einwohner der Bahamas sind Christen unterschiedlicher Konfession. Dazu gehören Katholiken (ca. 20 Prozent), Baptisten und Anglikaner. Minderheiten sind Juden, Moslems und Anhänger von Naturreligionen.

Vegetation

Auf einigen Inseln gibt es große Pinienwälder, in den feuchteren Gebieten auch Kiefern; an den Küsten wachsen Mangroven. Die meisten Gebiete haben jedoch eine savannenartige Vegetation.

Tierwelt

Auch wenn die Bahamas insgesamt artenarm sind, so kann man in den verschiedenen Schutzgebieten der Inseln doch einige interessante Tiere entdecken wie zum Beispiel Leguane, Schildkröten und Delphine.

Beeindruckend ist die Vogelwelt der Bahamas, hier leben unter anderem Flamingos, der Nationalvogel der Bahamas, Kolibris und verschiedene Papageienarten.

Kulinarisches

Der berühmte Cocktail "Bahama Mama" ist selbstverständlich wie alle anderen Cocktails auf den Bahamas mit dem einheimischen weißen Rum. Die Bahama Mama enthält Rum, Amaretto, Orangensaft, Ananassaft, etwas Bier und etwas Grenadine. Die Küche der Bahamas besteht hauptsächlich aus Fischgerichten, gegrillt, gekocht oder fritiert. Dazu wird in den meisten Fällen eine würzige Mischung aus Reis mit Erbsen (Peas'n'Rice) gereicht. Besondere Spezialitäten sind "Conch" (eine große rosafarbene Meeresmuschel) und "Baked Crab" (gebackene Krebse). Frisches Obst, insbesondere tropische Früchte, fehlen nie. Süßspeisen sind "Guana Duff" und "Johnny Cake" (mit Butter überzogenes Maisbrot).

Sitten und Gebräuche

Die Musik ist das bestimmende Element des Lebens - überall wird gesungen und getrommelt. Der Calypso ist ein typischer Rhythmus, auch den Goombay hört man auf der mit Ziegenfell bespannten Holztrommel als Trommelrhythmus überall.

Souvenirs

Beliebte Artikel aus der Karibik sind Strohprodukte und bunte Batikstoffe. Schmuck aus Muscheln ist typisch für die Karibikinseln. In Nassau kann zollfrei eingekauft werden (Schmuck, Parfum und Kameras). Wegen der interessanten grafischen Gestaltung sind Münzen (quadratisch und sechseckig) und besonders die Drei-Dollar-Note der Bahamas beliebte Andenken und Mitbringsel für Sammler.

Klimainformationen

Das Klima auf den Bahamas ist eines der besten der Welt. Die durchschnittlichen Temperaturen, die während eines Jahres gemessen werden, betragen etwa 23 °C. Die meisten Tage sind sonnig und warm, die Nächte aber eher kühl. Auf den Bahamas regnet es nur selten. Der meiste Regen fällt in den Monaten Juni bis Oktober. Selbst dann treten aber auch nur kurze Regenschauer auf. Die durchschnittlichen Temperaturen im Juli und August liegen bei 27-28°C; selten wird es heißer als 32°C. Das Wasser hat im Sommer eine Durchschnittstemperatur von 27°C. Die südlichen Passatwinde sorgen in dieser eher heißen Zeit immer für eine angenehme Kühle.

Beste Reisezeit

Reisen auf den Bahamas sind das ganze Jahr angenehm. Die Hauptreisezeit ist von November bis April. Zu dieser Zeit herrschen auf den Bahamas durchschnittliche Temperaturen von 21 bis 26°C.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine (sehr selten auf Great Exuma).

Verbreitung

Die Bahamas sind malaria-frei; Ausnahme: sehr selten auf Great Exuma.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Bahama-Dollar (B$)

1 Bahama-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,18 B$

1 US-$ = ca. 1,01 B$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ empfohlen. Für Einwohner der Bahamas gelten andere Bestimmungen.

Einfuhr Landeswährung: nur nach vorheriger Genehmigung der Zentralbank der Bahamas erlaubt.

Deklaration: Ja - bei Ein- und Ausreise ab einem Gegenwert von 10.000 B$

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Für Einwohner der Bahamas gelten andere Bestimmungen.

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 200 B$ pro Person.

Umtausch: US-$ werden als Zahlungsmittel akzeptiert, kein Umtausch notwendig.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Geschäften und Restaurants fast überall akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist in größeren Orten mit Kreditkarten, zum Teil auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo und PIN) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden bei einigen Banken umgetauscht. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig

Auskunftstellen

Bahamas Ministry of Tourism
Bolam House,
George St.
Nassau
Bahamas Ministry of Tourism
P.O. Box N-3701
Nassau/Bahamas
(001 242) 302 20 98
(001 242) 302 20 00
www.gobahamas.com
tourism@bahamas.com

The Bahamas Chamber of Commerce
Shirley Street Collins Avenue
Nassau
Bahamas Chamber of Commerce
P.O. Box N-665
Nassau/Bahamas
(001 242) 322 46 49
(001 242) 322 21 45
www.gobahamas.com
info@thebahamaschamber.com

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

Visa-Anträge können in einem der folgenden drei "Visa Application Centres" eingereicht werden:

UK Visa Application Centre
TLScontact
Chausseestrasse 18/18a
10115
Berlin
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr und 12.30-14.30 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Bismarckstraße 101
40210
Düsseldorf
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 9-12 Uhr, 13.30-15 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Altheimer Eck 11
80331
München
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fri 9-14.30 Uhr)

Honorarkonsulat der Bahamas
Burggraben 6
65929
Frankfurt am Main
(069) 42 08 90 27
(069) 42 08 90 20
BahamasHC@herzog-hc.de
Mo, Di u Do 10-16 Uhr sowie nach Vereinbarung

Von Deutschland

zuständig Kingston/Jamaika:

Embassy of the Federal Republic of Germany
10 Waterloo Road
Kingston 10
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 444
Kingston 10/Jamaika
(001 876) 620 54 57
(001 876) 631 79 35/36
info@kingston.diplo.de
Amtsbezirk: Jamaika sowie die Bahamas, die Cayman-Inseln, die Turks- und Caicos-Inseln

Von Deutschland

außerdem in Nassau/Bahamas:

Honorary Consul of Germany
Sandyport Office Center
Lagoon Court Building
Suite 115
Nassau
Honorary Consul of Germany
P.O. Box N-1724
Nassau/New Providence/Bahamas
(001 242) 327 11 73
(001 242) 327 11 63
nassau@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bahamas
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Kingston

Bahamas High Commission
10 Chesterfield Street
London W1J 5JL - Großbritannien
(0044 20) 74 99 99 37
(0044 20) 74 08 44 88, 76 59 08 29
information@bahamashclondon.net
u.a.

Sehenswertes

Nassau

Nassau, die Hauptstadt und "First Lady" der Bahamas, ist eine kleine, charmante Inselstadt im Nordosten der wirtschaftlich bedeutenden New Providence Island, die mit circa 700 Inseln sowie fast 2.500 Riffs die Bahamas bilden.

Die an einem sonnenüberfluteten Hügel am Meer gelegene Stadt ist der Regierungssitz der Bahamas, das Geschäftszentrum und zugleich die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum der Inselgruppe sowie ein wichtiger internationaler Finanzplatz. Durch die vorgelagerten Inseln wird ein Schutzwall für den bedeutenden Hafen der Hauptstadt gebildet, an dem täglich riesige Kreuzfahrtschiffe anlegen.

Im Jahr 1660 als Charles Town gegründet, wurde Nassau 1690 nach dem englischen König Wilhelm III. von Oranien-Nassau umbenannt. Die lebhafte Vergangenheit der Bahamas ist in der Hauptstadt bis heute präsent. Das Britische Empire setzt noch immer die Akzente im Leben der modernen Stadt, deren Reiz durch eine interessante Mischung aus karibischem Lebensgefühl und kolonialem Charme gebildet wird. Alte Forts, pastellfarbene, historische Gebäude im englischen Kolonialstil und gemütliche alte Holzhäuser verleihen der Stadt ihr einzigartiges Ambiente. Einen schönen Blick über die Insel und bis nach Paradise Island gewährt Water Tower auf einer Anhöhe beim 1793 erbauten Fort Fincastle.

Die Bay Street ist ein beliebtes Ziel für einen Einkaufsbummel. An der pulsierenden Geschäftsader, die parallel zur Hafenpromenade verläuft, gibt es von englischen Stoffen über französische Parfums bis hin zu Schweizer Uhren und italienischer Mode alles zu kaufen, was das Herz begehrt - und das auch noch zollfrei. Einheimische Produkte werden vor allem auf dem Straw Market angeboten, der neben Lebensmitteln auch Kunsthandwerk in allen Variationen bietet. Schöne Souvenirs sind schmuckvolle Accessoires aus Stroh, wie Körbe, Taschen und Hüte, Batikarbeiten sowie bahamaischer Tee und Gewürze.

Abacos

Diese Inselgruppe gehört zu den Out Islands. Die hell gestrichenen Häuser der Siedlungen haben den Charme des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Das Leben auf dieser Inselgruppe ist recht beschaulich. Auf der Insel Green Turtle Cay existiert sogar Fahrverbot für Pkws. Der rot-weiß-gestreifte Leuchtturm von Hope Town ist das Wahrzeichen der Abacos. Die klaren und ruhigen Gewässer und zahlreiche Riffe bieten Seglern, Tauchern und Anglern ideale Reviere.

Andros

Vor der größten Insel der Bahamas liegt das Andros Riff oder Great Barrier Reef. Es ist das zweitgrößte Riff der westlichen Hempisphäre und erstreckt sich über 229 Kilometer vor der Ostküste von Andros. Das Wasser ist klar und die Farbenpracht der Unterwasserwelt ist unvergleichlich. Taucher erforschen auch gerne die "Blue Holes", vom Wasser überspülte kreisrunde Felslöcher. Auf Andros soll der Schatz des Piraten Sir Henry Morgan versteckt sein, nach dem immer noch gesucht wird.

Biminis

Auf den von Nordamerika schnell zu erreichenden Inseln treffen sich die Sportangler aus aller Welt. Die Inseln sind sehr klein, zählen aber zu den besten Sportfischgebieten der Welt. Auch Ernest Hemingway angelte hier, sein Blue Marlin Cottage kann besichtigt werden. Zahlreiche Wracks vor den Küsten Biminis, u.a. vermutet man auch Reste der Sagenstadt Atlantis in zehn Metern Tiefe, bieten Tauchern genügend Gelegenheit, in der Tiefe zu forschen.

Eleuthera

Die erste im Jahre 1647 besiedelte Insel gilt als Heimat der Ananas, zu deren Ehren im Juni das "Pinapple Festival" abgehalten wird. Die kilometerlangen Strände sind rosafarben und eine außergewöhnliche Attraktion für die Besucher. Die malerischen Häfen und Dörfer sind touristische Anziehungspunkte ebenso wie Spanish Wells, das im Norden Eleutheras gelegen ist.

Heiraten auf den Bahamas

Die standesamtliche Trauung kann in Nassau oder in Freeport durch den Registrar General erfolgen (auf den Out Islands ist es der örtliche Commissioner). Einer der Partner muss dafür persönlich beim Registrar General einen Antrag stellen. Vorgeschrieben sind 14 Tage Mindestaufenthalt, die jedoch auf Antrag verkürzt werden kann. Folgende Dokumente müssen vorgelegt werden: Geburtsurkunde, Kopie der Meldebestätigung am Wohnort, Reisepass. Alle Dokumente müssen auf englisch übersetzt und beglaubigt sein oder direkt als internationale Dokumente ausgestellt sein. Die Hochzeiten mit Reservierungen, Trauzeugen, Übersetzungen werden gerne über das Fremdenverkehrsamt oder auch das Hotel organisiert. Zunächst sollte dazu das Fremdenverkehrsamt im Heimatland kontaktiert werden.

Reisehinweise

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical sowie unter www.bahamas.gov.bs/nema/). Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Es wird geraten, außerhalb von Hotels, vor allem bei größeren Menschenansammlungen wie auf Märkten oder Busbahnhöfen, keine Wertgegenstände und nur im benötigten Umfang Bargeld mitzunehmen.

Wichtige Dokumente wie Reisepass oder Flugticket sollten im Hotelsafe hinterlegt und nur in Kopie mitgenommen werden.

Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung drohen hohe Geld- oder Haftstrafen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Puerto Rico

Einreise für Deutsche

Deutsche sind im Rahmen des "U.S. Visa Waiver Program" als Touristen oder Geschäftsreisende visumfrei für maximal 90 Tage.

Notwendig sind:

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

- ein für den gesamten Aufenthalt gültiger ePass, elektronischer Reisepass

- ESTA (Electronic System for Travel Authorization): Die elektronische Einreiseerlaubnis ESTA muss vor der beabsichtigten Einreise (spätestens 72 Stunden vor Einreise oder dem Transit) im Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta gegen eine Gebühr von 14 US-$ eingeholt werden.

ePass und ESTA sind auch für Kinder erforderlich.

VISUMPFLICHT:

Staatsangehörige von Deutschland sind dann visumpflichtig, wenn sie:

- sich seit dem 1. März 2011 im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan oder Syrien aufgehalten haben

- neben einem Pass eines VWP-Landes noch einen irakischen, iranischen, sudanischen oder syrischen Reisepass besitzen, also eine doppelte Staatsbürgerschaft haben

Landesdaten

Lage

Puerto Rico ist ein mit den USA frei assoziierter Staat (die Puertoricaner sind Bürger der USA mit US-amerikanischem Reisepass, aber ohne Wahlrecht dort).

Puerto Rico ist die kleinste und östlichste Insel der Großen Antillen und ist im Norden vom Atlantik und im Süden vom Karibischen Meer begrenzt. Zu Puerto Rico gehören auch die bewohnten Inseln Culebra und Vieques. Die nächsten Nachbarn sind im Westen die Dominikanische Republik und im Osten die Amerikanischen und die Britischen Jungferninseln.

Fläche: 8.959 km² (ca. 160 km lang und ca. 50-60 km breit).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 3,75 Millionen.

Städte:

San Juan (Hauptstadt) ca. 395.300

Bayamon ca. 208.100

Carolina ca. 176.800

Ponce ca. 166.300

Caguas ca. 142.900

Guaynabo ca. 97.900

Arecibo ca. 96.400

Mayagüez ca. 89.100

Sprache

Die Amtssprache Puerto Ricos ist Spanisch. Englisch wird besonders in den Touristengebieten und Geschäften weitgehend verstanden und (meist) auch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Es sind amerikanische Stecker in Gebrauch. Man sollte deshalb unbedingt einen Adapter mitnehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Puerto Rico ist 001787, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Puerto Rico nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141. Es gibt Telefonkarten auf Puerto Rico; man bekommt sie in einigen Tankstellen, in einer Reihe von Postämtern, vor allem aber in Apotheken. Ferngespräche von einer öffentlichen Telefonzelle sind erheblich preiswerter als vom Hotel.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Puerto Rico von O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .pr

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Heilige Drei Könige)

30. März (Karfreitag)

13. Mai (Muttertag)

17. Juni (Vatertag)

22. November (Erntedankfest)

25. Dezember (Weihnachten)

Darüber hinaus können an folgenden Tagen die Banken und Behörden geschlossen sein:

15. Januar (Martin Luther King; jeweils am dritten Montag im Januar)

19. Februar (Tag des Präsidenten)

22. März (Emanzipationstag; Ende der Sklaverei)

28. Mai (Heldengedenktag)

4. Juli (Unabhängigkeitstag)

25. Juli (Tag der Verfassung)

3. September (Tag der Arbeit)

8. Oktober (Columbus-Tag)

11. November (Tag der Veteranen)

19. November (Tag der Entdeckung Puerto Ricos)

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr ca. 9-15.30 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa ca. 9-17 Uhr, Einkaufszentren Mo bis Do, Sa 8-18 Uhr, Fr 8-21 und So 11-17 Uhr;

Post: Mo bis Fr ca. 7.30-16.30 Uhr, Sa 8.30 bis 12.00 Uhr;

Verwaltungsbüros: Mo bis Fr ca. 8.30-12, 13-16.30 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über empfiehlt es sich, leichte Sommerkleidung dabeizuhaben, die atmungsaktiv und gut waschbar sein sollte. Für die Abende, bei Aufenthalten in den Bergen und wegen klimatisierter Räume sollte man auf jeden Fall zusätzlich leichte Wollsachen mitnehmen. Eine Regenjacke ist ganzjährig nötig. Es ist außerdem empfehlenswert eine gute Sonnenbrille einzupacken. Bade- und Strandkleidung sollte man nur am Strand oder in den Resortanlagen tragen. Abends wird vor allem in San Juan Wert auf gepflegte Kleidung gelegt.

Geschichte/Politik

Höhlenzeichnungen zeugen noch heute davon, dass die Insel seit mehr als zweitausend Jahren bewohnt ist. 1493 wurde sie von Kolumbus entdeckt. Im Laufe der folgenden drei Jahrhunderte verteidigten sich die ersten spanischen Siedler gegen Franzosen, Engländer und Holländer. Schließlich gewährten die Spanier Puerto Rico eine eingeschränkte Autonomie. Nach dem spanisch-amerikanischen Krieg von 1898 trat Spanien die Insel an die Vereinigten Staaten ab. 1917 wurden die Puertoricaner zu US-Bürgern. 1952 erhielt die Insel den Status eines halbautonomen Bundesstaats, der mit den USA assoziiert ist. Die Männer müssen Militärdienst leisten, dürfen aber nicht an den amerikanischen Präsidentschaftswahlen teilnehmen und ihr Vertreter im Kongress hat kein Stimmrecht. Auf der anderen Seite müssen sie keine Bundessteuern bezahlen.

Wirtschaft

Die Wirtschaft ist ganz auf Fabrikation und Verarbeitung orientiert. Heute produzieren rund 2000 Fabriken eine breite Produktpalette, von Disketten bis zu Unterwäsche und Kaugummi - natürlich in erster Linie für den riesigen amerikanischen Markt. Gewinne, die US-Unternehmen in Produktionsanlagen auf Puerto Rico erwirtschaften, sind von der Bundessteuer befreit. Das sichert direkt oder indirekt rund 300.000 Arbeitsplätze.

Aussagekräftig in Bezug auf den Wohlstand der Puertoricaner ist wohl die dramatisch gestiegene Zahl der Privatfahrzeuge. Derzeit sind es 1,5 Millionen. Auf der Insel wird fast genauso viel Benzin verfahren wie auf allen anderen karibischen Inseln zusammengenommen.

Der Dienstleistungssektor mit dem Tourismus an der Spitze spielt eine Schlüsselrolle in der Wirtschaft, gleiches gilt für die Bauwirtschaft. Die Landwirtschaft, einst der wichtigste Faktor der Inselökonomie, trägt heute, nachdem der Export von Zucker, Kaffee und Tabak zurückgegangen ist, nur noch knapp drei Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei.

Vegetation

Die Nordküste (Atlantik) ist feucht und grün. An der Südküste (Karibik) wachsen stachelige Feigenkakteen, Yuccas und Mesquitbäume. Die "Commonwealth Forest Reserves", die Waldvorräte der Insel, reichen von küstennahen Mangrovenwäldern mit großem Vogelbestand bis hin zu dichten Gebirgswäldern aus Bergpalmen. Sehr reizvoll sind auch die Wälder in den Karstgebieten, die sich von Manati nach Aquadilla erstrecken.

Zum Schutz ihres größten und schönsten Naturreservates hat das Amt für Umweltschutz den Bau einer Schnellstraße durch den tropischen Regenwald El Yunque gestoppt. Statt dessen wurde ein Schulungszentrum für karibische Regenwald-Experten eingerichtet. Damit war ein wesentlicher Schritt in Richtung Naturschutz getan, denn El Yunque ist einer der fünf noch existierenden großen tropischen Regenwälder auf unserer Erde.

Tierwelt

Große wilde Tiere leben auf Puerto Rico in Freiheit nicht mehr. Wilden Mungos kann man noch begegnen, auch anderen kleinen Tieren. Mit etwas Glück sieht man einen der farbenprächtigen puertoricanischen Papageien, die unter Artenschutz stehen. Ab und zu ist der scheue kleine Coqui-Frosch zu hören. Da dieser winzige (höchstens 2,5 cm große) Ureinwohner nur auf puertoricanischem Boden überleben kann, ist er zum nationalen Maskottchen geworden.

Kulinarisches

In San Juan hat man die Wahl zwischen chinesischer, japanischer, thailändischer, spanischer, französischer, mexikanischer, arabischer und amerikanischer Küche. Echte einheimische Kost sind "arroz con pollo" (Huhn mit orangerot gefärbtem Reis und verschiedenen Gewürzen), "lechón asao" (im Erdofen gegartes Schweinefleisch), "pasteles" (Pasteten auf Kochbananen, Yuca und Yautia, mit Schweinefleisch, Kichererbsen, hartgekochten Eiern und Paprikaschoten gefüllt und in Bananenblätter gegart), "asopao de marisco" (Fischeintopf) und "sancocho" (Eintopf aus Knollengewächsen und Hackfleisch). Beliebte Beilagen sind "tostones" (gebackene grüne Bananen), "mofongo" (Bananenmus mit Knoblauch und Schweineschwarte) und "amarillos" (süße Bananen in Butter oder Öl sautiert).

Der populärste Nachtisch ist Flan, eine puddingartige Masse aus Käse, Kokosnuss oder Vanille. Eine weitere beliebte Spezialität ist "guava con queso" (kandierte Früchte mit Käse). Dazu genießt man am besten eine Tasse des starken café puertorriqueno mit oder ohne Milch.

Nationalgetränk ist der Rum; er wird auf der Insel produziert und ist preisgünstig. Ein weiteres einheimisches Getränk ist inzwischen weltweit bekannt: die Pina Colada, die mit viel Rum in einer ausgehöhlten Ananas serviert wird. Erwähnenswert ist auch das Bier der hier beheimateten Brauereien. Wer nichtalkoholische Getränke bevorzugt, kann zwischen zahlreichen Fruchtsäften aus einheimischen Früchten wählen.

Sitten und Gebräuche

Die Indianer sehen dieses Land als geheiligt an. So haben sie enge mythische Verbindungen zu Regenwäldern, Wüsten, Strand, Gebirgen, Höhlen, dem offenen Meer und den Flüssen. Dies drückt sich noch in vielen ihrer alten Bräuche aus.

Souvenirs

Das puertoricanische Kunstgewerbe ist in erster Linie für das Schnitzen der "Santos" bekannt, kleinen hölzernen Figuren von Heiligen oder religiösen Szenen. Diese Tradition geht auf die vorchristlichen afrikanischen Totem-Figuren zurück. Aber die "Santos", die heutzutage geschnitzt werden, sind eindeutig katholische Heilige. Die Figuren sind so gefragt, dass antike Stücke inzwischen sehr teuer geworden sind.

Mundillo, die ursprünglich aus Spanien stammende Spitze, wird von Kunsthandwerkern zu Deckchen, Tischbändern, Kragen, Tischtüchern und ähnlichem verarbeitet. Ein weiteres beliebtes Kunsthandwerk ist die Herstellung von Masken wie den "Vejigantes", die aus Kokosnüssen bestehen und beim traditionellen Loiza-Festival getragen werden, oder die Masken aus Pappmaché, die man beim Karneval von Ponce trägt.

Als Kolumbus erstmals in Borinquen (wie man die Insel damals nannte) an Land ging, entdeckte er die Hängematten der Indianer, die danach in Europa bekannt wurden. Bis zum heutigen Tag werden in Puerto Rico Hängematten gefertigt. Diese und die anderen kunsthandwerklichen Erzeugnisse sind auf der ganzen Insel zu finden.

Klimainformationen

Puerto Rico hat subtropisch/tropisches Klima. Das ganze Jahr über herrschen angenehme Temperaturen (max. zwischen 27 und 30°C). Die niedrigsten Temperaturen bewegen sich zwischen 21 und 24°C. In den Hochlagen ist es üblicherweise immer etwas kühler. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei ca. 75-80 Prozent. Mit kurzen Regenschauern ist fast täglich zu rechnen. Die Nordküste ist regenreicher als die Südküste. Die Wassertemperaturen schwanken zwischen 26 und 28°C.

Beste Reisezeit

Am besten bereist man Puerto-Rico in der sogenannten Trockenzeit von Dezember bis März, in der gleichzeitig Hochsaison ist.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Puerto Rico ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

SAN JUAN: 809 Ashford Medical Center, Dr. E. Roig-Casanova, 1451 Ashford Ave.,, San Juan, Tel. (0787) 724 50 03.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: US-Dollar (US-$)

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,15 US-$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Gegenwert von über 10.000 US-$. In Bezug auf Devisenfragen gelten "miteinander verwandte" juristisch als eine Person!

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von fast allen größeren Hotels, den größeren Restaurants, den internationalen Autovermietern, den größeren Geschäften (besonders Shopping-Malls) akzeptiert. Barzahler müssen in Hotels oder bei der Anmietung eines Kfz immer Vorauszahlungen leisten.

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten kann in allen größeren Orten Geld abgehoben werden.

Reiseschecks: Ja - werden nur in US-$ empfohlen. Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Auskunftstellen

Puerto Rico Tourism Company (PRTC)
La Princesa Bldg.
2 Paseo La Princesa
San Juan /Puerto Rico
(001 787) 721 24 00

Cámara de Comercio de Puerto Rico
Puerto Rico Chamber of Commerce
100 Calle Tetuán
Viejo San Juan
San Juan 00902/Puerto Rico
(001 787) 721 60 60
camarapr@camarapr.net

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Miami/USA:

Consulate General of the Federal Republic of Germany
100 North Biscayne Boulevard
Suite 2200
Miami , FL 33132-2381/USA
(001 305) 358 03 07
(001 305) 358 02 90
www.miami.diplo.de
info@miami.diplo.de
Amtsbezirk: Staat Florida sowie Puerto Rico und die Amerikanischen Jungferninseln

Von Deutschland

außerdem in Puerto Rico:

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
San Juan Copters Hangar Lot 1, South Access
Isla Grande Airport
San Juan /PR 00907/Puerto Rico
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
PO Box 810343
Carolina/San Juan/PR 00981-0343/Puerto Rico
(001 787) 722 83 46
(001 787) 600 10 71
san-juan@hk-diplo.de
Puerto Rico
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland, Miami

Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
Pariser Platz 2
10117
Berlin
(0 30) 83 05 10 50
(0 30) 8 30 50
www.us-botschaft.de
Mo bis Fr 8.30-17.30 Uhr
(keine Visa sowie keine Visa-Informationen)

Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
- Konsularabteilung -
Clayallee 170 (Besuchsanschrift)
14195
Berlin
Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika

Pariser Platz 2
10117 Berlin
(0 30) 831 49 26
(0 30) 308 30 50 (keine Visa-Anfragen)
consberlin@state.gov
persönliche Vorsprache nur nach schriftl. oder telefon. Terminvereinbarung über die Servicenummer (03 22) 21 09 32 43

Amerikanisches Generalkonsulat
Gießener Straße 30
60435
Frankfurt/M.
(0 69) 75 35 22 77
(0 69) 753 50 (Telefonauskünfte für Einzelfälle Mo bis Fr 14-16 Uhr)
frankfurtvisainquiries@state.gov
persönliche Vorsprache nur nach telefon. Terminvereinbarung über Servicenummer 0900 185 00 55 (Gebühr 1,86 Euro/Min.)

Ärztliche Hilfe

SAN JUAN: 809 Ashford Medical Center, Dr. E. Roig-Casanova, 1451 Ashford Ave.,, San Juan, Tel. (0787) 724 50 03.

Sehenswertes

San Juan

Die ersten Europäer nannten die Insel "San Juan", die Stadt dagegen "Puerto Rico" ("Reicher Hafen"). Erst später wechselten die beiden Namen.

Das historische Viertel der Stadt ist als militärisches Bollwerk ausgelegt und hat sich allmählich zu einer attraktiven Wohn- und Einkaufsgegend entwickelt. Es wurde 1521 gegründet und unlängst liebevoll restauriert, um die besten Beispiele der spanischen Kolonialarchitektur des 16. und 17. Jahrhundert aufzuzeigen. Charakteristisch sind die engen, gewundenen Gassen, die auf großzügig angelegte Plazas hinführen. Berühmt sind El Morro, die riesige Festung, die ab 1540 von den Spaniern gebaut wurde, um den Hafen der Stadt zu schützen, und La Fortaleza, der wunderschöne, kreideweiße, festungsartige Palast, der 1532 erbaut wurde und Sitz der Gouverneure von Puerto Rico ist.

"El Morro" ist sechsstöckig, mit drei Meter dicken Wällen. Die Festung besitzt ein Gewirr von unterirdischen Gängen, Verliesen, Kasematten, Vorposten und Vorbauten. Das Fort "San Cristobal", 1771 erbaut und 1783 erweitert, stellt den Gegenpart zu "El Morro" dar. Es ist 45 m hoch und nimmt eine Fläche von fast 11 Hektar ein. Dieses Meisterwerk militärischer Architektur besitzt fünf unabhängige Flügel, die durch Burggräben und unterirdische Gänge verbunden sind. Der Bau der massiven Stadtmauer, welche die Altstadt umgibt, begann um 1630. Zwei parallele, fast 13 m hohe Wälle wurden aus soliden Sandsteinblöcken gemauert.

Ponce

Ponce, eine der größten Städte von Puerto Rico, wurde 1692 gegründet. Das Museum of Art ist ein Museum von Weltrang und enthält über 1.000 Gemälde und 400 Skulpturen, darunter eine einzigartige Sammlung europäischer Kunstwerke zum Thema Karibik.

Eine faszinierende Aussicht auf den Übergang zwischen Meer und Gebirge bei Ponce bietet der Gipfel "El Vigia Hill", von dem früher die Späher Ausschau nach feindlichen Schiffen hielten. Der 33 m hohe Aussichtsturm "La Cruz del Vigia" steht Besuchern offen.

Ganz in der Nähe liegt das "Tibes Indian Ceremonial Center", der älteste bislang entdeckte Friedhof der Antillen, der zudem sieben "bateyes" (Spielfelder) enthält, einige davon mit Felszeichnungen, die auf ein dem heutigen Fußball ähnliches Ballspiel hinweisen. Auf einer der Flächen sind Steinreihen so angeordnet, dass sie während der Sonnenwende genau nach der Sonne ausgerichtet sind. Deshalb gilt Tibes als präkolumbianisches Observatorium.

Mayagüez

Der Zoo von Mayagüez beherbergt zahlreiche Vogelarten, Säugetiere und Reptilien, die teils in Käfigen, teils in Freigehegen in einer abwechslungsreichen Landschaft aus kleinen Inseln, einem See und tropischer Vegetation leben. Besuchenswert ist auch die "Tropical Agricultural Research Station", wo man üppige tropische Gartenanlagen mit ihren exotischen Pflanzen und Bäumen auf dem Gelände einer früheren Plantage erkunden kann.

San Germán

Die "Himmelspforte" ist einer der ältesten katholischen Sakralbauten in der westlichen Hemisphäre. Er stammt ursprünglich aus dem Jahre 1606. 1866 wurde der erste Bau niedergerissen, die Steine und Balken wurden öffentlich versteigert. Nur die Kapelle und ein Teil der Frontmauern blieben stehen. Zwölf Jahre später wurde Porta Coeli wieder aufgebaut. Heute beherbergt die Kirche ein kleines Religionsmuseum.

Culebra

Mit den 24 vorgelagerten kleinen Inseln bildet Culebra einen Archipel in Miniaturausgabe. Amerikas Präsident Theodore Roosevelt ließ hier einen Marinestützpunkt und eine Vogelwarte bauen, Taucher bewundern die Schönheit der Korallen sowie eine erstaunliche Vielfalt an Unterwasserfauna und -flora.

Vieques

Auf der großen vorgelagerten Insel bilden landschaftliche Schönheit und Geschichte eine reizvolle Mischung. Im 17. Jahrhundert war die Insel ein berüchtigtes Piratennest. Ein jahrhundertealter Leuchtturm wacht seit alters her über den Hafen. Die Tauchmöglichkeiten sind paradiesisch, vor allem am Blue Beach.

Mona

Einzigartige Natur ist auf der Mona-Insel zu finden, die vor der Westküste von Puerto Rico liegt. Sie weist Tier- und Pflanzenarten auf, die nirgends sonst anzutreffen sind. Mona steht komplett unter Naturschutz, über den der "National Park Service" und das "Puerto Rican Natural Resources Department" sorgfältig wachen. Die Insel ist nur durch eine lange, manchmal beschwerliche Bootsfahrt zugänglich und für solche, denen kein Weg zu weit ist, ein ideales Tauchrevier.

El Yunque

Dieser 11.300 Hektar große Nationalpark, der "Caribbean National Forest", ist der Überrest der Regenwälder, die einst den Großteil der Insel bedeckten. Der häufige Regen schafft einen üppigen Tropenwald mit Pflanzen von schier unglaublichen Ausmaßen und einer ungeahnten Artenvielfalt. Auf einer Wanderung im regenverhüllten Urwald, ob zu Fuß oder zu Pferd, kann man etwa 240 Baumarten entdecken (darunter zahlreiche uralte Exemplare), 50 verschiedene Farnarten, 20 wilde Orchideenarten und eine riesige Vielfalt von Blütenpflanzen. In diesem Nationalpark (wie überall auf der Insel, wo er jedoch schwerer zu entdecken ist) lebt auch der winzige Coqui-Frosch. Mit etwas Glück kann man den farbenprächtigen puertoricanischen Papagei sehen, der unter Artenschutz steht.

Rio Camuy Cave Park

Westlich von San Juan liegt der Rio Camuy Cave Park, eines der interessantesten Höhlensysteme der Welt. Hier verläuft auch der längste unterirdische Fluss der Welt, der Camuy-Fluss, der die Höhlen in mehr als 100 Millionen Jahren aus dem Fels herausgearbeitet hat. Auf gepflegten Wanderwegen steigt man durch eine 60 m tiefe, mit Farnen überwucherte Schlucht zum Eingang der riesigen, kathedralartigen Höhlen ab. Sie sind bis heute noch nicht in ihrem ganzen Ausmaß erforscht worden.

Cabo Rojo Wildlife Refuge

Zu diesem Naturschutzgebiet gehört ein kleines Museum zur Naturgeschichte der Gegend. Auf dem Gelände werden zoologische Experimente durchgeführt. So haben Mitarbeiter wilden Mungos elektronische Sender verpasst, um herauszufinden, durch welche Territorien sich die Tiere bewegen und wie der Lebenszyklus der Tiere abläuft.

Wandern

Die Wälder im "Caribbean National Forest" sind ideale Wanderreviere. Wanderer finden drei gut unterhaltene Wegenetze unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade vor. Basis für die meisten Wanderungen ist der "El Toro Trail", von dem die verschiedenen Wege abzweigen.

Golf

In Puerto Rico liegen 14 großartige Golfplätze. Sie wurden von so renommierten Golf-Designern wie Robert Trent Jones, George Faszio und Gary Player entworfen und sind regelmäßig Schauplatz für nationale wie internationale Meisterschaften.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Niederländische Antillen

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 30 Tage pro Insel (bis zu insgesamt max. 90 Tage pro 180-Tage-Zeitraum für das gesamte Gebiet Aruba, BES-Inseln, Curaçao und St. Maarten). Notwendig sind: mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass, Rück- oder Weiterreiseticket, ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Zum 10. Oktober 2010 änderte sich der verfassungsrechtliche Status der Inselgruppe "Niederländische Antillen". Das niederländische Überseegebiet mit dieser Bezeichnung wurde aufgelöst, stattdessen haben die Inseln St. Maarten und Curaçao jeweils einen autonomen Status (vergleichbar dem von Aruba) innerhalb des Königreichs der Niederlande bekommen. Die BES-Inseln, Bonaire, St. Eustatius und Saba, sind zu niederländischen Gemeinden geworden, jedoch ohne einer niederländischen Provinz anzugehören.

Hinweis:

Aus technischen Gründen werden die Reiseinformationen zu oben genannten Destinationen in unseren TIP-Produkten noch bis auf Weiteres unter "Niederländische Antillen" zu finden sein, bis die Umsetzung in die Länderdarstellungen "St. Maarten" und "Curaçao" vollzogen werden kann und damit die Länderdarstellung "Niederländische Antillen" wegfällt.

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Die ehemaligen Niederländischen Antillen, Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba, liegen in der Karibik.

Die sogenannten Leeward-Inseln (Inseln unter dem Wind) liegen nördlich der Küste Venezuelas und direkt östlich der Insel Aruba. Zu ihnen gehören Bonaire und Curaçao.

Die sogenannten Windward-Inseln (Inseln vor dem Wind) liegen in der östlichen Karibik, direkt östlich der Insel Puerto Rico. Zu ihnen gehören die Inseln St. Eustatius, St. Maarten und Saba. Der nördliche Teil von St. Maarten gehört zu Frankreich (St. Martin).

Fläche: 800 km² (Bonaire 290 km², Curaçao 444 km², St. Eustatius 24 km², St. Maarten 41 km², Saba 13 km²).

Einwohner

Bevölkerung: insgesamt ca. 231.800

Curaçao ca. 180.600

Bonaire ca. 14.500

St. Maarten ca. 37.400

St. Eustatius ca. 2.500

Saba ca. 1.400

Hauptstädte der Inseln:

Willemstad/Curaçao (ca. 125.000 Einwohner)

Philipsburg/St. Maarten

Kralendijk/Bonaire

Oranjestad/St. Eustatius

The Bottom/Saba.

Sprache

Die Amtssprache ist Niederländisch. Auf Curaçao ist als Umgangssprache Papiamento (eine Mischsprache der Kreolen) in Gebrauch, auf Saba, St. Eustatius und St. Maarten wird Englisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

Bonaire: 127 Volt Wechselstrom, 50 Hertz

Curaçao: 110-130 Volt Wechselstrom, 50 Hertz

St. Maarten: 220 Volt Wechselstrom, 60 Hertz

St. Eustatius: 110 Volt Wechselstrom, 50 Hertz

Saba: 110/220 Volt Wechselstrom, 60 Hertz

Es empfiehlt sich, einen Adapter einzupacken.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa braucht ca. 4-6 Tage.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba ist 00599, die Ländervorwahl für Deutschland von Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba lautet 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Telefonieren von Insel zu Insel: Curaçao 09, St. Maarten (niederländischer Teil) 05, Bonaire 07, St. Eustatius 03, Saba 04. Von den fünf Inseln aus kann Europa im Direktwahlverfahren angewählt werden. Gespräche ins Ausland sind relativ teuer. Man sollte sich in jedem Fall nach dem Tarif erkundigen.

NOTRUFNUMMERN:

- Curaçao: Polizei 911, Feuerwehr 911, Unfallrettung 912;

- St. Maarten: Polizei 911, Feuerwehr 911, Unfallrettung 911;

- Bonaire: Polizei 911, Feuerwehr 919, Unfallrettung 912;

- St. Eustatius: Polizei 911, Feuerwehr 912, Unfallrettung 913;

- Saba: Polizei 911, Feuerwehr 911, Unfallrettung 912.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern von O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel:

Niederländische Antillen .an (wird nicht weitergeführt)

Curacao .cw

St. Maarten .sx

Karibische Niederlande (Bonaire, Sint Eustatius, Saba) .bq

Internet-Cafés befinden sich in Kralendijk/Bonaire, Philipsburg/St. Maarten und Willemstad/Curacao.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

27. April (Geburtstag des Königs)

30. April (Karneval-Tag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

10. Mai (Christi Himmelfahrt)

10. Oktober (Nationalfeiertag, nur Curacao)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Öffnungszeiten

Banken: Bonaire/Curaçao Mo bis Fr 8-15.30, auf den anderen Inseln 8.30-11, 13.30-16.30;

Büros: Mo bis Fr 7.30-12, 13.30-16.30 Uhr;

Post: Mo bis Fr 7.30-12, 13.30-16,30 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa 8-12, 14-18 Uhr.

Auf einigen Inseln können die Mittagspausen auch kürzer bzw. länger sein.

Kleidung

Das ganze Jahr über genügt es, wenn man leichte Sommerkleidung mitnimmt. Diese sollte allerdings atmungsaktiv und gut waschbar sein. Für klimatisierte Räume sollte man immer auch leichte Wollsachen dabei haben. Für Wandertouren und Ausflüge, z.B. auf Saba und St. Eustatius, ist bequemes und festes Schuhwerk erforderlich. Badekleidung sollte man nur am Strand tragen. Nackt- und Oben-ohne-Baden sind nicht erlaubt. Abends sollte man auf elegantere Kleidung achten.

Geschichte/Politik

1527 ergriffen die Spanier Besitz von den Inseln, bevor die Holländer 1634 die Kontrolle übernahmen. Die Niederländischen Antillen, die einst als die Holländischen Westindischen Inseln bekannt waren, bildeten bis 1954 eine niederländische Kolonie. Danach wurden sie Bestandteil des Königreiches der Niederlande. 1986 löste Aruba sich aus dem Verbund und ist seitdem autonom.

Zum 10. Oktober 2010 änderte sich der verfassungsrechtliche Status der Inselgruppe "Niederländische Antillen". Das niederländische Überseegebiet mit dieser Bezeichnung wurde aufgelöst, stattdessen haben die Inseln St. Maarten und Curaçao jeweils einen autonomen Status (vergleichbar dem von Aruba) innerhalb des Königreichs der Niederlande bekommen. Die Inseln Bonaire, St. Eustatius und Saba sind zu niederländischen Gemeinden geworden, jedoch ohne einer niederländischen Provinz anzugehören.

Wirtschaft

Von wirtschaftlicher Bedeutung für die Inseln sind die großen Erdölraffinerien (das Erdöl wird aus Venezuela importiert) besonders auf Curaçao. Weitere Industriezweige sind das Textilgewerbe, der Elektrogerätebau sowie die Herstellung von Rum und die Salzgewinnung. In Curaçao wird Kalziumphosphat abgebaut. Der Tourismus hat sich zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt, auf Sint Maarten beispielsweise sogar zum wichtigsten Wirtschaftssektor.

Religion

Die Mehrheit der Bevölkerung der Inseln ist römisch-katholisch (72 Prozent). Daneben gibt es auch Protestanten (3,5 Prozent), Pfingstler (4,9 Prozent) und andere christliche Gemeinden. Auf Curaçao und St. Maarten befindet sich eine Minderheit von Juden und Muslimen.

Vegetation

Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba weisen entsprechend des tropisch feuchten Klimas eine üppige Vegetation und Blumenpracht auf. Eine Vielzahl von Wildblumen, Bromelien, Oleander, Hibiskus und Dutzende von Orchideenarten sind hier heimisch. Auf Bonaire gibt es Mangrovenwälder. Für Saba sind grasbewachsene Hügel und tropischer Regenwald charakteristisch. Im Regenwald herrschen Bergpalmen und riesige Baumfarne vor, im Nebenwald gibt es außergewöhnlich hohe Mahagonibäume. Auf Curaçao kommt die Westindische Birke vor und Sint Eustatius hat alte Mahagonibäume und mannshohe Farne zu bieten.

Tierwelt

Auf Curaçao gibt es eine einmalige Tierwelt. Der Curaçao Hirsch kommt nur auf dieser Insel vor. Daneben sind Leguane, Echsen und eine bunte Vogelwelt zu beobachten. Auf Bonaire sind rund 200 Vogelarten beheimatet. Außer Wellensittichen kann man, verschiedene Papageienarten und Kolibris beobachten. Hier findet sich auch die größte Flamingo-Kolonie der Karibik. In dem Regenwald Sabas kommen viele Tiere, darunter Iguanas und winzig kleine, braune Baumfrösche vor. Besonders beeindruckend ist die Unterwasserwelt, die teilweise unter Naturschutz gestellt wurde.

Kulinarisches

Die Fremdherrschaften haben ihren Einfluss auch in der karibische Küche hinterlassen. Für sein vielfältiges Angebot und seine Gastronomie ist St. Maarten berühmt. Französische, italienische, kontinentale und kreolische Einflüsse haben hier eine einzigartige Küche vom Beluga bis zur Zucchini-Mousse entstehen lassen. Auf der 100 km² großen Insel gibt es ca. 400 zum Teil hervorragende Restaurants.

Souvenirs

Edle Souvenirs wie Schmuck, Uhren, Parfum oder Kleidung können erworben werden. Wegen der Steuerfreiheit gibt es alles zu verhältnismäßig günstigen Preisen.

Klimainformationen

Auf Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba herrscht ganzjährig heißes Klima, das durch Passatwinde jedoch gemildert wird. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen bei etwa 25 bis 28°C. Die Regenzeit erstreckt sich auf den Zeitraum von Oktober und Dezember.

Beste Reisezeit

Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba sind das ganze Jahr über ein angenehmes Reiseziel.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Inseln Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba sind malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Niederländische-Antillen-Gulden (NAf)

1 Niederländische-Antillen-Gulden = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 2,13 NAf

1 US-$ = ca. 1,82 NAf

Hinweise

Aufgrund der Auflösung des niederländischen Überseegebietes "Niederländische Antillen" zum 10. Oktober 2010 haben sich auch Änderungen bezüglich Währung ergeben.

So gilt auf den Inseln BONAIRE, ST. EUSTATIUS und SABA (BES-Inseln) seit dem 1. Januar 2011 als offizielle Währung der US-Dollar.

Auf ST. MAARTEN und auf CURAÇAO ist der Niederländische-Antillen-Gulden noch die offizielle Währung. Die neue Währung Karibischer Gulden soll in Zukunft, ab einem noch nicht bekannt gegebenen Datum, den Niederländischen-Antillen-Gulden ersetzen. In einer Übergangsphase von drei Monaten werden beide Währungen parallel gelten. Der Umtausch von Niederländische-Antillen-Gulden in Karibische Gulden im Verhältnis 1:1 wird 30 Jahre lang möglich sein.

Der Wert des Niederländische-Antillen-Gulden ist an den US-Dollar gekoppelt.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt; US-$ werden empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Deklaration: Ja - Geldbeträge ab einem Wert von 20.000 NAf müssen deklariert werden.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Internationale Kreditkarten: Ja - alle gängigen Karten werden von größeren Hotels, Restaurants und Geschäften und den internationalen Autovermietern meist akzeptiert.

Geldautomat: Ja - zahlreiche Geldautomaten der großen Banken und ihrer Filialen sind vorhanden. Geldabhebung ist mit Kreditkarten und Girocard (mit Maestro-Logo) ist möglich.

Reiseschecks: Nein

Rücktausch: Niederländische-Antillen-Gulden können außerhalb der Niederländischen Antillen nicht umgetauscht werden.

Auskunftstellen

Tourism Corporation Bonaire
Kaya Grandi 2
Kralendijk /Bonaire
(00599 7) 17 84 08
(00599 7) 17 83 22
www.infobonaire.com
info@tourismbonaire.com

Curaçao Tourism Development Bureau
Pietermaai 19
Willemstad
Curaçao Tourism Development Bureau
P.O. Box 3266
Willemstad/Curaçao
(00599 9) 461 50 17, 461 23 05
(00599 9) 434 82 00
www.curacao-tourism.com
info@curacao.com

Saba Tourist Office
Winwardside
Saba Tourist Office
P.O. Box 527
Winwardside/Saba
(00599 4) 16 23 50
(00599 4) 16 22 31, 16 23 22
www.turq.com/saba
tourism@sabagov.com

St. Eustatius Tourist Office
Fort Oranje
Oranjestad /St. Eustatius
(00599 3) 18 24 33
(00599 3) 18 24 33
www.statiatourism.com
info@statiatourism.com

St. Maarten Hospitality Trade Association (SHTA)
WJA Nisbeth Road 33a
Philipsburg
St. Maarten Hospitality Trade Association (SHTA)
PO Box 486
2000 AL Philipsburg/St. Maarten
(00599 5) 42 01 07
(00599 5) 42 01 08
www.infobonaire.com
info@shta.com.

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

Für die Visumerteilung ist zuständig:

Botschaft des Königreichs der Niederlande
(mit Konsularabteilung)
Klosterstraße 50
10179
Berlin
(0 30) 20 95 64 41
(0 30) 20 95 60 (für konsularische Fragen)
www.niederlandeweb.de
bln@minbuza.nl
nur nach Terminvereinbarung:
Botschaft: Mo bis Fr 8.30-17.15 Uhr
Konsular-Abteilung: Mo bis Fr 9-12.30 Uhr

Von Deutschland

zuständig Amsterdam/Niederlande:

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Honthorststraat 36-38
1071 DG
Amsterdam
Consulate General of the Federal
Republic of Germany
Postbus 75500
1070 AM Amsterdam/Niederlande
(0031 20) 676 69 51
(0031 20) 574 77 00
info@amsterdam.diplo.de
Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr
Amtsbezirk: Das Generalkonsulat (in seiner Aufgabenstellung als Konsularreferat der Botschaft Den Haag) ist in konsularischen Angelegenheiten für die Niederlande sowie für Aruba, Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba zuständig

Von Deutschland

außerdem in Curaçao:

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
BZSE Attorneys at Law / Tax Lawyers
Mahaaiweg 7A
Willemstad /Curaçao
(00599 9) 737 29 73
willemstad@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Curaçao, St. Maarten, Bonaire, St. Eustatius und Saba.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Den Haag

Sehenswertes

Curaçao

Curaçao, die mit 64 Kilometer Länge und durchschnittlich etwa 16 Kilometer Breite größte Insel der ehemaligen Niederländischen Antillen ist größtenteils flach. Nur im südwestlichen Teil befindet sich eine Hügellandschaft mit Erhebungen bis zu 375 Metern. Die Küste verläuft unregelmäßig mit einer Reihe von faszinierenden Stränden und schönen Häfen. Darunter befindet sich auch der Hafen von Willemstad, der Hauptstadt von Curaçao. Sie ist als UNESCO-Weltkulturerbe mit ihren Häusern im kolonialen Stil einen Besuch wert. Von Fort Nassau aus bietet sich ein schöner Ausblick auf die Altstadt von Willemstad.

An der Südwestküste der Insel liegt der St. Christoffel Nationalpark mit seinen über 500 verschiedenen Pflanzen- und Vogelarten. Auf einem Rundweg durch den Park kann man frühere Plantagen der Insel besichtigen. Vom 375 Meter hohen Christoffelberg hat man einen schönen Blick über die Insel. Ein weiterer Höhepunkt Curaçaos ist das Höhlensystem von Hato mit unterirdishen Bächen, Waserfällen und Höhlenmalereien, in dem auch Fossilien von Meeresbewohnern gesammelt werden können. Einen Ausflug wert ist das Meeresaquarium bei Bapor Kibra, in dem mehr als vierhundert verschiedene Fischarten, Seeschildkröten und andere Meeresbewohner beobachtet werden können. Im Norden liegt das malerische Fischerdorf Westpoint.

Schön ist auch ein Ausflug nach Klein-Curaçao, die unbewohnte Schwesterinsel, die nur wenige Kilometer südöstlich von Curaçao liegt. Der lange weiße Strand ist nur mit dem Schiff zu erreichen. Wer möchte, kann in einer der alten Holzhütten auf der Insel übernachten.

Bonaire

Die Insel Bonaire, auf einem Korallenriff gelegen, ist umgeben vom "Bonaire Marine Park", einem geschützten Unterwasser-Meerespark. Hier finden Taucher, Schnorchler und Unterwasserfotografen ein optimales Betätigung vor. Über 70 Tauchplätze, die von der Insel leicht zu erreichen sind, stehen zur Verfügung. Durch intensive Schutzmaßnahmen (es darf nichts aus dem Wasser entnommen werden, es werden keine mehrstöckigen Häuser gebaut) konnte der Naturraum der Insel intakt erhalten bleiben. Der konstante Wind macht Bonaire, besonders an der Lac Bay, zu einem Paradies für Windsurfer und Segler. Angler und Kajakfahrer kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Auch mit dem Glasbodenboot können Einblicke in die Unterwasserwelt gewonnen werden.

Neben der Haupt- und Hafenstadt Kralendijk mit ihren Restaurants, Bars und dem Casino kann mit dem Jeep oder mit einer organisierten Bustour eine Rundfahrt über die Insel unternommen werden. Auch die Meerwasser-Entsalzungsanlage kann besichtigt werden. Im Norden ist der "Washington-Slagbaai National Park" ein lohnendes Ziel. Hier kommen Vogelkundler und Naturliebhaber zum Zug. Bei einer Wanderung auf den Brandaris Hill kann man sich einem Überblick über die Insel verschaffen. Im Nordwesten und Südwesten können Flamingos, die das Wahrzeichen der Insel sind, beobachtet werden. Die touristische Infrastruktur liegt vorwiegend auf der Westseite der Insel am Playa Lechi.

Sint Maarten

Sint Maarten liegt zwischen Anguilla und Saint-Barthélemy. Der nördliche Teil (St. Martin) ist dem französischen Überseedepartement Guadeloupe unterstellt, der südliche Teil (Sint Maarten) ist ein autonomes niederländisches Überseegebiet. Es besteht aber keine offizielle Grenze zwischen den beiden Teilen der Insel. Sowohl der französische Hauptort Marigot mit einem interessanten Markt als auch das niederländische Philipsburg sind Freihäfen.

Die 37 Strände der Insel, die schönen einsamen Buchten, die zu keiner Jahreszeit überlaufen sind, und das Meer stellen den touristischen Reichtum der Insel dar. Wassersportarten wie Windsurfen, Wasserski, Segeln, Tauchen und Waterbike stehen hier auf der Aktivitätsliste ganz oben. Auch Hochseefischen wird angeboten. Der Großteil der Hotels ist mit Tennisplätzen ausgestattet und in der Mullet Bay steht ein Golfplatz zur Verfügung. Die Strände von Mullet Bay und Maho Bay haben eine gute touristische Infrastruktur und genügen auch den Anforderungen für Familien mit Kindern. Zahlreiche Reitställe bieten organisierte Touren über die Insel an, und ein Zoo sowie ein Botanischer Garten können besichtigt werden. Auch für Abendunterhaltung ist gesorgt. Neben einem Restaurantbesuch bietet sich eine Visite im Spielkasino oder in einer der zahlreichen Diskotheken an. Dank der Steuerfreiheit werden Qualitätserzeugnisse zu sehr interessanten Preisen angeboten, die unter den europäischen und amerikanischen Preisen liegen. Schöne Läden findet man in Philipsburg in den Vierteln um Frontstreet, Old Street, Simpson Bay, Mullet Bay und Maho Reef.

Sint Eustatius

Die nur 24 km² große Insel Sint Eustatius, auch "Statia" genannt, ist ein Paradies für Urlauber, die Ruhe finden, in den Tag hineinleben und die Insel wandernd erkunden möchten. Der im 17. und 18. Jahrhundert geschäftige Hafen ist heute ein gemütlicher Flecken mit einigen Kolonialbauten. Auch Taucher haben in den über 20 Tauch- und Schnorchelgründen ein interessantes Betätigungsfeld. Der 601 Meter hohe Vulkan "Quill", den man auf einem der acht Trails erwandern kann, ist mit seinem Regenwald die grüne Lunge der Insel. Der "Venus Bay Track" an der Nordküste der Insel zeigt ihr zweites Gesicht, die kakteenbestandenen trockenen Hügel über dem Atlantik. Insgesamt stehen zwölf Wanderwege zur Verfügung. Die steilen Küsten lassen wenig Raum für Strände. Die Haupt-Badestrände sind der dunkelsandige Oranje Beach bei Oranjestad, die Corre Corre Bay und der Smoke Alley Beach. Die Strände an der Ostküste dienen mehr dem Sonnenbaden, für ein Bad im Meer sind sie wegen ihrer Klippen und Strömungen zu gefährlich. Sint Eustatius bietet mit ihren kleinen Hotels und Gasthäusern individuelle Unterkunftsmöglichkeiten.

Saba

Saba ist die kleine Insel der großen Höhen und Tiefen. Der höchsten Punkt der Insel, Mount Scenery, ragt 870 Meter aus dem Meer auf. Er wird auf der Insel "The Mountain" genannt und ist mit 1.064 Stufen zu erklimmen. Von hier hat man einen schönen Rundblick über die Insel. Um ihn herum liegen die Ortschaften Sabas wie Perlen an einer Schnur. Aufregend ist auch der Flughafen Juancho Yrausquin im nördlichen Teil der Insel, wo den Piloten ein nur 400 Meter großes Landeplateau zur Verfügung steht. Von hier aus führt die Hauptstraße "The Road" über die Insel bis zum südlichen Endpunkt Fort Bay. Saba ist weniger die Insel der Badestrände. Unterwasserfreunde kommen aber durchaus auf ihre Kosten. Im Saba Marine Park mit Unterwasserbergen, Korallentürmen, Schildkröten, Haien und Rochen stehen 26 Tauchgründe zur Verfügung. Ein Anziehungspunkt für Schnorchler ist "Torrens Point" an der Nordwestküste Sabas. Die touristische Infrastruktur besteht aus kleinen, überschaubaren Hotels- und Gasthäusern.

Reisehinweise

Hurrikan Irma hat am 9. September 2017 vor allem auf Sint Maarten massive Schäden hinterlassen.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Großbritannien

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland ist ein Inselreich und wird im Westen und Norden vom Atlantischen Ozean, im Osten von der Nordsee und im Süden vom Kanal (The Channel) und der Straße von Dover begrenzt.

Fläche: 242.432 km².

Verwaltungsstruktur -

England: 34 Grafschaften (Shire Counties), 40 Unitary Authorities, 6 Metropolitan Counties, Greater London;

Wales: 22 Unitary Authorities;

Schottland: 32 Unitary Authorities;

Nordirland: 26 Bezirke (District Council Areas).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 62,6 Millionen

Städte:

London (Hauptstadt) mit Vororten ca. 8,28 Millionen

Birmingham ca. 2,28 Millionen

Manchester ca. 2,2 Millionen

Leeds ca. 1,5 Millionen

Glasgow ca. 1,2 Millionen

Liverpool ca. 816.000

Sheffield ca. 641.000

Belfast ca. 580.000

Bristol ca. 551.000

Bradford ca. 468.000

Edinburgh ca. 452.000

Cardiff ca. 328.000

Sprache

Die Landessprache ist Englisch. In Wales und Schottland spricht eine größere Zahl der Bevölkerung noch die keltische Regionalsprache Walisisch bzw. Gälisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde

Da auch in Großbritannien die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied auch während dieser Zeit erhalten.

Stromspannung

240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Da in Großbritannien dreipolige Stecker mit flachen Kontaktstiften üblich sind, empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Großbritannien ist 0044, die Länderwahl von Großbritannien nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die sehenswerten roten Telefonhäuschen sind mittlerweile durch moderne Münzapparate ersetzt. Es werden 10 p, 20 p, 50 p sowie 1 £-Münzen angenommen. Ertönt während des Gesprächs ein Signal, müssen neue Münzen nachgeworfen werden, wenn man nicht unterbrochen werden möchte. Neben Münztelefonen gibt es Kartentelefone, die mit Phonecard oder mit Kreditkarte funktionieren. Es ist günstiger, wochentags nach 18 Uhr und am Wochenende zu telefonieren.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 999 oder 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Großbritannien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .uk (Guernsey: .gg, Isle of Man: .im, Jersey: .je)

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

2. Januar (Neujahr, nur Schottland)

17. und 19. März (St. Patrick´s Day/nur Nordirland)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag, nicht Schottland)

7. Mai (Early May Bank Holiday, erster Montag im Mai)

28. Mai (Spring Bank Holiday, letzter Montag im Mai)

12. Juli (Schlacht von Boyne/nur Nordirland)

6. August (Summer Bank Holiday, erster Montag im August/nur Schottland)

27. August (Summer Bank Holiday, letzter Montag im August/nicht Schottland)

30. November (St. Andrew's Day/nur Schottland)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Fällt ein Feiertag auf ein Wochenende, ist der folgende Montag arbeitsfrei.

Die Hauptferienzeit geht von Juli bis September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-17 Uhr, einige große Banken haben auch samstags 9-12.30 Uhr geöffnet;

Post: Mo bis Fr 9-17.30 Uhr, große Postämter auch Sa 9-12.30 Uhr;

Geschäfte, große Warenhäuser: Mo bis Sa 9-18 Uhr, teils bis 20 Uhr, manchmal auch bis 22 Uhr, kleine Läden und Warenhäuser haben teilweise auch sonntags geöffnet;

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr (Mittagspause von etwa 13-14 Uhr).

Kleidung

Für einen Aufenthalt in Großbritannien gilt Folgendes:

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte, unpassende Kleidung. Getreu diesem Grundsatz sollte man, gleichgültig zu welcher Jahreszeit, auf jeden Fall eine Regenjacke oder etwas Ähnliches mitnehmen.

Auch einen warmen Pullover sollte man immer dabeihaben. Ansonsten ist die normalerweise in Mitteleuropa passende Kleidung zu empfehlen.

Geschichte/Politik

Die älteste Besiedlung Großbritanniens geht bis in die Altsteinzeit zurück. 43 n. Chr. eroberten römische Legionen das Gebiet des heutigen Englands. Nach ständigen Kämpfen zwischen Aufständischen und Römern endete 410 die römische Herrschaft in Britannien. Gegen kriegerische Pikten und Skoten riefen die Britannier die Angeln und Sachsen zu Hilfe, die nach erfolgreichem Kampf die Macht übernahmen. Ab 1066 (Schlacht bei Hastings) etablierte sich die normannische Herrschaft unter Wilhelm dem Eroberer. Unter Heinrich II. wurde ein mächtiges Reich aufgebaut, das auch Gebiete Frankreichs umfasste. Der Anspruch auf den französischen Thron führte im Hundertjährigen Krieg (1338-1453) immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Frankreich, die die Engländer für sich entscheiden konnten. Unter Heinrich VIII. und nach Auseinandersetzungen mit dem Papst trennte sich Britannien von Rom. Der König wurde zum Haupt der englischen Staatskirche. Elisabeth I. stärkte die Staatskirche und machte England zu einer protestantischen Vormacht. Der lange Krieg mit den Spaniern endete 1588 mit einem englischen Sieg über die spanische Armada.

Die Kolonialpolitik mit der Ausbeutung der überseeischen Kolonien machte Britannien zur führenden Handels- und Wirtschaftsmacht Europas. Die Industrielle Revolution im 18. Jahrhundert brachte mit der Schaffung eines Industrieproletariats erhebliche soziale Probleme mit sich, denen mit Reformen begegnet wurde. Alterserscheinungen in der englischen Industriewirtschaft führten das Land im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts in die wirtschaftliche Krise. In den beiden Weltkriegen kämpfte Großbritannien auf der Seite der siegreichen Alliierten.

Erst 1973 trat Großbritannien der EU bei. Am 23. Juni 2016 hat die britische Bevölkerung in einem Referendum mehrheitlich für den Austritt aus der Europäischen Union (den sogenannten Brexit) gestimmt. Der Austritt Großbritanniens aus der EU wird sich vermutlich über einen Zeitraum von zwei Jahren erstrecken.

Wirtschaft

Nach dem Einbruch in der Wirtschafts- und Finanzkrise in den Jahren 2008/2009 zeigt die Wirtschaft Großbritanniens seit 2013 wieder eine deutlich aufsteigende Tendenz. Das Pfund ist wieder gestiegen, dies merken unter anderem auch Touristen, die jetzt tiefer in die Tasche greifen müssen, als noch vor einigen Jahren. Dennoch ist Großbritannien nach wie vor ein beliebtes Urlaubsland, und der Tourismus bleibt ein Wirtschaftszweig mit wachsender Bedeutung.

Die Arbeitslosigkeit, die zeitweise bei zehn Prozent lag, konnte auf rund sechs Prozent gesenkt werden.

Der Dienstleistungssektor erwirtschaftet mit 79 Prozent einen vergleichsweise hohen Anteil des Bruttoinlandsprodukts (BIP), dabei spielt der Finanzsektor eine wesentliche Rolle. Der Industriesektor macht einen Anteil von etwa 20 Prozent und die Landwirtschaft circa 1 Prozent des BIP aus.

Religion

In Großbritannien sind fast alle größeren Religionen der Welt vertreten. Es gibt zwei Staatskirchen, die anglikanische Kirche (Church of England) und die presbyterianische schottische Staatskirche (Church of Scotland). Etwa 50 Prozent der Bevölkerung gehören der anglikanischen Glaubensgemeinschaft an, rund 13 Prozent der Einwohner sind römisch-katholisch und circa vier Prozent presbyterianisch. Die jüdische Gemeinde ist mit rund 300.000 Mitgliedern die zweitgrößte jüdische Gemeinde Europas.

Vegetation

Die Pflanzenwelt Großbritanniens ist so vielfältig wie seine Landschaften. Jahrhunderte menschlicher Besiedlung haben die Vegetation stark geprägt. Nur im Süden des Landes hat sich noch ursprünglicher Wald erhalten. In Schottland, Südwestengland, Wales und Nordirland gibt es noch Heide- und Moorland. Zu den Pflanzen dieser Gegenden gehören Heidekraut, Ginster, Torfmoos, Vogelbeere und Blaubeere. Aber bereits vor über 200 Jahren wurde mit der Trockenlegung der großen Sumpfgebiete des Landes, wie den Fens in East Anglia und den Somerset Levels, begonnen. Seit 1945 führte der erhöhte Bedarf an Ackerland und Baugebieten zu umfangreichen Eingriffen auch in kleinere Moor- und Sumpfgebiete.

Tierwelt

Die einzigen wild lebenden Großsäugetiere Großbritanniens sind die Rothirsche, die in den schottischen Highlands und in Exmoor vorkommen sowie die Rehe in den Wäldern Schottlands und Südenglands. In Exmoor, auf den Shetland-Inseln und im New Forest trifft man noch auf halbwilde Ponys. Andere heimische Säugetiere sind außer dem Fuchs, noch Dachs, Wiesel, Marder, Iltis, Eichhörnchen, Igel, Maulwurf und Feldhase. Einige Tiere, wie z.B. das Hermelin, der Luchs oder auch das rote Eichhörnchen, sind vom Aussterben bedroht. Rund 200 Vogelarten sind auf den Inseln heimisch. Zu den selteneren Exemplaren gehören hierbei der Königsfischer, Zaunkönig und Specht. Die häufigsten Süßwasserfische sind der Lachs, die Forelle aber auch die Plötze, der Flussbarsch und der Hecht.

Kulinarisches

In Großbritannien frühstückt man wie ein König. Das reichhaltige Breakfast besteht aus Müsli, Spiegeleiern, Bacon, Würstchen, gegrillten Tomaten. Nicht fehlen darf auch die obligatorische Orangenmarmelade (marmelade) und Fruchtsaft. Ein preiswertes Mittagsmenü ist Fish´n´Chips mit oder ohne vinegar (Essig). Zum Dinner hat man die verschiedensten Auswahlmöglichkeiten, vom Steak mit Tiefkühlerbsen bis hin zu exquisiten Speisen. In größeren Städten, z.B. London, sollte man sich den Besuch eines indischen oder chinesischen Lokals nicht entgehen und den Commonwealth zumindest kulinarisch wieder aufleben lassen. Nationalgetränk ist natürlich Tee, den man zu jeder Gelegenheit zu sich nimmt. Zur nachmittäglichen Tea Time mit Süßigkeiten wie Kuchen oder Früchte und Sahne. Auch das englische Bier ist, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, sehr zu empfehlen.

Souvenirs

Das Einkaufen in England ist in der Regel für Besucher nicht gerade eine Schnäppchen-Jagd. In abgelegenen Gegenden kann man aber auch hier preisgünstig heimische Produkte kaufen, z.B. Schafwollpullover. In London locken "sales" im Januar und Juli, Second-Hand-Läden oder Flohmärkte mit günstigen Angeboten.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die BRITISCHEN KANALINSELN und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren, ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s. u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat des Einkaufs bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1 kg Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z. B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u. a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

KRAFTSTOFFE in Reservebehältern können nicht eingeführt werden, da aus Sicherheitsgründen der Transport auf Fährschiffen und durch den Eurotunnel verboten ist.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Schaumwein, Likörwein oder andere alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;

- eine dem persönlichen Bedarf entsprechende Menge an Arzneimitteln (das Mitführen eines Begleitbriefs des verschreibenden Arztes wird empfohlen.);

- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 390 £ (270 £ bei Einreise mit privatem Flugzeug/Boot).

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird die Abgabenbefreiung für Tabakwaren und alkoholische Getränke nicht gewährt.

Klimainformationen

Großbritannien und Nordirland haben das angenehmste Klima aller Länder dieses Breitengrades.

Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer bei etwa 21°C. Gelegentlich kann das Thermometer bis auf 30°C steigen. Die tiefsten Temperaturen, die zu dieser Zeit gemessen werden können, liegen bei etwa 14°C. Dies kommt allerdings nur selten vor. Im Frühjahr und Herbst ist im Durchschnitt mit Temperaturen von etwa 8-10°C zu rechnen.

Beste Reisezeit

Die Monate April und Mai sowie September und Oktober gelten als beste Reisezeit.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Großbritannien ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Pfund Sterling ( £)

1 Pfund Sterling = 100 Pence.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 0,89 £

1 US-$ = ca. 0,76 £

Hinweise

In Großbritannien gibt es bei Banknoten regionale Unterschiede. Das von der englischen Zentralbank herausgegebene Pfund Sterling ist in ganz Großbritannien gesetzliches Zahlungsmittel. Die nordirischen und schottischen Banknoten hingegen werden oft nur im jeweiligen Landesteil akzeptiert.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: ist bei Banken und Wechselstuben, bei einigen Postfilialen und zum Teil auch in Hotels möglich. Kommerzielle Wechselstuben erheben teilweise eine hohe Grundgebühr.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert.

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten und mit der Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) ist Bargeldabhebung möglich.

Auskunftstellen

Visit Britain
Sanctuary Buildings, 20 Great Smith Street
Westminster
London SW1P 3BT/Großbritannien
(0044 20) 75 78 10 00
www.visitbritain.com
industry.relations@visitbritain.org
(kein Publikumsverkehr, nur telefonische oder schriftliche Auskünfte)

City Information Centre
St. Paul's Churchyard
London EC4M 8BX/Großbritannien
(0044 20) 73 32 38 49
www.visitbritain.com
cic@cityoflondon.gov.uk
Mo.-Fr. 9.30-17.30 Uhr; So. 10-16 Uhr

Deutsch-Britische Industrie- und Handelskammer
(German-British Chamber of Industry and Commerce)
Mecklenburg House, 16 Buckingham Gate
London SW1E 6LB/Großbritannien
(0044 20) 79 76 41 01
(0044 20) 79 76 41 00
www.ahk-london.co.uk
mail@ahk-london.co.uk

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

Visa werden von der Behörde UK Immigration Visa ausgestellt, die in Deutschland in einer Partnerkooperation mit dem Dienstleistungsunternehmen TLScontact arbeitet. Es betreibt Visa Application Center in Berlin, Düsseldorf und München.

UK Visa Application Centre
TLScontact
Chausseestrasse 18/18a
10115
Berlin
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr und 12.30-14.30 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Bismarckstraße 101
40210
Düsseldorf
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 9-12 Uhr, 13.30-15 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Altheimer Eck 11
80331
München
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fri 9-14.30 Uhr)

Botschaft des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland
Wilhelmstraße 70/71
10117
Berlin
(0 30) 20 45 70
www.britischebotschaft.de
ukingermany@fco.gov.uk
(keine Visumerteilung)
Geschäftsbereich der Konsularabt.: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
(alle Pass-Anfragen sind an das Generalkonsulat Düsseldorf, Visa-Anfragen an den Dienstleister TLScontact zu richten)

Britisches Honorarkonsulat
Herrlichkeit 5-6
28199
Bremen
(04 21) 590 71 09
(04 21) 59 07 08
s.mieling@british-consulate-hb.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mo bis Do 14-16 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Britisches Generalkonsulat
Oststraße 86
40210
Düsseldorf
(02 11) 944 80
www.britischebotschaft.de
ukingermany@fco.gov.uk
(keine Visumerteilung)
(für Pass-Angelegenheiten)
in anderen konsularischen Angelegenheiten: Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Britisches Honorarkonsulat
c/o Freshfields Bruckhaus Deringer
Bockenheimer Anlage 44
60322
Frankfurt/M.
(0 69) 27 30 88 60
(0 69) 27 30 88 00
andreas.fabritius@fconet.fco.gov.uk
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Britisches Honorarkonsulat
Hohe Bleichen 12
20354
Hamburg
(0 40) 30 08 20 01
(0 40) 30 08 26 90
office@honcon-uk.de
Mo bis Fr 9.30-12.30, 14.30-16.30 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Britisches Honorarkonsulat
Friedrichswall 10
30159
Hannover
(05 11) 22 83 92 92
(05 11) 361 22 01
brithoncon@nordlb.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr, Mo bis Do 13-15 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Britisches Honorarkonsulat
Maklerstraße 11-14
24159
Kiel
(04 31) 305 37 46
(04 31) 33 19 71
Mo bis Fr 9-12, 14-16 Uhr
(keine konsularische Angelegenheiten)

Britisches Generalkonsulat
Möhlstraße 5
81675
München
(0 89) 21 10 90
ukingermany@fco.gov.uk
(keine Visumerteilung)

Britisches Honorarkonsulat
Hadermühle 9-15
90402
Nürnberg
(09 11) 240 41 11
(09 11) 240 43 03
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mo bis Do 13-15 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Britisches Honorarkonsulat
Panoramastraße 29
70174
Stuttgart
(07 11) 518 923 43
(07 11) 518 923 41
fritz.oesterle@office-oesterle.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Embassy of the Federal Republic of Germany
23 Belgrave Square
London SW1X 8PZ/Großbritannien
(0044 20) 78 24 14 35
(0044 20) 78 24 13 00
www.german-embassy.org.uk
info@london.diplo.de
Amtsbezirk: Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
Konsularischer Amtsbezirk: Avon, Bedfordshire, Berkshire, Bleanau Gwent, Bridgend, Buckinghamshire, Caerphilly, Cambridgeshire, Cardiff, Carmarthenshire, Ceredigion, Cheshire, Clwyd, Conwy, Cornwall, Denbighshire, Derbyshire, Devon, Dorset, Essex, Flintshire, Gloucestershire, Greater Manchester, Gwynedd, Hampshire, Hereford and Worcester, Hertfordshire, Humberside, Isle of Anglesey, Kent, Lancashire, Leicestershire, Lincolnshire, Greater London, Merseyside, Merthyr Tydfil, Monmouthshire, Neath Port Talbot, Newport, Norfolk, Northhamptonshire, Selby in North Yorkshire, Nottinghamshire, Oxfordshire, Pembrokeshire, Powys, Rhondda Cynon Taff, Salop, Somerset, Staffordshire, Suffolk, Surrey, East Sussex, West Sussex, Wrexham, Torfaen, Vale of Glamorgan, Swansea, Warwickshire, West Midlands, Isle of Wight, York, Wiltshire, West Yorkshire, South Yorkshire, Insel Man und Nordirland, Britische Kanalinseln, Gibraltar, Falkland Inseln (Malwinen)

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Ledingham Chalmers LLP, Solicitors
Johnstone House
52-54 Rose Street
Aberdeen AB10 1HA, Schottland/Großbritannien
(0044 1224) 40 84 03
(0044 1224) 40 84 08; 40 86 08
aberdeen@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Aberdeenshire
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Wood Lea, Westoby Lane
Barrow upon Humber DN19 7DI/Großbritannien
(0044 1469) 53 16 48
(0044 1469) 53 13 88
barrow_upon_humber@hk-diplo.de
Amtsbezirk: East Riding of Yorkshire, Kingstone upon Hull, North Lincolnshire, North East Lincolnshire, Humberside, Lincolnshire und Nottinghamshire, Nottingham
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
32 Agherton Drive
Portstewart BT55 7JQ-Northern Ireland/Großbritannien
(0044 7906) 67 21 75
belfast@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Nordirland
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Burges Salmon LLP
One Glass Wharf
Bristol BS2 0ZX/Großbritannien
(0044 117) 939 22 84
bristol@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Avon, Gloucestershire, Somerset
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Berry Smith Solicitors
Haywood House, Dumfries Place
Cardiff CF10 3GA/Großbritannien
(0044 29) 20 34 55 11
cardiff@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Cardiff, Vale of Glamorgan, Swansea, Newport, Torfaen, Blaenau Gwent, Rhondda Cynon, Taff, Caerphilly, Merthyr Tydfil, Bridgend, Monmouthshire, Breconshire/Powys, Neath Port Talbot, Carmarthenshire, Pembrokeshire, Ceredigion
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o E.ON UK plc
Westwood Way
Westwood Business Park
Coventry CV4 8LG/Großbritannien
(0044 24 76) 422 52 48
(0044 24 76) 19 30 00
coventry@hk-diplo.de
Amtsbezirk: West Midlands
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Dover South Services
Limekiln Street
Dover CT17 9EF/Großbritannien
(0044 1304) 24 03 74
0044 79 70 56 40 91
dover@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Essex, Kent, East und West Sussex
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Consulate General of the Federal Republic of Germany
16 Eglington Crescent
Edinburgh EH12 5DG-Schottland/Großbritannien
(0044 131) 346 15 78
(0044 131) 337 23 23
info@edinburgh.diplo.de
Amtsbezirk: Schottland, Regionen Cumbria, Darlington, Durham, Hartlepool, Middlesbrough, Northumberland, North Yorkshire ohne Selby, Redcar and Cleveland, Stockton on Tees, Tyne and Wear (Tyneside)

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Maclay Murray Spens LLP
1 George Square
Glasgow G2 1 AL-Schottland/Großbritannien
(0044 141) 248 58 19
(0044 141) 303 24 15
glasgow@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Stadt und Hafen von Glasgow
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Dunkirk, Shore Street
Kirkwall KW15 1LQ-Orkneys/Großbritannien
(0044 1856) 87 29 61
kirkwall@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Orkney-Inseln
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Gateley PLC
Minerva
29 East Parade
Leeds LS1 5PS/Großbritannien
(0044 113) 204 11 73
leeds@hk-diplo.de
Amtsbezirk: York, Bradford, Leeds, Calderdale, Kirklees, Wakefield, Doncaster, Barnsley, Sheffield, Rotherham, Manchester, Selby von North Yorkshire, West Yorkshire und South Yorkshire
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
43 Kantersted Road
Lerwick ZE1 0RJ-Shetland/Großbritannien
(0044 1595) 69 59 49
(0044 1595) 69 59 56
lerwick@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Shetland-Inseln
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
35 Rodney Street
Liverpool L1 9EN/Großbritannien
(0044 7757) 37 26 41
liverpool@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Grafschaften Cheshire, Conwy, Denbighshire, Flintshire, Gwyneed, Isle of Man, Isle of Anglesey und Wrexham sowie die unabhängigen Verwaltungsbezirke Halton, Knowsley, Liverpool, Sefton, St. Helens, Warrington und Wirral
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Consular Offices
Newcastle Civic Centre
Registrar`s Entrance
Newcastle upon Tyne NE1 8PS/Großbritannien
0044-79 54 03 47 44
Amtsbezirk: Cumbria, Durham, Northumberland, North Yorkshire ohne Selby und Tyne und Wear
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
The Business Centre
2 Cattedown Road
Plymouth PL4 0EG/Großbritannien
(0044 75 82) 22 89 76
plymouth@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Devon und Cornwall
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Totton Eling Tennis Center
Aikman Lande, Totton
Southampton SO40 8FT/Großbritannien
(0044 23) 80 66 75 32
southampton@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Dorset, Hampshire, Isle of Wight und Wiltshire
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Les Palmiers, La Rue de Vignes, St. Peter
St. Helier /Jersey, Channel Islands JE3 7BE/Großbritannien
(0044 1534) 28 08 58
st-helier@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Jersey (Bailiwick of Jersey)
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
55 Le Bordage
St. Peter Port /Guernsey, GY1 1BP, Channel Islands/Großbritannien
(0044 14 81) 72 49 34
(0044 14 81) 72 51 15
st-peter-port@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Autonomes Gebiet Guernsey (Bailiwick of Guernsey)
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Sehenswertes

London

London, die an der Themse gelegene britische Hauptstadt, ist das Zentrum des Landes und ohne Frage "der" Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Die Metropole, die in insgesamt 32 Stadtbezirke (boroughs) eingeteilt ist, besteht aus vielen "Dörfern", die jeweils einen ganz eigenen Charakter und ein individuelles Flair bewahrt haben.

London ist eine Stadt mit Geschichte, Kunst und Kultur sowie die Stadt der Mode, des Designs, der Weltklasse-Restaurants und der Non-Stop-Unterhaltung. Die Stadt lebt von ihren Kontrasten. Futuristisch anmutende Gebäude stehen dicht neben historischen Denkmälern, und belebte Straßen enden in ruhigen Parks. Nicht umsonst kommen jedes Jahr Millionen von Besuchern in die flächenmäßig größte Stadt Europas, die ungefähr die Fläche von Gran Canaria aufweist.

Die Stadt entstand aus einer Siedlung am Nordufer der Themse, der heutigen City of London. Die kleine keltische Siedlung wurde von den Römern Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. Londinium getauft. 886 nahmen die Sachsen die Stadt ein, die dann 1066 von den Normannen übernommen wurde. Wilhelm I. bestätigte die besonderen Rechte der seit dem 7. Jahrhundert als Lundeneric bezeichneten Siedlung. In der Neuzeit erlebte London eine wechselvolle Geschichte. Die Pestwelle von 1664/1665 dezimierte die Bevölkerung erheblich und die Feuerkatastrophe von 1666 verwüstete große Teile der Altstadt. Bis 1739 war London Bridge die einzige Brücke über die Themse, weshalb sich der größte Teil der Stadt nördlich des Flusses befindet. Mit dem Bau weiterer Brücken und dem Ausbau des Eisenbahnnetzes im 19. Jahrhundert begann sich die Metropole dann auch auf das Gebiet südlich der Themse auszudehnen. Die Bevölkerung wuchs kräftig. 1851 mit 2,65 Millionen Einwohnern war London die größte Stadt Europas. Der historische Höchststand wurde 1939 mit etwa 8,6 Millionen Einwohnern erreicht. Derzeit hat London eine Einwohnerzahl von ca. 8,28 Millionen.

Eine Fülle von unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, von denen die berühmtesten der Buckingham Palace, Big Ben, St. Paul's Cathedral, der Tower of London und die Tower Bridge sind, warten auf die Besucher. Trotz des Trubels ist die britische Hauptstadt immer auch für einen Spaziergang gut. Rund 1.800 Parks, Grünflächen und Gärten bieten Erholung von der Hektik der Großstadt.

Das kulturelle Angebot sucht seinesgleichen. Kunst- und Kulturliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. London besitzt rund 300 Museen und Galerien, fünfzig Theater sowie weltberühmte Orchester und Opernbühnen. Die Stadt avanciert zu einer Weltstadt des Musicals und der Popmusik. An einem beliebigen Abend gibt es in London bis zu 60.000 Plätze für kulturelle Veranstaltungen.

Daneben bietet London als - wenn auch teures - Shopping-Mekka weltbekannte Kaufhäuser und schöne Einkaufsstraßen sowie Straßen- und Antiquitätenmärkte.

Auch gehört die britische Hauptstadt zu den führenden Finanz- und Handelszentren der Welt.

London, die "millennium city", hat intensiv in die Jahrtausendwende investiert und bietet immer wieder Neues. Im Jahr 2000 entstand das Hightech Riesenrad, das British Airways London Eye, das einen großartigen Ausblick über die Stadt gewährt und die Besucher in Scharen anzieht. Seit Sommer 2012 fesselt die Gondelbahn Emirates Air Line während einer 5- bis 10-minütigen Fahrt über die Themse die Touristen.

Edinburgh

Edinburgh, die schottische Hauptstadt, beeindruckt bereits beim Anflug mit ihrem prächtigen Stadtbild und ihrer Lage auf mehreren vulkanischen Hügeln. An der höchsten Stelle erhebt sich dramatisch auf einem Felsflanken Edinburgh Castle, während sich die altertümlichen Gebäude der Old Town entlang der Royale Mile hinab zum Holyroodhouse Palast erstrecken. Jenseits der Grünanlagen von Princes Street Gardens wartet die im georgianischen Stil des 18. Jahrhunderts erbaute New Town.

Edinburgh ist eine Stadt der Kontraste. Sie ist historischer Schauplatz, an dem Geschichte und Tradition überall gegenwärtig sind, und zugleich eine moderne Weltstadt. Viele der Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Stadtmitte und sind somit leicht zu erkunden. Die großartigen Kunstsammlungen und zahlreichen Museen dokumentieren lebendig die Vergangenheit der Stadt, die auch bekannt für ihre großen Philosophen und Schriftsteller ist. Sir Walter Scott, Sir Arthur Canon Doyle und Robert Louis Stevenson schrieben hier ihre Novellen, Gedichte und Kriminalgeschichten.

Edinburgh ist auch eine Festivalstadt. Die zahlreichen Veranstaltungen im Bereich der darstellenden Kunst, des ergreifenden Theaters, des Kinos und der Musik sind über Großbritannien hinaus bekannt und beliebt. Ist gerade mal kein Festival, dann sorgen Straßenkünstler und Dudelsackspieler auf den Plätzen und in den Gassen für eine entspannte Atmosphäre.

Das historische Zentrum von Edinburgh wurde von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Vor den Toren der Stadt erheben sich im Westen die ersten Hügel des weiten schottischen Hochlandes mit Loch Ness, Whisky-Brennereien, verfallenen Burgen und einsamen Hochmooren als interessante Besichtigungsziele.

Südengland

Der Süden Englands bietet eine große Auswahl an landschaftlichen und städtebaulichen Attraktionen. Landschaftlich reizvoll sind die Küstengebiete, wie etwa die berühmten weißen Felsen bei Dover. Außerdem gibt es weiße Sandstrände, idyllische Fischerdörfer und kleine Hafenstädte. Auch das Landesinnere lohnt sich zu erkunden, von den reetgedeckten Häusern in Kent bis zu den Moorgebieten in Devon und Cornwall. Hier bietet sich ein Aktivurlaub mit Wandern und Radfahren an. Die Städte in der Region sind das ganze Jahr über Schauplatz zahlreicher kultureller Veranstaltungen.

Der Südwesten Englands wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Die Landschaft ist abwechslungsreich und das Klima mild. Neben Seebädern gibt es auch historisch bedeutsame Orte.

Die historische Markt- und Handelsstadt Salisbury besitzt eine frühgotische Kathedrale, die als erster Sakralbau Englands in rein englischem Stil errichtet wurde.

Der Dartmoor National Park schützt eine große Moorlandschaft, in der wilde Ponies leben.

Der Steinkreis von Stonehenge gibt auch heute noch Rätsel auf. Die Megalithen, die wahrscheinlich zwischen 3.000 und 1.000 v. Chr. als Kultstätte verwendet wurden, sind weithin sichtbar..

Der Exmoor National Park ist fast unbesiedelt. Er ist von vielen Wegen durchzogen, auf denen man diese außergewöhliche Landschaft mit ihren sanften Hügeln und einer schroffen Küste durchwandern kann.

Von den Badeorten an der Küste sind vor allem Bournemouth und Plymouth erwähnenswert.

Der Kurort Bath strahlt heute noch die Eleganz des 18. Jahrhunderts aus. Eine Zeit, in der Bath einer der Treffpunkte der feinen Gesellschaft war. Besonders schön ist der Royal Crescent, ein an einem kleinen Park liegender halbrunder Bau mit einer Säulenfassade.

Der Südosten Englands

Dieser Landesteil wird durch die Küstenstädte am Ärmelkanal und an der Mündung der Themse charakterisiert. Außerdem gibt es in dieser Gegend noch sehenswerte und historisch bedeutende Städte im Landesinneren..

Portsmouth und Southampten, an der Südküste gelegen, sind Städte, die in der Vergangenheit eine wichtige Rolle spielten, denn ihre Häfen waren Ausgangspunkte für historische Reisen. Unter anderem stach hier Admiral Nelson in See und die Titanic begab sich auf ihre erste und einzige Fahrt über den Ozean.

Brighton ist das berühmteste Seebad an der Kanalküste Englands und besitzt einen zehn km langen feinen Sandstrand. Sehenswert ist die breite Promenade, die von Bauwerken des 19. Jahrhunderts gesäumt wird, und die sehr lebendige Innenstadt lohnt immer einen Besuch.

Dover ist die wichtigste Verbindungsstadt zwischen dem europäischen Kontinent und Großbritannien. Die weißen Klippen sind charakteristisch für diesen Küstenabschnitt.

Canterbury liegt im Osten der Insel im Landesinneren. Die Kathedrale mit Bischofssitz ist seit dem 6. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum des europäischen Christentums.

Die ehemalige römische Siedlung und spätere Marktstadt Cambrigde hat ihre Bedeutung vor allem durch die Gründung der ersten Colleges der Universiät im 12. Jahrhundert erlangt. Gärten und Kapellen der Colleges stehen Besuchern offen, Bibliotheken und Speisesäle sind jedoch nur mit Voranmeldung zu besichtigen.

Die Midlands

Als Midlands werden die Gebiete des Landes bezeichnet, die sich nordwestlich Londons befinden.

Stratford-upon-Avon ist der Geburtsort Shakespeares und einer der meistbesuchten Orte Großbritanniens. Shakespeares Geburtshaus ist im Stile des 16. Jahrhunderts als Museum hergerichtet. Das Zentrum der Stadt ist von Fachwerkhäusern geprägt.

In der Grafschaft Gloucestershire kann man die Cotswold Hills erforschen, die besonders für Schafzucht genutzt werden. Von den sanften Hügeln aus hat man einen schönen Ausblick auf die malerischen Dörfer. Hübsche Städtchen sind Broadway, Bourton-on-the-Water und Cirencester.

Oxford liegt an den Ufern der Themse und ist eine der ältesten und berühmtesten Universitätsstädte der Welt. Die ersten Colleges stammen aus dem 12. Jahrhundert. Das studentische Leben prägt das Bild der Stadt und bringt ein hervorragendes kulturelles Angebot mit sich. Der Botanische Garten des Magdalen Colleges ist einer der ältesten des Landes.

Die Porzellanmanufakturen nördlich der Industriestadt Birmingham sind in dem künstlich zusammengefügtem Ort Stoke-on-Trent zu Hause. Hier haben so berühmte Firmen wie Wedgewood, Spode und Doulton ihre Wurzeln.

Um Ashbourne liegt der Peak District National Park. Er besteht aus einer baumlosen Moorlandschaft, die für Wanderer und Kletterer geeignet ist. In den Kalkstein im Süden haben Flüsse tiefe malerische Täler gegraben, wie z.B. den Dove Dale.

Der Norden Englands

Der Lake District liegt im Nordwesten Englands. Sanfte Hügel wechseln sich mit Seen und Wäldern ab. Lake Windermere, der größte See des Lake Districts ist gleichzeitig auch der größte See Englands und ist das beliebteste Ausflugsziel in dieser Landschaft. Das Dorf Windermere ist ein guter Ausgangspunkt für Erkundungen und im Sommer sehr belebt. Vom malerisch gelegenen Dorf Coniston aus kann man den Hügel Coniston Man erklimmen oder auf dem Coniston Water eine Fahrt mit dem Dampfschiff unternehmen.

Die Isle of Man liegt zwischen Irland und der englisch/schottischen Grenze im Atlantik. Die gebirgige Insel hat bewaldete Täler, sandige Buchten und Felsklippen. Der Badeort Douglas ist der Hauptort der Insel an der Ostküste. Die kleine Stadt Peel ist an der Westküste und hat sich aus einen Fischerdorf entwickelt. Die Stadt wird von einer Burg aus dem 16. Jh. überragt. Auf der gesamten Insel finden sich Wikingerkreuze, Begräbnisstätten und Runeninschriften.

Durham gehört zu den schönsten Städten Englands und liegt südlich von Newcastle am Fluss Wear. Die Kathedrale wurde auf einer felsigen Halbinsel gebaut. Die Colleges der Universität liegen über die ganze Stadt verteilt.

York präsentiert sich als mittelalterliche Stadt mit Fachwerkhäusern und Sakralbauten, darunter auch das Münster, das nach einem schweren Feuer in den 80er Jahren nun wieder in neuem Glanz erstrahlt.

Sheffield ist ein bedeutendes Handels- und Industriezentrum und liegt malerisch am Zusammenfluss der Flüsse Don und Sheaf. In der Innenstadt ist die Kathedrale sehenswert sowie das Industriemuseum.

Schottland

In Schottland kann man vor allem unberührte und weite Landschaft erleben. Im Süden Schottlands gibt es üppiges Ackerland, sanfte Hügel und zerklüftete Küstenlandschaft. In den Highlands kann man ausgedehnte Wanderungen unternehmen oder auf dem Whiskey-Trail traditionsreiche Destillerien besuchen. in Schottland sind Traditionen noch sehr lebendig. Bei Veranstaltungen trifft man Schotten häufig noch mit Kilts bekleidet an, den Schottenröcken mit den überlieferten Mustern der alten schottischen Familien. Die traditionelle Musik wird auf dem Dudelsack gespielt.

Edinburgh ist die Hauptstadt Schottlands. Die malerische Altstadt wird von einer imposanten Burg überragt. Edinburgh und Glasgow sind quirlige Städte, die mit Kulturfestspielen und lebhaften Innenstädten aufwarten können.

Die Stadt Aberdeen ist mehrfach für die Blumenanlagen und Parks ausgezeichnet worden. Die drittgrößte Stadt Schottlands hat eine denkmalgeschütze Altstadt mit Old Aberdeen und einen malerischen Fischereihafen. Im Süden liegen die Colleges von Old Aberdeen aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

An der Ostküste der Fife-Halbinsel liegt das Städtchen St. Andrews mit dem ältesten Golfplatz der Welt, der aus dem 15. Jahrhundert stammt.

Inverness gilt als Hauptstadt des Schottischen Hochlandes. Sie liegt am Ufer des Flusses Ness. Weiter westlich liegt der See Ness, "Loch Ness", in dem das sagenhafte Monster leben soll. Im Informationszentrum sind Dokumente über die "Existenz" von Nessie ausgestellt, das seit dem 7. Jahrhundert bis heute immer wieder gesehen worden sein soll. Von Urquhart Castle aus hat man einen guten Blick auf den See.

Die schottischen Inseln

Die Orkney-Inseln liegen nur wenige Kilometer vor der Nordküste Schottlands. Die Vegetation der Inseln ist zwar ausgesprochen karg, dennoch sind sie wegen ihres großen Vogelreichtums ein beliebtes Ziel von Ornithologen und anderen Vogelliebhaber. Der schöne Hauptort Kirkwall auf der Insel Mainland hat eine große Kathedrale und einen sehr lebendigen Hafen. An der Westküste liegt die bedeutende prähistorische Stätte Skara Brae, ein Steinzeitdorf.

Die Shetland-Inseln liegen 100km nördlich der Orkney-Inseln. Die Inseln sind bergig und zerklüftet mit Küstenformationen, Moorlandschaften und Seen. Viele seltene Tierarten leben hier. Im Süden der Hauptinsel Mainland findet man bedeutende Zeugnisse aus drei Jahrtausenden Besiedlung durch die Wikinger.

Die Hebriden im Westen Schottlands bieten eine zerklüftete Landschaft mit Seen, Klippen und Bergen. Die Inseln mit dem rauhen Klima sind ein Paradies für Sportfischer. Auf der über eine Brücke leicht zugänglichen Isle of Skye kann man über die Cuillin Mountains wandern. Auf der Insel Mull sorgt der Golfstrom für eine reiche Pflanzenwelt. Die unbewohnte Insel Staffa ist schon seit dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel.

Wales

Wales liegt an der Westküste Großbritanniens und ist durch den Gebirgszug der Cambrian Mountains ein bergiges Land. Relikt der Schwerindustrie des 19. Jahrhunderts sind die heute bunt bemalten Schmalspurbahnen, auf denen man von den ehemaligen Stollen in kleine Dörfer fahren kann. Die Hafenorte haben sich zu schönen Urlaubsorten entwickelt. Die walisische Sprache hat sich sowohl bei der Bevölkerung als auch auf den Straßenschildern erhalten. Der Wettkampf der Barden "Eisteddfod" ist ein fester Bestandteil walisischer Kultur und wird regelmäßig in Llangollen ausgetragen.

Die Hauptstadt Cardiff ist eine moderne Stadt mit Einkaufsstraßen und einer im 19. Jahrhundert restaurierten Burg.

Der Brecon Beacon National Park wird von zwei Bergketten (Black Mountains) eingegrenzt und umfasst mit seiner Berglandschaft Laub- und Nadelwälder, Flüsse und Seen und Moore. Bei Llanndeilo steht das Carreg Cennen Castel, wo sich der Aufstieg wegen des fantastischen Ausblickes lohnt.

Im Snowdonia National Park wechseln sich hohe Bergketten auf über 900 m mit Moorlandschaften und Tälern ab. Im gesamten Park stehen Schlösser. In den malerischen Dörfern und auf den Höfen wird vor allem Viehzucht betrieben. Ein guter Ausgangspunkt für Touren in den Nationalpark ist die Stadt Dolgellau.

Die Kanalinseln

Jersey, Guernsey, Alderney, Sark und Herm - jede dieser Inseln hat ihren eigenen Charme. Die Kanalinseln haben ein mildes Klima und bieten viele Möglichkeiten zum Ausspannen und zu gutem Essen. Ein Aktivurlaub mit Wandern oder Radfahren ist genauso möglich, wie ein Kultururlaub mit dem Besuch einens Museums (das sehenswerte Jersey Museum oder auch das Guernsey Museum) oder die Besichtigung der historischen Gebäude (Elizabeth Castle, St. Aubin´s Fort auf Jersey oder Castle Cornet auf Guernsey). Die Inseln sind per Flugzeug, per Schiff und mit der Autofähre zu erreichen.

Parks und Gärten

Die Freude der Engländer an allem, was grünt und blüht, zeigt sich in ihren Gärten und Parks. Allein in London gibt es 1.700 Parks darunter der Hyde Park und die Kensington Gardens. Die Stilarten, in denen die Gärten und Parks angelegt sind, variieren. Vom strengen formellen Garten der elisabethanischen Zeit über die Landgärten bis zu den Naturgärten des Gartenkünstlers Capability Brown ist alles vertreten. Die meisten Gärten Großbritanniens sind von März bis Oktober geöffnet, die üppige Blütenpracht der Rhododendren im Mai und Juni zählt sicher zu den Höhepunkten.

Reisehinweise

Terroranschläge:

Am 14. August 2018 raste ein Autofahrer vor dem britischen Parlament in eine Absperrung und verletzte dabei 3 Personen. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich bei der Tat um einen Terroranschlag handelt. Am 15. September 2017 wurden bei einer Explosion in London in der U-Bahn-Station Parsons Green mehrere Personen verletzt. Am 3. Juni 2017 forderte ein Anschlag auf der London Bridge viele Tote, am Burough Market wurde zudem mehrere Personen durch Messerstechereien verletzt. Am 22. Mai 2017 wurde bei einem Konzert in der Manchester Arena ein Anschlag verübt, am 22. März 2017 gab es einen Terroranschlag nahe des Parlaments in London.

Zurzeit gilt die zweithöchste der 5 Terrorwarnstufen ("severe") in Großbritannien (England, Wales, Schottland, Nordirland). Internet: www.gov.uk/terrorism-national-emergency.

Am 23. Juni 2016 hat die britische Bevölkerung mehrheitlich für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt, am 29. März 2017 hat die Regierung offiziell den Austritt aus der EU beantragt. Kurzfristige Änderungen der Einreisebestimmungen oder des Aufenthaltsrechts sind hierdurch jedoch nicht zu erwarten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

In den meisten öffentlichen Gebäuden ist das Rauchen verboten. Das gilt auch für Restaurants und Bars sowie Kinos und Theater, wobei Gastbetriebe abgetrennte Raucherzonen einrichten dürfen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Jamaika

Einreise für Deutsche

Deutsche sind als Touristen für 90 Tage visumfrei. Notwendig sind:

- mindestens noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

Landesdaten

Lage

Jamaika, die drittgrößte Insel der Großen Antillen, liegt südlich von Kuba zwischen dem 15. und 20. Grad nördlicher Breite und dem 75. und 80. Grad westlicher Länge im Karibischen Meer.

Fläche: 10.991 km².

Verwaltungsstruktur: 14 Verwaltungsbezirke (parishes).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 2,8 Millionen

Städte:

Kingston (Hauptstadt) ca. 948.700 (mit Vororten ca. 1,05 Millionen)

Spanish Town ca. 162.400

Montego Bay ca. 79.800

May Pen ca. 45.700

Sprache

Die Landessprache Jamaikas ist Englisch. Außerdem wird noch "Patois", das eine Mischung aus Englisch sowie afrikanischen und indianischen Dialekten darstellt, gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -7 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

In Jamaika sind US-amerikanisch Flachstecker üblich. Ein Adapter ist deshalb erforderlich.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist ca. 4 Tage unterwegs. Faxe können von Hotels von von Postämtern aus versandt werden.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Jamaika ist 001 876, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen.

Von Jamaika nach Deutschland wählt man 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141.

NOTRUFNUMMER: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 119.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Jamaika von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .jm

Internetanschlüsse gibt es in Hotels und in der Stadtbücherei. Internetcafés gibt es vor allem in Kingston, auch in Einkaufszentren.

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

14. Februar (Aschermittwoch)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

23. Mai (Tag der Arbeit)

1. August (Befreiungstag; Ende der Sklaverei)

6. August (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

15. Oktober (Tag der nationalen Helden; dritter Montag im Oktober)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September.

Geschäftsbesuche sind in der Oster- und Weihnachtswoche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: auf der ganzen Insel Mo bis Do 9-14 Uhr, Fr 9-16 Uhr;

Geschäfte: in Kingston werktags 9-16 Uhr (jedoch in Kingston Downtown Mi nur bis 12 Uhr, in New Kingston Do nur bis 12 Uhr), Montego Bay werktags 8.30 - 16 Uhr, Do nur bis 12 Uhr; Ocho Rios werktags 8.30-17 Uhr, Sa bis 18 Uhr;

Apotheken: täglich von 9-16 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist leichte Sommerkleidung aus atmungsaktiven Materialien angebracht. Für die Abende, an denen es üblicherweise etwas abkühlt, sollte man auch leichte Wollsachen mitnehmen. Ebenfalls für einen Aufenthalt im Hochland sollte man Wollsachen dabeihaben. Eine Regenjacke sollte man, ebenso wie eine gute Sonnenbrille, immer mitnehmen.

Geschichte/Politik

Die Ureinwohner Jamaikas hießen Aruak. 1494 wurde die Insel von Christoph Kolumbus entdeckt, 1509 wurde sie spanische Kolonie. Spanish Town (Saint Iago de la Vega), das 1523 gegründet wurde, war die erste spanische Siedlung auf der Insel und 350 Jahre Hauptstadt des Landes. 1655 eroberte eine englische Flotte Jamaika, das 1670 dann offiziell britisch wurde. Im Laufe des 17. Jahrhunderts erreichte eine wachsende Zahl englischer Einwanderer Jamaika. Die Plantagenwirtschaft entwickelte sich schnell. Jamaika wurde zu einem weltweit bedeutenden Zentrum für den Handel mit afrikanischer Sklaven. 1838 wurde die Sklaverei per Gesetz abgeschafft, was zu einer Wirtschaftskrise führte. Eine Rebellion unter der schwarzen Bevölkerung im Jahr 1865 wurde von den Engländern brutal niedergeschlagen. Jamaika wurde zur Kronkolonie erklärt und verlor damit das Selbstverwaltungsrecht. 1884 wurde eine parlamentarische Regierung teilweise wiederhergestellt. 1962 errang Jamaika die Unabhängigkeit und war 1968 Gründungsmitglied der Caribbean Free Trade Area (CARIFTA, Karibische Freihandelszone). Nachdem sich Jamaika zunächst an Kuba und Fidel Castro angelehnt hatte, wurden danach enge Bindungen zu den USA geknüpft.

Wirtschaft

Die Wirtschaft Jamaikas ist in erster Linie landwirtschaftlich geprägt. Mit dem Bergbau, der Industrie und dem Tourismus wurden neue Wirtschaftszweige erschlossen. Über 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Hauptanbauprodukt ist Zuckerrohr. Außerdem werden auch Bananen, Zitrusfrüchte, Tabak, Kakao, Kaffee, Kokosnüsse, Mais, Pfeffersorten, Ingwer, Mangos und Kartoffeln angebaut. Aus Jamaika stammt zudem beinahe der gesamte Weltbedarf an Piment. Neben Bauxitvorkommen, die zu den reichsten der Welt gehören, finden sich in Jamaika Gips, Blei und Salz. Die Fertigung industrieller Güter gewinnt für die jamaikanische Wirtschaft an Bedeutung und wird staatlich gefördert.

Jamaika ist mit etwa eineinhalb Millionen Gästen jährlich eines der beliebtesten Urlaubsziele in der Karibik. Der Tourismus ist die wichtigste Stütze der Wirtschaft Jamaikas und bringt einen großen Teil der Devisen ins Land.

Religion

Unter der christlichen Mehrheit finden sich zu ca. 61 Prozent Protestanten, unter anderem die Gemeinden der Church of God und der Baptisten sowie der anglikanischen und der römisch-katholischen Kirche (ca. 4 Prozent). Daneben gibt es Juden, Muslime und Hindus. Religiöse Bewegungen wie die Rastafari haben einen wichtigen Anteil am religiösen Leben der Insel.

Vegetation

Jamaikas Pflanzenwelt ist durch eine üppige Vegetation gekennzeichnet. Zu den einheimischen Bäumen gehören Zeder, Mahagoni, Blauholz, Rosenholz, Ebenholz, Kokospalme und Pimentbaum. Eingeführte Arten wie der Mangobaum, Brotfruchtbaum und Bananengewächse gedeihen ebenfalls auf der Insel.

Tierwelt

Zur Tierwelt Jamaikas gehört ein überaus großes Spektrum an Vogelarten, besonders Papageien, Kolibris und grüne Todis.

Kulinarisches

Jamaikas Küche lebt von den frischen Zutaten. Neben Fisch und Meeresfrüchten gibt es eine Vielzahl von exotischen Früchten und Gemüsen. Die scharfe Küche Jamaikas, in der viel Pfeffer und Gewürze verwendet werden - z.B. Jerk-Hühnchen oder Schweinefleisch, das über Pimentholz gegrillt wird - besitzt viele Anhänger. Weitere Spezialitäten sind Pepperpot soup eine Art würzige Spinatsuppe, Ackee, eine einheimische Frucht, die gebraten und gekocht zu gesalzenem Fisch gegessen wird, Currygoat (Ziegenfleisch mit Curry) und Matrimony, ein Desert aus frischen Früchten. Zum Abschluss gibt es einen der auf Jamaika hergestellten Liköre und einen Kaffee aus den Blue Mountains.

Souvenirs

Diamanten, Smaragde, Saphire und Rubine, Parfum sowie Skulpturen und Schnitzereien sind edele Mitbringsel aus Jamaika. Daneben gibt es jamaikanisches Kunsthandwerk wie beispielsweise Strohwaren, Perlen, Stickereien oder schöne Stoffe. Auch Spirituosen und Lebensmittel wie Rum, Likör oder Kaffee sind beliebte Souvenirs aus Jamaika.

Klimainformationen

Jamaika hat ein über das ganze Jahr hindurch gleichbleibendes Klima mit sehr viel Sonnenschein.

An der Küste werden während der Wintermonate von Mitte Dezember bis Mitte April im Durchschnitt Temperaturen von 26°C gemessen. Während der Sommermonate von Juni bis Ende Oktober steigt das Thermometer auf Temperaturen von etwa 30-35°C.

Im Flachland werden selten mehr als 33°C gemessen, bei Nacht sinkt das Thermometer selten unter 16°C.

Im Hochland der Blue Mountains liegen die durchschnittlichen Temperaturen bei etwa 10°C im Winter und bei rund 21°C im Sommer.

Mit Regenfällen (kurze, zum Teil heftige Regenschauer) ist zwischen Mai/Juni bis November/Dezember zu rechnen. Der meiste Regen fällt im September und Oktober. Zu dieser Zeit herrscht auch eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Beste Reisezeit

Jamaika hat das ganze Jahr über Saison. Die beste Reisezeit ist im regenärmeren Winter von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Jamaika ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

MONTEGO BAY: Dr. Ralf A. Ueker (spricht deutsch), Cornwall Regional Hospital,, Montego Bay, Tel. 952 51 00.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Jamaika-Dollar (J$)

1 Jamaika-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 159,14 J$

1 US-$ = ca. 135,44 J$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt.

Umtausch: Geld kann in Banken oder größeren Hotels umgetauscht werden, am Flughafen in Kingston befindet sich außerdem eine Wechselstube. Man sollte darauf achten, dass man für jeden Geldumtausch Quittungen erhält; diese müssen für die Ausreise aufbewahrt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, EuroCard/MasterCard, Visa) - werden weitgehend akzeptiert.

Geldautomat: Ja - sind in den größeren Orten vorhanden; das Abheben von Bargeld ist mit Kreditkarte und Girocard (mit Maestro-Logo) vielerorts möglich.

Reiseschecks: Ja - in US-$; können bei Banken in Jamaika eingetauscht werden. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks in Banken jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Rücktausch: es ist die Vorlage jeder Umtauschquittung notwendig.

Auskunftstellen

Jamaica Tourist Board
64 Knutsford Boulevard
Kingston 5/Jamaica
(001 876) 929 93 75
(001 876) 929 92 00 19
www.jamaicatravel.com
info@visitjamaica.com

Botschaften und Konsulate

Botschaft von Jamaika
Schmargendorfer Straße 32
12159
Berlin
(0 30) 85 99 45 40
Botschaft: (0 30) 859 94 50
info@jamador.de
Botschaft Mo bis Fr 9-17 Uhr
Konsularabteilung Mo bis Fr 9-13 Uhr
Israel, Polen, Russische Föderation, Serbien, Slowakische Republik, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn

Honorarkonsulat von Jamaika
c/o Peter Harren Partner
Hermann-Hollerith-Straße 10
28355
Bremen
(04 21) 21 25 16
(04 21) 488 61 50
honorarkonsul.jm@hp-shipping.de
Di 9-13 Uhr, Do 15-17.30 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Stahnsdorfer Damm 65b
14532
Kleinmachnow bei Potsdam
(0 33 20) 380 45 67
hermann@gerbaulet.eu
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Ballindamm 1
20095
Hamburg
(0 40) 30 29 92 88
(0 40) 30 29 92 32
hk.jamaika.hh@behnmeyer.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Freischützstraße 75
81927
München
(0 89) 96 05 30 37
office@jamaica-munich.com
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
10 Waterloo Road
Kingston 10
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 444
Kingston 10/Jamaika
(001 876) 620 54 57
(001 876) 631 79 35/36
info@kingston.diplo.de
Amtsbezirk: Jamaika sowie die Bahamas, die Cayman-Inseln, die Turks- und Caicos-Inseln

Ärztliche Hilfe

MONTEGO BAY: Dr. Ralf A. Ueker (spricht deutsch), Cornwall Regional Hospital,, Montego Bay, Tel. 952 51 00.

Sehenswertes

Kingston

Die Hauptstadt von Jamaika liegt am Fuße der Blue Mountains. Kingston ist das Verkehrs-, Handels- und Industriezentrum und der wichtigste Seehafen der Insel. Der große Hafen, ist ein beliebter Anlaufhafen für karibische Touristen- und Handelsschiffe. In Uptown liegt das moderne wirtschaftliche Zentrum, die Universität der Westindischen Inseln und das Regierungsviertel. In Downtown lebt die ärmere Bevölkerung. Die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede sind in Kingston unübersehbar. Dennoch hat die Stadt ein gutes kulturelles Angebot. Theater und Ballett sind zu empfehlen und es gibt zahlreiche Kunstgalerien, etwa die National Gallery of Art. Insbesondere spielt sich hier die Musikszene der Insel ab. Reggae entstand in Kingston und ist seit den 60er Jahren die nationale Musik schlechthin. Bob Marley, dem Reggae Idol, wurde ein Denkmal und ein Museum gewidmet. In der Nähe von Kingston befinden sich die teilweise verschütteten Ruinen der ehemaligen Hafenstadt Port Royal, die 1692 von einem Erdbeben zerstört wurde. Hier gibt es gute Restaurants, in denen vor allem Fisch serviert wird. Westlich von Kingston liegt Spanish Town, die alte Hauptstadt. In der Nähe kann man das White Marl Arawak Museum besuchen, das die Geschichte und Kultur der Arawak Indianer dokumentiert. Die Kriminalitätsrate in Kingston ist sehr hoch. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man es vermeiden in Downtown zu bummeln. Selbst im Auto ist man vor Übergriffen nicht gefeit.

Montego Bay

"MoBay", wie die zweitgrößte Stadt Jamaikas auch genannt wird, erstreckt sich an einer Bucht. Hier liegt der Flughafen für die Ferienreisenden, viele Ankömmlinge bleiben auch in diesem Teil der Insel. Montego Bay ist mit den meisten Hotels und Unterkünften das touristische Zentrum der Insel. Hier gibt es Sandstrände wie Doctor´s Cave und Cornwall Beach, Golfplätze, Yachthäfen und viele andere Freizeit- und Sporteinrichtungen. Bei den Überresten des alten Fort Montego über dem Hafen bietet die Markthalle Möglichkeiten zum Shopping. In der Nähe gibt es einige Herrenhäuser, die zu besichtigen sind, wie das Rosehall Great House, das heute als Museum dient und die koloniale Vergangenheit der Insel thematisiert.

Runaway Bay

Die Bucht ist bei den Touristen sehr beliebt, die Ruhe suchen oder gern Golf spielen. Weil es nicht so viele Hotels gibt, ist der Strand hier nie überlaufen. Dem "Jamaica-Jamaica Resort" ist ein 18-Loch-Golf-Platz angeschlossen, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Touristen haben die Möglichkeit einen Einführungskurs zu belegen. Von der Runaway Bay aus kann man beispielsweise die Circle B Farm, wo exotische Früchte angebaut werden, oder Chukka Cove, wo man Reitunterricht nehmen kann, besuchen. Die Green Grotto Caves westlich der Bucht können im Rahmen geführter Touren besichtigt werden. Der Grottensee wird mit einem Boot befahren. Am Puerto Seco Beach in der Nähe der Runaway Bay ist ein öffentlicher Strand mit vielen Wassersportmöglichkeiten zu finden.

Blue Mountains

Diese Berglandschaft mit der Höhe von bis zu 2.166 Metern ist in der Karibik einmalig. Den kurvigen Straßen folgend durchfährt man unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen. Hier kommen Wanderer auf ihre Kosten, die den Gipfel des Blue Mountain Peak erklimmen können. Die Blue Mountains sind auch berühmt durch den Kaffee, der in den halbhoch gelegenen feucht-tropischen Gebieten gut gedeiht.

Ocho Rios

Das ehemalige Fischerdorf ist heute ein modernes Urlaubszentrum. Ocho Rios hat nach Montego Bay die meisten Hotels und Unterkünfte zu bieten. Außerdem gibt es Boutiquen, Souvenirläden und einen Handwerkermarkt. Viele Freizeitaktivitäten werden hier geboten. So kann man Raften am White River oder Tiefseefischen und Golf spielen. Westlich von Ocho Rios findet man eine der großen touristischen Attraktionen Jamaikas, die Wasserfälle des Dunn´s River. In einer Reihe von Kaskaden stürzt der Fluss sanft hinab ins Meer. Touristen machen sich in Massen den Spaß, den Wasserfall hinaufzusteigen. Die, die dazu keine Lust haben, können die schöne Park- und Gartenlandschaft rundum genießen.

Reisehinweise

* Für die folgenden Gebiete gilt der Notstand:

- den Landkreis Saint James im Nordwesten von Jamaika, einschließlich dessen Hauptstadt Montego Bay

- St. Catherine North im Südosten von Jamaika mit den Schwerpunkten Spanish Town, Linstead und Bog Walk

- die folgenden Stadtviertel der Hauptstadt Kingston: Tivoli Gardens, Arnett Gardens, Trenchtown, Jones Town und Whitfield Town

Grund für die Maßnahme sind zahlreiche Gewalttaten wie Schießereien und Morde durch Kriminelle. Die Benutzung der Verkehrsverbindung zwischen dem Flughafen Montego Bay und den Anlegestellen der Kreuzfahrtschiffe ist durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sichergestellt. Mit verschärften Kontrollen ist zu rechnen. Reisende sollten besondere Vorsicht walten lassen.

* Kriminalität:

Besondere Vorsicht in Bezug auf kriminelle Delikte ist in den touristischen Hochburgen wie Ocho Rios, Montego Bay und Negril und vor allem in Kingston angebracht. Aber auch bei Fahrten durchs Land sind Diebstähle, Überfälle mit Waffengewalt und Entführungen nicht ausgeschlossen. Im Falle eines Raubüberfalls sollte kein Widerstand geleistet werden, da die Gefahr durch Schusswaffengebrauch durch Kriminelle besonders hoch ist.

Abendliche bzw. nächtliche Ausflüge abseits des Hotels sollten allein und zu Fuß wegen der hohen Kriminalitätsrate nicht unternommen werden.

* Drogen:

Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist streng verboten. Drogendelikte sind an der Tagesordnung. Reisende sollten eventuelle Kontakte vermeiden, die sie in Berührung mit Drogen und Drogenhändlern bringen könnten. Cocktails, gemischt mit Drogen, sind abzulehnen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* In öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie gastronomischen Einrichtungen darf nicht geraucht werden. Zuwiderhandlungen können bestraft werden.

* Die Haltung vieler Einheimischen gegenüber Homosexuellen ist ablehnend, zum Teil gibt es auch Gewaltaktionen.

* Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Bitte Abschnitt "Reisehinweise" beachten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

* max. 2 Kinder bis 17 Jahre in Begleitung von 2 Vollzahlern frei (bei Unterbringung in gleicher Kabine), ab/an Hafen

Premium All-Inclusive Classic Getränkepaket

Reichhaltige Auswahl an Getränken der Bar- und Weinkarte, mit einer umfangreichen Auswahl an Cocktails (bis zu einem Preis von $ 8,-), einem breiten Angebot offener Weine (glasweise, Preis bis zu $ 7,50), Fass-, Flaschen- und Dosenbier sowie bestimmten Spirituosen (Preis bis zu $ 5,-), Energy Drinks, Alkopops, Softdrinks, Fruchtsäften, Mineralwasser, Auswahl an warmen und kalten kaffeehaltigen Getränken, heißer Schokolade sowie Eiscreme zum Mitnehmen in der Waffel oder im Becher. Die im Paket enthaltenen Getränke können in allen Bars, Restaurants und Spezialitätenrestaurants verzehrt werden.

Explorer Landausflugspaket

Drei Ausflüge in einem - Mit diesem speziellen Angebot bekommen Sie drei der schönsten Landausflüge auf jeder Kreuzfahrt zu einem Sonderpreis mit bis zu 15% Preisvorteil. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl für diese Angebot begrenzt ist.

Paket 1 enthält: Ocho Rios (OCH29), George Town (GCA35), Cozumel (COZ23)

Paket 2 enthält: San Juan (SJU01), Charlotte Amalie (STO16), Nassau (NAS02)

Die Beschreibungen der Landausflüge finden Sie im ausführlichen Landausflugsprogramm.

Reisedokumente Personal- oder Reisepass für deutsche Staatsbürger:

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einen Link zu den ausführlichen Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger finden Sie am Ende der Seite.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsbürger:

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können.

Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline.

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Einreise USA:

Deutsche Staatsbürger benötigen einen maschinenlesbaren Reisepass (weinrot, kein vorläufiger, grüner Reisepass), der noch mindestens sechs Monate über das geplante Rückreisedatum hinaus gültig sein muss.

Aufgrund geänderter Vorschriften zum Visa Waiver Program dürfen nur noch Inhaber elektronischer Reisepässe (Pässe mit integriertem elektronischen Chip) visumfrei in die USA einreisen. Zusätzlich werden Sie in den USA an einer Einreisestelle von einem Beamten der Zoll- und Grenzschutzbehörde überprüft.  

Wir übernehmen die ESTA-Anmeldung für deutsche Staatsangehörige, die ihre USA-Reise über sz-Reisen buchen. Die Kosten in Höhe von derzeit 14 USD sind im Reisepreis enthalten.

Bitte senden Sie die ausgefüllte und unterschriebene ESTA-Anmeldung bis spätestens acht Wochen vor Reiseantritt an die SZ-Reisen GmbH, Ostra Allee 20, 01067 Dresden, zu Händen Kundenservice zurück.

Reisende, welche sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit eines dieser Länder besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm (Programm zur VISA-freien Einreise/ESTA) ausgeschlossen. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis verlieren ab sofort ihre Gültigkeit. Dieser Personenkreis muss künftig für die Einreise in die USA ein Visum beantragen. Sollten Sie zu dem oben genannten Personenkreis gehören, empfehlen wir Ihnen daher dringend, bei entsprechenden Reiseplänen in die USA, in jedem Falle jedoch vor Antritt einer Reise in die USA und unabhängig vom Bestehen einer ESTA-Reisegenehmigung, Kontakt mit sz-reisen aufzunehmen. Gern beraten wir Sie hinsichtlich der nötigen VISA-Beantragung. Bitte beachten Sie, dass ein Visum mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Hinweise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

Um alle Besichtigungen, Spaziergänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Oft sind Sehenswürdigkeiten in den Reiseländern leider nicht barrierefrei. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen insbesondere für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung leider nicht geeignet.

Je nach Umfang Ihrer Mobilitätseinschränkung und individuellem Programm der Reise können wir gern vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist – so dass Sie auch mit Behinderungen/ Einschränkungen auf Ihre Kosten kommen.

Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline.

Hinweise zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist.

Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann.

Impfungen:

Über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen für Ihr Wunschreiseziel sollten Sie sich rechtzeitig informieren und ggf. ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken einholen. Wir verweisen dabei auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern unter unserer Service-Hotline.

Zahlung & Reiserücktritt:

Informationen zur Zahlung und zum Reiserücktritt: siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH, § 2. + 5. + 7. + 8.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MSC Seaside: Winterferien unter karibischer Sonne
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
20
Ungefähre Gruppengröße:
20
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

    Flughafen:

    • Transferregionen
    • Transferregionen

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 - 724 20 21 (Anruf kostenlos)
Sind alle Mitreisenden deutsche Staatsbürger (ohne doppelte Staatsbürgerschaft)? *

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

Sonstiges

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