Peking, Tokio, Shanghai

Als Jet-Setter durch Asien

Den Flug nach Fernost nimmt man nicht oft im Leben auf sich. Da wäre es doch schade, wenn man sich zwischen Peking, Tokio und Shanghai entscheiden müsste, oder?

Müssen Sie aber nicht, denn auf dieser Reise ist alles drin. Zwei Jahrtausende alte Kulturen, die uns von Ferne so ähnlich erscheinen und aus der Nähe unterschiedlicher kaum sein könnten. Drei gigantische Metropolen, die gemeinsam etwa so viele Einwohner beherbergen wie Frankreich oder Großbritannien und von denen – vielleicht überraschend – Shanghai die größte ist. Vor allem aber erwarten Sie Sehenswürdigkeiten, die den Bogen schlagen über viele tausend Jahre menschlicher Baukunst. Die alten Tempel- und Palastanlagen der verbotenen Stadt in Peking, das Weltwunder Chinesische Mauer, der Meiji Schrein oder der Kannon Tempel in Tokio auf der einen und die waghalsigen Hochhäuser in Shanghai und das flirrende Nachtleben der Metropolen auf der anderen Seite.

Sie werden aber auch die völlig unterschiedlichen Mentalitäten der Chinesen und Japaner kennenlernen und vielleicht ein Gespür dafür erhalten, warum die beiden Kulturen und Reiche über Jahrhunderte immer wieder in kriegerische Konflikte gerieten. Und natürlich sollten Sie die Gelegenheit wahrnehmen, die kulinarischen Besonderheiten Chinas und Japans kennenzulernen. Ob in den Garküchen der Märkte oder im Sushi-Restaurant – seien Sie neugierig – auch mit dem Gaumen, denn trotz dreier Metropolen in acht Tagen haben wir auch viel Freizeit für Sie eingeplant!

  • Visumfrei nach China
  • Große Mauer und Verbotene Stadt in Peking
  • Meiji- und Asakusa-Tempel in Tokio
  • Yu-Garten und Jade-Buddha-Tempel in Shanghai

Programm

1. Tag: Abreise nach Peking

Per Bahn reisen Sie individuell zum Flughafen nach Frankfurt/Main an. Mit Air China fliegen Sie nach Peking.

2. Tag: Peking

Sie kommen am frühen Morgen in Peking an. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie durch Ihre Reiseleitung begrüßt und zu Ihrem Hotel gebracht. 

Das älteste Dokument besagt, dass Peking mit dem damaligen Namen Ji (= Schilf) vor etwa 3.000 Jahren gegründet wurde. In der Ming-Dynastie kam es mit dem Namen Beiping („nördlicher Friede“) als Regierungssitz zum heutigen Namen Beijing („Nördliche Hauptstadt“). Sie war 490 Jahre lang die Residenz von 24 Ming- und Qing-Kaisern. Entdecken Sie die einmaligen Kulturschätze, die fast alle zum Welterbe der UNESCO zählen.

Zunächst entdecken Sie den Sommerpalast während eines halbtägigen Ausflugs. Das Mittagessen ist für Sie inkludiert. Der Sommerpalast liegt etwas außerhalb Pekings und war ursprünglich ein Privat-Garten,der in verschiedene Bereiche aufgeteilt ist. Mit 290 Hektar ist er der größte Park Chinas, den der Kaiser 1153 unter dem Namen "Garten des goldenen Wassers" anlegen ließ. Prachtvolle Hallen, beeindruckende Tempel, Gärten der Harmonie, kunstvolle Brücken und das phantastische Marmorschiff sind nur einige Zeugen dieser kaiserlichen Wunderwelt.

3. Tag: Peking

Heute besuchen Sie den Kaiserpalast und den Himmelstempel. Der Kaiserpalast oder auch die "Verbotene Stadt" ist das größte und bedeutendste Bauwerk Chinas und darf auf keiner Reise ins Reich der Mitte fehlen.

Anschließend schauen Sie den Himmelstempel aus dem Jahre 1420 an. Er symbolisiert Himmel und Erde und ist der Ort, an dem der Kaiser für eine gute Ernte betete. Ohne einen einzigen Nagel erbaut, erhebt er sich oberhalb einer Marmorterrasse und glänzt mit seinem Dach aus 50.000 blauen Glasurziegeln.

Das Mittagessen ist bei diesem Ausflug für Sie inklusive.

4. Tag: Peking - Tokyo

Nach dem Frühstück brechen Sie zur Großen Mauer auf. Ein Mittagessen ist auch heute wieder inklusive.

Zunächst besuchen Sie die Große Mauer, die auch aus dem Weltraum heraus zu erkennen ist. "Es ist kein wahrer Held, der nicht auf die Große Mauer gestiegen ist"; diese Volksweisheit zeugt von einem großen Respekt, den die Chinesen diesem Bauwerk erweisen.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch der zur kaiserlichen Nekropole führende Geisterallee – im Volksmund auch "Allee der Tiere" genannt.

Auf der Rückfahrt nach Peking halten Sie noch am Olympiapark von 2008 an und bestaunen das "Vogelnest" oder den "Wasserwürfel" (beides von außen).

Danach erfolgt der Transfer zum Flughafen (auch für die Gäste, die individuell die Stadt erkundet haben).

Sie fliegen mit Air China zu Ihrem nächsten Ziel: Tokyo, die Hauptstadt Japans.

Am Nachmittag kommen Sie am Flughafen Haneda an, wo Sie nach Erledigung der Pass- und Zollformalitäten Ihre örtliche Reiseleitung begrüßt. Auf der Fahrt zu Ihrem Hotel sammeln Sie erste Eindrücke in der japanischen Metropole.

5. Tag: Tokyo

Bei der heutigen Stadtrundfahrt lernen Sie die unterschiedlichen Gesichter der Mega-City Tokyo auf einem Ausflug kennen. Sie erreichen zuerst den Meiji-Schrein. Die in einen weitläufigen Park eingebettete Gedenkstätte erinnert an Kaiser Meiji und symbolisiert die starke Verbindung des Kaiserhauses mit dem Shintoismus, der alten Naturreligion Japans.

Einen imposanten Akzent der Vertikale setzt im Stadtteil Shinjuku das höchste Rathaus der Welt, ein Entwurf des Stararchitekten Kenzo Tange. Von der Aussichtsplattform auf über 200 Metern Höhe bietet sich ein großartiger Panoramablick.

Bei einem Bummel durch das vornehme Stadtviertel Ginza genießen Sie im Anschluss das modische Flair der eleganten Boutiquen und Geschäfte.

Schließlich erreichen Sie den traditionellen Stadtteil Asakusa, wo Sie sich unter die Gläubigen im Kannon-Tempel mischen. Das buddhistische Heiligtum ist der Göttin der Barmherzigkeit geweiht. Der Weg dorthin führt über die belebte Ladenstraße Nakamise-dori und durch das Donnertor mit seiner 750 Kilogramm schweren Laterne.

6. Tag: Tokyo - Shanghai

Dieser Tag steht allen Gästen für eigene Erkundungen der japanischen Metropole zur freien Verfügung. Während Ihres Aufenthaltes in Tokyo sollten Sie auf keinen Fall versäumen, dem neuen Fernsehturm "Tokyo Sky Tree" einen Besuch abzustatten. Dieser ist mit 634 Metern Höhe aktuell das zweithöchstes Bauwerk der Welt und fast doppelt so hoch wie der Eiffelturm.

Am Nachmittag werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen mit Air China zu Ihrem nächsten Ziel: Shanghai. Die größte Stadt Chinas ist ein "wahnsinnig" prosperierendes Handels- und Industriezentrum. Die bewegte Vergangenheit der Stadt mit Opium-Kriegen, Flüchtlingsströmen, Freihafen der Westmächte bis zur Modernität der Neuzeit lässt sich heute in Stadtteilen, Häusern, Fassaden und Namen nachvollziehen. So z.B. am "Bund", der berühmten Uferpromenade Zhongshan Lu.

Am Abend unternehmen Sie einen Spaziergang am Bund und durch die Nanjinglu Einkaufsstraße. Das Abendessen ist für Sie inkludiert.

7. Tag: Shanghai

Am heutigen Tag unternehmen Sie einen Ausflug durch das "Traditionelle Shanghai" mit Besuch der Altstadt, des Yu-Gartens und des Jade-Buddha-Tempels inklusive Mittagessen. Sie bummeln in der Altstadt durch schmale Straßen, vorbei an zahllosen Imbissbuden, prall gefüllten Läden und bunten Märkten. Ganz in der Nähe der Altstadt besuchen Sie den Yu-Garten, der noch aus der Ming-Zeit stammt und ein Beispiel der traditionellen chinesischen Gartenbaukunst ist.

Am Nachmittag besuchen Sie den Jade-Buddha-Tempel, in dem sich eine Buddha-Figur aus weißer Jade von unschätzbarem Wert befindet.

8. Tag: Shanghai - Deutschland

Am Morgen nehmen Sie Abschied von Shanghai und fahren zum Flughafen. Mit Air China geht es für Sie zurück nach Frankfurt/Main, wo Sie am gleichen Tag ankommen. Per Bahn treten Sie individuell Ihre Heimreise an.

 

Programmänderungen bzw. Änderungen in der Programmabfolge bleiben ausdrücklich vorbehalten.

CA-PE08

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Beförderung

  • Rail&Fly-Ticket (2. Klasse)
  • Flug mit Air China von Frankfurt/Main nach Peking, von Peking nach Tokyo, von Tokyo nach Shanghai und von Shanghai zurück nach Frankfurt/Main in der Economy Class
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen  

Hotel & Verpflegung

  • 4 Übernachtungen in 4*-Hotels in Peking und Shanghai
  • 2 Übernachtungen im 3*-Hotel in Tokio
  • 6 x Frühstück 
  • 4 x Mittagessen
  • 1 x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Eintritte/Besichtigungen: Sommerpalast, „Verbotene Stadt“, Himmelstempel, Große Mauer und Allee der Tiere in Peking, Meiji-Schrein und Asakusa-Tempel in Tokyo, Altstadt, Yu-Garten und Jade-Buddha-Tempel in Shanghai
  • Bummel durch Ginza-Stadtviertel in Tokyo
  • Spaziergang entlang des Bund und der Nanjinglu Straße in Shanghai

Zusätzlich inklusive:

  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • Auffahrt auf weltweit höchstes Rathaus in Shinjuku
  • 1 Reisetaschenbuch China pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung während der Transferfahrten und Ausflüge

 

CA-PE08

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Zielland

Volksrepublik China

Landesdaten

Lage

Die Volksrepublik China liegt in Asien und ist flächenmäßig das drittgrößte Land der Welt. Im Norden grenzt es an die Kirgisische Republik, an Kasachstan, die Mongolei und die Russische Föderation, im Osten an das Gelbe Meer und das Ostchinesische Meer sowie an Nord-Korea, im Süden an Vietnam, Laos, Myanmar, Indien, Bhutan und Nepal und im Westen an Tadschikistan, Afghanistan und Pakistan.

Fläche: 9.572.395 km².

Verwaltungsstruktur: 23 Provinzen (einschließlich Taiwan), 5 autonome Regionen, 4 Stadtbezirke (Peking, Tianjin, Shanghai, Chongqing) und 2 Sonderverwaltungsregionen (Hongkong, Macau).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 1,4 Milliarden

Städte:

Beijing (Peking; Hauptstadt) ca. 20,4 Millionen

Shanghai ca. 23,7 Millionen

Chongquing ca. 13,3 Millionen

Guangzhou (Kanton) ca. 12,5 Millionen

Tianjin (Tientsin) ca. 11,2 Millionen

Shenzhen ca. 10,8 Millionen

Wuhan ca. 7,9 Millionen

Nanjing (Nanking) ca. 7,4 Millionen

Hongkong (Sonderverwaltungsregion) ca. 7,3 Millionen

Shenyang ca. 6,3 Millionen

Xi`an ca. 6 Millionen

Harbin ca. 5,4 Millionen

Changchun ca. 3,8 Millionen

Macau (Sonderverwaltungsregion) ca. 584.000

Lhasa (Hauptstadt von Tibet) ca. 450.000

Sprache

Chinesisch (Putonghua bzw. Guoyu). Daneben existieren zahlreiche Dialekte sowie Sprachen, die in autonomen Gebieten auch als Amtssprache zugelassen sind (dazu gehören z. B. Tibetisch, Uigurisch und Mongolisch).

Englisch ist als Geschäftssprache üblich. Außerhalb der Geschäftswelt und der Touristenzentren ist jedoch nur mit geringen oder gar keinen Englischkenntnissen zu rechnen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +7 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied nur noch +6 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Es wird empfohlen, einen Mehrfachadapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpost ist ca. 10 Tage nach Europa unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach China ist 0086, von China nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Orts-, Fern- und auch Auslandsgespräche sind von öffentlichen Telefonen (funktionieren meistens mit Telefonkarten) aus möglich. Auch Hotels bieten diesen Service an, wobei die Gebühren abgesehen von den Ortsgesprächen, für die häufig sogar gar nichts berechnet wird, sehr hoch sind.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Verkehrspolizei 122, Unfallrettung 120, Feuerwehr 119.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Volksrepublik China von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Telefonieren ist in Städten und deren näherer Umgebung möglich.

Internet

Länderkürzel: .cn

Der Internetzugang unterliegt einer Zensur, nicht alle Seiten sind zugänglich.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 4. bis 8. Februar (chinesisches Neujahrsfest), 5. April (Tag des Gräberfegens), 1. Mai (Tag der Arbeit), 7. Juni (Drachenbootfest), 13. September (Mittherbstfest), 1. bis 7. Oktober (Nationalfeiertage).

HINWEISE: Feiertage, die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden am folgenden Werktag nachgefeiert.

Die letzte Entscheidung, wie viele Tage arbeitsfrei sind, wird zwei bis drei Wochen vor den jeweiligen Feiertagen auf lokaler Ebene getroffen, so dass es zu regionalen Abweichungen kommen kann. Außerdem ist zu beachten, dass die chinesischen Feiertagsperioden (chinesisches Neujahrsfest und Nationalfeiertage) offiziell zwar nur 3 Tage dauern, sie aber in der Regel auf 5 Tage erweitert werden (dafür wird am vorausgehenden oder folgenden Wochenende gearbeitet).

Geschäftsbesuche sollten mit Abstand zu den Feiertagen vereinbart werden.

Die Hauptferienzeiten gehen von Mitte Januar bis Mitte Februar und von Mitte Juli bis Ende August.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-12, 14-17 Uhr, Sa 8-11.30 Uhr;

Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-12, 14-17 Uhr;

Geschäfte: Mo bis So 8-20 Uhr, im Winter von 10-21 Uhr;

Postämter: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-14 Uhr.

Kleidung

Wenn man den Norden Chinas bereist, sollte man für die Wintermonate auf jeden Fall Winterkleidung mitnehmen. Im Sommer trägt man am besten atmungsaktive Sommerkleidung. Leichte Jacken und Pullover sind, vor allem für die klimatisierten Hotels, nicht unpraktisch. Im Süden Chinas kommt man fast das ganze Jahr mit Sommerkleidung aus. Für die Monate von Dezember bis Februar sollte man jedoch auch einige wärmere Sachen mitnehmen. Regenkleidung ist das ganze Jahr über erforderlich.

Geschichte/Politik

Die Geschichte und Kultur Chinas lässt sich ab dem Jahr 2000 v.Chr. bis zum heutigen Tag nahtlos verfolgen. Anhand der Regierungszeit bestimmter Herrscherfamilien, auch Dynastien genannt, ist die Zeit von 2200 v.Chr. bis 1911 n.Chr. in zwölf Epochen eingeteilt. Die erste Dynastie, die Xia-Dynastie,legt man auf die Zeit von 2100 bis 1700 v. Chr. fest. Mit der Zhou-Dynastie begann 1100 v. Chr. Chinas klassisches Zeitalter, in dem unter anderem auch der Konfuzianismus und der Daoismus entstanden, die beiden großen Religionen Chinas. Bereits in der Qin-Dynastie (221 bis 207 v.Chr.) gab es eine einheitliche Schrift. In dieser Zeit wurde auch mit dem Bau des bekanntesten chinesischen Bauwerks, der Großen Chinesischen Mauer begonnen.

1280 bis 1368 (während der Yuan-Dynastie) wurde China weltweit bekannt. Es war Marco Polo, der zu dieser Zeit von seinen Reisen Erstaunliches aus dem Chinesischen Reich ins mittelalterliche Europa brachte. Die letzte Dynastie war die Qing-Dynastie (1644 bis 1911). 1911/12 schafften es bürgerliche Kräfte mit Hilfe rebellierender Truppen die herrschende Qing-Familie zu stürzen und eine Republik zu gründen. Der letzte Kaiser Pu Yi dankte am 12. Februar 1912 ab. 1916 zerfiel China in eine Reihe einzelner Territorien. Militärführer, sogenannte Warlords, hatten in ihnen die Macht und führten gegeneinander Krieg. 1923 schlossen die Nationalpartei (KTM) und die 1921 entstandene Kommunistische Partei (KP) ein Bündnis, um gemeinsam gegen die Warlords vorgehen zu können. Doch schon bald brach das Bündnis wieder und der Bürgerkrieg gegen die Warlords ging in einen Bürgerkrieg zwischen KTM und KP über. 1931 nutzte Japan die Wirren in China und besetzte die Mandschurei. 1937 begann dann der zweite Chinesisch-Japanische Krieg, bei dem es Japan vor allem darum ging, sich für die eigene Industrie die Bodenschätze Chinas zu sichern. Der Druck Japans führte dazu, dass sich die zwei großen Parteien, die sich kurz vorher noch in einem Bürgerkrieg bekämpft hatten, wieder zusammenschlossen. Der Krieg gegen Japan endete allerdings erst, als Japan 1945 kapitulierte, denn selbst mit vereinten Kräften von KTM und KP war es unmöglich gewesen, die Japaner zu schlagen. 1949 wurde das ganze Land kommunistisch. Es war Mao Tse-tung, der am 1. Oktober 1949 auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking die Volksrepublik China ausrief.

Wirtschaft

Seit 1985 hat China das weltweit größte Wirtschaftswachstum aufzuweisen. Im Durchschnitt sind es jährlich an die 10 Prozent. Ein Reformprogramm der Regierung sieht vor, dass zwar viele Betriebe auch noch künftig in Staatsbesitz bleiben, die Betriebsführung jedoch nicht mehr zentral von oben gelenkt wird.

China besitzt alle für die Industrie nötigen Bodenschätze - vor allem Eisenerz, Steinkohle und Erdöl. Die chinesischen Vorkommen an Phosphat, Wolfram und Titan sind die größten der Welt. Zunächst war es vor allem die Schwer- und Investitionsgüter-Industrie, die mit großer Energie vorangetrieben wurde. In den letzten Jahren wuchs jedoch auch die Leichtindustrie sehr rasant. Die wichtigsten Zweige der chinesischen Industrie sind der Maschinen- und Fahrzeugbau, die elektrotechnische Industrie, die Textil- und Bekleidungsindustrie, die Metallerzeugung und -bearbeitung, sowie die Lebensmittelindustrie und die Baustoffindustrie und chemische Industrie.

Die Landwirtschaft produziert hauptsächlich für den eigenen Markt. Nur 10 Prozent des Staatsgebiets werden landwirtschaftlich genutzt; fast die Hälfte dieses Bodens muss bewässert werden. Man baut vor allem Getreide an (Reis, Weizen, Mais), aber auch Baumwolle, Jute, Hanf, Zuckerrüben, Tee, Tabak, Obst und Gemüse. In manchen Gegenden sind jedes Jahr drei Ernten möglich. Die Viehwirtschaft besteht fast ausschließlich aus Schweinezucht und Geflügelhaltung.

Der Tourismus in China nimmt zu, hat aber Schwierigkeiten, da in China größtenteils problematische Verkehrsbedingungen herrschen.

Religion

In China findet man die unterschiedlichsten Religionen: Viele Anhänger haben der Buddhismus und Taoismus, auch der Islam ist in China vertreten. Die Glaubensfreiheit ist in China in der Verfassung garantiert. Das gilt auch für das Christentum, mit dem China erstmals im 13. Jahrhundert in Berührung kam.

Vegetation

Ein so großes und geografisch vielfältiges Land wie China kann naturgemäß fast alle wichtigen Pflanzen- und Waldformen, die auf der Erde vorkommen aufweisen. So besitzt China nicht nur die tropische Regenwälder im Süden sondern hat auch sommergrüne Laubwälder und im hohen Norden sogar Nadelwälder zu bieten. Besonders vielfältig ist die Flora im Süden des Yangzi. Dort wachsen mindestens 60 verschiedene Baumarten - darunter auch Bambus, Ginkgo, Kampfer und Zeder.

Tierwelt

Im Nordosten des Landes leben Tiere wie der Elch, die Waldziegen-Antilope, das Ren, aber auch der Sibirische Tiger und der Amur-Leopard. Im Süden trifft man subtropische und tropische Tierarten wie den einst weit über Südchina verbreiteten Wildelefanten, das Java-Nashorn, den Bindewaran, sowie auch Tiger und Leoparden an. In der Autonomen Region Xinjiang leben die einzigen echten Urpferde, die es heute in freier Wildbahn noch gibt: die Przewalski-Pferde.

Zu den Raritäten der chinesischen Tierwelt gehören der am Unterlauf des Yangzi lebende Chinesische Alligator, genauso wie der bis zu 160 cm lang werdende Chinesische Riesensalamander, der der größte der Welt ist. Den Chinesischen Flussdelphin findet man besonders häufig in den Süßgewässern zwischen dem Dongting-See und dem Unterlauf des Yangzi.

Der Pandabär, auch Großer Panda oder Riesenpanda genannt, steht seit einem halben Jahrhundert unter besonderem Schutz und kann heute in zwölf Reservaten ungestört leben. Auch in den zoologischen Gärten fast aller chinesischer Großstädte ist er zu Hause.

Kulinarisches

Die chinesische Küche ist eine der vielfältigsten der ganzen Welt. Jede Provinz hat ihre Besonderheiten, vor allem aber ihre eigenen Geschmacksrichtungen, die durch die Zutaten (Fleisch, Gemüse und die Gewürze) bestimmt werden.

Die Küchen aus vier Gebieten sind besonders bekannt: die Kanton-Küche (mit geröstetem Spanferkel, Eintopfgerichten mit Schlangen und Hühnern), die Shandong-Küche (vor allem Meeresfrüchte wie Krabbengelb mit Haifischflossen oder geschmorte Seegurken), die Sechuan-Küche (mit sehr scharfen Gewürzen) und die Jiangsu-Küche (ebenfalls mit Meeresfrüchten wie Mandarinfisch in süßsaurer Soße).

Es gibt auch eine Reihe spezieller Küchen wie die Kaiserliche Palastküche (der größte kulinarische Luxus mit erlesenen Zutaten und Farbkombinationen), die vegetarische Küche (die nur aus Gemüse besteht, das mit Pflanzenöl gekocht wird, deshalb sehr nahrhaft und leicht verdaulich ist) sowie die Heilkräuter-Küche (Speisen mit bestimmten Heilkräutern gekocht).

Sitten und Gebräuche

Chinesische Feste sind immer bunt und fröhlich, einige auch außergewöhnlich laut. Im Juni finden Drachenboot-Rennen statt, in Südchina im März oder April das Wasserfest der Dai, während der Zeit des Frühlingsfestes der Blumenmarkt in Kanton und das Blumenfest in Chengdu - schließlich auch das Eislaternenfest in Harbin im Januar, bei dem ganze Paläste in Miniaturform aus Eis nachgebaut werden.

Große Bedeutung kommt in China den Symbolen zu. Die Vier steht bei den Chinesen für den Tod und sollte möglichst vermieden werden. Positiv dagegen ist die zwei, somit heißt es bei Gast- und Werbegeschenken gerne "chinese give double". Bei Präsenten sollte daher auf eine gerade Zahl geachtet werden. .

Souvenirs

In den chinesischen Städten kann man Kalligraphien, Rollbilder, Keramik, Lackarbeiten, Schmuck (vor allem aus Jade), Seidenstickereien und Teppiche kaufen. Alle diese Artikel gibt es auch antik. Wichtig ist aber, dass Antiquitäten nur dann erworben und ausgeführt werden dürfen, wenn sie ein amtliches rotes Exportsiegel tragen. Dafür ist das Antiquitätengeschäft zuständig. Ferner wichtig: Man kann hier und da Elfenbein oder Elfenbeinartikel kaufen, doch darf man diese nicht nach Deutschland einführen!

Klimainformationen

China ist sehr groß und hat deshalb auch die unterschiedlichsten Klimaverhältnisse aufzuweisen. Im Nordosten, dem Gebiet Shenyang/Harbin, schwanken die Temperaturen, die jeweils im Sommer und Winter gemessen werden, kaum. So klettert das Thermometer im Januar auf durchschnittliche Temperaturen von -12 bzw. -19°C und im Sommer auf Temperaturen von 21-25 bzw. 20-23°C.

In BEIJING dagegen liegen im Januar und Februar die durchschnittlichen Temperaturen bei -4,6/-2,2°C und es kann sein, dass es auch noch im März schneit. In den Monaten von Mai bis August steigen die Temperaturen im Durchschnitt auf 20 bis 26°C. Im Allgemeinen sind die Sommer in dieser Gegend sehr heiß, und es wird üblicherweise eine hohe Luftfeuchtigkeit gemessen. Im Juli und August kommt es außerdem oft zu starken Regenfällen. Der Frühling und der Herbst sind hier die beste Reisezeit.

Die Städte CHONGQING, NANJING und WUHAN am Yangtse sind im Sommer sehr heiß, und es regnet oft sehr stark.

SHANGHAI hat ganzjährig eine hohe Luftfeuchtigkeit aufzuweisen. Der heißeste Monat ist der August mit Temperaturen um die 35°C. Von Dezember bis März ist es verhältnismäßig kühl, im Schnitt werden 4-8°C gemessen. Mit Regen ist immer zu rechnen.

Im SÜDEN (ab Xiamen, in Guilin, Guangzhou) ist das Klima fast subtropisch. Die Temperaturen, die dort während der Wintermonate gemessen werden, sinken nie unter 10°C. Im Sommer ist es üblicherweise sehr heiß. Die Temperaturen liegen dann bei etwa 30°C. Die Luftfeuchtigkeit ist das ganze Jahr über sehr hoch. Die geringste Regenmenge fällt in den Monaten von Dezember bis Januar.

Beste Reisezeit

April bis Juni oder September bis November.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Poliomyelitis, max. 1 Jahr alt, gefordert von den Staatsangehörigen von Afghanistan, Äquatorial-Guinea, Äthiopien, Irak, Nigeria, Kamerun, Pakistan, Somalia und Syrien.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

mitführen.MALARIA T. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Ein mäßiges, ganzjähriges Malariarisiko besteht in der Provinz Yunnan und der Insel Hainan. Ein geringes Malariarisiko besteht in ländlichen Gebieten der südlichen Provinzen wie Anhui, Henan, Hubei und Jiangsu.

Als malariafrei gelten Stadtgebiete (z.B. Peking/Beijing, Schanghai/Shanghai, Kanton/Guangzhou, Nanking/Nanjing). Das tibetische Hochland und praktisch die gesamte westliche Hälfte Chinas einschließlich der nördlichen Gebiete des Landes sind malaria-frei.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

PEKING/BEIJING: Dr. Reinhard Krippner, Deutsche Botschaft Peking, , Klinik der Französischen Botschaft, Tianze Lu 60, Ecke Liangmaqiao Lu, 100 600 Beijing, Tel. (010) 85 31 21 39;

KANTON/GUANGZHOU:Dr. Richard Ong, Can AM International Medical Center, 5th floor, Garden Tower, Garden Hotel, 368 Huanshi Dong Lu,, Guangzhou, Tel. (020) 83 86 69 88, 13 53 874 31 96;

SCHANGHAI/SHANGHAI:World Link Medical Centers, Dr. Kurt Matthäus, 170, Dan Shui Lu,, Shanghai, Tel. (021) 63 85 93 83.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Renminbi ¥uan (RMB.¥)

1 Renminbi ¥uan = 10 Jiao = 100 Fen.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 7,89 RMB.¥

1 US-$ = ca. 6,93 RMB.¥

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 20.000 Yuan

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährungen über 5.000 US-$

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 20.000 Yuan

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Ausländer können in allen größeren Hotels und bei den Wechselschaltern der Banken tauschen. Belege gut aufbewahren.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels der Großstädte (bei Buchung abklären) und Touristenzentren sowie in für ausländische Reisende eingerichteten Geschäften akzeptiert. Im Landesinneren ist Barzahlung erforderlich.

Geldautomat: Ja - in größeren Städten vorhanden. Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und an einigen Geldautomaten (Cirrus-/Maestro-Symbol) auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$. Jedoch im Landesinneren nur Barzahlung in Yuan möglich. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: am Bankschalter im Hotel problemlos möglich.

Auskunftstellen

Fremdenverkehrsamt der Volksrepublik China
Ilkenhansstraße 6
60433
Frankfurt/M.
(0 69) 52 84 90
(0 69) 52 01 35
www.fac.de
info@china-tourism.de
Zuständig für Deutschland, Niederlande, Österreich, Polen, Slowakei und Tschechische Republik.

China National Tourism Administration (CNTA)
9A, Jianguomennei Ave.
100 740
Beijing /Volksrepublik China
(0086 10) 65 13 78 71
(0086 10) 65 20 11 14
www.cnta.com
webmaster@cnta.gov.cn

China Tibet Tourism Bureau
rob Linkalu No. 3
850001
Lhasa /Tibet/Volksrepublik China
(0086 891) 683 43 13
(0086 891) 683 43 15
webmaster@xzta.gov.cn

Delegation der Deutschen Wirtschaft in Beijing/Peking

(Delegation of German Industry and Commerce Beijing)
Landmark Tower 2, Unit 0811, 8 North Dongsanhuan Road, Chaoyang District
100 004
Beijing /Volksrepublik China
(0086 10) 65 39 66 89
(0086 10) 65 39 66 88
www.ahk-china.org
info@bj.china.ahk.de

Delegation der Deutschen Wirtschaft in Guangzhou/Kanton

(Delegation of German Industry and Commerce in Guangzhou)
1903 Leatop Plaza, 32 Zhu Jiang East Road,

Tianhe
510 620
Guangzhou /Volksrepublik China
(0086 20) 87 55 18 89
(0086 20) 87 55 23 53
www.ahk-china.org
info@gz.china.ahk.de

Delegiationi der Deutschen Wirtschaft in Shanghai

(Delegation of German Industry and Commerce in Shanghai)
29/F Gopher Center, 757 Mengzi Road

Wuliqiao Sub-district Huangpu District
200023
Shanghai /Volksrepublik China
(0086 21) 50 81 20 09
(0086 21) 50 81 22 66
www.china-net.de
info@sh.china.ahk.de

China International Chamber of Commerce
c/o CCOIC Building, No.2 Huapichang Hutong,

Xicheng District
100 035
Beijing /Volksrepublik China
(0086 10) 82 21 78 98
(0086 10) 82 21 78 69
www.cnta.com
lixi@ccoic.cn

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Volksrepublik China
Märkisches Ufer 54

Konsularabteilung: Brückenstr. 10
10179
Berlin
(0 30) 27 58 82 21
(0 30) 27 58 80
www.china-botschaft.de
chinaemb_de@mfa.gov.cn
Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-17 Uhr

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(0086 10) 65 32 53 36
(0086 10) 85 32 90 00
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Amtsbezirk: Peking, Tianjin, Hebei, Hubei, Qinghai, Gansu, Xinjiang, Tibet, Innere Mongolei, Ningxia, Shaanxi, Shanxi, Hunan, Jiangxi und Shandong.

Consulate General of the Federal Republic of Germany
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610041
Chengdu /Volksrepublik China
(0086 28) 85 26 83 08
(0086 28) 85 28 08 00
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Amtsbezirk: Provinzen Sichuan, Guizhou, Yunnan und die Stadt Chongqing

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14th floor, Teem Tower, 208 Tianhe Road, Tianhe District
510620
Guangzhou/Kanton /Volksrepublik China
(0086 20) 85 16 81 33
(0086 20) 83 13 00 00
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Amtsbezirk: Provinzen Fujian, Guangdong, Hainan sowie das Autonome Gebiet der Zhuang-Nationalität Guangxi

Consulate General of the Federal Republic of Germany
181, Yongfu lu

(Rechts- und Konsularreferat: 8/F SOHO Donghai Plaza, 299 Tongren lu, Shanghai 200040 )
200031
Shanghai /Volksrepublik China
(0086 21) 64 71 44 48
(0086 21) 34 01 01 06
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info@shanghai.diplo.de
Amtsbezirk: Die regierungsunmittelbare Stadt Shanghai sowie die Provinzen Jiangsu, Zhejiang und Anhui

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21F CR Building

Qingnian Dajie 286
110004
Shenyang Heping District /Volksrepublik China
(0086 24) 83 89 91 99
(0086 24) 83 89 91 00
www.deguangzhou.org
Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr
Amtsbezirk: Provinzen Liaoning, Jilin und Heilongjiang

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Beijing

Ärztliche Hilfe

PEKING/BEIJING: Dr. Reinhard Krippner, Deutsche Botschaft Peking, , Klinik der Französischen Botschaft, Tianze Lu 60, Ecke Liangmaqiao Lu, 100 600 Beijing, Tel. (010) 85 31 21 39;

KANTON/GUANGZHOU:Dr. Richard Ong, Can AM International Medical Center, 5th floor, Garden Tower, Garden Hotel, 368 Huanshi Dong Lu,, Guangzhou, Tel. (020) 83 86 69 88, 13 53 874 31 96;

SCHANGHAI/SHANGHAI:World Link Medical Centers, Dr. Kurt Matthäus, 170, Dan Shui Lu,, Shanghai, Tel. (021) 63 85 93 83.

Sehenswertes

Beijing

Beijing oder Peking ("Hauptstadt des Nordens") ist die Hauptstadt der Provinz Hebei und der Volksrepublik China. Beijing ist am Nordrand der chinesischen Ebene gelegen und grenzt im Westen an das Lößplateau und im Norden an die Hochebene der Inneren Mongolei. Vor 700.000 Jahren besiedelten die so genannten Pekingmenschen, die als direkte Vorfahren in der menschlichen Evolution gelten, den südwestlichen Rand des heutigen Beijing. Urkundlich erwähnt wurde Beijing zum ersten Mal 1121 v. Chr. Später wurde die Stadt das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Chinas und diente zwischen 938 und 1911 zunächst als provisorischer Sitz der Liao-Dynastie und dann als Hauptstadt der Dynastien Jin, Yuan, Ming und Qing. Auf einer Fläche von 16.800 Quadratkilometern versammeln sich heute dank der 3.000-jährigen Geschichte viele bedeutsame Kulturdenkmäler und zahlreiche, höchst interessante Sehenswürdigkeiten.

Die Stadt verfügt über weltbekannte antike Gebäude und Gartenanlagen, gut erhaltene Kulturdenkmäler und liegt in einer malerischen Naturlandschaft. Beijing ist eine Stadt der Superlative. Sie beheimatet mit dem Kaiserpalast (auch Verbotene Stadt genannt) den besterhaltenen Palast der Welt, mit dem Himmelstempel den größten Opferaltar der Welt, mit dem Sommerpalast eine farbenprächtige kaiserliche Parkanlage und mit den dreizehn Ming-Gräbern historisch einmalige kaiserliche Grabanlagen. Der Tiananmen-Platz (Platz des Himmlischen Friedens) ist der größte innerstädtische Platz der Welt. Und in den letzten Jahren sind einige neue Anziehungspunkte wie der Weltpark und der Park der Nationalitäten hinzugekommen. Über 100 Museen zeigen Ausstellungen, und die ehemaligen Wohnsitze berühmter Persönlichkeiten bieten den Reisenden einen lebendigen Einblick in Pekings Geschichte. In der Nähe Beijings ragt das größte Bauwerk der Welt, die Große Mauer, auf, die sich mit ihren über 6.000 Kilometern wie ein Lindwurm über Berge und Gipfel windet.

Neben den vielen historischen Sehenswürdigkeiten ist Beijing aber auch das Abbild des modernen Chinas. Wer China kennen lernen möchte, sollte mit Beijing beginnen. Den Besucher erwartet eine Welt, die sich zwar in vielen Bereichen dem Westen geöffnet hat, in der die jahrtausendealten Traditionen aber immer noch ein fester und nicht zu vernachlässigender Bestandteil sind. Seit der Öffnung der Wirtschaft Ende der 70er-Jahre befindet sich Beijing im Aufschwung und in einem atemberaubenden Wandel. Noch Anfang der 80er Jahre bot die Stadt das Bild eines weit ausgedehnten Meeres der für Nordchina typischen Hutongs, die berühmten Gassen mit ihren viereckigen, von einer grauen Mauer umschlossenen einstöckigen Wohnhöfe. Seitdem wurden in einem rasanten Bauboom bis 1983 rund 50 Millionen Quadratmeter neuer Wohnraum erschlossen. Neue Gebäude, oft Hochhäuser, wurden geradezu aus dem Boden gestampft. Das Heer der Radfahrer wird immer mehr durch Kraftfahrzeuge ersetzt. Die Stadtinfrastruktur hat sich seitdem verbessert.

In Beijing gibt es mittlerweile eine ausreichende Zahl von First-Class-Hotels und das China World Trade Center bietet neben seinen Unterkünften auch gute Tagungsräumlichkeiten. Wegen der Überprägung der Stadt wurden einige der verbliebenen Hutongs inzwischen unter Denkmalschutz gestellt. Die meisten werden aber nur ihre Fassade behalten, denn dahinter soll mit modernen mehrstöckigen Häuser ein neues Beijing entstehen.

Shanghai

Die Stadt ist Chinas Wirtschafts- und Handelszentrum sowie ein Einkaufsparadies. In Chinas berühmtester Einkaufsstraße, der Nanjing Lu, findet man feine Boutiquen und außergewöhnlich exquisite Geschäfte. Auch die großen Kaufhäuser und prächtigen Passagen Shanghais befinden sich hier. Shanghai wurde schon in den 20er Jahren das "Paris des Ostens" genannt, denn hier hinterließen die Europäer mit ihren Jugendstil-Fassaden ein Stück ihrer Kultur. Auch heute noch sehen große Teile der Innenstadt wenig chinesisch aus. Sehenswert ist in diesem Zusammenhang vor allem das von einem Glockenturm gekrönte See-Zollamt von 1927 mit seiner beeindruckenden Eingangshalle. Aber auch die imposante Schalterhalle der Bank of China, die über drei Stockwerke reicht, ist einen Besuch wert. Den besten Blick über das Stadtzentrum hat man von den Aussichtsplattformen des Jin Mao Buildings und des Oriental Pearl Towers aus.

Die Atmosphäre des vorrevolutionären China, hingegen, spürt man im Longhua-Bezirk, der weitgehend restaurierten Altstadt. In den kleinen, verwinkelten Gassen dieses Stadtteils herrscht umtriebiges Leben. Im nördlichen Teil der Altstadt findet man den Yu-Garten, der im 16.Jahrhundert im klassischen südchinesischen Gartenstil angelegt wurde.

In Shanghai findet im Jahr 2010 die Weltausstellung von Mai bis Oktober statt. Bis zu diesem Termin wird auch die Infrastruktur ausgebaut, unter anderem wird der Flughafen erweitert.

Hongkong

Hongkong ist geprägt durch eine 5.000 Jahre währende chinesische Tradition, die mit den Einflüssen der 150 Jahre dauernden britischen Kolonialzeit verwoben wurde. Die Metropole ist ein Ort starker Kontraste - supermoderne Technik und chinesische Tradition, Großstadtleben und weltabgeschiedene Dörfer, internationale Kultur und einsame Berge liegen hier auf engstem Raum vereint. Man hat Respekt vor der Tradition; die Religion bestimmt noch immer das Alltagsleben.

Die Shopping-Möglichkeiten sind immer noch vielfältig, auch wenn Hongkong als Einkaufsparadies nach der chinesischen Machtübernahme 1997 an Reiz verloren hat. Kultur hat in der Metropole einen hohen Rang - Hongkong ist zweifelsohne die Veranstaltungshauptstadt Asiens. Alles, vom Broadway-Musical über eine Shakespeare-Inszenierung bis hin zu einem Konzert der Chinesischen Oper, ist möglich. Neben dem Großstadtleben weist Hongkong auch eine "natürliche" Seite auf. 70 Prozent der Fläche sind Ackerland, Wälder und Berge. 40 Prozent dieser Fläche sind in den 23 Naturparks als grüne halbtropische Schutzgebiete ausgewiesen. In ihnen erlebt der Besucher Natur pur mit exotischen Pflanzen, unberührten Stränden und dramatischen Meereslandschaften. Ausgewiesene Wanderwege laden zu Spaziergängen und Entdeckungstouren ein.

Chinesische Mauer

Wie ein Lindwurm windet sich die Große Mauer (in China heißt sie "Lange Mauer", sie misst über 6.000 km) über Berge und Gipfel. Sie beginnt beim Shan-Haiguan-Pass im Osten und endet beim Jiayugun-Pass im Westen. Ums Jahr 210 v.Chr. hat man mit ihrem Bau begonnen, zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert wurde sie vollends ausgebaut. Sie war nie eine Grenzmarkierung, sondern ein militärisches Hindernis hinter der Grenze gegen anrückende Barbaren - worunter man damals jeden Menschen verstand, der nicht im "Reich der Mitte" lebte. Bei Badaling hat man einen Abschnitt perfekt restauriert.

Yangtse-Schluchten

Der Yangtse ist ein Gigant unter den großen Flüssen und Chinas bedeutendster Strom, der drittgrößte der Erde. An seinen Ufern lebt ein Zehntel der Weltbevölkerung. Drei seiner Schluchten sind berühmt: Kutang-, Wu- und Xiling-Schlucht.

Die Schleusen des gigantischen Projektes des Drei-Schluchten-Staudammes am Yangtse wurden 2003 geschlossen. Nach der endgültigen Füllung im Jahre 2006 wird der Pegel des Flusses auf einer Länge von 436 km angestiegen sein, an der tiefsten Stelle um 100 Meter auf insgesamt 175 Meter. Das im Jahre 2009 mit allen Generatoren endgültig abgeschlossene Stauprojekt besteht aus einem 1.983 Meter langen und 185 Meter hohen Damm mit Schleusen für die Schifffahrt. Der See wird ein Fassungsvermögen von ca. 39 Milliarden Kubikmeter haben mit einer jährlichen Leistung von ca. 84,7 Milliarden kWh.

Die Landschaft verändert sich, aus Halbinseln werden Inseln und neue Landschaften können mit dem Schiff erreicht werden. Für viele Sehenswürdigkeiten ändert sich wenig, dennoch versinken einige Städte und Bauwerke, andere historische Bauwerke werden durch Mauern geschützt oder an anderen Stellen wieder aufgebaut. Während der Füllung und auch danach können Schiffe durch die Landschaft der Drei-Schluchten fahren. Nur vom Schiff aus können diese Landschaft und die Bauwerke bewundert werden.

Gelber Fluss

Als Wiege der chinesischen Kultur gilt Huanghe, der Gelbe Fluss in der Mitte des Landes. Er durchfließt neun Provinzen, von denen Henan die kulturhistorisch interessanteste ist. Am Gelben Fluss liegen bedeutende Städte wie Kaifeng, die Metropole von sieben Dynastien, aber auch Zhengzhou, Luoyang und Sanmen Xia.

Guangzhou

In Südchina ist dies die größte Stadt. Sie ist am Südchinesischen Meer gelegen und besitzt eine Reihe von Tempeln. Berühmt ist die Stadt für ihre Blütenpracht. Die Chinesen nennen sie auch "Blumenstadt".

Guilin

Die Stadt am Lijiang-Fluss liegt in einer sehr schönen Landschaft, die man am besten bei einer Bootsfahrt auf dem Fluss erlebt. Einige in der Umgebung von Guilin gelegene Höhlen sind sehenswert.

Seidenstraße

Dies ist ein sagenumwobener Handelsweg zwischen Orient und Okzident. Hier wurden einst Luxusgüter wie Seide, Porzellan und Gewürze transportiert. Bis zur Erschließung der Seewege war dies die einzige Verbindung von China zum Mittelmeer. Die Seidenstraße war 7.000 km lang, von denen 4.000 km auf China entfielen. Sie gilt heute noch als interessanter Reiseweg, der mitten ins Herz Chinas und zu großen touristischen "highlights" führt - wie etwa zu den 7.000 Tonfiguren der Terrakotta-Armee des Kaisers in Xi'an.

Man kommt auf der Seidenstraße auch zu den weltbekannten Mogao-Grotten in Dunhuang, aber auch zu den Bingling- und Maiji-Grotten sowie zum westlichen Ende der Großen Mauer. In den Gebieten entlang der Seidenstraße liegen viele Dörfer, deren Bewohner sehr gastfreundlich sind und gern Einblick in ihre Sitten und Gebräuche geben.

Xian

In dieser Stadt beginnt die Seidenstraße. Hier findet man die berühmte Terrakotta-Armee, hier stehen die Pagoden der großen und der kleinen Wildgans und, ebenfalls sehenswert, ein historisches Museum.

Die kunsthandwerklichen Produkte, die in Xi'an hergestellt werden, wie beispielsweise die Nachbildungen der Terrakotta-Figuren, sind von altertümlicher Schönheit und Schlichtheit.

Reisehinweise

Die Region Xinjiang wird in letzter Zeit vermehrt durch Terroranschläge und gewaltsame Unruhen erschüttert.

Die chinesische Regierung hat die Sicherheitsmaßnahmen in der Region stark verschärft. Reisende in der Region sollten Vorsicht walten lassen und Menschenansammlungen meiden. Anweisungen der Sicherheitskräfte ist Folge zu leisten.

Wegen der landesweit vorhandenen Gefahr von Terroranschlägen rät das Auswärtige Amt zu erhöhter Wachsamkeit, besonders auf Bahnhöfen und Busbahnhöfen.

Reisen über Land/Kriminalität:

Selbst an gutbewachten Plätzen kann es zu Überfällen und anderen Gewaltstraftaten gegen Touristen kommen. Reisende sollten sich entsprechend vorsichtig verhalten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Der Südwesten Chinas, insbesondere die Provinz Sichuan, ist erdbebengefährdet. In der Regenzeit (Juni bis September) kann es in den dortigen Bergregionen zudem zu schweren Erdrutschen kommen. Reisende sollten sich vorab in den lokalen Medien über die aktuelle Wetterlage und die Gefahrensituation informieren.

Die Küsten im Süden Chinas sind - besonders in den Monaten Mai bis Oktober - häufig tropischen Wirbelstürmen ausgesetzt. Unwetterwarnungen der chinesischen Behörden können auf der Website www.cma.gov.cn/en2014/ abgerufen werden.

Aufgrund der häufig rücksichtslosen Fahrweise und der Unerfahrenheit vieler Verkehrsteilnehmer, ist der Straßenverkehr in China besonders gefährlich. Daher wird zu großer Vorsicht im Straßenverkehr geraten.

Laut chinesischem Recht kann gegen Ausländer eine Ausreisesperre verhängt werden, wenn sie strafrechtlich angeklagt oder verdächtigt werden oder wenn sie in einen laufenden Zivilprozess involviert sind.

Die Polizei kann bei 238 Tatbeständen, die u.a. "Störung der öffentlichen Ordnung" und "Sittenwidrigkeit" umfassen, Bußgelder verhängen und ohne richterliches Urteil bis zu 15 Tagen Arrest anordnen.

Der Besitz und die Einfuhr von Drogen (auch in geringen Mengen) kann zu Gefängnisstrafen und sogar zur Todesstrafe führen. Das Auswärtige Amt warnt daher dringend vor der Mitnahme von Gegenständen mit unbekanntem Inhalt.

Das Fotografieren von militärischen Objekten ist verboten. Möchte man Personen fotografieren, sollte man zuvor um Erlaubnis fragen.

Auf Grund vermehrter Taschendiebstähle wird geraten, wichtige Dokumente wie Reisepass und Flugtickets im Hotel zu deponieren und nur eine beglaubigte Kopie mit sich zu führen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Japan

Landesdaten

Lage

Japan besteht aus den vier großen Inseln:

HONSHU mit den Städten Tokyo, Osaka, Nagoya, Kyoto, Kobe, Hiroshima

HOKKAIDO im Norden mit der Stadt Sapporo

SHIKOKU vor dem Südteil Honshus

KYUSHU im Süden mit den Städten Fukuoka und Nagasaki

Zudem gehören dazu die RYUKYU-Inseln mit Okinawa und zahlreichen kleinen gebirgigen Inseln.

Japan ist vom asiatischen Festland durch die Soya-(La Perouse) Straße im Norden, das Japanische Meer (auch Ostmeer genannt) und die Korea-Straße im Westen getrennt.

Fläche: 377.837 km².

Verwaltungsstruktur: 47 Präfekturen, darunter 3 Stadtpräfekturen (Tokyo, Osaka und Kyoto).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 128,1 Millionen

In den Städten:

Tokyo (Hauptstadt) ca. 9 Millionen (mit Vororten ca. 13,1 Millionen)

Yokohama ca. 3,7 Millionen

Osaka ca. 2,7 Millionen (mit Vororten ca. 8,7 Millionen)

Nagoya ca. 2,3 Millionen

Sapporo ca. 1,9 Millionen

Kobe ca. 1,5 Millionen

Kyoto ca. 1,5 Millionen

Fukuoka-Hakata ca. 1,5 Millionen

Kawasaki ca. 1,4 Millionen

Hiroshima ca. 1,2 Millionen

Saitama ca. 1,2 Millionen

Sendai ca. 1,05 Million

Kitakyushu ca. 977.300

Sprache

Staatssprache ist Japanisch. Englisch wird in den großen Hotels, Kaufhäusern und im Geschäftsleben von einigen Personen gesprochen. Auf dem Land sind Grundkenntnisse in Japanisch unbedingt notwendig.

Bei geschäftlichen Besprechungen muss davon ausgegangen werden, dass nicht alle Gesprächspartner, insbesondere oft auch nicht die Geschäftsleitung, genügend Englisch für Verhandlungen beherrscht. Es wird daher für Verhandlungen häufig notwendig sein, einen Dolmetscher mitzunehmen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +8 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit sind es nur noch +7 Stunden.

Stromspannung

100 Volt Wechselstrom, 50 Hertz (Tokyo und östliches Japan) bzw. 60 Hertz (Osaka, Kyoto, Nagoya und westliches Japan).

Meist sind Steckdosen für 2-polige Flachstecker (Typ A) vorhanden, selten dagegen für 3-polige Flachstecker (Typ B). Adapter sind für beide erforderlich.

In internationalen Hotels gibt es auch Steckdosen für 110 und für 220 Volt. Diese kann man auch ohne Adapter verwenden.

Telefon/Post

Telefon

Von Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Japan wählt man 0081, dann die Ortsvorwahl (z.B. Tokyo 03, Sapporo 011) ohne die erste 0, danach die Amtsvorwahl und dann die Teilnehmernummer.

Von Japan nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Von Japan ins Ausland mit direkter Einwahl kann man von einigen Telefoneinrichtungen (grüne oder graue Fernsprecher, Symbol "International Domestic Card/Coin Telephone" mit Karten telefonieren (gibt es an Kiosken oder in Geschäften). Ansonsten kann man mit 10- oder 100-Yen-Münzen telefonieren.

Internationale Telefongespräche (an öffentlichen Fernsprechern und privaten Telefonapparaten) können auch per Vermittlung geführt werden, jedoch gibt es diverse, ständig wechselnde Anbieter mit unterschiedlichen Gebühren und Telefonnummern (muss vor Ort abgeklärt werden).

NOTRUFNUMMERN:

- Polizei 110

- Unfallrettung und Feuerwehr 119

- Japan Help-Line (0120) 46 19 97

- "Tokyo English Life Line" (TELL) - Telefondienst für Touristen in Notfällen: Tel. (03) 57 74 09 92 (täglich 9-23 Uhr, landesweit)

Mobilfunk

Netztechnik: 3G 2100 und 3G 1700.

In Japan wird die PDC-Technologie (personal digital cellular) eingesetzt, die mit Mobil-Standards anderer Länder nicht kompatibel ist. Es bestehen keine GSM-Netze. Auch die Quad-Band-Handys können nicht benutzt werden. Lediglich mit Mobiltelefonen der 3. Generation, also mit UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), kann man in Japan problemlos telefonieren. Derzeit gibt es Roamingverträge von u.a. Telekom Deutschland und Vodafone mit Anbietern in Japan.

Reisende, die kein Mobiltelefon der 3. Generation besitzen und nicht auf ein Handy in Japan verzichten möchten, können auch ein PDC-Mobiltelefon vor Ort in Japan mieten. In diesem Fall ist nur die eigene (mitgeführte) SIM-Karte in das gemietete Mobiltelefon einzulegen. Weitere Informationen:

G-Call: Internet: www.g-call.com

Jal Abc Rental Phone: Internet: www.jalabc.com

PuPuru (Japanese Mobile Phone Rentals): Internet: www.pupuru.com

SoftBank Global Rental: Internet: www.softbank-rental.jp

Internet

Länderkürzel: .jp

Internetcafés sind weniger verbreitet als früher. Die Touristeninformation kann hier Auskunft geben. Internetbenutzung ist in vielen öffentlichen Gebäuden möglich, auch in Hotels.

Feiertage

1. Januar (Neujahr/Gantan), 8. Januar (Tag der Volljährigkeit/Seijin no Hi; zweiter Montag im Januar), 11. Februar (Tag der Staatsgründung/Kenkokukinen no Hi), 21. März (Frühlingsanfang/Shunbun no Hi), 29. April (Tag des Showa/Showa no Hi), 3. Mai (Verfassungstag/Kempo Kinenbi), 4. Mai (Tag des Grüns/Midori no Hi), 5. Mai (Tag des Kindes/Kodomo no Hi), 16. Juli (Tag des Meeres/Umi no Hi; dritter Montag im Juli), 11. August (Tag der Berge), 17. September (Tag der älteren Menschen/Keiro no Hi; dritter Montag im September), 24. September (Herbstanfang/Shubun no Hi), 8. Oktober (Tag des Sports/Taiku no Hi; zweiter Montag im Oktober), 3. November (Tag der Kultur/Bunka no Hi), 23. November (Tag der Arbeit/Kinro Kansha no Hi), 23. Dezember (Nationalfeiertag; Geburtstag des Kaisers/Tenno Tanjobi).

Wenn der eigentliche Feiertag auf einen Sonntag fällt, ist es im Allgemeinen üblich, den folgenden Montag arbeitsfrei zu geben.

Ende April bis Anfang Mai: die "Goldene Woche" eignet sich nicht für Geschäftsbesuche, da in dieser Zeit vielfach Betriebsferien gemacht werden. Fällt ein Feiertag in diese Zeit, wird er auf den ersten Arbeitstag nach der Goldenen Woche verlegt.

Etwa am 15. August, zum "Obon-Fest" ("Ehrung der Toten"; keine Feiertage), werden oftmals Unternehmen geschlossen oder verreisen viele Arbeitnehmer.

Vor und nach den Neujahrsfeiertagen geben manche Unternehmen ihren Angestellten noch zusätzlich frei. Es bietet sich deshalb nicht an, geschäftliche Termine in diese Zeit zu legen.

Die Hauptferienzeiten sind zur Zeit der Goldenen Woche, des Obon-Festes und des Jahreswechsels.

Öffnungszeiten

Banken: Montag bis Freitag 9-15 Uhr;

Büros: Montag bis Freitag 9-17 Uhr, manche auch Sa 9-12 Uhr;

Geschäfte: täglich von 10-20 Uhr (ein Ruhetag in der Woche ist üblich).

Warenhäuser sind montags meist geschlossen. In Städten mit mehreren großen Kaufhäusern sind diese jeweils an einem anderen Wochentag geschlossen, also nie alle gleichzeitig. Sonntags haben diese jedoch von 10-19 Uhr geöffnet.

Kleidung

Im Frühjahr und Herbst sind leichte Wollsachen angebracht, im Sommer ist Sommerkleidung aus leichten, atmungsaktiven Materialien zu empfehlen. Regenbekleidung sollte man immer dabeihaben, besonders aber in der Regenzeit von Juni bis Mitte Juli. Bereist man Japan im Winter, sollte man warme Wollkleidung und einen Mantel nicht vergessen, da es im Winter in Japan oft empfindlich kalt werden kann. Außerdem sollte man beachten, dass es in Japan üblich ist, seine Straßenschuhe beim Betreten der Häuser und Tempel abzulegen.

Geschichte/Politik

Die Japanischen Inseln sind bereits seit dem Paläolithikum um 30.000 v. Chr. besiedelt. Seit dem 5. Jahrhundert gebraucht man chinesische Schriftzeichen, seit dem 6. Jahrhundert ist der Buddhismus verbreitet. Der Verlauf der japanischen Geschichte wird durch das Kaisertum, einige Adelsgeschlechter und den Klerus bestimmt. Lange Zeit verharrte das Land in selbstgewählter Isolation. Unter Kaiser Mutsuhito, der zahlreiche Reformen, wie beispielsweise die Mejireformen, und technische Neuerungen einführte, wurde 1868 die Entwicklung hin zum modernen Japan eingeleitet. Die kaiserliche Hauptstadt wurde nach Edo verlegt und in Tokyo ("Hauptstadt des Ostens") umbenannt.

In der Außenpolitik verfolgte Japan expansionistische Ziele. 1879 besetzte es die Ryukyu-Inseln. Der Kampf um die Kontrolle in Korea führte zum Konflikt mit China und zum Chinesisch-Japanischen Krieg (1894-1895), in dem Japan siegte. Auch der Russisch-Japanische Krieg (1904/05), in dem es um die Vormachtstellung in Ostasien ging, wurde von Japan gewonnen. Mit dem Angriff japanischer Bomber auf Pearl Harbor, einem Marinestützpunkt der US-Flotte im Pazifik, im Dezember 1941, wuchs der Krieg in China mit dem in Europa zusammen. Japan trat 1941 an der Seite von Deutschland und Italien in den Zweiten Weltkrieg ein und hatte bis 1942 ganz Südostasien erobert. Nach dem weltweit ersten Abwurf zweier Atombomben im August 1945 folgte die offizielle Kapitulation der japanischen Regierung. 1952 kam es zu ersten allgemeinen Parlamentswahlen.

In den 50er und 60er Jahren setzte ein starkes wirtschaftliches Wachstum ein. Japan überrundete alle westeuropäischen Nationen und rangierte neben den Vereinigten Staaten als industrielle Weltmacht. Neben der Überbevölkerung der Städte waren Anfang der 80er Jahre die Umweltverschmutzung und die unproduktive Landwirtschaft die zentralen innenpolitischen Probleme Japans. Dennoch wies das Land die höchste Wirtschaftswachstumsrate und die niedrigste Inflationsrate unter den führenden Industrienationen auf. 1989 starb Kaiser Hirohito. Sein Sohn Akihito initiierte eine Periode der Umwälzungen und Reformen. Eine wirtschaftliche Rezession und die Aufdeckung von Bestechungsaffären und Korruption führten in den vergangenen Jahren immer wieder zu Regierungskrisen.

Wirtschaft

Vor dem Zweiten Weltkrieg lag die japanische Wirtschaft in den Händen einiger weniger, wohlhabender Familien, von denen die bedeutendste Mitsui und Iwasaki waren (sie agierten unter dem heute noch bestehenden Firmennamen Mitsubishi). Die Firmen blieben auch nach der Besatzung intakt und haben seitdem eine noch größere Wirtschaftsmacht gewonnen. In den 80er Jahren ist die japanische Wirtschaft enorm expandiert, seit Mitte der 90er Jahre steckt Japan in einer wirtschaftlichen Krise.

Etwa 70 Prozent des eigenen Nahrungsmittelbedarfs werden im Land erzeugt. Angebaut wird Reis, der nach wie vor den Grundstock der japanischen Ernährung bildet. Daneben werden auch Weizen, Gerste, Sojabohnen, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Chinakohl sowie Mandarinen und andere Zitrusfrüchte und Tabak angepflanzt. Von großer Bedeutung ist der Anbau von Tee für den eigenen Gebrauch.

Da Fisch ein Grundnahrungsmittel in Japan ist, gehören der Fischfang und die Fischverarbeitung zu einem der wichtigsten Wirtschaftsbereiche im Land. Die japanische Fischereiflotte gehört zu den größten der Welt. Am häufigsten gefangen werden Sardinen, Thunfische, Krabben, Garnelen, Lachse, Makrelen, Tintenfische, Venusmuscheln und Austern. Daneben zählt Japan zu den wenigen noch aktiven Walfangnationen der Welt. Außerdem werden große Mengen an Tang und anderen Meeresalgen geerntet, die ebenfalls der menschlichen Ernährung dienen.

Auch der Tourismus trägt seinen Teil zum Bruttosozialprodukt bei.

Religion

Die Glaubensrichtung mit den meisten Anhängern ist der Shintoismus, eine Religion, die auf Ahnenkult und der Verehrung von Naturgottheiten aufbaut. Daneben ist in Japan auch der Buddhismus stark verbreitet. Das Christentum wird lediglich von vier Prozent der Bevölkerung ausgeübt. Diese sind sowohl Protestanten als auch Katholiken und Griechisch Orthodoxe. Charakteristisch für Japaner ist, dass sie häufig mehreren Religionen gleichzeitig angehören.

Vegetation

Die japanische Pflanzenwelt weist aufgrund der Wärme und Feuchtigkeit im Sommer und der gebietsweise milden Winter eine große Vielfalt auf. Mehr als 17.000 verschiedene Pflanzenarten sind in Japan heimisch. Viele davon sind Zierpflanzen wie Rhododendren, Zierkirschen, Chrysanthemen und Pfingstrosen. Besonders schön und bei Touristen sehr beliebt ist die Zeit der früh blühenden Pflaumen- und Kirschbäume. Im August blüht die Lotusblume und im November die Chrysantheme, die japanische Nationalblume. Zu Ehren bestimmter Pflanzen werden in der jeweiligen Blütezeit Blumenfeste abgehalten. Sehr charakteristisch für Japan sind die ausgedehnten, oft waldartigen Bambushaine. In Gartenanlagen wird die natürliche Japanische Landschaft in Miniaturform nachgebaut.

Tierwelt

Im Vergleich zur üppigen Flora ist die Fauna Japans weit weniger artenreich. Hier leben 140 verschiedene Säugetierarten, 450 Vogelarten und eine Vielzahl an Reptilien, Schalentieren und Fischen. Der einzige Primat ist der Rotgesichtsmakak, der auf der Insel Honshu lebt. Zu den großen Fleischfressern zählt der Braunbär. Unter den Wasservögeln kommen vor allem Kranich, Reiher, Schwan, Kormoran, Storch und Albatros vor.

Kulinarisches

Die japanische Küche hat durch die Insellage bedingt einen einmaligen Stil. Die buddhistischen Vorschriften kein Fleisch zu essen, sowie Natur und Klima prägen das Angebot an Speisen. Reis, Nudeln, Gemüse, Meeresfrüchte, Sojaprodukte und Obst bilden die Grundlage der Ernährung. Auch Seetang ist ein verbreitetes Nahrungsmittel. Reich an Mineralien und Vitaminen ist es von hohem Nährwert und dient als Gewürz. Heute wenden sich die Japaner aber verstärkt auch den Fleisch- und Milchprodukten zu.

Bei einem japanischen Mahl kommen mehrere Gerichte gleichzeitig auf den Tisch. Man bedient sich nach Belieben, nicht nach einer festen Reihenfolge. Speisen klassifiziert man eher nach ihrer Zubereitungsweise als nach ihren Hauptbestandteilen.

Für den Besucher ist das Eindringen in die Geheimnisse der Landesküche sicher ein Abenteuer, schon allein wegen der Schriftzeichen. In Lokalen, die sich auf Touristen eingerichtet haben, ist die Speisekarte aber oft zweisprachig. Einige Übung erfordert der Umgang mit Stäbchen. Sollte man nicht zurechtkommen, kann man nach Foku, Naifu und Supun (Gabel, Messer und Löffel) fragen. Ein guter Start in die Landesküche ist ein Nudelgeschäft. Nudeln (Soba aus Buchweizenmehl, Udon aus Weizenmehl) werden gebraten mit Gemüse, Shrimps oder Fleischstückchen oder als dampfende Suppe serviert. Nudelgeschäfte gibt es überall in der Stadt. Viele Restaurants haben Fotos an den Wänden oder gar Kunststoffabbildungen der Speisen in der Auslage - man zeigt dann einfach auf seine Auswahl. Große Schalen mit Randmuster weisen auf chinesische, einfarbige auf japanische und flache Platten auf europäische oder amerikanische Küche hin.

Weitere Spezialitäten sind u.a. Sukiyaki und Shabu-shabu. Diese beiden Rindfleischgerichte sind sehr beliebt. Während bei Subiyaki das hauchdünn geschnittene Fleisch in einer Sauce auf Sojabasis kurz gedünstet wird, hält man bei Shabu-shabu die Fleischstücke kurz in einen Topf mit kochenden Wasser und erst dann in die Sauce. Tempura, die in einem Mehl-Ei-Gemisch gewendeten Gemüse- und Fischstückchen, sind aus der japanischen Küche nicht mehr wegzudenken. Und für Mutige ist sicher die eigentliche Herausforderung der japanischen Küche zu empfehlen: Sushi, roher Fisch. Japanisch muss man in einem Sushi-Restaurant nicht sprechen. Man nimmt an der Theke Platz und sieht ein Großteil des Angebots vor sich. Bevor man fingerzeigend bestellt, muss man sich zwischen Sashimi oder Sushi entscheiden. Bestellt man Sashimi, bekommt man den rohen Fisch aufgeschnitten - oft mit Wasabi, scharfem grünem Meerrettich, serviert. Sushi Gerichte basieren auf gewürztem Essigreis, der mit frischem Gemüse und rohen Fischstücken gepresst und gerollt wird.

Eine teure Feinschmeckerspezialität ist Fugu, der berühmt-berüchtigte, hochgiftige Kugelfisch, dessen Verzehr bei falscher Zubereitung zum Tode führt. Fugu wird nur in den Wintermonaten genossen und darf ausschließlich von Köchen mit Sonderlizenz verarbeitet werden.

Japans Nationalgetränk ist Reiswein, Nihonshu genannt. Die Geschmacksrichtungen reichen von herb bis lieblich, und man trinkt ihn warm, kalt und sogar eisgekühlt. Allgegenwärtig ist das Nationalgetränk Nummer 2, grüner japanischer Tee, der automatisch und kostenlos zum Essen serviert wird.

Sitten und Gebräuche

Selbst in modernen japanischen Kreisen spielt die traditionelle Etikette eine sehr wichtige Rolle. Die meisten Japaner rechnen damit, dass Besucher nicht mit ihren Umgangsformen vertraut sind.

Status: Die japanische Gesellschaft weist noch immer eine strenge hierarchische Struktur auf. Selbst bei kleinen Gefälligkeiten sollte man sich überaus dankbar zeigen. Bei Beweisen der Gastfreundschaft, ob Getränke, Essen oder Geschenke, bedankt man sich mit "arigato gozaimasu", einer höflichen Form des "Danke".

Gruppe und Individuum: In Japan bestimmt die soziale Gruppenzugehörigkeit weit mehr als in Europa die Identität des Einzelnen. Man sucht nach Harmonie im Arbeitsleben und zu Hause. Konflikte werden nicht in der Öffentlichkeit ausgetragen. Dazu gehört auch das angemessene Verhalten in der Öffentlichkeit, so ist z.B. ein "Nase-Schnäutzen" in der Öffentlichkeit oder auch ein Essen aus der Hand beim Gehen verpönt.

Vorausdenken: Voraussicht prägt das Verhalten der Japaner entscheidend. Es ist stets besser, etwas für andere zu tun, ehe man um etwas gebeten wird. Gastgeber etwa versuchen, die Wünsche ihrer Gäste zu erahnen.

Verbeugen: Begrüßung und Abschied gehen mit etlichen Verbeugungen einher. Faustregel: Verbeugen - allerdings kommen Touristen auch mit einem Lächeln aus

Beim Betreten von Wohnungen, Gasthäusern und Tempeln lässt man die Schuhe grundsätzlich in einem Vorraum stehen und zieht die bereitstehenden Pantoffeln an. Für den Besuch der Toilette stehen eigene Toilettenpantoffeln zur Verfügung, die jedoch unbedingt wieder ausgezogen werden sollten bei Rückkehr in die anderen Räume.

Souvenirs

Beliebte Mitbringsel aus Japan sind u.a. Papierwaren, Essstäbchen, Töpfereien, Puppen, und Stoffe, die man am besten in einem Kaufhaus (depato) kauft. Auch ein Kimono, z.B. aus Seide, ist ein schönes, aber auch nicht billiges Souvenir. In Kyoto, dem Zentrum der Seidenproduktion, findet man sicher ein schönes Modell. Wo das Schild "Tax free" hängt, können ausländische Besucher mehrwertsteuerfrei (meist bei Artikeln wie Elektrogeräten, Kameras, Uhren und Edelsteinen) einkaufen. Man kann zwischen 5 und 40 Prozent sparen. Schlussverkäufe sind üblich von Mitte Juli bis Mitte August und nach Neujahr.

Klimainformationen

Das japanische Klima ist dem in Südeuropa herrschenden Klima sehr ähnlich. In den Bergen ist es relativ kühl und an der Pazifikküste ist es wärmer als am Japanischen Meer (Ostmeer).

Der Frühling erstreckt sich auf den Zeitraum von Mitte März bis Mitte Mai. Die Temperaturen im Frühling erreichen durchschnittlich etwa 14°C (Tokyo). Die beeindruckende Kirschblüte fällt in den Zeitraum der ersten beiden Aprilwochen, der jedoch meist eher regenreich ist.

Der Sommer, von Mitte Juni bis September, beginnt meist mit Regen; Juni ist der Monat des Jahres, in dem üblicherweise der meiste Niederschlag fällt. Die Monate Juli und August sind bei einer durchschnittlichen Temperatur von 23 bis 34°C die heißesten Monate des Jahres. Besonders in den Städten kommt es dann zu einer schwülen Hitze. Taifune treten meistens im September auf. Genauere Infos dazu gibt es auf den Internetseiten der Japan Meteorological Agency unter www.jma.go.jp.

Der Herbst ist meist mild und weist beständiges Wetter auf.

Der Winter in Japan dauert von etwa Mitte Dezember bis Mitte März und ist recht kalt. In den nördlichen und westlichen Teilen Japans muss man teilweise mit schweren Schneefällen rechnen. Die Temperatur fällt zum Teil bis minus 6°C. Es herrschen sehr gute Bedingungen für alle Wintersportarten. Man muss allerdings mit großem Andrang rechnen.

Beste Reisezeit

Der Herbst von Mitte September bis Ende November und der Frühling von Mitte März bis Mitte Mai sind die angenehmsten Reisemonate.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Japan ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

Die medizinische Versorgung in Japan entspricht einem hohen Standard.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Yen ( ¥)

1 Yen = 100 Sen.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 130,69 ¥

1 US-$ = ca. 114,47 ¥

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Wert ab 1 Million Yen (inklusive Reiseschecks etc.) >>> bei der Ein- und Ausfuhr von Gold (mit einer Reinheit von mehr als 90 Prozent) über 1 kg

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: am besten US-$, weniger Euro. Der Umtausch ist in Banken und autorisierten Wechselstuben möglich.

Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, Visa, EuroCard/MasterCard) - werden in größeren Hotels, den meisten Business-Hotels, den Kaufhäusern, bei zahlreichen Autovermietern und größeren Geschäften in Großstädten und touristischen Gebieten akzeptiert.

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten kann an Automaten Geld abgehoben werden. >>> Inhaber von Karten mit Maestro-Logo und EMV-Chip können an Automaten von 7-Eleven- und FamilyMart-Geschäften sowie Postfilialen Geld abheben. >>> Geldautomaten sind teilweise am Wochenende und nachts nicht in Betrieb. >>> Bei Reisen abseits von Großstädten sollte genügend Yen-Bargeld mitgenommen werden.

Reiseschecks: Ja - am besten in US-$; sie können bei Banken eingewechselt werden. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks in Banken jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Auskunftstellen

Japan National Tourism Organization

Tourist Information Center (TIC)
10th Floor, Tokyo Kotsu Kaikan Building

2-10-1 Yurakucho, Chiyoda-ku
Tokyo 100-0006/Japan
(03) 32 01 33 31
www.jnto.go.jp
jnto@jnto.go.jp
"Tokyo English Life Line" (TELL) - englischsprachiger Telefondienst für Touristen in Notfällen:

Tel. (03) 57 74 09 92

Homepage: www.telljp.com

German Chamber of Commerce and

Industry in Japan
Sanbancho KS Building, 5. Stock

2-4 Sanbancho, Chiyoda-ku
Tokyo 102-0075/Japan
(0081 3) 52 76 87 33
(0081 3) 52 76 98 11
www.dihkj.or.jp
info@dihkj.or.jp

Japan Chamber of Commerce and Industry
TCCI Building, 3-2-2 Marunouchi

Chiyoda-ku
Tokyo 100-0005/Japan
(0081 3) 32 16 64 97
(0081 3) 32 83 75 23
www.iccjapan.org
kokusai@tokyo-cci.or.jp

International Chamber of Commerce (ICC)
Bldg, 2-2, Marunouchi 3-chome

Chiyoda-ku
Tokyo 100 0005/Japan
(0081 3) 32 13 85 89, 32 16 64 97
(0081 3) 32 13 85 85, 32 83 78 66
www.iccjapan.org
icc@iccjapan.org

Botschaften und Konsulate

Japanische Botschaft

(mit Konsularabteilung)
Hiroshimastraße 6
10785
Berlin
(0 30) 21 09 42 22
(0 30) 21 09 40
www.embjapan.de
info@bo.mofa.go.jp
Mo bis Fr 9-12.15, 14-16.30 Uhr (Konsularabteilung)
Geschäftsbereich Konsularabteilung:

Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Japanisches Generalkonsulat
Breite Straße 27
40213
Düsseldorf
(02 11) 35 76 50
(02 11) 16 48 20
www.embjapan.de/duesseldorf
k2@ds.mofa.go.jp
Mo bis Fr 9-11.30, 13-16 Uhr

Japanisches Generalkonsulat
Friedrich-Ebert-Anlage 49

Messeturm, 34. OG
60327
Frankfurt/M.
(0 69) 23 05 31
(0 69) 238 57 30
www.embjapan.de/frankfurt
zentrale@fu.mofa.go.jp
Mo bis Fr 9-12.30, 14.30-16.30 Uhr

Japanisches Generalkonsulat
Rathausmarkt 5
20095
Hamburg
(0 40) 30 39 99 15
(0 40) 333 01 70
www.hamburg.emb-japan.go.jp
hh-konsulat@bo.mofa.go.jp
Mo bis Fr 9.30-12, 14-16.30 Uhr

Japanisches Generalkonsulat
Karl-Scharnagl-Ring 7 (4. OG)
80539
München
(0 89) 470 57 10
(0 89) 417 60 40
info-pr@japangk-munich.de; konsular@mu.mofa.go.jp
Mo bis Fr 9-12, 14-16 Uhr

Japanisches Honorarkonsulat
Am Hauptbahnhof 9
70173
Stuttgart
(07 11) 12 77 78 00
(07 11) 12 77 77 99
japanisches.honorarkonsulat@de.trumpf.com
Mo bis Do 9-13 Uhr, Mi auch 14-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
4-5-10, Minami-Azabu, Minato-ku
Tokyo 106-0047
Embassy of the Federal Republic of Germany
Central P.O. Box 955
Tokyo 100-8692/Japan
(0081 3) 57 91 77 73
(0081 3) 57 91 77 00
www.germanembassy-japan.org
info@tokyo.diplo.de
Amtsbezirk: Japan

Konsularischer Amtsbezirk: Präfekturen Akita, Fukushima, Gumma, Hokkaido, Ibaraki, Iwate, Kana Nagano, Niigate, Saitama, Shizuoka, Tochigi, Tokyo Inseln, Yamagata und Yamanashi

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Fa. Saibu Gas Co. Ltd.

1-17-1 Chiyo, Hakata-ku
Fukuoka 812-8707/Japan
(0081 92) 633 22 91
(0081 92) 633 22 39
fukuoka@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Präfekturen Fukuoka, Kagoshima, Kumamoto, Miyazaki Nagasaki, Oita und Saga

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Osaka-Kobe

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Chubu Electric Power Co., Inc.

1 Toshin-cho, Higashi-ku
Nagoya 461-8680/Japan
(0081 52) 973 31 83
(0081 52) 951 82 11
nagoya@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Präfektur Aichi

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Osaka-Kobe

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Azs-Koochi 586-15

Nishihara-cho
Okinawa 903-0116/Japan
(0081 98) 945 76 78
(0081 98) 945 76 78
okinawa@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Präfektur Okinawa

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Osaka-Kobe

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Umeda Sky Building, Tower East, 35. Stock

1-1-88-3501, Oyodonaka Kita-ku
Osaka 531-6035/Japan
(0081 6) 64 40 50 80
(0081 6) 64 40 50 70
www.cwo.zaq.ne.jp/germangk
info@osaka-kobe.diplo.de
Amtsbezirk: Präfekturen Aichi, Ehime, Fukuoka, Fukui, Gifu, Hiroshima, Hyogo, Ishikawa, Kagawa, Kagoshima, Kochi, Kumamoto, Kyoto, Mie, Miyazaki, Nagasaki, Nara, Oita, Okayama, Okinawa, Osaka, Saga, Shiga, Shimane, Tokushima, Tottori, Toyama, Yamaguchi und Wakayama

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Higashi 4-8-1, Kita 1

Sapporo Factory

Frontier Building 3 F

Chuo-ku
Sapporo 060-8606/Japan
(0081 11) 251 41 74
(0081 11) 251 41 74
www.hepco.co.jp/germany/index.html
sapporo@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Präfektur Hokkaido

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Tokyo

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
4-1-1 Tsutsujigaoka, Miyagino-ku
Sendai 983-8622, Yurtec / Japan
(0081 22) 296 21 21
(0081 22) 296 21 11
sendai@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Tohoku mit den Präfekturen Akita, Aomori, Fukushima, Iwate, Miyagi und Yamagata

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft in Tokyo

Ärztliche Hilfe

Die medizinische Versorgung in Japan entspricht einem hohen Standard.

Sehenswertes

Tokyo

Die moderne, pulsierende Großstadt Tokyo - in der zehn Prozent der japanischen Bevölkerung leben - ist seit 1868 nicht nur die politische Hauptstadt, sondern zugleich ökonomisches und kulturelles Zentrum Japans. Die Stadt umfasst 23 Stadtbezirke, Satellitenstädte und einige der Tokyo-Bucht vorgelagerte Inseln. In der zwölf Millionen Metropole ist eine Stadtmitte nicht so leicht auszumachen, denn Tokyo verfügt über mehrere Zentren, die alle ihren eigenen Charakter bewahrt haben. Als Zentrum lässt sich noch am ehesten der Stadtbezirk um den Kaiserpalast bezeichnen. Östlich schließt sich der Verwaltungsbezirk Marunouchi mit dem Rathaus und dem Hauptbahnhof an. Das Regierungsviertel und die politische Verwaltung liegen um das Stadtviertel Kasumigaseki. Ginza, Shibuya und Shinuku sind große Einkaufsviertel, Roppongi und Akasaka die Vergnügungsviertel. Das im Norden gelegene Ikebukuro hat sich seit dem Entstehen des Gebäudekomplexes von Sunshine City mit seinem 60-geschossigen Wolkenkratzer Sunshine 60 zu einem bedeutenden Nebenzentrum entwickelt.

Die modernen hektischen Zentren und die ruhigen Wohnviertel in denen die Uhren noch nach dem traditionellen japanischen Lebensstil schlagen, liegen in Tokyo oft eng beieinander. Gerade das macht aber auch den Reiz der Stadt aus, deren Schönheit sich hinter Palast- und Gartenmauern versteckt und erst entdeckt werden will.

Die Geschichte Tokyos beginnt 1590, als Ieyasu Tokugawa, dessen Familie Japan bis 1867 beherrschte, hier mit seinen Lehensleuten ein neues Zentrum Japans schuf. Die Siedlung, die damals Edo hieß, entwickelte sich schnell - 1721 hatte die Stadt bereits eine Million Einwohner. Aus der Zeit des Shogunats ist wenig übriggeblieben. Feuer und Erdbeben haben im Laufe der Jahrhunderte ihren Tribut gefordert. 1923 zerstörte ein Erdbeben Tokyo fast völlig, und 1945 wurde die Stadt bei ihrer Bombardierung nahezu dem Erdboden gleichgemacht. Tokyo ist daher heute eine Stadt ohne spektakuläre historische Sehenswürdigkeiten. Die wichtigen Wahrzeichen, wie der Asakusa Kannon Tempel aus dem Jahr 645 n. Chr., sind Rekonstruktionen. Dennoch gibt es genug zu sehen in Tokyo. Es mangelt nicht an Museen, Galerien und wechselnden Ausstellungen. An Kultur in Form von klassischem Theater, Musicals oder klassischer Musik gibt es beinahe alles. Einzigartig ist das japanische Theater Kakubi, Noh, Bunrako und Butoh.

Neben dem Essen gehen ist die zweite Lieblingsbeschäftigung der Japaner das Einkaufen. Und beides - Essen und Einkaufen - ist in Tokyo in vollem Maße zu genießen. Über 80.000 Restaurants und Kneipen stehen in der Stadt zur Verfügung und das Shopping-Angebot ist überaus reichhaltig. Es gibt nichts was es nicht zu kaufen gibt. Und für denjenigen, der doch noch traditionelle Sehenswürdigkeiten besuchen möchte, lohnt sich ein Ausflug in die Stadt Nikko mit dem weltberühmten Toshogu- und Futarasan-Schrein sowie dem Rinnojo-Tempel. Im gleichnamigen Nationalpark mit seinen bewaldeten Bergen, Seen und Flüssen kann man sich dann vom Großstadtbesuch erholen.

Kyoto

Die 794 n. Chr. gegründete Stadt Kyoto (in der Region Zentral-Honshu) war ein Jahrtausend lang der Mittelpunkt der japanischen Zivilisation. Wenn sie heute auch nicht mehr die Hauptstadt ist, so ist sie doch weiterhin der historische und kulturelle Mittelpunkt des Landes. Die Stadt gleicht mit ihren über 2.000 Sehenswürdigkeiten einem lebendigen Museum. Touristen, die Kyoto in Ruhe kennenlernen möchten, können es zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad, das dort vermietet wird, erkunden. Die Hauptsehenswürdigkeiten sind der Kaiserliche Palast, die Burg Nijo mit Garten, die Tempel Daitokuji, Ginkakuji, Kinkakuji und Kiyomizudera, der Zen-Garten des Tempels Ryoanij sowie der Heian-Schrein. Am Berg Hiei im Nordosten liegt der Enryakuji, einst ein mächtiges buddhistisches Kloster. Diese Attraktionen sollte man wegen Überfüllung möglichst nicht an Feiertagen und an Wochenenden besuchen. Weniger besucht, aber dennoch ein lohnenswertes Ziel sind die Zen-Gärten des Tempels Koto-in, der aus nur drei Gebäuden besteht. Der Garten ist berühmt für seine schlichte Eleganz. Auch zahlreiche Museen laden in Kyoto zu einem Besuch ein, darunter Kokuritsu Hakubutsukan, das Nationalmuseum Kyotos, mit seiner archäologischen Abteilung und der berühmten Kollektion japanischer Malerei. Im Gegensatz zu seinen vielen historischen Sehenswürdigkeiten ist Kyoto auch eine Stadt der modernen, schicken Geschäfte und Restaurants. Das Nachtleben mit seinen Bars, Restaurants und Geisha-Häusern ist vielseitig. Im Viertel Gion können Kulturinteressierte eine traditionelle Theateraufführung erleben. In den Vorstellungen des Theaters Gion Corner beispielsweise wird ein Querschnitt der darstellenden Künste wie Tanz, Puppentheater, Teezeremonie und Blumenstecken gezeigt.

Zentral-Honshu

Die Region Zentral-Honshu bietet neben den ehemaligen Hauptstädten Kyoto und Nara sowie Osaka, Kobe und Nagoya insbesondere zwei interessante Nationalparks. Der Nationalpark Fuji-Hakone-Izu (100 km südwestlich von Tokyo) umschließt die Regionen Berg Fuji, die fünf Fuji-Seen, die Halbinsel Izu und das Erholungsgebiet Hakone mit seinen heißen Quellen. Der Park ist besonders im Frühjahr und Sommer gut besucht, zu den anderen Jahreszeiten ist es auch wegen des kühlen Klimas etwas ruhiger. Ausdauernde Besucher können eine Wanderung auf den Fuji unternehmen. Der Nationalpark Ise Shima auf der Halbinsel Shima verdankt seine Berühmtheit den Ise-Jingu-Schreinen. Sehenswert sind hier vor allem auch die Küste mit den Inseln und der Unterwasserwelt, das gebirgige Inland und die Zuchtperlenfarmen bei Toba. Die Perleninsel Mikimoto ist durch die "Perlenbrücke" mit dem Festland verbunden. Auf der Insel kann man sich im Perlen-Museum über die Zucht von Perlen informieren. Taucherinnen führen vor, wie einheimische Frauen nach Perlen, und nach Seetang tauchen. Die durch ihren Seehandel einst kosmopolitische Stadt Kobe ist durch das schwere Erdbeben von 1995 stark beschädigt worden. Sehenswert ist hier neben vielem anderen das Stadtmuseum. In Osaka, dem Geschäftszentrum Japans, sollte man sich vor allem die Burg ansehen. Wer kann, sollte eine Vorführung des Bunraku-Nationaltheaters (Puppentheaters) besuchen. Im ehemaligen politischen und kulturellen Zentrum Nara laden die Tempel Kofukuji, Todaiji und Toshodaiji zu einem Besuch ein.

Westliches Honshu und Shikoku

Die Region des westlichen Honshu besteht aus der San-In-Region, die vom Tourismus nahezu unberührt ist und der dichtbesiedelten San-Yo-Region. Hier ist insbesondere Hiroshima erwähnenswert, das weltweit bekannt wurde durch den Abwurf der ersten Atombombe am 6. August 1945. Diese tötete die Hälfte der Einwohner und vernichtete das gesamte Stadtzentrum. Hiroshima wurde wieder aufgebaut, bis auf die Halle der Industrieförderung, die als Mahnmal stehengelassen wurde. Ergreifend ist der Besuch des Friedens-Gedächtnisparks der Stadt mit dem Friedensmuseum und der Gedächtnishalle.

Auf Shikoku, der kleinsten der vier Hauptinseln Japans, nimmt der Tourismus stetig zu, seit 1988 die Seto-Ohashi-Brücke eine direkte Straßen- und Schienenverbindung nach Honshu ermöglicht. Neben den Städten Takamatsu mit dem Park Ritsurin und Matsuyama mit seiner Burg ist die Landschaft mit ihren mit Reis, Mandarinen oder Tabak bebauten Bergterrassen sehr reizvoll.

Hokkaido

Die nördlichste der vier Hauptinseln ist voller Naturschauspiele: Berge, Seen, Vulkane und Thermalquellen sind in diesem Paradies für Wanderer, Radler und Skifahrer zu erkunden. Drei der wichtigsten japanischen Nationalparks, die den Hauptanreiz für eine Reise nach Hokkaido bilden, sind hier zu finden. Der Daisetsuzan-Nationalpark, mit seinem Netz von Wanderwegen, ist der größte des Landes. Für seine Tierwelt und seine landschaftliche Schönheit ist der Akan-Nationalpark berühmt. Eine Hauptattraktion ist der Kussharoko, Japans größter Kratersee. Wälder und Thermalquellen charakterisieren den Shikotsu-Toya-Nationalpark unweit von Sapporo. Die große, moderne Stadt bietet sich als Standort für Reisen in die Naturregionen Hokkaidos an. Sehenswert sind hier das Batchelor-Gedächtnismuseum, der Uhrturm und der Biergarten mit dem Brauereimuseum Sapporo.

Reisehinweise

Fukushima:

Das Auswärtige Amt warnt vor Aufenthalten in der "roten Zone" rund um das Kernkraftwerk Fukushima I, nordöstlich auf der Insel Honshu gelegen, aufgrund der Strahlung.

Von nicht notwendigen Reisen mit kurzfristigen Aufenthalten sowie generell von Reisen mit langfristigen Aufenthalten in der "gelben" und "grünen Zone" wird abgeraten.

Reisen dorthin, egal in welche Zone, sollten erst nach Absprache mit den Behörden vor Ort unternommen werden.

Weitere Infos: www.meti.go.jp.

Im März 2011 kam es in Japan aufgrund eines Seebebens mit der Stärke 9,0 zu verheerenden Zerstörungen am Atomkraftwerk Fukushima I. Das Epizentrum war etwa 130 Kilometer von Sendai entfernt.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Kriminalität:

In Japan ist die Rate der Kriminalitätsdelikte relativ niedrig.

Derzeit häufen sich Fälle von Kreditkartenbetrügereien in Tokyos Stadtbezirken Roppongi und Shinjuku. Männer werden dabei in Bars gelockt, wo sie, nachdem sie Getränke mit Schlaf- oder bewusstseinsverändernden Mitteln zu sich genommen haben, zur Bezahlung von stark überhöhten Beträgen für die Getränke per Kreditkarte gezwungen werden. In manchen Fällen stellen Betrogene bei der Kreditkartenabrechnung im Nachhinein noch weitere Zuschläge fest.

Bitte den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

ERDBEBEN: Japan zählt zu den Ländern weltweit, in denen es sehr häufig zu Erdbeben kommt. Schäden in größerem Ausmaß sind jedoch selten.

Im Falle von Erdbeben sind Infos auf den Internetseiten der Japan Meteorological Agency unter www.jma.go.jp abrufbar.

VULKANE: In Japan gibt es etwa 100 aktive Vulkanen, etwa die Hälfte werden von den Behörden kontrolliert. Viele Ausbrüche sind jedoch nicht vorsehbar, wie der des Ontake-san, ca. 100 km im Nordosten von Nagoya, durch dessen Eruption 47 Menschen im September 2014 zu Tode kamen.

Infos: Japan Meteorological Agency, Internet: www.jma.go.jp > "App 'Safety Tips' for Earthquake and Tsunami Early Warning".

DROGEN: Drogenbesitz und -handel werden hart bestraft. Aufputschmittel werden ebenso zu den Drogen gezählt. Rechtlich wird nicht zwischen "weichen" und "harten" Drogen unterschieden. Auch darf man keineswegs auf Strafmilderung hoffen, wenn man in Besitz von nur geringer Drogenmenge ist.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

CA-PE08

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • Ausflüge, Mahlzeiten und Getränke, soweit nicht aufgeführt. Ihr örtlicher Reiseleiter ist Ihnen gerne mit Restauranttipps behilflich.
  • Persönliche Reiseversicherungen, Reiserücktrittkosten-Versicherung, Ausgaben des persönlichen Bedarfs
  • Trinkgelder (vor Ort wird die Gruppe zusätzlich durch örtliche Reiseleiter begleitet, welche ebenfalls ein den Leistungen angepasstes Trinkgeld erwarten)
  • Sonstige, nicht genannte Leistungen, z. B. Visagebühren für China
  • Zusatzausflüge, welche vor Ort dazu gebucht werden können


Empfohlene Impfungen:

Das Auswärtige Amt empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus. Die Standardimpfungen für Erwachsene und Kinder entsprechen den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes.
In einigen Landesteilen kann auch ein Schutz vor Malaria sinnvoll sein. Lassen Sie sich vor einer Reise unbedingt durch einen Tropenmediziner/Reisemediziner bei einer tropenmedizinischen Beratungsstelle beraten! Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreise China:

Zur Einreise in die Volksrepublik China benötigen EU-Staatsangehörige einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das vertraglich vereinbarte Reiseende hinaus gültig sein muss und ein Touristen-Visum. Für die Einreise nach Hongkong und Hainan, ist es möglich, ein "Free-Visa" zu beantragen. Die dafür nötigen Gebühren sind bereits im Reisepreis enthalten und gehören zum Service von sz-Reisen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus. 

Einreise Japan:

Zur Einreise nach Japan ist ein gültiger Reisepass erforderlich. Für eine Aufenthaltsdauer bis zu 180 Tagen benötigen deutsche Touristen und Geschäftsreisende kein Visum, sofern sie weder einer Erwerbstätigkeit, einem Studium noch einer Berufsausbildung nachgehen wollen. Deutschen, die unter diesen Voraussetzungen ohne Visum anreisen, wird bei der Einreise am Flughafen eine Aufenthaltserlaubnis ("Landing Permission") als "Temporary Visitor" für zunächst 90 Tage erteilt.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Zahlung & Reiserücktritt bei Bavaria:

Informationen zur Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Bavaria Fernreisen GmbH unter § 2. + 4.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

CA-PE08

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

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